Als ANDROS kam ...

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 190)
Neo190.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Allianz
Titel: Als ANDROS kam ...
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 28. Dezember 2018
Handlungszeitraum: März 2058
Handlungsort: Solsystem
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Die Bestienflotte erscheint im Solsystem, schirmt Sedna und den sich manifestierenden ANDROS ab. Perry Rhodan schafft es mit Hilfe von Thomas Rhodan da Zoltral, des Symboflexpartners und NATHAN, die Bestien aus der direkten Nähe von Terra zu vertreiben. Die plötzlich auftauchenden Laurins schlagen ANDROS in die Flucht. Terra ist vorerst wieder sicher.

Handlung

In Südaustralien kämpfen Rinderzüchter mit den immer steiler ansteigenden Temperaturen, welche bereits viele Tiere haben verenden lassen. Als die Lage immer aussichtsloser wird, erscheint ein Leichter Kreuzer der Terranischen Union und leistet Hilfe in Form von Futter und Wasser für die Rinder.

Thora Rhodan da Zoltral trifft im Stardust-Tower zu einer Besprechung mit Maui John Ngata und Marcus Everson zusammen. Everson berichtet über beunruhigende Messwerte der Sky Eyes und dass Professor Ephraim Oxley mit der THALES, einem Forschungskreuzer, aufgebrochen ist, um die Werte aus der Nähe in Augenschein zu nehmen. Das Phänomen hat sich im genauen Zentrum des Sedna-Nexus, des Luna-Nexus und des Sonnenchasma gebildet. Das Objekt sieht aus wie ein rot leuchtendes Knäuel aus zerfranster Gaze, durchmisst rund vierzig Kilometer und wächst weiter. Eine Konferenzschaltung mit Oxley bringt die neuesten Erkenntnisse. Oxley berichtet davon, dass der Sedna-Nexus sowie das Sonnenchasma ungeheuer große Energiemengen in das entstandene Objekt abstrahlen und dass dieses eine Art hyperenergetischer Tunneleffekt ist. Der Nexus auf Luna hält sich dabei bisher zurück. Etwas kommt laut dem Koordinator für Wissenschaft ins Solsystem. Was es ist, kann er nicht sagen. Der Professor kann lediglich ausschließen, dass es aus dem Creaversum kommt. Oxley und sein Team finden heraus, dass das Objekt hyperphysikalisch unmöglich erscheinende Eigenschaften hat. Sie sind ratlos, was sich da manifestiert.

Die Deutsche Larissa Graf ist mit ihrer Tochter Jenna in Terrania auf Urlaubsreise. Auf der Ebene der Aussichtsplattform im Stardust-Tower treffen die beiden auf einen weiteren Deutschen, welcher sich als Ernst Ellert vorstellt. Nach dieser Begegnung beschließen die beiden, in das nahegelegene Einkaufszentrum zu gehen, um ein Eis zu essen.

Thomas Rhodan da Zoltral und sein Adoptivbruder Farouq Rhodan da Zoltral erwachen in einem schlichten Raum nach rund zwanzig Stunden Erholungsschlaf. NATHAN reagiert auf Toms wütende Aufforderung mit ihnen zu sprechen. Erschüttert beantwortet er die Vorwürfe, sie im Dunklen gelassen und zu Mördern an den Maahks gemacht zu haben. Seine fehlenden Kenntnisse der menschlichen Psyche hätten dazu geführt, dass er nicht ahnte, dass diese Tatsache Tom und Farouq so mitnehmen würde. Als die Brüder NATHAN androhen zu gehen, bietet er verzweifelt an, ihnen etwas zu zeigen, was zuvor kein Mensch gesehen hat. Er sagt, Menschen würden es wohl als seine Seele bezeichnen. NATHAN führt die Rhodan-Söhne in seine tiefsten Ebenen, wo sie einen riesigen, aber sehr niedrigen Raum vorfinden. Beide verspüren Angstzustände, welche aber wohl von NATHAN ausstrahlen. Tom vermutet, dass NATHAN noch nicht ganz »fertig« sei. Farouq vergleicht ihn mit einem Kind.

