Strafkolonie der Ksuni

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Mission SOL (Band 5)
PRMS05.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Mission SOL
Titel: Strafkolonie der Ksuni
Untertitel: Auf der Suche nach der SOL – gefangen in einer uralten Raumstation
Autor: Olaf Brill
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 9. August 2019
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Mahlia Meyun, Curcaryen Varantir, Pes Kasrabor, Masling Dryw
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Die SZ-2 fliegt zum Susmalsystem, weil Curcaryen Varantir dort Masling Dryw vermutet. Der Algorrian kennt das Volk und erklärt, hier zähle nur die Stärke. Deswegen landen sie ohne Funkkontakt in der Hauptstadt auf dem vierten Planet, Ksun. Die Mannschaft ist begeistert über die schöne Welt, aber während Perry Rhodan sich mit Mahlia Meyun über die diplomatische Aufnahme der Gespräche mit dem Großgoverneur unterhielt, hat das währenddessen schon Varantir gemacht. Sie schleusen aus und fliegen zum Palast, wo sie das Gespräch mit dem Herrscher, Rehn Tankropan, mit dem Algorrian unterbrechen. Diplomatisch bittet Perry Rhodan um Amtshilfe zur Ergreifung des Verräters Masling Dryw, aber der Großgoverneur ist überzeugt, dieser sei tot und zeigt ihnen Bilder, in denen das Yakontoschiff in die „Verbotene Zone“ einflog, wo es verschwand. Diese Zone, so erklärt Varantir, habe er erschaffen. Zurück auf der SZ-2 analysieren sie den Bereich mit der Ultragiraffe und entdecken einen Dunkelschirm. Zu spät erkennt Rhodan, dass hier eine Raumstation der Chaotarchen existiert und das Raumschiff wird von einer Fraktalen Aufriss-Glocke eingeschlossen. Versuche zu entkommen scheitern, weswegen sie schließlich einfliegen und verlassene Überbleibsel der Terminalen Kolonne TRAITOR entdecken. Varantir hat hier vor 154 Jahren an den Objekten geforscht. Beim Docken verliert Perry Rhodan überraschenderweise das Bewusstsein.

Mahlia Meyun kommt wieder zu Bewusstsein und erkennt, sie und ihre Mannschaft wurde ins Innere des Kolonnen-Forts transportiert – einzig die Multifunktionsarmbänder am Handgelenk blieben ihnen. Selbst Varantir ist darüber überrascht in einem Gefängnis wieder aufzuwachen. Ein wenig später kommt ein einarmiger Ksuni hinein und erklärt ihnen, dass sie nun wie jeder in dieser Station Wesen der untersten Ordnung seien und um Nahrung und Medikamente in der Arena erkämpfen müssen. Nach einer hitzigen Diskussion pflichtet Perry dem ehemaligen Bescheidenen Diener Pravo Ylapp zu, dass sie sich erstmal beugen müssen und einen Codegeber bräuchten, um die Situation zu drehen. Bis dahin, so setzt Perry Rhodan durch, kämpft er, weil er für sich die besten Chancen sieht. Bei der Abholung mit einem Koffter wird sowohl Rhodan als auch Varantir abgeholt und in die Arena gebracht, der Kampf gehe 15 Minuten oder bis zum früheren Tod. Perry fängt an zu kämpfen und durch ein wenig Glück bekam er nach einer Minute die Oberhand im Kampf. Währenddessen wird die Gruppe von Mahlia weggebracht in einen neuen Raum. Dort versucht ein Hehler Geschäfte zu machen und eine Bande von Ksuni bedroht sie. Elpin Vonnedal schreitet sofort handgreiflich ein und es ergibt sich ein Gespräch mit den anwesenden Uniformierten, welche die Station als Strafkolonie bezeichnen. Über den Holokubus verfolgt die Mannschaft den Sieg Rhodans, worin sich eine Wiederholung des Kampfes ankündigt, weil er ihn nicht tötete. Auch Varantirs Kampf beginnt nun gegen zwei Ksuni. Perry Rhodan wird nun zur Gruppe geführt, wo er auf Pes Kasrabor trifft, der sich als Rebellenführer gegen Rehn Tankropan zu erkennen gibt. Er erzählt ihnen, dass der Großgoverneur die Verbotene Zone nutzt, um öffentliche Hinrichtungen zu vermeiden – Gegner als auch Schwerverbrecher werden in diese Strafkolonie versetzt, weil er wusste, sie kämen nicht zurück. Aus diesem Konglomerat entstand im Fort die Herrscherkaste, welche die Kämpfe in den Arenen als Machtmittel nutzt. Als Endpreis gilt ein »Gang ins Chaos«, der in der hermetisch geschlossenen Station als Ausweg erscheint, aber auch die „Einbürgerung“. Rhodan versucht Kasrabor zu überzeugen, ihnen zu helfen und bietet ihnen die Flucht mit Hilfe des Algorrian an. Erst als Varantir den Kampf überraschend gewinnt, machen sie ein halbes Zugeständnis. Als die Gruppe vom Hehler Medokits von der SOL bekam, ist sich Perry Rhodan sicher, dass sie gerade geplündert wird. Varantir erzählt nun endlich, dass