Die Robotgarde

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Perry Rhodan-Action
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Action (Band 12)
PR-Action12.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Demetria
Titel: Die Robotgarde
Untertitel: Die Regenten greifen zu – eine Raumflotte bedroht den Demetria-Sternhaufen
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 5. September 2008
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Lok-Aurazin, Gucky, Ziriana Mirios
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, PR-Action TB 3

Handlung

Es ist der 6. April 2166, und Perry Rhodan befindet sich gefangen an Bord der AURATIA. Voller Verachtung zeigt Lok-Aurazin dem Großadministrator Bilder der Vernichtung. Augenscheinlich stehen die 9000 Einheiten der Robotgarde der Regenten im Solsystem, und die Solare Flotte ficht einen Kampf der Verzweiflung. Schlimmer noch, Terra brennt, wird von einer Arkonbombe verzehrt. In einer Nahaufnahme sieht der Zellaktivatorträger Paris brennen – und weiß, dass er genarrt wird. Die Bilder zeigen nämlich den Eiffelturm, doch der wurde im Jahre 2114 durch die Laurins zerstört und bislang nicht wieder aufgebaut. Trotz allem besteht die Gefahr, dass die Bilder wahr werden. Rhodans Hoffnungen richten sich auf Gucky, der sich an Bord der AURATIA versteckt hält, und die Modulatorin Ziriana Mirios, der er sich aber immer noch nicht sicher ist.

Lok-Aurazin und die übrigen Regenten der Energie, Sel-Parsulin, Orl-Mesnita und Mirios (in der Gestalt von Cosmai Cetera), befinden sich in der Zentrale der AURATIA. Der Bordrechner KLINGE DER ERKENNTNIS führt das Schiff zu einem weiteren Gasriesen, wo sich die andere Hälfte der Robotgarde versteckt hält. Gleichzeitig erwartet der Prim-Regent die Rückkehr des roten Kristall-Roboters Piruum. Doch zunächst versammelt sich die zweite Hälfte der Robotgarde. Es hat über die Jahrtausende einige Ausfälle gegeben, und es sind noch 8892 Einheiten, bei denen der Selbsttest beginnt. Dann kann die Rache beginnen – Falkan, Terra, Arkon.

Auch in seiner Zelle kann Rhodan die insektoiden Frocks beobachten, die sich seit 13.000 Jahren in der AURATIA ausgebreitet haben. Der Terraner erkennt fasziniert, dass die Tiere über kurze Entfernungen teleportieren, und fragt sich, ob sie eventuell doch intelligent sind. Dann erscheint Mirios und behauptet, ihre Entscheidung zwischen Lok-Aurazin und Rhodan sei schon gefallen.

Einige Zeit zuvor erhält Gucky telepathischen Kontakt zu Mirios. Bei dem Ilt weilt der Kristall-Roboter Piruum, der gebaut wurde, damit die Molembu parapsychisch aktiv werden konnte (in ihm steckt Grall-DNA, sowie je ein grüner, roter und blauer Hellquarz). Inoffiziell sollte der Roboter aber Mirios überwachen, was sie längst heraus gefunden hat. Darum muss Piruum auch unbedingt bei Gucky bleiben, sonst würde ihr Verrat offenkundig.

Mirios berichtet dem Terraner ebenfalls von Piruum, der bald mit dem Ilt in der Zelle erscheinen wird. Gleichzeitig werden ihre Befehle an die Robotgarde aktiv werden. Sie träumt von der Beherrschung der Milchstraße an der Seite des Terraners, doch dem widerspricht Rhodan. Die beiden Wesen passen weder körperlich noch geistig zusammen, trotzdem liebt sie ihn.

Während Lok-Aurazin noch von Arkons Ende träumt (um seine Frau Bir-Lakula und die beiden Kinder zu rächen), wird er jäh in die Realität zurückgerissen. Die KLINGE erklärt, 8749 Einheiten der Robotgarde hätten einen Überrangbefehl erhalten – und sie transitieren in den roten Gasriesen. Nun kann der Prim-Regent noch über 143 Einheiten verfügen, zu wenig für seine Rache. Doch bevor er wahnsinnig wird, will er Rhodan noch töten.