Thora geht an Bord der TERRANIA, um direkt am Geschehen sein zu können. Dort erlebt sie in der Zentrale, wie durch die Ankunft von zweihundert Bestienraumern der Systemalarm ausgelöst wird. Die Bestien beginnen Sedna abzuschirmen, fünf der Schiffe nehmen Kurs auf Terra. Masmer Tronkh meldet sich in einer offenen Funkbotschaft zu Wort und fordert Perry Rhodan auf, sich zu stellen, damit er ihm das Herz herausreißen kann. Ngata empfängt die Nachricht im Stardust-Tower und ruft daraufhin den Notstand für die Terranische Union aus. Als die fünf Bestienschiffe sich bis auf wenige Millionen Kilometer der Erde nähern, greifen Notfallpläne und die großen Städte werden evakuiert. Ngata untersagt es Everson, sich den Bestien in den Weg zu stellen, da die Flotte ohnehin chancenlos wäre. Er will verhindern, dass es menschliche Opfer gibt.

Larissa und Jenna Graf erleben die Ankunft der Bestien im Einkaufszentrum. Eine Ansage fordert alle Gäste auf, nach Hause zu gehen und dort auf weitere Anweisungen zu warten. Es bricht eine Hysterie aus und die beiden versuchen die Shoppingmeile zu verlassen. In Nachrichtensendungen sehen sie, wie eine Bestie in Terrania wütet und Gebäude zerstört. Da die Menschenmenge undurchdringlich scheint, gehen die beiden durch die Werkstatt der Hausmeister des Zentrums, um nach draußen zu gelangen. Der Ausgang lässt sich nicht öffnen und als sie sich auf den Rückweg machen, kracht eine Bestie in das Gebäude. Sie zerstört viele der Läden, tötet einige Menschen und taucht unvermittelt vor Jenna auf.

Tom und Farouq kämpfen sich weiter durch die Katakomben in NATHANs Tiefen voran. Sie werden durchgehend von einem leichten Angstgefühl begleitet, aber auch von Unsicherheit und anderen negativen Gefühlen, welche von außen induziert zu sein scheinen. NATHAN zeigt den beiden in einer großen Höhle eine visionäre Projektion, in der der Plan von ANDROS erkennbar wird. Die Milchstraße und Andromeda werden durch ungeheure Energien zerrissen, was durch den Aufriss der großen Ruptur zustande kommt. Dabei entstehen Bedingungen, in welchen ANDROS von seinen Qualen erlöst wird und bequemer als bisher existieren kann. Nachdem die Projektion wieder in die ursprüngliche Form zurückgekehrt ist, wird Tom klar, dass sie den sich weiterentwickelnden Transfernexus vor sich haben. Dieser scheint die von NATHAN genannte »Seele« zu sein. NATHAN meldet sich und gibt bekannt, dass er den Nexus weitestgehend unter Kontrolle hat, dass diese Kontrolle jedoch immer schwieriger wird, da ANDROS durch den entstehenden Dimensionstunnel in das System kommen und mithilfe der bei Sedna entstehenden Anlage in das Creaversum vordringen will. Dies würde das Ende von Sol und Terra bedeuten. Er bittet Tom um seine Hilfe. Er soll seinen Vater davon abhalten, den größten Fehler seines Lebens zu begehen.

Vittorio da Vinci, ein Datenanalyst aus dem Stab von Ephraim Oxley, versucht die sich anbahnende Materialisation von ANDROS näher zu untersuchen, stellt jedoch fest, dass sie dazu näher heran müssten. Eine Anfrage bei der Kommandantin ergibt, dass sich einhundert Bestienschiffe von Sedna auf dem Weg dorthin befinden. Oxley hält es daher für Selbstmord, näher heranzugehen. Anders da Vinci, welcher die Kommandantin überzeugt, im Eilverfahren hinzufliegen, Daten zu ermitteln und wieder zu verschwinden, bevor die Bestien in einer Dreiviertelstunde ankommen.

Die TERRANIA unter Everson fliegt ebenfalls Richtung ANDROS-Manifestation, um Rückendeckung zu geben. Während des Fluges stellt die Ortung fest, dass die Hälfte der anfliegenden Bestienschiffe stark beschleunigt. Thora kommt mit ihren Überlegungen zu dem Schluss, dass ANDROS den Übergang zum Creaversum hier im Sol-System öffnen will – und erlangt damit genau die Erkenntnis, die NATHAN Tom und Farouq vermittelt hat. In diesem Moment wird die TERRANIA von den Bestien beschossen und auch die THALES funkt SOS. Die TERRANIA nimmt den Kampf auf, jedoch werden die Korvetten eine nach der anderen abgeschossen. Everson befiehlt die Evakuierung und insbesondere die Rettung von Thora, auch gegen ihren Willen. Als die Lage absolut aussichtslos erscheint, materialisiert die MAGELLAN und vernichtet eines der beiden Bestienschiffe mit der Transformkanone. Das zweite Schiff flieht und schließt sich wieder der Flotte an, welche in Richtung ANDROS fliegt. Die MAGELLAN und im Speziellen Gucky starten eine Hilfsmission für die wracke TERRANIA. Thora meldet sich bei Perry und verspricht ihm nach einer kurzen Begrüßung, zur Lagebesprechung auf die MAGELLAN zu wechseln.

