Der Schaltmeister von Rumal

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Serie: Perry Rhodan Neo (Band 204)
Neo204.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Solare Union
Titel: Der Schaltmeister von Rumal
Autor: Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 12. Juli 2019
Handlungszeitraum: 5. Mai 2089
Handlungsort: Algolsystem
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Iratio Hondro gelingt es fast, das Algolsystem mit der Kolonie Rumal zu unterwandern und dort die Macht an sich zu reißen. Im letzten Moment kann er gestoppt werden und er flieht vor der eingreifenden CREST II in Richtung des Pulsars Geminga.

Handlung

Im Mai 2089 kollidieren im Algolsystem zwei orbitale Plattformen, da deren Steuerung komplett ausgefallen ist. Die Techniker sind komplett hilflos und es kommt zur Katastrophe.

Die Wassermeisterin Vega bint Ahmed Mansour erlebt die Katastrophe direkt von Rumal aus über das sogenannte Grid live mit. Sie ist durch Augmentationen selbst Bestandteil des Grid – eines systemweiten Netzwerks. Sie spürt in der Folge weitere, sich anbahnende Probleme im Grid. Der Kontakt zum Materiegürtel, in welchem die orbitalen Plattformen arbeiten, ist abgerissen. Als endlich der Kontakt zu Ringmeister Bernard Lahaie zustande kommt, schickt dieser ein Datenpaket. Es gab sechzehn Tote bei der Kollision und alles deutet auf Sabotage hin. Ein weiterer Sabotageakt fand bereits vor einigen Stunden statt, konnte jedoch vereitelt werden. Der Saboteur wurde dabei gefasst. Vor etwa einem Monat gab es einen Vorfall mit einem plophosischen Frachter, welcher fast mit dem Raumhafenportal auf Rumal kollidierte, ansonsten ist Plophos seit sechs Monaten komplett isoliert. Bei dem Vorfall wirkte der Pilot abwesend, wie unter Drogeneinfluss. Der heutige Saboteur wirkt ebenso, das Drogenscreening war jedoch negativ. Die Vorfälle häufen sich aktuell und scheinbar versucht ein Externer Zugriff auf das Grid zu bekommen. Mansour informiert NATHAN, Leibnitz sichert ihr als dessen Sprecher zu, Hilfe zu schicken. Nach dem Gespräch wird sie von einer Person in einem schlecht arbeitenden Spiegelfeld angegriffen.

Der Schaltmeister Krumar Rabkob befindet sich in einem sogenannten Schlupf – einer Art Positronikschnittstelle, die im Erdboden versenkt wurde. Die SERT-Technik ist auf Rumal normal und gehört zum Alltag, auch und besonders, da die Whistler Corporation und NATHAN die Kolonie fördern. Rabkob erhält einen Dringlichkeitsruf von Sektionspolizist Shmuel Rodensky, welcher ihn per Textnachricht in den Plexus bestellt. Der Plexus ist ein für Rumal ungewöhnlich hohes Gebäude in der Hauptstadt Rumalor. Dort angekommen zeigt ihm der Polizist Mansours übel zugerichtete Leiche. Die Wassermeisterin hatte keine bekannten Feinde, überhaupt ist Rumal eine überaus friedliche Kolonie: in dreißig Jahren gab es nur drei Morde. Rabkob und Rodensky vermuten ein Ablenkungsmanöver für eine andere geplante Tat. Mansours letzte Kommunikationsprotokolle wurden gelöscht, was auf eine geplante Tat hinweist und jegliche Spontanität ausschließt. Ensinor, ein Rodensky unterstelltes Schaltfaktotum, findet eine Holoaufzeichnung des fehlerhaften Spiegelfeldes, die Suche nach dem dazugehörigen Projektor läuft bereits. Eine Frau namens Eleonora Afarid hat die Leiche gefunden. Sie war nach der Arbeit im Plexus, um von dort wie jeden Tag die Aussicht zu genießen. Rabkob braucht dringend einen neuen Nachfolger und wird zeitnah eine Wahl veranlassen. Er erhält unvermittelt einen weiteren Anruf, Hilfe von NATHAN sei unterwegs. Rabkob ist verwundert, da er diese gar nicht angefordert hat. Das ankommende Schiff fliegt nicht Rumal, sondern Plattform I an. Der Ringmeister meldet sich nicht, was die Verwirrung weiter erhöht. Rabkob geht jedoch davon aus, dass Ringmeister Lahaie die Lage im Griff hat.

