Sonnensturm

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 183)
Neo183.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Allianz
Titel: Sonnensturm
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 21. September 2018
Handlungszeitraum: 2058
Handlungsort: Sol-System, Torran-System
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Im Sol-System erscheint ein Transfernexus auf Sedna, Sol steigert seine Aktivität in physikalisch unmöglichem Ausmaß und NATHAN bricht den Kontakt zu den Menschen ab. Erst Thora und ihre Söhne - welche NATHAN auf dem Mond behält - können wieder Kontakt zur Mondintelligenz herstellen. Durch die steigende Sonnenaktivität wird Vulkan zerstört und die ersten Auswirkungen sind auf Terra bemerkbar. Die MAGELLAN entkommt im Torran-System einer Laurinflotte, schießt dabei eines der Schiffe ab und kann zwei verletzte Laurins retten und an Bord bringen.

Handlung

Sander Pawliczek, ein Kosmologe, ist gemeinsam mit einigen Kollegen dabei, die Geheimnisse von Sedna zu erforschen. Dabei ist jeder Wissenschaftler in seiner eigenen, mit technischem Equipment vollgestopften Space Disk allein unterwegs. Die Funkverbindung zu seinen Kollegen reißt immer wieder ab, Pawliczek macht sich darüber aber zunächst keine Gedanken. Als er jedoch in einen Kreellsturm gerät und mit seiner Space Disk in größter Not auf Sedna notlanden muss, ist ihm auch klar, warum die Funkverbindung zuvor gestört war.

Im Torran-System versucht unterdessen die MAGELLAN der anfliegenden Flotte von Laurin-Raumschiffen zu entkommen. Als der Fluchtkurs anliegt und es scheint, dass der Vorsprung knapp zur Transition reichen müsste, erscheint eine zweite Flotte genau in der Flugbahn. Conrad Deringhouse befiehlt einen riskanten Fluchtkurs, welcher von der Pilotin Renaya Dalva de Vasconcelos vorgeschlagen wurde. Perry Rhodan ordnet zusätzlich an, dass die Transformkanone bereit gemacht wird, damit die MAGELLAN sich notfalls einen Fluchtweg freischießen kann. Sie steuern direkt auf den weißen Zwerg Torran-Omm zu, einen der beiden Begleiter der Hauptsonne Torran.

Nach seiner Notlandung ist die Space Disk stark reparaturbedürftig und für die Autoreparaturroutinen veranschlagt die Positronik rund sechzehn Stunden. Das Kreell führt jedoch dazu, dass immer mehr Energie verloren geht. Pawliczek veranlasst die Positronik, die Reparatur von Funk, Ortung und wissenschaftlichen Systemen bevorzugt zu behandeln. Kurz darauf entdeckt er am atmosphärelosen Himmel eine Ballung von Kreell, welche heruntersinkt. Die Positronik stellt fest, dass das noch »mehr« sei.

Die MAGELLAN flieht inzwischen vor den angreifenden Flotten. Es wird jedoch erneut sehr eng und das Schiff droht eingekesselt zu werden. Der Einsatz der Transformkanone zieht die gegnerischen Schiffe zunächst durch das entstehende Schwerkraftzentrum aus dem Weg. Beim zweiten Einsatz ändern einige Laurins unvorhergesehen den Kurs und geraten direkt in das Zentrum der Transformbombenexplosion. Das Schiff wird zerstört, die Flotte der Laurins flieht überraschenderweise gesammelt und die MAGELLAN stoppt, um nach Überlebenden zu suchen.

Auf Sedna entdeckt Pawliczek unterdessen, dass sich ein Transfernexus bildet und größer wird. Er flieht aus seiner Space Disk und wird von seinen Kollegen gerettet.

Die Wissenschaftler des Sol-Systems entdecken einen Zusammenhang zwischen dem Transfernexus, dem Sonnenchasma sowie der Veränderung von NATHAN, der den Kontakt zu den Menschen eingeschränkt hat. Sol scheint sich immer mehr aufzuheizen und chemische Reaktionen zu starten, die zu der aktuellen Lebensphase der Sonne unmöglich scheinen.

