Die Kristallzwillinge

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Arkon (Band 3)
PRAR03.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Arkon
Titel: Die Kristallzwillinge
Untertitel: Brüder werden zu Feinden – Perry Rhodan wagt einen riskanten Plan
Autor: Ben Calvin Hary
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 19. Februar 2016
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Kassian da Orbanaschol, Kerlon da Orbanaschol, Marv Minkmester
Handlungszeitraum: 10. Juni 1402 NGZ
Handlungsort: Thantur-Lok
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch zum Heft

Kurz­zusammen­fassung

Kassian da Orbanaschol hat, durch den Archaischen Impuls beeinflusst, das Schiff Atlans, die ATLANTIS gekapert. Kassians eigener Bruder und eineiiger Zwilling, Kerlon da Orbanaschol geht zusammen mit Perry Rhodan in einen Einsatz gegen die ATLANTIS, um diese zurückzuerobern. Dabei kommt Kerlon um. In der nachfolgenden Begegnung mit Atlan werden Perry Rhodan und seine Begleiter von diesem gefangen genommen – auch Atlan wurde durch den Archaischen Impuls „umgedreht“.

Handlung

Kassian da Orbanaschol, der Kommandant von Atlans Raumschiff, der ATLANTIS, wurde durch seinen Extrasinn übernommen und gesteuert. Der Extrasinn wiederum wurde vom Archaischen Impuls umprogrammiert. Kassian plant, das Schiff von dessen Besatzung durch vier auf Tötung programmierte Katsugos zu säubern – was die eigene Besatzung aber natürlich nicht wissen darf. In einem ersten Schritt musste er zunächst seinen eigenen Zwillingsbruder, Kerlon da Orbanaschol unschädlich machen, da dieser aufgrund der engen Verbindung zwischen den Zwillingen als erster erkannte, was mit Kassian geschehen war. Kerlon konnte aber noch vor seinem Zwillingsbruder aus der ATLANTIS mit einer Raumlinse fliehen, kam aber bei der Flucht beinahe ums Leben. Der Mausbiber Gucky rettete Kerlon und brachte ihn auf Perry Rhodans Raumjacht MANCHESTER. Diese wiederum wurde daraufhin von der ATLANTIS gejagt und erlitt dabei schwere Schäden, bevor sie sich in einem Asteroidenfeld verstecken konnte. Kerlon, der schwer verletzt wurde, versucht trotz seiner Verwundungen daraufhin, die MANCHESTER wieder flugfähig zu machen, da nur er an Bord die entsprechende Ausbildung besitzt.

Kerlon ist zwar der Zwillingsbruder von Kassian, sein Extrasinn konnte aber – im Gegensatz zu dem Kassians – in der ARK SUMMIA nicht aktiviert werden. Er ist damit ein adeliger Arkonide zweiter Klasse, der ohne herausragende Leistungen niemals ein Kommando erhalten würde. Unter solchen Umständen versuchte Kerlon, den fehlenden Extrasinn durch extremen Fleiß und Eifer wettzumachen. Außerdem genoss er eine Vorzugsbehandlung durch seinen eigenen Zwillingsbruder, so dass er es immerhin zum 1. Stellvertretenden Kommandanten der ATLANTIS brachte – unter dem Kommando seines so herausgehobenen Zwillingsbruders. Bis er vor dem sich so plötzlich verändernden Kassian fliehen musste. Auf der MANCHESTER kommt ihm seine umfassende Ausbildung nunmehr bei der Reparatur zugute.

