Hauch der ES­TARTU

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Beilagen-CD PR-Extra 10
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Serie: Perry Rhodan-Extra (Band 10)
Zyklus: Stardust
Titel: Hauch der ESTARTU
Untertitel: Neue Hoffnung für die Mom'Serimer – sie glauben an eine Rückkehr in die NACHT
Autor: Bernhard Kempen
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: 19. März 2010
Handlungszeitraum: 15. - 24. März 1348 NGZ
Handlungsort: Neu-NACHT, SOL, Terrania
Besonderes:

eine von zwei limitierten Postkarten-Kollekti­onen
CD mit der Novelle »Mars-Visionen« von Hubert Haensel, gelesen von Andreas Laurenz Maier
Gewinnspiel

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Vor sieben Millionen Jahren: Der Planet, der Jon'ho Sarentis Heimat war, verging im Feuer des Widersachers. Er und einige Artgenossen können sich an Bord eines Raumschiffs ins All retten. Doch auch dort kommt der Tod zu ihnen. Es ist aber nicht das endgültige Ende, denn eine körperlose Stimme erschallt und bietet das ewige Leben an. Nicht für die Körper, nur für die Bewusstseine in den sterbenden Hüllen. Als Gegenleistung sollen die dann Unsterblichen dafür Sorge tragen, das es keine weiteren Opfer in dem Krieg mehr gibt. Sarenti und seine Begleiter nehmen das Angebot an.

Vor 17 Jahren: Sarenti erwacht aus dem Kälteschlaf, obwohl das übliche Wartungsintervall noch nicht eingetreten ist. Nachdem er seinen toten Körper unter Kontrolle hat, erkennt er anhand der Daten des Stationscomputers, dass der Hyperkokon nicht mehr existiert.

Vor drei Tagen: Überraschend landet auf Neu-NACHT ein kleines zylindrisches bzw. scheibenförmiges Raumschiff. Ihm entsteigt ein Wesen mit sechs Extremitäten, das sich asymmetrisch fortbewegt. Ein großer Teil der linken Körperhälfte sieht verbrannt aus, der gesamte Körper sieht gläsern aus. Der Fremde stellt sich gegenüber dem Propheten Seramir als Sarenti vor. Er ist auf der Suche nach Ihm und spürte dabei einen Hauch von Ihr. So wurde er auf Neu-NACHT aufmerksam. Seramir ist überzeugt, das Sarenti von ES bzw. ESTARTU spricht. Und der Prophet sieht in Sarenti einen Seelenverwandten, denn die Mom'Serimer waren die Wächter der NACHT und Sarenti der Wächter eines Hyperkokons. Sarenti seinerseits hat den galaktischen Funkverkehr abgehört und will nun mit Perry Rhodan sprechen. Wenn die Mom’Serimer ihm das ermöglichen, will er ihnen eine neue NACHT erschaffen, die Reaktivierung des Hyperkokons, in dem der Peldron-Nebel einst verborgen war, zu dem das Pelarga-System gehört.

Am 15. März 1348 NGZ weilen Rhodan und Malcolm Scott Daellian in der Waringer-Akademie, wo soeben der Regenbogen in neuem Glanz erstrahlt. Da kommt eine Anfrage von Fee Kellind, der Kommandantin der SOL, die soeben ins Solsystem zurückkehrt. Offenbar ist auf Neu-NACHT im Pelarga-System etwas im Gange und die Flottenadmiralin spricht von der Projektorstation eines Hyperkokons sowie einem Wächter, der den Hauch der ESTARTU gespürt hat. Rhodan und Daellian machen sich daraufhin auf den Weg zu dem Hantelschiff.

Zusammen mit Kellind besuchen sie die Mom’Serimer in der Scherbenstadt und sprechen mit Lord Remo Aratoster. Dieser ist immer noch enttäuscht über den selbst ernannten Propheten Seramir, der 75.000 Mom’Serimer nach Neu-NACHT geführt hat. Zwar sehnen sich auch die Mom’Serimer in der Scherbenstadt nach dem PULS von Segafrendo, doch dieser ist längst erloschen. Und jetzt scheint Seramir eine neue Vision bezüglich einer NACHT zu haben. Dem will der Terranische Resident auf den Grund gehen.

Am 20. März landen Rhodan und Daellian nahe der Stadt Milo auf Neu-NACHT. Dort lernen sie Sarenti kennen, dessen gläserne Haut den Residenten an die Buhrlos denken lässt. Äußerlich jedoch erinnert der Wächter des Hyperkokons eher an einen Skoar aus M 87. Er selbst bezeichnet sich aber als einen Schukurrach. Er spricht von der Reparatur der Projektorstation, wo er sieben Millionen Jahre lang residierte, und sie wollen sich diese zumindest ansehen.

Die SOL erreicht am 22. März eine kleine rötliche Sonne, die von Asteroiden umlaufen wird. Dort schleust Sarentis Scheibenschiff aus, um die getarnte Projektorstation anzufliegen. Zu dem Wächter gesellen sich Rhodan und Daellian, die Scheibe wird von zwei Leichten Kreuzern der SOL flankiert. Nichtsdestotrotz kommt der Angriff überraschend. Das Scheibenschiff wird zerschossen, bevor die beiden Kreuzer die ANH I des Mehandor-Patriarchen Anhof auf Distanz halten können, der sich vor Ort Reichtum erhofft. Zurück auf der SOL kommt Sarenti in die Medostation, wo die Chefmedikerin Darla Markus Überraschendes feststellt. Der Wächter ist nämlich schon längst tot. Das gilt zumindest für den Körper, in dem ein lebendes Bewusstsein steckt. Dieses steuert den Körper telekinetisch. Das bestätigt Sarenti und erklärt, seine Unsterblichkeit stamme von ES, der dabei aber die Hilfe seiner Schwester ESTARTU in Anspruch nahm (daher kennt er auch deren Hauch).

