Die Elysische Welt

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 73)
Neo073.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Protektorat Erde
Titel: Die Elysische Welt
Autor: Oliver Plaschka / Robert Corvus
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 4. Juli 2014
Handlungszeitraum: um 4000 v. Chr., August 2037
Handlungsort: Elysische Welt
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodan überlebt seine Bestimmung im Kampf der Ilts gegen den scheinbaren Wächter der Maschinenstadt nur knapp. Er erfährt die Geschichte des Konflikts und kann Separei mit Hilfe Isiras umstimmen. Die Ilts unterlagen Jahrtausende einem Irrtum. Er kann die Halbwelt verlassen.

Der Regent findet seine und viele Schablonen mehr. Er erkennt, dass nicht nur er gegen die Regeln des Ringens verstößt, offenbart seine wirkliche Identität und kehrt als Imperator zurück.

Wie vom Imperator gewünscht, kann Epetran da Ragnaari eine im All ihre Bahn ziehende Dunkelwelt im Arkon-System positionieren. Die Welt selbst scheint darauf vorbereitet zu sein. Ein geliebter Cyborg begleitet und unterstützt ihn dabei. Der bleibt dann auf der Welt zurück.

Handlung

Perry Rhodan auf der Elysischen Welt

Kurz vor Beginn des Feldzugs der Ilts erscheint die Teleporterin Isira, eine Ilt, die Pathis I. noch persönlich kannte. Sie steckt Rhodan das Holobuch über die Zwölf Heroen zu. Er solle es Separei, dem Wächter der Maschinenstadt, übergeben. Es wäre die letzte Chance, großes Unglück zu vermeiden. Dann bricht der Sturm los. Mit einem gut ausgedachten Plan schlägt die zweigeteilte Iltarmee los. Ein Teil greift auf der Halbkugel der Welt versteckte Anlagen und Depots des Wächters an, während der andere mit Teleportern an den Tafelberg herangebracht wird, auf dem die glitzernde Maschinenstadt von ES steht. Telekineten sind es, die mit einem herausgesprengten Berg den Hauptschirm zerstören. Unter hohen Verlusten gelingt es den Ilts die Tafelbergebene zu erreichen. Schon kommt ihnen Separei mit seinen Drohnen entgegen. Als Perry aus dem alten Kampfanzug steigt, muss er feststellen, dass das Holobuch verschwunden ist. Er wirft den Anzug in den Abgrund, der daraufhin in einer Explosion vergeht. Dieses Schicksal also hatte General Etele für ihn ausgesucht. Eine lebende Bombe für Separei. Der Terraner muss improvisieren, als er dem Wächter gegenübersteht. Er gibt sich als Gesandter Vhratos aus, dem Sonnenboten, auf dessen Ankunft Separei laut des Heroenmythos wartet. Er solle Separei »Die Zwölf Heroen« bringen, welches aber leider verloren ging. Mit Verwunderung im Blick bringt der Wächter Rhodan in die gleiche Unterkunft wie den Regenten zuvor. Rhodan fühlt sich darin beobachtet. Separei kommt, rasend vor Wut, zurück und will Rhodan töten, als plötzlich die völlig abgerissene Isira vor ihnen steht. Sie übergibt Separei das Buch und bittet den mittlerweile völlig in sich zusammengesunkenen Separei um Vergebung. Die Aufgabe des eigentlichen Wächters Ashunt war, wie auf Wanderer für Homunk, zu verhindern, das die Pelzwesen die flache Seite betraten. Die kleinen Mutanten versuchten dies immer wieder, um die Welt verlassen zu können. Ashunt verteidigte die Maschinenstadt. Den Ilts gelang es, ihn zu töten. Worauf Separei anfing, sie gnadenlos zu verfolgen. Mit dem Diebstahl des Holobuchs versuchten sie Separei zu brechen und erreichten damit nur das Gegenteil. Sie trafen mit Pathis I., bei dessen Wallfahrt, eine Abmachung zu ihrer Befreiung und übergaben ihm das präparierte Buch. Doch erst Perry Rhodan hat es auf Kheled in den toten, kalten Händen des verstoßenen Imperators gefunden, im Kristallpalast geöffnet und damit die kobaltblaue Walze gerufen. Isira glaubt inzwischen, dass ES nichts von der Verfolgung der Ilts weiß. Sie bittet Separei, den Krieg zu beenden. Auch Rhodan bittet Separei um Hilfe. Er will diese Welt schnellstmöglich verlassen. Separei sagt beiden seine Hilfe zu. Kurz darauf sitzt Rhodan in der sechstausend Jahre alten Leka-Disk, mit der der Cyborg Separei da Ragnaari die Welt zum ersten Mal betreten hatte. Er lässt ein in Alte und Junge gespaltenes Iltvolk zurück, welches immer noch auf ihren Befreier Plofre wartet, und muss mit ansehen, dass die kobaltblaue Walze aufsteigt. Leider kehrt der Regent schon zurück. Ein Rückschlag für die Aufständischen.