Derweil wird die Besatzung der ATLANTIS gegen ihren eigenen Kommandanten Kassian da Orbanaschol mehr und mehr misstrauisch. Die so plötzliche Jagd auf den eigenen Zwillingsbruder lässt so einige nachdenklich werden. Allerdings ist nicht jeder so kritisch gegenüber Kassian wie Marv Minkmester, der freigeistige Chef der Rechentechnik der ATLANTIS, der widerrechtlich und vollkommen unbefugt bereits vor längerer Zeit die eigene Rechentechnik geradezu „gehackt“ und durch „Backdoors“ unter Kontrolle gebracht hat, ohne dass irgendjemand sonst von diesen Straftaten weiß. Auf der anderen Seite zu nennen wären da unter anderem der Assistent von Minkmester, Eleas M'Barkin, der sehr hierarchisch denkt und alles macht, was der Kommandant, also Kassian, wünscht, sowie die ausgesprochen ehrgeizige Wissenschaftlerin Tella Eg, die von Kassian übergangsweise zur ersten Stellvertretenden Kommandantin befördert wurde, um die Lücke, die durch Kerlon hinterlassen wurde, auszufüllen. Marv Minkmester versucht seinen Stellvertreter Eleas mit seinem Misstrauen gegenüber Kassian zu infizieren, bewirkt damit aber nur, dass dieser jetzt zum Kommandanten rennt, um seinen eigenen Chef anzuschwärzen.

Auf dem Weg zum Kommandanten wird Eleas unsicher. Hatte er nicht im Auftrag des Kommandanten erst vor kurzem die Katsugos der ATLANTIS einer Sonderprogrammierung unterziehen müssen? Und zwar unter größtmöglicher Geheimhaltung? Warum denn das? Eleas erinnert sich an Schnipsel der Umprogrammierung und beschließt, vor dem Gang zum Kommandanten zunächst die Katsugos einem Test zu unterziehen. Wie sich dann zu Eleas Entsetzen herausstellt, war die einprogrammierte Kodefolge dazu gedacht, die Robotergesetze in den Katsugos außer Kraft zu setzen und diese ausschließlich auf den Kommandanten zu verpflichten. Damit war es den Katsugos möglich geworden, gegen die Besatzung der ATLANTIS mit scharfen Waffen vorzugehen. Derart sensibilisiert entschließt sich Eleas, doch nicht zum Kommandanten zu gehen. Braucht er auch nicht, denn in diesem Augenblick taucht Kassian bei Eleas auf und verlangt von diesem, die Katsugos einer weiteren Geheimprogrammierung zu unterziehen. Eleas ist unschlüssig und weiß nicht, was er tun soll.

Inzwischen stöbert die ATLANTIS die MANCHESTER in einem Asteroidenfeld auf und setzt die Jagd fort. DIE MANCHESTER ist nach wie vor schwer beschädigt und fast nicht zur Flucht in der Lage. Außerdem funktioniert zwar das Empfangen von Funksignalen, nicht jedoch das Senden. Niemand weiß daher an Bord der ATLANTIS, deren Besatzung überwiegend aus Terranern besteht, wer sich da in dieser Jacht befindet – und dass ein Abschuss den Tod von Perry Rhodan bedeuten würde. Die Besatzung der ATLANTIS folgt also den Befehlen Kassians und jagt die Jacht mit scharfen Waffen. Während der Jagd hackt sich Marv Minkmester mit seinen Möglichkeiten in die Positronik der ATLANTIS ein. Er erkennt aufgrund seines Zugriffs auf die Datenbanken, wessen Schiff das ist, das die ATLANTIS da gerade jagt und dass Perry Rhodan und Gucky an Bord sein müssen. Marv Minkmester beschließt, die Jagd der ATLANTIS zu sabotieren. Er sabotiert mehrere Versuch, die MANCHESTER zu erledigen, schaltet zudem eine Strukturlücke in den Paratronschirm der ATLANTIS und lässt Perry Rhodan eine Botschaft über den Funk zukommen, dass eine Strukturlücke geschaltet ist.

Dies kommt im letzten Augenblick, hat doch die ATLANTIS die viel besseren Möglichkeiten gegenüber einer Privatjacht. Eine allerletzte Gnadenfrist erhält die Besatzung der MANCHESTER auch dadurch, dass sich die neue Stellvertretende Kommandantin, Tella Eg, im letzten Augenblick weigert, das nunmehr wehrlose Schiff, die MANCHESTER, einfach so abzuknallen. Kassian setzt sich aber durch und so wird die MANCHESTER bis zur Unkenntlichkeit zusammengeschossen. Direkt davor allerdings hat Gucky die Strukturlücke nutzen können und hat sich und sämtliche Passagiere der MANCHESTER, Perry Rhodan, Kerlon da Orbanaschol sowie Sahira Saedelaere an Bord der ATLANTIS in ein Versteck teleportieren können.

