Das Suphrahet erwacht

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 180)
Neo180.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Blues
Titel: Das Suphrahet erwacht
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 10. August 2018
Handlungszeitraum: 2055
Handlungsort: Moloch, Impos, Welt ohne Himmel, Erde
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodan und Tuire Sitareh begeben sich in den Uterus auf Impos, um die alte Memeteranlage zu reaktivieren. Rhodan wird von ES kontaktiert und ihm werden weitere Geheimnisse über die Große Ruptur und ANDROS' Pläne eröffnet. Nachdem sie die Mondanlage auf Impos reaktiviert haben, fällt das Suprahet in eine Art Koma, die Situation im Ovisystem beruhigt sich wieder. Die MAGELLAN fliegt mit der Memeterarche AVENDANA-NAU zurück zur Erde, die Memeter »reparieren« die Sonne und NATHAN, das Mondgehirn, nimmt Kontakt zu Rhodan auf. Die Wiederbesiedlung der Erde beginnt.

Handlung

Perry Rhodan beobachtet von der MAGELLAN aus, wie terranische und azaraqsche Raumschiffe gemeinsam versuchen, in die richtige Position zu gelangen, um mithilfe des Katlyk die Arche der Memeter, die AVEDANA-NAU, zu bergen. Nach einiger Zeit, in der die physikalischen und hyperphysikalischen Zustände des Systems immer problematischer werden und einige Schiffe der Azaraq zerstört werden, gelingt die Befreiung tatsächlich.

Die Arche steigt von Impos auf und gewinnt langsam Abstand. Als in der Zentrale der MAGELLAN die ersten Jubelrufe laut werden, geschieht das Undenkbare: Ein Energieausbruch von Moloch trifft die Arche, die zum Teil explodiert und zum Teil auseinanderbricht. In Schockstarre beobachtet Rhodan die Katastrophe, Conrad Deringhouse ist der Erste, der sich fängt und eine Rettungsmission initiiert, denn die Bruchstücke sind teilweise mehrere hundert Meter groß, so dass die Hoffnung auf Überlebende realistisch erscheint.

Perry Rhodan ist entgegen seines Rufes als Sofortumschalter länger handlungsunfähig als viele seiner Offiziere und hadert mit dem Schicksal der Menschheit, als aus dem Nichts der Aulore Tuire Sitareh mitsamt Darojib vor ihm auftaucht und ihn »mitnimmt«.

Rhodan und Sitareh erscheinen unvermittelt in der Zentrale der Arche, die Rhodan kurz zuvor noch hat auseinanderbrechen sehen. Eric Leyden und Icho Tolot eröffnen ihm, dass durch das Erwachen des Suprahets die Raum-Zeit denaturiert ist und sich Raum von Zeit trennt, was physikalisch eigentlich unmöglich ist. Dadurch existieren jedoch mehrere Realitäten nebeneinander und es besteht noch eine gewisse Hoffnung für die Menschheit. Sitareh drängt zum Aufbruch in die Katakomben von Impos, da er dort einen zweiten Zeitträger benötigt und diesen in Rhodan vermutet.

Nachdem sie den Uterus der Memeteranlage betreten haben, stößt Sitareh plötzlich einen markerschütternden Schrei aus und sein Darojib verfärbt sich von blau in blutrot. Als Rhodan auf ihn zugeht, wird er in die Stadt ohne Himmel versetzt – jene Stadt, in der er im Juni 2049 das letzte Duell mit Agaior Thoton ausgefochten hatte. Auf der Suche nach dem Grund seines Hierseins wandert er durch die Stadt, die ein zukünftiges Terrania darstellt. Er vermutet, dass ES seine Finger im Spiel hat und ruft nach dem Geisteswesen, erhält jedoch keine Antwort. Irgendwann trifft er ein junges schwarzhaariges Mädchen von dreizehn oder vierzehn Jahren. Sie erschrickt vor ihm, wie er vor ihren nachtschwarzen Augen. Als sie sich doch an ihn herantraut, sagt sie ihm, dass sie Nathalie heißt. Rhodan ringt um seine Fassung und sucht nach Ähnlichkeiten mit seiner Tochter. Er ruft sich ins Gedächtnis, dass seine Nathalie auf dem Mars auf ihn wartet und dass diese Version eine Kopie sein muss. Genau diesen Gedanken teilt er dem Mädchen mit, das traurig und abwehrend reagiert. Nachdem sie sich wieder angenähert haben, möchte Nathalie ihm etwas zeigen und führt ihn zu einem silbrigen See, in dessen Mitte ein Strudel wirbelt. Nathalie wird immer schwächer, flüstert Rhodan noch etwas ins Ohr und stirbt in seinen Armen. Er lässt ihren leblosen Körper in den See gleiten und gibt ihm einen Impuls Richtung Strudel.

