Ellerts Visionen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 4)
Neo004.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Vision Terrania
Titel: Ellerts Visionen
Autor: Wim Vandemaan
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 11. November 2011
Hauptpersonen: Ernst Ellert, Perry Rhodan, Reginald Bull, Frank M. Haggard, Asaria Gezahegne, Crest da Zoltral, Thora da Zoltral, Quiniu Soptor, Bai Jun, He Jian-Dong
Handlungszeitraum: 27. Juni bis 8. Juli 2036
Handlungsort: Terra, Luna, Venus
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 1
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Der Münchner Journalist Ernst Ellert hat im Traum immer wieder Visionen zukünftiger Geschehnisse. Was Ellert in seinen Weißen Träumen sieht, wird nur dann nicht Wirklichkeit, wenn er entsprechend handelt. Selbst dann gelingt es ihm manchmal nicht, den Lauf der Dinge zu beeinflussen. Ende Juni 2036 weiht Ellert seine Freunde Walt und KaHe ein. Ellert hatte eine positive und eine negative Vision der Zukunft: Eine friedlich geeinte Menschheit auf der einen, und das Ende allen Lebens auf der anderen Seite. Für Ellert steht fest, dass Perry Rhodans Schicksal entscheidend für den weiteren Verlauf der Ereignisse ist. Er will deshalb zur Landestelle der STARDUST in der Wüste Gobi gelangen. Ellert meint, er könne Rhodan von Nutzen sein. Walt und KaHe begleiten ihn. Am 1. Juli erreichen sie eine der Zeltstädte, die sich rings um den von General Bai Jun abgeriegelten Bereich gebildet haben.

Angewidert von der Lethargie ihrer Untergebenen verlässt Thora die AETRON mit einem Aufklärer. Das 16 Meter durchmessende Diskusschiff ist unbewaffnet, aber schnell und wendig. Thora erkundet damit die Planeten des Sonnensystems. Sie wird von der jungen Arkonidin Tamika begleitet, sowie von Quiniu Soptor, einer Halbarkonidin mit schwarzer Haut und flaumartigem Kopfgefieder. Die Arkonidinnen stellen fest, dass Jupiter älter als die Sonne ist. Auf dem Saturnmond Titan orten sie eine Energiesignatur, die darauf schließen lässt, dass sich dort eine mindestens 10.000 Jahre alte, aber immer noch funktionsfähige arkonidische Einrichtung befindet. Thora fordert einen zweiten Aufklärer an, in den Soptor überwechselt. Beide Schiffe fliegen weiter zur Venus. Dort wird Thoras Aufklärer am 4. Juli von Unbekannten abgeschossen.

Am 5. Juli trifft Generalsekretär Huang Hai-Jie zu einem weiteren Inspektionsbesuch beim chinesischen Heerlager ein. Er macht Bai Jun klar, dass die arkonidische Technik unter allen Umständen für China gesichert werden muss, und schlägt den Einsatz von Atomwaffen vor. Der General handelt eine Wartefrist aus, nimmt aber an, dass der Generalsekretär bereits insgeheim die Deponierung einer Atombombe in dem Stollen veranlasst hat, den seine Männer in Richtung Energiekuppel vorangetrieben haben. Er befiehlt seinem Adjutanten He Jian-Dong, nach der Bombe zu suchen. Der hält das für Verrat und will seine Waffe ziehen, doch da greift Bai Juns Fahrer, der Sino-Tibeter Yi Khedrub ein. Der Mann ist parabegabt und richtet seinen Zeremonialdolch telekinetisch auf He. Dieser lenkt schließlich ein.

In der Zwischenzeit haben Ernst Ellert und seine Begleiter Freundschaft mit einigen Menschen in der Zeltstadt geschlossen. Dort kampieren nicht etwa Spinner und Aussteiger, sondern viele Wissenschaftler und Ingenieure. Die Niederländerin Renette Khokhobaia interessiert sich besonders für Ellert. Durch einen weiteren Traum erkennt er, wie er zu Rhodan gelangen kann. Seine Freunde besorgen einen Tunnelbohrer, der sich innerhalb weniger Tage bis zum auch unterirdisch wirksamen Energieschutzschirm vorarbeitet. Rhodan hatte vor Tagen bereits ähnliche Träume wie Ellert – möglicherweise bestand auch mentaler Kontakt zwischen den beiden – und hat seinerseits den Bau eines Tunnels befohlen. Beide Stollen treffen exakt aufeinander. Perry Rhodan lässt eine Strukturlücke schalten und tritt Ellert am 6. Juli gegenüber. Im selben Moment wird Ellerts Tunnel von chinesischen Soldaten gestürmt. Automatisch baut sich der Schirm wieder auf. Ellert wird von den Energien getroffen. Sein lebloser, aber unverletzter Körper wird auf Rhodans Seite geschleudert.

Derweil ist Reginald Bull mit der STARDUST zum Mond geflogen, um in den Trümmern der AETRON nach verwertbaren Überresten zu suchen. Die Überlebenden der STARCHILD und der russischen Mondexpedition beobachten die Landung der STARDUST. Sie bitten Bull um Hilfe. Nachdem er einige Gegenstände geborgen hat, nimmt Bull Rod Nyssen, Conrad Deringhouse, Darja Morosowa und Alexander Baturin mit zur Erde. Letzterer hat vom Zaren Alischer Wekselberg denselben Auftrag erhalten, den auch Michael Freyt hatte. In seinem Raumanzug ist eine Atombombe versteckt. Gleb Jakunin und Darja Morosowa waren nicht informiert, aber Bull durchschaut den Russen und bringt ihn dazu, ihm die Bombe zu übergeben. Nyssen und Deringhouse, die Bull und Rhodan für Verräter halten, wollen in Europa abgesetzt werden. Bull geht nicht auf ihre Forderung ein und fliegt Richtung Gobi. Die STARDUST wird mit Raketen beschossen. Sie stürzt am 8. Juli ab.

Am selben Tag wird Crest von Clifford Monterny entführt. Die Viruserkrankung des Arkoniden wurde bereits geheilt, die Leukämie aber noch nicht. Crest hatte sich mit dem äthiopischen AIDS-Patienten Asaria Gezahegne angefreundet. Dieser wollte ihn in Sicherheit bringen, hatte Monternys Parafähigkeiten aber nichts entgegenzusetzen. Auch Crest unterliegt zumindest teilweise dem hypnosuggestiven Einfluss Monternys.