In der Lagebesprechung stellt sich heraus, dass die Bestienflotte sowohl Sedna als auch ANDROS hermetisch abschirmen und dass es keine Möglichkeit gibt, mit den vorhandenen Mitteln die Sperrriegel zu durchbrechen. Außerdem sehen die Anwesenden eine Übertragung aus Terrania, wo die fünf Bestien sich austoben. Sie beschränken sich momentan noch darauf, Gebäude zu zerstören, aber eine Aufforderung von Tronkh, dass er Rhodan persönlich will, lässt keinen anderen Schluss zu, als dass sich das bald ändern wird. Rhodan beschließt, in einer halben Stunde mit der FERNAO zu starten. Icho Tolot hat unterdessen den Symboflexpartner vorbereitet, welchen Rhodan persönlich mitnehmen will, wenn er in den Einsatz geht. Tolot bietet an, dass er diesen Part übernehmen kann, Rhodan lehnt jedoch ab. In diesem Moment materialisiert Thora mit Gucky im Besprechungsraum. Er erklärt Thora, welche über seinen Einsatz mehr als erzürnt ist, den Plan: der Symboflexpartner wurde laut Tolot von der Allianz entwickelt, um Furorschübe bei Bestien auszulösen, kann aber vermutlich auch andere Emotionen hervorrufen, unter anderem Panik. Rhodan plant, genau dies in Terrania auszulösen und die Bestien damit in die Flucht zu schlagen. Thora stimmt unter zwei Bedingungen zu. Erstens: Rhodan muss Gucky mitnehmen, welcher ihn im Gefahrenfall heraushaut und zweitens: sollte er aus irgendeinem Grund scheitern, wird Thora Masmer Tronkh und die anderen Bestien in Terrania mit einer Korvette und Fusionsgeschossen unschädlich machen. Rhodan stimmt der ersten Bedingung sofort und der zweiten aufgrund der voraussichtlichen Kollateralschäden schweren Herzens zu.

Als die Bestie weitere Zerstörungen anrichtet, fällt Jenna in eine Grube aus Schutt. Tapfer kämpft sie sich daraus hervor, um ihre Mutter zu suchen, obwohl ihr Knie verletzt ist. Auf der Suche entdeckt sie in einiger Entfernung die Bestie, welche sich gerade ein Trümmerstück in den Rachen steckt. Da die Bestie sie noch nicht bemerkt hat, versucht Jenna sich unauffällig zurückzuziehen, stolpert dabei jedoch und schreit auf. Der Gigant bemerkt sie und kommt auf sie zu. Die Bestie kommt ihr sehr nah, betrachtet und betastet sie, um sich dann umzudrehen und zu gehen. Als die Bestie weg ist, erscheint Ernst Ellert und verspricht Jenna, sie zu ihrer Mutter zu bringen.