Der Regent auf der Elysischen Welt

Der Regent und Separei stehen einander in der Ruhestätte der Imperatoren gegenüber, als schwere Erschütterungen die Stadt erbeben lassen. Der Wächter will den Regenten in Sicherheit bringen. Aus dem Untergrund aufgetaucht, kann Herak da Masgar nicht glauben, was er sieht. Über der Stadt schwebt ein Berg. Durch einen Sprung in einen Schacht, mit der Hoffnung, dass die Stadt ihn als Imperator beschützen wird, rettet er sich und gelangt in eine Halle mit zerstörten Maschinen. Noch glaubt er, die Stadt von ES werde von der Allianz angegriffen. Wer sonst besäße die Dreistigkeit, das Geistwesen auf seinem eigenen Gebiet zu attackieren oder wer sonst hätte die Möglichkeit, Berge schweben zu lassen. Kurz erwägt er seinen Selbstmord, um seinen Erzfeinden von der Allianz nicht in die Hände zu fallen. Aber er entscheidet sich dafür, die Schablone von sich zu finden. In den Händen der Allianz, wäre er mit ihr immer wieder aufs Neue ausgeliefert. Eine funktionsfähige Drohne teilt ihm mit, dass Separei nicht der eigentliche Wächter der Stadt sei. Der Regent befiehlt der Drohne, ihn an die Oberfläche zu bringen, wo er seinen Augen nicht traut. Die Wesen, die die Drohne Ilts nennt, dürfte es gar nicht mehr geben. Er nimmt General Etele gefangen und erfährt, dass ES die Ilts hier gefangen halte und sie es seien, die die Stadt angriffen. Dem Regenten wird schwindelig über der Mächtigkeit der heimlich gezüchteten Superwaffe Ilt. Erneut muss der Regent sein Bild von ES revidieren. Er selbst, verstoßen von seinen Verbündeten, weil er immer wieder die Regeln des Ringens missachtet hat, muss erkennen, dass das Geistwesen sich einen viel größeren Affront geleistet hat. Der übereinstimmende Standpunkt aller Parteien im Ringen ist die Unmöglichkeit der Existenz der Ilts. Alle Seiten wollen die Auslöschung dieser unberechenbaren Gefahr. Sollte die Allianz erfahren, dass die Ilts am Leben sind, werden sie das Große Imperium der Arkoniden hinwegfegen, die Verbündeten von ES würden sich von ihm abwenden und es geschehen lassen. Die Ilts sollten auf Kedhassan sterben. Der ursprüngliche Wächter hatte die Direktive, die Maschinenstadt zu betreiben und die Anzahl der Ilts zu begrenzen. Die hätten die Erlaubnis, auf der Halbkugel in Frieden zu leben, solange ihre Zahl nicht einhunderttausend überstiege und solange sie nicht auf die flache Seite vordrängen. Separei hingegen will alle Ilts töten und setzte dafür die Drohnen des ursprünglichen Wächters außer Betrieb. Der Regent glaubt aber auch, dass die Allianz ES daran hindert, auf der Elysischen Welt, seinem Brückenkopf im Großen Imperium, wieder Ordnung zu schaffen. Er trifft mit der Stadt eine Abmachung. Mit windigen Versprechen überzeugt er die Stadt, ihn in der Walze zurückkehren zu lassen. Dafür soll er Separei stoppen. Sein falsches Spiel wird offenbar, als der Regent versucht Separei zu überreden, für ihn hier die Stellung zu halten. Er verrät dem Cyborg sein Geheimnis. Er sei kein Arkonide, sondern der Meister der Insel Regnal-Orton. Der, auf den Separei Jahrtausende gewartet hätte. Als sein Wächter solle er alle Feinde der Welt töten. Er will dann zurückkommen und die Welt wieder aufbauen. Separei lässt sich aber nicht mehr einfangen und stirbt dafür. Dann besteigt Regnal-Orton das Schiff der geweihten Imperatoren. Eine triumphale Rückkehr wartet auf ihn.