Am folgenden Tag startet der Kreuzer SOL-KR-12, Kaiber Vonsch, zu der Projektorstation, die in der Korona der roten Sonne steht. Sie ist kegelförmig und 1826 Meter lang. Dort kommt es erneut zu einem Übergriff der Mehandor, der dieses Mal ohne Probleme abgewehrt werden kann. Allerdings hat sich dadurch das Fremdabwehrprogramm der Station aktiviert. Sarenti muss daher zunächst allein die Station betreten und es deaktivieren, bevor der Kreuzer andocken kann.

Das geschieht in der Folge auch, obwohl es gar kein Fremdabwehrprogramm gibt. Es war eine Ausrede Sarentis gewesen. Tatsächlich existierte ein anderes Programm, das der Wächter autorisieren und aktivieren musste. Anschließend dockt der Kreuzer an und die Terraner kommen an Bord der Station. Als nächstes will Sarenti Energie von der Sonne zapfen, doch dabei geht irgendetwas schief. Es kommt zu einer Rückkopplung, die sich der Wächter nicht erklären kann – und dann baut sich ein Hyperkokon auf, der sich langsam ausdehnt und bald auch die SOL verschlingt. Das Ganze ist aber eine Anomalie, die sich bald wieder auflöst. Durch das Geschehen hat sich allerdings ein Feldstabilisator zerstört   und die Station wird nie wieder einen Hyperkokon erzeugen können.

Natürlich sind alle enttäuscht, aber vor allem Sarenti reagiert überraschend. Der Schukurrach greift nach einer versteckten Waffe und behauptet gegenüber Rhodan, mit dem er allein in der Stationszentrale weilt, nicht die ganze Wahrheit gesagt zu haben. Sarenti hatte, nachdem er erwachte, nach ES gerufen. Statt einer Antwort von ihm erreicht ihn ein Bote mit einem Bewusstseinssplitter von Gon-Orbhon. Sarenti ließ sich von der Botschaft blenden und will nun eine späte Rache vollziehen. Er will die Station sprengen und damit die SOL zerstören.

In einem unbedachten Moment kann Rhodan dem Wächter die Waffe entreißen und schießt auf den toten Körper, bis dieser sich nicht mehr regt. Anschließend stellt der Terranische Resident fest, dass der Vernichtungscountdown schon läuft und lässt die Station evakuieren. Die SOL und ihre Kreuzer ziehen sich in eine sichere Entfernung zurück. Dafür tauchen die Mehandor auf und hören nicht auf die Warnungen der Terraner. Sie fliegen in ihr Verderben.

Nach dem Ende der Station empfängt die SOL eine Botschaft. Sie stammt von Sarenti, der sich vielmals entschuldigt. Nachdem er erkannt hatte, das er keinen Hyperkokon mehr aufbauen konnte, sah er keinen Sinn mehr in seiner Existenz. Der Vernichtungscountdown lief schon, als er sich von Rhodan übertölpeln ließ. Der Zellaktivatorträger als Unsterblicher war seine einzige Chance, endlich zu sterben. Und der Countdown war derart angelegt, dass die Terraner sich retten konnten.

Unterdessen begeben sich die beiden jungen Mom’Serimer Jubo und Tarm Jassiffer auf die Suche nach den Aurenspürern. Diese leben zurückgezogen und isoliert von den Mom’Serimern in Baumnestern. Doch die Bäume sind unerklärlicherweise am Absterben, weshalb die Aurenspürer offenbar fortgezogen sind. Jubo und Tarm nehmen deren Spuren auf und folgen zunächst einem Flusslauf. Nach drei Tagen werden sie an einem See fündig. Doch die Aurenspürer verdeutlichen in ihrer blinkenden Sprache, dass sie in Ruhe gelassen werden möchten.

Jubo und Tarm sind nicht bereit, einfach aufzugeben. So erfahren sie von den Aurenspürern, dass die Bäume schon seit Langem sterben. Und die Hoffnung, die die Mom’Serimer brachten, zerbrach auch bald wieder. Dann aber erkennen Jubo und Tarm eher durch Zufall, dass ihre Körperausscheidungen die Bäume am Leben erhalten (das setzte aus, als in der Stadt Milo die Kanalisation fertig gestellt wurde). Damit gibt es für das Zusammenleben der Aurenspürer und Mom’Serimer wieder eine Zukunft.

Zurück auf Neu-NACHT gibt Seramir seinen Anhängern eine neue Vision für die Zukunft. So wie ES gegenüber Sarenti schweigt, weil seine Dienste nicht mehr benötigt werden, tut es ESTARTU ihnen gegenüber. Das bedeutet, die Mom’Serimer können ab sofort frei über sich selbst bestimmen – auf Neu-NACHT und in der Scherbenstadt an Bord der SOL.