Die beiden Menta-Regenten machen Lok-Aurazin darauf aufmerksam, dass nur Mirios die Robotgarde manipuliert haben kann. Die Verräterin hat erneut Verrat begangen und muss nun sterben, genau wie Rhodan. Aber zunächst werden die 143 Schiffe nach Falkan entsandt. Wenigstens diese arkonidische Kolonie soll zerstört werden. Die AURATIA selbst kann zurzeit dorthin nicht folgen. Die Verräterin hat ihren Antrieb lahmgelegt.

Die Modulatorin hat auch zwei Funkwarnungen abgesetzt und konnte jene vier Regentengardisten in ihrem Sinne programmieren, die als O-Mare-Teskas Kinder bekannt sind. Doch deren Sender steht in der Kommandozentrale und muss zerstört werden. Der Überfall geschieht überraschend für die drei letzten Regenten, der Sender wird zerstört. Dann jedoch gelingt des Lok-Aurazin, Piruum zu vernichten, Mirios wichtigstes Hilfsmittel. In dem folgenden Wahnsinn tödlicher Übergriffe sterben nacheinander die beiden Menta-Regenten. Es geschieht dank Guckys parapsychischer Präsenz.

Wie erwartet, hat der Kreuzer STERNENSTAUB auf einen der Funksprüche reagiert und Raumsoldaten unter dem Kommando von Leutnant Milton Schramm entern die AURATIA. Dabei bringen sie die Nachricht, dass Falkan gerettet ist, aber zehn Schiffe der Robotgarde entkommen sein sollen. Der terranische Sieg ist nur von kurzer Dauer, denn plötzlich verkündet die KLINGE, die Selbstzerstörung sei angelaufen. Alles flieht auf die STERNENSTAUB, aber zuletzt findet auch Mirios noch ihr Ende an Bord der AURATIA. Das Schiff der Regenten explodiert nicht, sondern entkommt in den Linearraum. Lok-Aurazin hat seinen größten Widersacher genarrt.

Der Prim-Regent ist zufrieden und führt die AURATIA zu den verbliebenen acht Einheiten der Robotgarde. Sodann wird Lamar-Grall zur Zwischenstation, wo einige Magadu eingefangen werden. Als Nächstes will Lok-Aurazin den Terraner leiden sehenn, Terra soll brennen.

Mit der STERNENSTAUB geht es zunächst nach Falkan, wo Fürst Athurn del Falkan nochmals auf den Gwalon-Kontrakt zu sprechen kommt. Der Großadministrator verspricht ihm, diesen zu verlängern. Anschließend geht es noch am 7. April zurück ins Solsystem.

Zwölf Tage später, am 19. April, meldet sich Vizeadministrator Reginald Bull über Hyperfunk von Arkon bei Rhodan, der wieder auf Terra weilt. Der Prim-Regent hat die eigentlich unbedeutende arkonidische Flottenbasis Surkos angegriffen. Allerdings ist die AURATIA nicht dabei. Rhodan sucht nun die 20 Magadu auf, die mit den vier Kindern O-Mare-Teska in Imperium-Alpha weilen. Dank der Hellquarze, die die Regentengardisten in sich tragen, spüren die Magadu die Nähe Lok-Aurazins – und hören dessen Gesang des Untergangs. Das geschieht, weil der tote O-Mare-Teska immer noch an Bord der AURATIA liegt.

Die Magadu erkennen den Plan Lok-Aurazins (er will im exakten Kern Terras materialisieren). Aber erst, als sie Rhodan in ihren Kreis aufnehmen, haben sie dank dem Zellaktivator genug Energien, um in den Linearraum und auf die AURATIA zu teleportieren. Für die Magadu ist dieser Sprung das Ende, die mitgenommenen Regentengardisten marschieren los, um den Antrieb zu deaktivieren. Der Terraner selbst sieht sich dem Prim-Regenten gegenüber.

Erneut ein Kampf auf Leben und Tod. Gleichzeitig stürzt die AURATIA aus dem Linearraum und beginnt zu brennen, denn die Gardisten hören mit ihrem Zerstörungswerk nicht auf. Die beiden Kontrahenten werden getrennt. Während Rhodan von Bord geht, lädt sich Lok-Aurazin ein letztes Mal psionisch auf. Mit der Explosion der AURATIA teleportiert er – unfassbar weit.

Treibend im All sieht der Großadministrator die AURATIA explodieren. Für ihn hat der Prim-Regent soeben sein Ende gefunden. In der Ferne leuchtet Sol, und es kann nicht lange dauern, bis er geborgen wird. Rhodan genießt für einen kurzen Moment das Meer der Sterne und die Stille des Alls. Es ist vorbei…