Laura und Sophie Bull-Legacy kommen mit ihrem Micro-Cube HYPERION im Algolsystem an. Die Töchter von Reginald Bull und Autum Legacy sind in den vergangenen Jahren zu NATHAN-Interpreterinnen ausgebildet worden. Die Hyperinpotronik hat damit offiziell das Ziel verfolgt, den Kontakt zu den Menschen zu intensivieren. Auch Leibnitz und Monade sowie ein Ableger von NATHAN - MINSTREL – sind an Bord. Nach dem Transmittersprung wird plötzlich der Flug gestört, die HYPERION wird zum »Mülltransmitter« gezogen. Dort herrscht ultraheißes Plasma, das Abstrahlziel ist seit jeher unbekannt. Es droht die komplette Zerstörung des Schiffes. Sie können mit einem gewagten Manöver grade noch entkommen und steuern anschließend Plattform I an. Der Ringmeister fordert sie auf schnell zu landen, er kann die Sicherheit nicht garantieren.

Zur Beisetzung von Mansour ist Eleonora Afarid nicht erschienen, was Rabkob verdächtig erscheint, schließlich hat sie die Wassermeisterin gefunden. Zurück im Plexus erfährt er, dass Rodensky den gesuchten Projektor gefunden hat. Dieser wurde vor einigen Wochen aus dem Materiegürtel nach Rumal gebracht, hergestellt wurde er dagegen auf Plophos. Angesehen davon gibt es durch den Projektor keine neue Spur. Das letzte plophosische Schiff, welches im Algolsystem ankam, war vor fünf Wochen die SOLONIUM, welche einige Probleme verursachte. Der Ringmeister hat diese damals abgewickelt. Rodensky hält Afarid für unschuldig, sie ist die Ex-Lebensgefährtin des ehemaligen einzigen Psychopathenmörders auf Rumal, Stefané Crècy. Die Verbindung erscheint dem Polizisten zu offensichtlich. Er vermutet, dass jemand Afarid den Mord in die Schuhe schieben möchte. Inzwischen hat sich eine Menschenmenge vor dem Plexus gesammelt. Gemeinsam wollen Rodensky und Rabkob versuchen, sie zu beruhigen. Dabei kommt die Frage nach einer gerade nominierten Nachfolgekandidatin auf: Eleonora Afarid.

Die HYPERION nähert sich Plattform I, welche von Impaktkratern übersät ist, die von der Kollision der beiden anderen Plattformen herrühren. Ringmeister Lahaie ist zerknirscht, weil er die Situation nicht unter Kontrolle hat. Plötzlich bricht weiteres Chaos aus: ein Schlepper explodiert, Lahaie wird verletzt, es gibt erneut mehrere Tote. Die Schwestern, Leibnitz, Monade und Lahaie ziehen sich in die Zentrale zurück. Die Plattform ist inzwischen schwer angeschlagen. Lahaie wurde von einem Trümmerteil am Arm getroffen, die Versorgung durch einen Medoroboter läuft. Die Bull-Töchter und Leibnitz nehmen die Ermittlungen auf.

Rodensky befindet sich noch immer im Plexus. Unerwartet bemerkt er, dass sich jemand unerlaubt Zutritt zum Tatort verschafft. Er kann sich rechtzeitig verstecken. Ein Mann in einem Spiegelfeld will offenbar Spuren verwischen, wird dabei aber überwältigt und festgenommen. Es ist das Schaltfaktotum Sandro Ruiz. Rodensky kommt der ganze Vorfall sehr seltsam vor, obwohl alles auf Ruiz als Täter hindeutet.