Erneut wird Rhodan von einem Augenblick zum anderen in eine neue Umgebung gezerrt. Er erleidet für eine nicht definierbare Zeit unglaubliche Schmerzen. Irgendwann meldet sich ES bei ihm und erklärt, dass die Kommunikation schwierig ist und sie sich beeilen müssen. Rhodan, der Antworten haben will, macht dem Geisteswesen Vorwürfe. ES versucht ihm die aktuellen Ereignisse in einen größeren Kontext zu setzen. ANDROS versucht die Entstehung des Suprahets zu forcieren, denn er möchte mit seiner Hilfe sowie der eines weiteren, noch nicht entstandenen Suprahets eine neue Realität entwerfen, in der er ohne Qualen leben kann. Denn ANDROS ist ein Zwitterwesen aus dem Einsteinraum und dem Creaversum, leidet durch diese Situation hier wie dort unendlich große Qualen. Auch ES leidet, allerdings nicht so massiv wie ANDROS. ES möchte die Ruptur bis auf den letzten Riss schließen, in der Hoffnung, »das Leben an sich« zu schützen. Weiterhin erfährt Rhodan, dass ANDROS die Allianz auf die Memeter, die Liduuri und später auf die Arkoniden und die Menschheit losgelassen hat. Es sollte um jeden Preis verhindert werden, dass die Rupturen geschlossen werden. ES bezeichnet jedoch ANDROS nicht als böse, sondern sagt, ANDROS würde das, was er tut, für das Richtige halten. Rhodan will noch mehr Hintergründe wissen, ES antwortet jedoch ausweichend. Lediglich die Frage nach Nathalie beantwortet ES: Nathalie würde das gleiche Licht in sich tragen wie Rhodan und die Nathalie aus der Stadt ohne Himmel sei eine mögliche Zukunftsversion von Rhodans Tochter. Er solle sich jedoch nicht sorgen, er werde bis dahin noch viele schöne Stunden mit ihr erleben. Damit entlässt ES Rhodan, der plötzlich wieder vor Sitareh steht. Er weiß mit einem Mal, was zu tun ist: Er muss mit Sitareh in den energetischen Strudel im Bereich der Hallendecke, um dort das Initial wieder in den korrekten Schwingungsrhythmus zu versetzen und die Memeter-Mondemaschine zu reaktivieren.

Widerwillig fliegt Sitareh mit ihm in den Strudel, der die Realität zu verzerren scheint. Irgendwann erreichen die beiden das Initial, das sich als riesige, mehrere Kilometer durchmessende Kugel mit einer Kerbe – die eigentlich eine tiefe Schlucht ist – zeigt. Nach der Landung erreichen sie nach kurzer Zeit eine Säule. Sitareh berührt sie und sinkt in die Säule ein. Rhodan, der zusehen muss, wie der Aulore komplett versinkt, folgt ihm mit einem schlechten Gefühl.

In der Zeit läuft in der MAGELLAN-Realität die Rettungsaktion weiter. Rund sechzigtausend Terraner konnten bisher aus den Trümmern der Arche geborgen werden. Deringhouse rechnet damit, dass es am Ende etwa einhunderttausend Menschen werden. Allerdings tun sich damit neue Probleme auf, denn wenn die Energieversorgung der Schlafzapfen nicht gewährleistet werden kann, müssen die Terraner geweckt werden – und alle diese Menschen logistisch und medizinisch zu versorgen scheint vollkommen unmöglich.

Rhodan findet sich in einer Umgebung wieder, die ihn stark an eine Unterwasserwelt erinnert. Er versucht eine schemenhaft erkennbare Stadt zu erreichen, wird dabei immer schwächer und bemerkt, dass er explosiv altert. Er vermutet, dass das Initial die Energie seines Zellaktivators nutzt und dadurch die eigentlich nach zweiundsechzig Stunden eintretende explosive Zellalterung auslöst. Er verliert das Bewusstsein im festen Glauben zu sterben, aber die Menschheit gerettet zu haben.

Als er wieder erwacht, befindet er sich auf der DOLAN. Sitareh erklärt ihm, dass er das gleiche erlebt hat, dass die Alterungserscheinungen aber nur temporär waren. Das Suprahet ist wieder inaktiv, der Weltraum im Ovisystem hat sich beruhigt und die AVEDANA-NAU steht unangetastet im Raum. Die DOLAN fliegt die MAGELLAN an.