Auf Luna scheint NATHAN alle Menschen aus seiner Umgebung vertreiben zu wollen. Alle in der Luna Research Area anwesenden Wissenschaftler und Militärs verlassen nach und nach die Station, da sie sich dort massiv unwohl fühlen. Professor Ephraim Oxley fordert Thora da Zoltral an, da er vermutet, dass sie noch Zugang zu NATHAN finden könnte. Thora willigt ein und nimmt auf Rat ihrer Tochter Nathalie, welche in den vergangenen Jahren eine für ihr Alter ungewöhnliche Intelligenz und Hochbegabung zeigt, ihre Söhne Tom und Farouq mit zum Mond. Diesen Plan setzt sie auch gegen den Willen von Administrator Maui John Ngata durch, mit welchem sie vierundzwanzig Stunden für die Mission aushandelt, bevor Ngata, der NATHAN noch immer als Gefahr sieht, angreifen lassen will.

Auf dem Flug zum Mond referieren Tom und Farouq über die vermutete Entstehung von NATHAN. Fünf Faktoren scheinen dabei eine Rolle gespielt zu haben: der abgestürzte Posbiraumer, der Nexus, welcher sich in Luna selbst befindet, das Sonnenchasma, das Kreell und der damit verbundene beschleunigte Zeitablauf des Kreell. Im erneuten Gespräch mit Oxley erfahren die drei, dass NATHAN nicht mehr mit den Menschen kommuniziert und dass sie herausfinden sollen, was mit ihm los ist und ob eine Gefahr von NATHAN ausgeht.

Schlaglichter auf Einzelschicksale: in Nevada steigt die Temperatur, als die Sonnenaktivität zunimmt, Satelliten eines britischen Senders verglühen im Orbit, in Südafrika explodiert ein Schmelzwerk und in Terrania bereitet sich die Regierung auf den schlimmsten Fall vor.

Thora und die Kinder dringen mit einem Securitymann in die Station vor. Der Wachmann muss kurz vor dem Ziel umkehren, während Thora und ihre Söhne sich willkommen fühlen. Noch meldet sich NATHAN jedoch auch bei ihnen nicht. Sie erreichen das Innerste der Mondintelligenz.

Auf RA, dem umgebauten Asteroiden, welcher die Sonne und das Chasma erforscht, wird begonnen, die Ikaroiden – Sonnensatelliten, welche Daten sammeln – einzuholen. Dabei fallen drei Piloten im Einsatz einer Protuberanz zum Opfer. Die Sonnenaktivität steigert sich so schnell, dass man zusehen kann. Der Transfernexus auf Sedna wächst in der Zeit weiter und wird laut Oxley zum Transfer-Loop, in welchem Materie aus dem Einsteinraum und dem Creaversum miteinander interagiert. RA gerät langsam in Gefahr und die Kommandantin, Pikka Heikännen, beschließt Richtung Vulkan zu fliehen. Auch Vulkan ist bedroht und sie empfiehlt per Bote, dass die Evakuierung eingeleitet werden sollte.

Auf Luna meldet sich endlich NATHAN bei Thora, Tom und Farouq. Er verlangt eine letzte, mentale Überprüfung der drei, um sicher zu sein, dass sie die sind, die sie zu sein vorgeben. Thora stimmt zu, nachdem NATHAN versichert, dass ihnen keinerlei Leid geschehen kann.

Auf Vulkan wird eine Blitzevakuierung eingeleitet, während Strahlungsdruck und steigende Temperaturen dazu führen, dass die Oberfläche von Vulkan sich verflüssigt und ins All geblasen wird. Vom Asteroiden RA aus beobachtet die Kommandantin, dass eines der Rettungsschiffe mit tausenden Menschen an Bord einer Protuberanz zum Opfer fällt und vernichtet wird. Ein weiteres Schiff, die ALEXANDER VON HUMBOLDT, wird schwer beschädigt und treibt hilflos im Raum. Sie beschließt eine Rettungsaktion und startet mit einer Spezial-Korvette.

Auf Luna unterziehen sich Thora und ihre Söhne der Prüfung NATHANs. In Glaskammern eingesperrt empfinden alle drei die Zeitabläufe komplett unterschiedlich. Während Thora schätzt, dass sie mindestens eine halbe Stunde darin verbracht haben und ihre Söhne dabei stocksteif dastanden, haben die beiden Jugendlichen das Gefühl, nach zehn Sekunden wieder »rausgeworfen« worden zu sein. Thora wird kurz vor dem Ende scheinbar von Monade – welche seit der Laurininvasion gemeinsam mit Leibnitz als verschollen gilt – kontaktiert. Die Überprüfung sei bestanden und sie sollen sich in eine Kontaktklause begeben. Auf dem Boden erscheinen Richtungsangaben.