Der Schaltmeister versucht die Ordnung auf Rumal aufrecht zu erhalten und muss dazu auch die Aufgaben der Wassermeisterin mit übernehmen. Rodensky sucht ihn erneut auf und berichtet über Ruiz. Dieser scheint geistig labil, antwortet nicht adäquat und lächelt nur dauerhaft. Außerdem hat Rodensky Sorge wegen Afarid, welche vor fünf Wochen aus dem Materiering zurückkam. Dort wurde ihre Arbeit als sehr gut beurteilt, allerdings war sie zuvor eben die Lebensgefährtin von Crècy. Er fürchtet, sie sei labil, da sie früher misshandelt wurde und brutale Morde miterleben musste. Er zweifelt ihre Befähigung als Wassermeisterin an. Rabkob glaubt jedoch nicht daran, sie hat die Prüfungen des Wahlausschuss schließlich bestanden. Rodensky will sie trotzdem beschatten lassen und bittet Rabkob um Mithilfe.

Wieder auf dem Revier bekommt Rodensky einen Alarm mit. Ruiz ist tot, er hat Suizid begangen, indem er selbst mit seinem Kopf solange gegen die Wand hieb, bis sein Schädel zertrümmert war. Die Ursache ist unbekannt. Es gab keine Implantate und laut Medoeinheit ist eine hypnotische Ursache unklar, weil sie vorher nicht untersucht wurde.

Ensinor dringt unterdessen in Afarids Wohnung ein. Er findet einen getarnten Datenspeicher mit ihrer vollständigen Krankenakte. Vor fünf Wochen hat sie ihre Therapie abgebrochen und die Medikamente abgesetzt. Sie spricht in den Aufzeichnungen wiederholt von »ihm«, der etwas Besonderes in ihr sieht. Außerdem findet er einen Nachweis, dass sie Standortdaten von Ruiz gelöscht hat, welche sein Alibi gewesen wären. Unvermittelt löst er ein Alarmsystem aus. Prallfelder drohen ihn zu zerquetschen. Im letzten Moment kann er sich per Überrangcode seines Spezialcodators retten.

Die Wahl beginnt und Afarid ist völlig überraschend vorn. Entgegen der Gepflogenheiten auf Rumal prüft der Schaltmeister die Qualifikationsüberprüfung der Kandidaten und findet heraus, dass Afarid eigentlich nicht geeignet war. Das Gremium hat sie trotzdem zugelassen. Er bespricht sich mit Rodensky und will prüfen, was Afarid bei der Arbeit tut. Dazu fährt er zu den Frianussmanufakturen hinaus, welche sie leitet. Er begibt sich in ihren Schlupf und sucht nach Hinweisen. Dabei löst er eine Falle aus. Der Schlupf stürzt ein und er wird verschüttet. Rabkob hat nur noch wenig Luft und ist in dem Schlupf gefangen.

Auf Plattform I herrscht auch weiterhin Chaos, es kommt keine Verbindung nach Rumal zustande. Leibnitz vermutet das Geminga-Kartell hinter der ganzen Anschlagsfolge, weiß aber nicht, was der Zweck sein könnte. Im Materiegürtel gibt es keine Drusen, diese findet man nur direkt auf Rumal. Sophie findet mit MINSTREL heraus, dass jemand die Qualitätskontrolle manipuliert und Rumalin abzweigt. Vermutlich also doch das Kartell, welches auch mit diesen Hyperkristallen viel Geld machen könnte. Die Gruppe beschließt, nach Rumal aufzubrechen, um die Ermittlungen fortzusetzen. Sie kehren daher zur HYPERION zurück. Auf dem Weg erfolgt unvermittelt ein Angriff durch etwa zwanzig Arbeiter und zusätzliche Roboter. Sie können knapp entkommen, weil Monade die Augmentationen der Arbeiter gegen diese richten kann und sie tötet. Damit verhindert sie, dass Laura und Leibnitz sterben. Im Schiff wird Laura aufgrund der Anstrengungen ohnmächtig.

Rabkob bemerkt, wie sich aus der Wand des Schlupfes eine sogenannte Eisenwurzel auf ihn zuschiebt. Eisenwurzeln sind Teil der unterplanetarischen Vegetation und heißen so, weil sie Metalle einlagern und dementsprechend hart sind. Er fürchtet von der Wurzel durchbohrt zu werden, bekommt aber weiter keinen Kontakt zum Grid.