Die FERNAO erreicht Terrania. Ihre Funkrufe an Tronkh bleiben jedoch unbeantwortet. Also beschließt Rhodan in den Einsatz zu gehen. Er legt den Symboflexpartner in seinen Nacken, da Tolot unerklärlicherweise genetische Sequenzen entdeckt hat, die mit denen Rhodans übereinstimmen und daher hofft, dass der Terraner den Symbionten zu den Panikimpulsen anregen kann. Die beiden teleportieren mit Gucky zu Masmer Tronkh, welcher ihn bereits erwartet. Während Gucky und Tolot Tronkh angreifen, kämpft Rhodan mental mit dem Symbionten. Als er zu unterliegen droht, meldet sich unvermittelt Tom bei ihm. Die beiden sind über den Symbionten und die Emotionautenhaube verbunden. Tom bittet seinen Vater, ihm seine mentale Energie zu leihen, damit er das vollbringen kann, was Perry nicht vermochte: den Symboflexpartner steuern. Tom führt Rhodan in eine mentale Version, in welcher er von winzigen Symboflexpartnern überrollt wird. Als die Panik ihn zu überwältigen droht, endet die Vision und Tom verkündet, dass sie es geschafft haben, sich den Symbionten Untertan zu machen. Gucky und Tolot sind schwer angeschlagen, Tronkh kommt auf Rhodan zu. Rhodan gibt Tom den Einsatzbefehl und dieser löst den Panikimpuls aus. Tronkh geht auf die Knie, völlig verunsichert und verängstigt. Gucky greift ihn telekinetisch an und ist drauf und dran ihn zu töten, Rhodan redet ihm jedoch ins Gewissen. Der Ilt vertreibt die Bestie schließlich, indem er auf sie zuspringt und »Buuuuh« ruft. NATHAN hat den Panikimpuls aufgezeichnet, verbreitet ihn über das ganze Sol-System und die Bestien fliehen von Terra. Der Symbiont hat bei dem Kampf allerdings das Leben gelassen. Rhodan wird von der MAGELLAN kontaktiert: ANDROS ist eingetroffen.

Zurück auf der MAGELLAN wird eine Krisenkonferenz einberufen. Eric Leyden und Oxley sind sich einig, dass ANDROS so gut wie manifestiert ist. Seine Manifestation ist jedoch für die Flotte und einen Angriff unerreichbar geworden, da es hyperphysikalische Verwerfungen gibt, die selbst der Libraschirm der MAGELLAN nicht kompensieren könnte. Sedna, wo ein zweites Synchrofark entsteht, scheidet als Angriffsziel ebenfalls aus, da sich dort die verbliebenen einhundertneunundneunzig Schiffe der Bestien versammelt haben. Als sie sich darüber beraten, wie verhindert werden kann, dass ANDROS den Übergang zum Creaversum öffnet, wird ein Notruf von Luna aufgefangen.

Tom ist von seinem Einsatz erschöpft und versucht zu Atem zu kommen, als der Alarm losgeht. Er und Farouq schließen sich der Evakuierung an, welche aufgrund von Mondbeben angelaufen ist. Mit einigen Wissenschaftlern fliehen die beiden mit einer Space Disk von Luna, als im Asmodeus-Krater ein Loch aufklafft. In diesem Loch ist ein milchiges Flimmern zu erkennen, aus dem kurz darauf über vierhundert Laurinraumschiffe hervorkommen und Richtung ANDROS starten.

Die MAGELLAN versucht zu den Laurins Kontakt aufzunehmen, erhält aber keine Antwort. Sie nähern sich immer weiter ANDROS an, dieser funkt einen Hilferuf an die Bestien. Die Flotte bei Sedna wirkt wie ein aufgescheuchter Wespenschwarm, unterschreitet aber nicht die Plutobahn und damit die Reichweite der Panikstrahlung. Die Laurins eröffnen das Feuer auf ANDROS, dieser muss zurückweichen und verschwindet unter lautstarkem mentalem Geheul. Auch die Bestien ziehen sich daraufhin zurück und die Terraner können das Synchrofark vernichten. In der Folge beobachtet Eric Leyden, dass sich die Aktivitäten von Sol sowie der beiden Nexus auf Sedna und Luna normalisieren. Die Laurins verschwinden genauso plötzlich und schnell wie sie erschienen sind.

Nach einigen Tagen haben sich die Zustände im System und auf Terra beruhigt. Gucky, Tolot und Rhodan werden für ihren Kampf gegen Tronkh als Helden gefeiert. Während Gucky dies auskostet, zieht sich Tolot in seine Forschungen zurück. Rhodan hält eine bewegende Ansprache an alle Menschen. Er sagt dabei, dass er nicht als Protektor zu ihnen spricht, sondern als Bewohner der Erde. Als Terraner.

Dabei ist es allen Verantwortlichen aber klar, dass ANDROS nicht endgültig geschlagen ist. Die Anspannung wächst mit den nächsten Wochen, da die Entität den nächsten Zug im kosmischen Schachspiel ganz sicher früher oder später vollziehen wird. In einem ruhigen Moment erscheint Rhodan in der Nähe seines Anwesens Ernst Ellert, verschwindet jedoch wieder, bevor Rhodan mit ihm sprechen kann.