In der Zentrale der ATLANTIS spitzt sich die Situation zu. Die Zentralebesatzung erkennt, dass Marv Minkmester an mehreren Stellen die Aktionen der ATLANTIS sabotiert hatte. Zudem erkennen einige, darunter die neue stellvertretende Kommandantin, dass mit Kassian etwas nicht in Ordnung ist. Es kommt daraufhin zu den Anfängen einer Meuterei an Bord. Kassian sendet daraufhin den von Eleas umprogrammierten Katsugos den Befehl, die ATLANTIS von der Besatzung „zu säubern“. Das Programm dazu war in der zweiten Umprogrammierung enthalten, die Eleas an den Katsugos vornehmen sollte. Es kommt daraufhin zu bösen Szenen an Bord, die Besatzung versucht vor den aufmarschierenden Katsugos zu flüchten und sich zu verstecken, allerdings sind diese Versuche erfolglos.

Plötzlich jedoch geschieht etwas Unerwartetes. Die Katsugos erschießen mitnichten die Besatzung, sondern fangen an, rhythmisch zu tanzen. Und Befehle nehmen sie nicht mehr an. Eleas hatte doch tatsächlich zwar die zweite und von Kassian verlangte tödliche Umprogrammierung an den Katsugos vorgenommen, dabei jedoch eine nur ihm bekannte Sicherung eingebaut, die das Schlimmste verhindern sollte.

Kassian sieht das Spiel verloren und flüchtet mit einem Shift von Bord der ATLANTIS. Jeder wundert sich, warum er einen Shift und nicht eine überlichtschnelle Space-Jet für seine Flucht nutzt. Inzwischen ist Gucky wieder einsatzfähig und teleportiert zusammen mit Kerlon da Orbanaschol dem Shift hinterher. Kerlon soll den Shift zurückfliegen, während Gucky Kassian als Gefangenen mit zurück an Bord der ATLANTIS nimmt. Zu Guckys Entsetzen kommt es direkt nach der Rückteleportation zu einer Explosion, der Shift hatte sich selbst zerstört. Kassian triumphiert und lacht, Kerlon ist tot. Ursprünglich hatte Kassian wohl auch sich selbst und Gucky mit in den Tod nehmen wollen, jetzt war es aber nur Kerlon gewesen, der gestorben war. Kassian bleibt in Gewahrsam.

Perry Rhodan erhält von dem Positronikspezialisten Marv Minkmester aufgrund dessen Hackerqualitäten unbeschränkten Zugriff auf die ATLANTIS und ist damit zunächst der vorläufige Kommandant.

Perry Rhodan stellt sich nunmehr, nachdem er erstmalig seit den Geschehnissen auf Zalit wieder Luft schnappen kann, die Frage, was mit Atlan los ist. Er ist besorgt und erkundigt sich auf Arkon II nach Atlan. Und tatsächlich: Atlan ist mit einem Schiff in Thantur-Lok unterwegs. Beide nehmen Kontakt miteinander auf und vereinbaren ein Treffen. Perry Rhodan ist natürlich misstrauisch, hat doch auch Atlan einen für die Archaischen Impulse anfälligen Extrasinn. Als es zum Treffen kommt, lässt er Atlan durch Gucky überprüfen. Gucky findet keinerlei verdächtige Spuren einer Beeinflussung. Derart beruhigt, kommt es zum Treffen auf dem Schiff, das Atlan benutzt und an dem alle Überlebenden der MANCHESTER teilnehmen. Während des Treffens muss Gucky aber feststellen, dass Atlan durch den Archaischen Impuls doch beeinflusst ist – zu spät. Atlan lässt Perry Rhodan, Gucky und Sahira Saedelaere paralysieren und nimmt sie gefangen.