Rodensky und Ensinor verfolgen den Ausgang der Stichwahl. Inzwischen wenig überraschend gewinnt Afarid und wird zur neuen Wassermeisterin von Rumal gewählt. Den beiden Männern fällt auf, dass sie bereits seit vier Stunden nichts von Rabkob gehört haben. Ihnen geht auf, dass Afarid, jetzt nach ihrer Wahl, sofort zur Schaltmeisterin aufsteigen würde, wenn Rabkob etwas zustößt. Rodensky drängt zum Aufbruch, um nach dem Schaltmeister zu suchen, jedoch werden die beiden schon nach wenigen Metern von einer Gravitationsfalle erwischt. Ensinor schafft es mithilfe seines Spezialcodators, die Falle abzuschalten. Nur Sekunden darauf erscheinen drei Menschen, welche mit ungelenken, eckig wirkenden Bewegungen angreifen. Rodensky schafft es, sie zu paralysieren. Voller Angst zu spät zu kommen, starten die beiden Polizisten Richtung Friamanufaktur. Dort angekommen sehen sie den eingestürzten Schlupf.

Die HYPERION ist auf dem Weg nach Rumal. Unterwegs kontaktiert Leibnitz NATHAN und schildert ihm die Vorgänge im Algolsystem. NATHAN verspricht, die CREST II zu kontaktieren und Perry Rhodan um Hilfe zu bitten. Kurz nach dem Gespräch meldet sich Ringmeister Lahaie bei Leibnitz. Er berichtet, dass alle Schiffe, vorwiegend Frachter, Kurs auf Rumal genommen haben. Unterwegs haben sie kleinere Asteroiden in Schlepp genommen, offenbar als Geschosse, um den Planeten zu bombardieren. Leibnitz vermutet einmal mehr Iratio Hondro hinter der Aktion und befürchtet, dass dieser ganz Rumal als Geisel nehmen könnte.

Rodensky und Ensinor kommen nicht an den Schlupf heran, da um diesen Eisenwurzeln den Zugang blockieren. Sie befürchten das Schlimmste und rufen Verstärkung. Rodensky ist sich inzwischen sicher, dass Afarid die Mörderin der Wassermeisterin ist. Gleichzeitig vermutet er jedoch noch eine höhere Instanz hinter ihr. Die Eisenwurzeln geraten plötzlich in Bewegung und öffnen den Schlupf. Mit ihnen schiebt sich der bewusstlose Rabkob hervor, welcher aber lebt. Fasziniert beobachtet Ensinor außerdem, dass die Eisenwurzeln sich offenbar mit dem neuronalen Geflecht des Grid verbunden hatten. Im ersten Moment ohne Erfolg – der Teil der Eisenwurzel ist abgestorben – aber es gibt Hoffnung auf Verständigung für die Zukunft.

Auf dem Raumhafen wird Leibnitz von einem Kollegen von Rodensky in Empfang genommen. Die beiden bringen sich gegenseitig auf den neuesten Stand, wobei der Polizist erschüttert ist, als er erfährt, was sich im Orbit zusammenbraut. Die beiden leiten eine Nachrichtensperre in die Wege, offenbar aber zu spät. Als sie die Stadt erreichen, erleben sie den Beginn einer Panik. Die Frachter haben sich inzwischen strategisch über ganz Rumal verteilt, um die Asteroiden »abregnen« zu lassen. Die Nachricht, dass Rabkob lebt, trifft ein, allerdings berichtet Rodensky auch, dass er um dessen Leben fürchtet. Er ist mit ihm auf dem Weg ins Krankenhaus. Wenn Afarid allerdings davon erfährt, wird sie weiter versuchen, ihn töten zu lassen.

Rabkob erwacht in einem Krankenzimmer. Bevor er sich seiner Lage wirklich bewusst wird, kommt Leonora Afarid in sein Zimmer. Sie offenbart ihm, dass sie Mansour getötet hat und dass sie auch ihn töten werde – um Schaltmeisterin zu werden. Das werde sie jedoch nicht für sich selbst, sondern für »ihn« tun. Ihm fällt auf, dass sie eine schwarz verfärbte Narbe im Gesicht hat, die er zuvor nicht gesehen hatte. Als sie einen geistigen Angriff startet, betreten Rodensky, Ensinor und Leibnitz mit Monade den Raum. Die beiden Polizisten erstarren sofort. Leibnitz scheint mit sich selbst zu kämpfen und kommt Schritt für Schritt näher an Afarid heran, erreicht sie jedoch nicht ganz. Rabkob nutzt die Ablenkung, um sie mit einem medizinischen Laser zu verletzen. Erbost befiehlt sie Leibnitz, Rabkob zu töten.