In einer Einsatzbesprechung am Tage vor dem Heimflug in das Solsystem werden verschiedene Punkte erläutert. Als erstes wird bekanntgegeben, dass durch die Havarie der AVEDANA-NAU und die Energieprobleme beim Start rund dreieinhalb Millionen Menschen ihr Leben verloren haben. Das sind zwar nur 0,03 % der elf Milliarden, aber trotzdem eine gewaltige Zahl. Die Blues nähern sich an und scheinen auf eine friedliche Zukunft zuzusteuern. Rhodan hat ihnen einen Handelsvertrag angeboten und möchte nach Rückkehr eine entsprechende Expedition in die Eastside schicken. Der Rückflug wird rund zwei Wochen dauern, da der direkte Weg durch sternenreiche Abschnitte der Milchstraße führen würde. Man nimmt also einen Umweg. Die AVEDANA-NAU wird die MAGELLAN begleiten, da Rhodan die Menschheit nicht noch einmal verlieren will. Die Memeter ihrerseits sind nicht gewillt, die Position von Vimana, jenem geheimnisvollen Paradiesplaneten bekanntzugeben, waren aber einverstanden, in das Solsystem zu folgen. Zuletzt folgt die Sensation: Die Memeter sind mit der Arche in der Lage, die Strahlung von Sol wieder in die ursprüngliche Form zu bringen, so dass Terra wieder bewohnbar wird. Angeblich sei dies vor vier Jahren, zum Aufbruch der Arche, noch nicht möglich gewesen, da die Veränderung zu frisch war.

Als die Hälfte der Strecke geschafft ist, wird eine sehr bewegende Gedenkfeier für die gefallenen Kameraden der MAGELLAN sowie die verstorbenen Menschen der Arche abgehalten. Ein symbolisches Mahnmal mit exakt so vielen mikroskopisch kleinen Kunstdiamanten wie verlorenen Schläfern wird dabei von Deringhouse und Rhodan von der Zentrale zur Zeremonie getragen.

Bei der Ankunft im Solsystem meldet sich NATHAN bei Rhodan, blockiert sämtliche Kommunikationskanäle, liest den Speicher der MAGELLAN aus und beteuert, dass er nur Kontakt aufnehmen und Rhodan helfen wolle. Er würde nur das Wohl der Menschheit im Sinn haben.

Nach einem emotionalen Wiedersehen mit seiner Familie überzeugt Rhodan den Rat der Terranischen Union, dass die Reparatur der Sonne durch die Memeter und die Wiederbesiedlung der Erde der einzig sinnvolle Weg sein kann. Die Memeter halten ihr Versprechen, die Sonne verliert ihre tödliche Strahlungskomponente und die Rückführung der Menschen beginnt. Nach mehreren Monaten ist es geschafft und die Erde wird wieder von Menschen bevölkert, die durch diese Tragödie eine andere Mentalität entwickelt haben: Sie halten zusammen, jeder hilft jedem und kulturelle Unterschiede sind keine Kluft mehr. Die Menschheit scheint endlich auf dem Weg zu einer Einheit zu sein.

Kurz darauf meldet sich erneut NATHAN bei Rhodan. Die geheimnisvolle Mondintelligenz, die aus dem Zusammenspiel verschiedener Ereignisse entstanden ist, warnt ihn vor dem falschen Spiel der Memeter.

Rhodan nimmt nach Hinweis von NATHAN Kontakt mit den Memetern auf und konfrontiert sie damit, dass sie einhunderttausend Menschen zurückgehalten haben, offensichtlich in der Absicht, sie unbemerkt mitzunehmen. Daraufhin versuchen die Memeter das Solsystem zu verlassen. NATHAN greift auf Rhodans Befehl und gegen den Willen von Maui John Ngata ein und bringt die Arche auf Kurs Richtung Sonne. Mit einem Bluff, lieber die Menschen zu opfern, als sie den Terroristen zu überlassen, bringt Rhodan die Memeter dazu, sich doch an die Abmachung zu halten. Ngata droht ihm mit Konsequenzen. Nachdem sich Rhodan einige Tage später bei ihm entschuldigt, ist die Beziehung der beiden wieder einigermaßen rehabilitiert.

Wieder in seinem Haus am Goshun-See führt Rhodan ein weiteres Gespräch mit NATHAN und fragt ihn zum wiederholten Male nach seiner Herkunft. Auch dieses Mal antwortet die Mondintelligenz ausweichend, sagt aber, dass die Erklärung, ES habe ihn geschickt, eine logische Möglichkeit wäre.