Im Torran-System dockt die FERNAO mit Rhodan und Tim Schablonski an Bord nach einer navigatorischen Meisterleistung von Cel Rainbow, an das um mehrere Achsen trudelnde und noch immer unsichtbare Laurinschiff an. Rhodan, Schablonski und vier Raumlandesoldaten machen sich auf den Weg in das Schiff der unsichtbaren Fremden.

Unterdessen erreichen Thora und ihre Söhne die Kontaktklause. Diese sieht aus wie eine fleischfressende Pflanze. Die drei begeben sich nach kurzer Überlegung trotzdem hinein. Thora erfährt im Gespräch mit NATHAN, dass die Triangulierung der drei Phänomene das ganze Sol-System bedroht. Da sie anschließend keine weiteren Informationen erhält und Kopfschmerzen sowie Schwindel stärker werden, verlässt sie die Klause. Draußen stellt sie fest, dass ihre Söhne verschwunden sind.

Rhodans Team dringt in das Laurinraumschiff ein, muss mit den sehr schlechten Sichtverhältnissen kämpfen und irrt eine Weile herum. Irgendwann finden sie einen Raum, in welchem sich viele Laurinleichen befinden, teilweise in furchtbarem Zustand. Außerdem wird die Zentrale gefunden, welche durch einen Schutzschirm gegen das Entweichen der Atmosphäre geschützt ist. Sie bergen zwei verletzte, aber lebende Laurins und bringen sie zur FERNAO.

Auf der havarierten ALEXANDER VON HUMBOLDT versucht Kommandant Lionel Archer mit seiner Mannschaft die Katastrophe einzudämmen und die Triebwerke neu zu starten, um dem Sog der Sonne zu entkommen. Das Schiff stürzt immer weiter auf Sol zu. Mehrere Versuche scheitern, die Energie wird knapper und die Passagiere werden auf wenigen Decks versammelt, um die anderen Decks deaktivieren zu können. Kurz vor dem letzten möglichen Versuch, die Triebwerke zu starten, erscheint die PHAETON – die Spezialkorvette von RA.

Thora versteht, dass NATHAN nur ihre Söhne wollte, droht ihm, dass sie ihn auseinandernehmen wird, sollte den beiden etwas passieren und verlässt den Komplex der Mondintelligenz. In der Luna Research Area trifft sie auf die streitenden Oxley und Ngata. Während Ngata NATHAN nuklear vernichten will, ist Oxley der Meinung, dass sie ein Lebewesen – als das er NATHAN einstuft – nicht präventiv umbringen dürfen. Thora schließt sich Oxleys Meinung an und verweist darauf, dass sich neben Leibnitz und Monade auch ihre Kinder im Komplex befinden. Nachdem sie gegenüber Ngata die gleiche Drohung ausgesprochen hat wie zuvor bei NATHAN, verlässt sie das Gespräch.

Die PHAETON erreicht die ALEXANDER VON HUMBOLDT gerade rechtzeitig, um die Katastrophe abzuwenden. Mit vereinten Kräften sowie der – gegen den Befehl der Kommandantin - entgegenkommenden RA, können das Wrack sowie die Insassen geborgen und auf der RA verankert werden. Hilflos müssen die Überlebenden mit ansehen, wie Vulkan von einer weiteren monströsen Plasmalohe erfasst und zerstört wird. Die Liduuriwerft ist damit verloren.

Auf der MAGELLAN gelingt es Julian Tifflor und Sud, die beiden Laurins vorerst zu stabilisieren, wobei Tifflor nicht weiß, ob sie überleben werden. Herausgefunden haben die beiden Mediziner bisher eher wenig, außer dass die Unsichtbarkeit ein evolutionärer Schutz gegen sichtbares Licht ist und ebenjenes um die Körper der Laurins herumleitet. Außerdem scheinen sie von Weichtieren abzustammen, da sie knochenlose Geschöpfe sind. Einer der Laurins liegt im Koma, der andere im Delirium. Letzterer spricht in einer unbekannten Sprache vor sich hin. Nach einer Weile ist es immer dieselbe Lautfolge und erst nach zwei Tagen Arbeit der besten Linguisten unter Luan Perparims Leitung, die von Positroniken und Icho Tolot unterstützt werden, kann die Übersetzung des Satzes geliefert werden. Der Laurin spricht über einen dunklen Schrein, welcher gerettet werden muss, egal was es koste.