Schwingen der Macht

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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
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Beilagen-CD PR-Extra 3
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Serie: Perry Rhodan-Extra (Band 3)
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Schwingen der Macht
Untertitel: Atlan und das Geheimnis der Inyodur – Aufstieg und Untergang eines uralten Volkes
Autor: Bernhard Kempen
Titelbildzeichner: Ulrich Zeidler
Erstmals erschienen: 1. September 2006
Hauptpersonen: Atlan, Arnie Siska, Raahon Alltangrad
Handlungszeitraum: 9. April 1345 NGZ, circa 100 Mio. Jahre v. Chr.
Handlungsort: Charon-Wolke, Goldenes System
Besonderes:

CD mit Hörproben der Folgen 1 – 6 der Sternenozean-Hörspiele: »Sternenozean« - Die Perry Rhodan-Hörspiele bei Lübbe-Audio – Werkstattbericht:
 »45 Jahre Perry Rhodan - PR und seine Freunde feiern ein rauschendes Fest!« (Poster zum Aufklappen von Dirk Schulz als vierfarbiger Altarfalz)

Zusätzliche Formate: E-Book

© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

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Handlung

Atlan

Atlan befindet sich noch immer in der Charon-Wolke, wo unter anderem das für die Verteidigung des Solsystems unverzichtbare Salkrit abgebaut wird. Am 9. April 1345 NGZ wird er zu einer der Salkrit-Fundstätten im Goldenen System gerufen. Dort hat eine Gruppe von Wissenschaftlern um Dr. Arnie Siska, eine junge Xenopaläontologin, einen bedeutsamen Fund gemacht. Im Inneren des Asteroiden GoSy 2½ befindet sich nicht nur das Skelett einer weiblichen Inyodur, die zum Zeitpunkt ihres Todes schwanger war, sondern auch der hervorragend erhaltene Körper eines männlichen Wesens dieser Art. Der Inyodur steht aufrecht und ist von einem goldenen Schimmer umgeben, der vermutlich seinen Zerfall verhindert hat. Als Atlan ihn berührt, geht die goldene Aura auf ihn über – und auf Arnie Siska, die die Aura für gefährlich hält und den Arkoniden wegstoßen wollte. Beide finden sich in einer Art Scheinwelt wieder und werden von dem Inyodur begrüßt. Sein Name ist Raahon Alltangrad und er berichtet von der Vergangenheit seines Volkes, die mindestens 100 Millionen Jahre zurückliegt.

Die Inyodur

Die Inyodur sind in dieser Zeit ein Volk, das mehr im All lebt als auf irgendeinem Planeten. Sie haben praktisch keine Technik entwickelt, sind aber hoch intelligent und können von Galaxie zu Galaxie reisen. All das wird ihnen durch das so genannte Psior-Herz ermöglicht, ein Organ, das schon immer für eine besondere Verbindung zwischen einzelnen Individuen gesorgt hat und wahrscheinlich zur Schwarmbildung benötigt worden ist. Eines Tages, so lautet eine Legende der Inyodur, ist kosmischer Goldstaub auf den Planeten der Inyodur herabgeregnet, der zuvor in der Nähe einer Materiequelle psionisch aufgeladen worden war. Dieser Goldstaub ist in die Herzen der Inyodur eingedrungen und hat sie verändert. So wurden die Inyodur intelligent, konnten eine psionische Aura erzeugen, die sie im Vakuum des Alls schützte und miteinander verband. Außerdem waren sie in der Lage, die Stränge des Psionischen Netzes als Transportmittel zu nutzen. Mit der Psior-Kraft können die Inyodur überlichtschnell durch den Hyperraum springen. Mit diesen Fähigkeiten helfen sie in Not geratenen Völkern und nehmen in mehreren Galaxien behutsam Einfluss auf die Entwicklung des Lebens. Sie werden offensichtlich auch mehrmals von den Kosmokraten um Hilfe gebeten und führen Aufträge für die Hohen Mächte aus.