er an einer Proto-Chaotische Zelle gearbeitet hat, einer Vorstufe zu einer Negasphäre. Deswegen sei Masling Dyw hierhin geflohen, weil der entartete Raum die einzige Sicherheit vor dem Algorrian sei. Daraufhin kommt Kasrabor zurück und nimmt das Bündnisangebot an. Währenddessen schien auch der Yakonto in der Hierarchie aufzusteigen und sie bereiten sich mit den Ksuni für den terminalen Kampf vor, in dem ein Glaxkristall in das heimatliche Tor gebracht werden muss. Anderntags werden sie in die Arena gebracht, Dryw scheint in der gegnerischen Mannschaft zu sein, woraufhin Varantir den Kopf verliert und die Gegner stürmt. Schlussendlich verlieren sie mit vier Toten – drei Menschen (Ianik Meygon, Tervla, Hafnu) und ein Ksuni. Deprimiert will Perry einen Plan schmieden, aber Curcaryen prischt ungestüm vor und überwältigt vier Wächter. Rhodan und Kasrabor helfen mit, aber es hilft nichts und sie werden allesamt wieder in das Gefängnis gesteckt. Sie erkennen, das Masling Dryw von der Strafkolonie wusste und ihnen eine doppelte Falle stellte. Ein neuer Holokubus erscheint, in dem ein Raumschiff in einem Halbraumfeld dematerialisiert, woraufhin Varantir ausrastet. Perry erkennt allerdings eine Ablenkung und der Rebellenführer lenkt auch ein, weil man sich diese Reise ins Chaos verdienen muss – egal wie hoch man in der Hierarchie steht. Rhodan kombiniert aber nun einige Erkenntnisse, denn der SOL-Mittelteil war ursprünglich auf Mission eines intergalaktischen Antriebs und dieser Situationstransmitter hier auf der Station lässt darauf schließen, dass Varantir schon die gesamte Zeit davon gewusst hat, dass sie hier zumindest vorbeigekommen sei. Nun präsentiert Perry Rhodan den Codegeber, den er bei dem Übergriff auf die Wächter entwendete und sie übernehmen bei der Flucht drei Koffter. Kurze Zeit nach dem Ausstieg berieben sie sich mit blauen Früchten, um ihre Hautfarbe zu kaschieren und nicht so stark aufzufallen. Kasrabor ändert allerdings kurzfristig den Plan, weil der Kampf mit Dryw schon im Gang ist. Der Algorrian dreht mal wieder durch und rennt zu den Chaosarenen. Die Menschengruppe folgt. Aber es war eine Aufzeichnung und das Bild schwenkt auf den Yakontoraumer um. Varantir tobt und trottet wieder zurück, als Bewaffnete auftauchen und ihn angreifen – aber die Rebellen waren schneller mit ihren Paralysatoren. Sie erbeuten einen Koffter und fliegen sofort zu den Hangars, wo der Algorrian mal wieder auf sie wartete. Sie setzen gemeinsam mit den Rebellen zu einem Raumschiff über, das Varantir steuerte. Eine Funkverbindung kommt zustande, in dem Masling Dryw den Algorrian verspottet. Varantir greift das Raumschiff an und zerstört es, und damit den Verräter. Danach docken sie mit dem Raumschiff an die SOL an, wo die Rebellen die Plünderer angreifen. Curcaryen will die Fraktale Aufriss-Glocke umprogrammieren, so dass sie hinaus kommen. Perry kombiniert, dass das Mittelteil der SOL nur durch den Situationstransmitter entkommen sein konnte. Der Algorrian soll versuchen in die Proto-Chaotische Zelle ein Funksignal aufzuschnappen, was auch prompt funktioniert. Michael Rhodan beschwört seinen Vater nicht in den Feuerring durchzufliegen – sie sollen die galaktische Position der Zelle finden, und übersendet die Forschungsdaten, die sie bislang sammelten. SENECA übersendet weiterhin Grüße der Eltern an ihre Kinder – und Mahlia muss entdecken, dass sie allesamt an ihre Großeltern gerichtet waren und an ihre Nachfahren nun weitergeleitet werden. Währenddessen arbeitete Varantir am Zugriff auf das Kolonnen-Fort schafft es aber nicht die Fraktale Aufriss-Glocke umzuprogrammieren. Daraufhin bedrohen die Rebellen die Mannschaft und werfen ihm Handlangerdienste für den Herrscher von Ksun vor. Perry Rhodan wird mit Curcaryen Varantir in eine Zelle geworfen, wo er ihn heftig kritisiert. Einzige Chance sei ein Chaosschiff, aber nach Rücksprache mit Kasrabor gäbe es kein einziges mehr. Perry kommt ein rettender Gedanke, den er den Rebellen mitteilt: Sie stehen in einem Chaosschiff mit Technik der Hohen Mächte. Aber Varantir weigert sich zu kooperieren, worauf der Kasrabor ihn zur Rage treibt, paralysiert und ein Ultimatum stellt. Währenddessen gibt Mahlia ihr Kommando ab und überträgt es Elpin Vonnedal. Der Algorrian arbeitet dann an der Neujustierung und Programmierung – und die Flucht gelingt! Danach verabschiedet er sich auf Nimmerwiedersehen, er will nichts mehr mit den Menschen zu tun haben.