Die Bull-Legacy-Zwillinge erwachen in ihren Kokons auf der HYPERION, wo sie durch den MINSTREL behandelt wurden, um das Trauma von der Plattform zu überwinden. Es geht ihnen deutlich besser und der MINSTREL bringt sie auf den aktuellen Stand des Wissens. Leibnitz hat den beiden eine Nachricht mit seinem Plan hinterlassen. Sie infiltrieren nach und nach alle Frachter, um dort die Haltevorrichtungen den Meteoriten zu manipulieren. Die Frachter können sie nicht mehr abwerfen. Beim letzten angekommen, bekommen sie den Abwurfimpuls mit. Der letzte Meteorit stürzt auf Rumal zu, sie waren zu langsam.

Der mentale Kampf zwischen Afarid und Leibnitz ist von Rabkob gut zu beobachten. Als Afarid scheinbar gesiegt hat, Leibnitz erstarrt und sie sich zum Schaltmeister umdreht, erwacht NATHANS Abgesandter plötzlich wieder und schießt Afarid mit einem Paralysator nieder. Er erklärt, dass Monade sein Bewusstsein seit vielen Jahrzehnten mehrfach pro Sekunde »neustartet«. Rabkob vergleicht dies mit einem Bewusstseinsschrittmacher. Leibnitz erklärt weiter, dass Afarid eine Art Link oder Verteiler von Iratio Hondro ist, also eine deutliche Erweiterung zu den normalerweise einfach »nur« von ihm übernommenen Menschen. Die Freude über die Rettung währt nur kurz – Afarid konnte im letzten Moment den Abwurfimpuls an die Blockadeflotte abschicken. Der Anruf der Raumabwehr folgt nur Sekunden später – ein Asteroid ist auf dem Weg Richtung Rumal und kann nicht aufgehalten werden. Rabkob beschließt trotz seines Zustands, in den Plexus zurückzukehren. Er wird dabei von Monade unterstützt.

Sophie und Laura Bull-Legacy verfolgen aus der HYPERION, wie der Asteroid in die Atmosphäre eintritt. Im letzten Moment erscheint die CREST II direkt im Orbit und fängt den Gesteinsbrocken ab. Perry Rhodan meldet sich und erkundigt sich, ob es den beiden gut geht. Die CREST II schleust Beiboote aus, um die anderen von den beiden Schwestern manipulierten Frachter aus der Gefahrenzone bringen zu lassen.

Im Nachgespräch meldet sich Rodensky erneut, nachdem er Afarid befragt hat. Sie scheint nicht mehr von Hondro kontrolliert zu werden, hat aber angedeutet, dass sich im Materiegürtel ein weiterer Link oder schlimmeres befindet. Leibnitz nimmt an, dass Iratio Hondro persönlich mit der SOLONIUM vor fünf Wochen eingetroffen ist und seitdem die Fäden zieht. Er unterrichtet Rhodan, der sich mit der CREST II unverzüglich auf den Weg macht. Leibnitz, Monade und die Bull-Legacy-Zwillinge beschließen hingegen, in das Solsystem zurückzukehren und verabschieden sich von Rabkob. Afarid wollen sie auf dem Weg bei der CREST II abliefern.

Die CREST II transitiert zum Materiegürtel. Bei der Annäherung löst sich auf der ihnen abgewandten Seite von Plattform I ein einzelnes nicht identifiziertes Schiff und beschleunigt. Für die CREST unerreichbar, schleust Icho Tolot mit der DOLAN aus und nimmt die Verfolgung auf. Kurz bevor er das Schiff erreichen kann, transitiert es und Hondro entkommt. Die Ortung stellt fest, dass das Ziel der Pulsar Geminga ist, über den man nur wenig weiß. Rhodan befiehlt die Verfolgung.