Raahon Alltangrad

Raahon Alltangrad ist ein besonders begabter Inyodur, der das Psionische Netz nicht nur nutzen, sondern auch beeinflussen kann. Er kann einzelne Netzstränge miteinander verbinden und Netzknoten trennen. Eines Tages nimmt Vhoccaim, ein Bote der Kosmokraten, Kontakt mit Raahon auf und berichtet von einer kosmischen Gefahr. Qeonlet Kintard, ein ehemaliger Inyodur, sei einer Materiesenke zu nahe gekommen. Diese habe sein Psior-Herz mutieren und ihn zu einem gewaltigen Wesen aus purer negativer Psi-Energie werden lassen, das ganze Sonnensysteme entvölkere, um sich von der Vitalenergie der von ihm ermordeten Wesen zu nähren. Dieses Wesen wird jetzt QEON-KIN genannt und kann, wenn überhaupt, nur von einem Inyodur aufgehalten werden. Raahon nimmt diese Aufgabe an, muss aber feststellen, dass sie zu groß für ihn allein ist. Als er mit einigen Begleitern aus seinem Volk in die Galaxie Pern-Mahuuc reist, in der QEON-KIN sein Unwesen treibt, müssen die Inyodur sich wieder zurückziehen, denn sie ertragen die Nähe ihres einstigen Artgenossen nicht. Vhoccain erscheint erneut und verrät Raahon den Aufenthaltsort Arrocu Arrlichts, eines legendären Helden der Inyodur, der sich ganz von der kosmischen Bühne zurückgezogen hat. Raahon erfährt später, dass Arrocu sein Vater ist - und dass Qeonlet Kintard Arrocus Vater war.

Raahon sucht Arrocu auf und erfährt von ihm, dass die Schuld für Qeonlets Mutation bei den Kosmokraten liegt, denn diese hatten ihn selbst zur Materiesenke geschickt. Inzwischen ist QEON-KIN zur Galaxie Alfaroi weitergezogen, wo er wieder eine Spur der Vernichtung hinterlässt. Raahon stellt sich ihm entgegen und findet heraus, dass QEON-KIN die Anwesenheit eines Inyodur als mindestens ebenso schmerzhaft empfindet, wie die Inyodur unter QEON-KINS Präsenz leiden. So gelingt es ihm, das Geistwesen vorübergehend zu vertreiben. Arrocu opfert sich, um zu beweisen, dass die positive Energie der Inyodur QEON-KIN nicht nur abstößt, sondern auch schwächen kann: Er springt mitten in das Herz QEON-KINS hinein. Das Experiment ist erfolgreich. Deshalb ruft Raahon sein gesamtes Volk nach Alfaroi. Zunächst versuchen die Inyodur, bewohnte Planeten vor dem Zugriff QEON-KINS zu schützen. Doch so kann er nicht dauerhaft aufgehalten werden. Einem Aufruf Raahons folgend, springen deshalb fast alle Inyodur ins Innere QEON-KINS hinein, wo die positiven und negativen Psi-Energien sich gegenseitig auslöschen. QEON-KIN löst sich in einer gewaltigen Explosion auf. So entsteht der Staub des Goldenen Systems: Pure Psi-Materie.

Das Ende der Inyodur

Fast das gesamte Volk der Inyodur findet hierbei den Tod, die Leichen treiben im Bereich einer roten Riesensonne durchs All – dies wird einmal das Zentrum der Charon-Wolke sein. Ihre Herzen verwandeln sich in Salkrit-Kristalle und ziehen allmählich den Staub an, so dass im Verlauf der nächsten Jahrmillionen die bekannten instabilen Asteroiden entstehen.

Raahon hat überlebt. Er kann das Psionische Netz zwar nicht mehr nutzen, ist aber noch in der Lage, im Normalraum zu manövrieren. Er findet seine schwangere Gefährtin Tafile Lichtang, die zu den wenigen anderen Überlebenden gehört. Nach und nach sterben auch die letzten Inyodur. Raahon bündelt all seine Erinnerungen in einem kohärenten psionischen Feld, das ihn gleichzeitig konserviert. Er richtet es so ein, dass nur ein Beauftragter der Kosmokraten Kontakt zu diesem Feld aufnehmen kann. Atlan hat diesen Status wegen der Aura eines Ritters der Tiefe, die ihm immer noch anhaftet – Raahon, dessen Bewusstsein sich offenbar zumindest teilweise in der psionischen Aura erhalten hat, hält den Arkoniden für Vhoccain.

Epilog

Als die Geschichte erzählt ist, beginnt der Asteroid zu zerfallen. Atlan und die Wissenschaftler müssen fliehen. Von weitem sehen sie, wie auch die Salkrit-Herzen der drei Inyodur in einem Lichtblitz vergehen.

Atlan schickt einen Datenkristall mit Raahons Geschichte zu Perry Rhodan.