Vor 6000 Jahren

Nachdem Epetran da Ragnaari seine Aufgabe im Faehrlinstitut auf Iprasa erfüllt hatte, verbrachte er seine Zeit damit, die Funktionsweise eines spinnenartigen Roboters zu entschlüsseln, den er in der Schatzkammer der Nacht im Faehrl gefunden hatte. Die Steuereinheit schien vor hunderten Jahren aus organischem Material zu bestehen. Alles deutete auf ein Gehirn hin. Dieser Roboter begleitet ihn jetzt überall hin. Selbst zur Zeremonie in Irvoras Grotte der Unendlichen Nacht, in der der Leichnam seines Sohnes Separei desintegriert werden soll. Mitten in der Zeremonie taucht der Imperator Tutmor VI. auf, weniger um Epetran sein Mitgefühl zu bekunden, als dem Ka'Marentis eine neue Aufgabe zu übertragen. Da den hier nichts mehr hält, folgt er dem ersten Mann im Großen Imperium. Obwohl der Roboter und Positroniken auf Augenhöhe mit den Arkoniden ablehnt, erlaubt er, dass der Spinnenbot mitgeht. Der Imperator ahnt nicht, dass er einen weiteren Mitwisser seiner geheimen Pläne duldet. Epetran hatte das Gehirn seines Sohnes Separei in den Bot integriert und so dessen Bewusstsein gerettet. Mit einer Korvette fliegen der Imperator, der Wissenschaftler und der Cyborg zum Zielpunkt. Epetran und Separei erwartet ein physikalisches Wunder. Ein halber Planet zieht hier entlang. Er ist direkt ins Zentrum des Arkon-Systems unterwegs und droht in wenigen Monaten in die Sonne zu stürzen. Epetran erhält den Auftrag ihn einzufangen. Tutmor VI. will sich mit der Dunkelwelt ein Denkmal setzen. Epetran da Ragnaari der die Pläne schon im Kopf hat, verlässt daraufhin seinen Sohn, um auf Arkon I in den Imperialen Chroniken nach Hinweisen auf die Schaffung des Tiga Ranton zu erhalten. Währenddessen übernimmt Separei nun die Untersuchung des Halbplaneten. Bis auf ein paar physikalische Absonderlichkeiten und der Herkunft aus Debara Hamtar bleibt alles Routinevermessung an dieser Welt, bis Separei Bewegung auf der Oberfläche ausmacht. Er geht der Entdeckung nach und lernt Ijo kennen. Der Ilt will seine Mutter aus den Tiefschlafkammern im Untergrund der Welt befreien. Separei hilft ihm und erfährt dabei, dass einhunderttausend Ilts hier schlafen. Eine Sektion fiel aus und die Überlebenden sind jetzt wach und versuchen den Maschinen etwas Essbares abzutrotzen. Die Herkunft Ijos wäre Tramp, ebenfalls eine Halbwelt, diese Welt hieße Neu-Tramp und Ijo hat Geschwister, Ete, Galla und Isira. Enttäuscht über den dürftigen Erkenntnisgewinn aus den Chroniken und der Geheimnistuerei des Imperators um die Entdeckung der Halbwelt, kehrt der Erste Wissenschaftler des Imperiums zu seinen Sohn zurück. Der hat Neuigkeiten für ihn. Die ganze Welt ist mit Pulsatortriebwerken ausgerüstet, die es den beiden Wissenschaftlern ermöglichen werden, den Wunsch des Imperators zu erfüllen. Damit können sie die Dunkelwelt in eine Umlaufbahn, senkrecht zum Tiga Ranton zwingen. Nach Monaten der Reise, will Tutmor VI. nun die Früchte seiner Entdeckung ernten. Nahe dem Heimatsystem der Arkoniden soll die Existenz dieses Geschenks der Endlichen Leere bekannt gemacht werden. Allein der Testlauf macht dem einen Strich durch die Rechnung. Nachdem die Pulsatortriebwerke in Betrieb genommen werden, wird die Welt mit einem undurchdringlichen, von Außen undurchsichtigen Energieschirm umschlossen. Nach weiteren zwei Monaten sind sie angekommen. Epetran leitet die Positionierung ein. Sie gelingt. Als ob der Planet sein vorgegebenes Ziel erreicht hätte, widersetzt er sich weiteren Manövern. Die Schnittfläche senkrecht zur Arkonsonne, schaltet er Lebenserhaltungs- und Steuersysteme aus. Mit Mühe können sich Epetran und Separei retten. Sie erleben, wie die Halbkugel in atemberaubender Geschwindigkeit zum Paradies wird. Dies ist nur erklärbar, wenn das Leben nicht durch Evolution, sondern mit Information geschaffen wurde. Die Baupläne der Halbwelt gab es schon. Alles deutet darauf hin, dass diese Welt mit Absicht hier stationiert werden sollte. Auf der flachen Seite wird hingegen gekämpft. Die Ilts scheinen Krieg gegen eine Stadt und ihre Drohnen zu führen. Die Korvette der beiden Wissenschaftler wird von den Ilts als potentielle Gefahr abgeschossen. Der Androide Ashunt, der Wächter der Stadt, rettet die Ragnaaris und nimmt sie in der Stadt auf. Unterdessen macht sich eine kobaltblaue Walze auf den Weg, um den Imperator Tutmor VI. auf die Welt zu holen. Die drei Besucher stehen dann dem Geistwesen ES gegenüber. Zum ersten Mal erfahren sie von einem gigantischen Kampf im Universum. Die Arkoniden seien seit Anbeginn ihrer zivilisatorischen Entwicklung Teil dieses intergalaktischen Ringens. Ihr Sieg über die Methans hätte die Gegner der Humanoiden Seite zurückgedrängt. Der Imperator muss allerdings dafür sorgen, dass das Imperium seine Größe nicht überschätzt. Sollten die gegnerischen Parteien ihre Aufmerksamkeit auf Thantur-Lok richten, wäre Arkon zu schwach, um sich zu schützen. Die Elysische Welt sei ein Geschenk und ein Zufluchtsort für Völker, die den Arkoniden glichen. Die Imperatoren Arkons werden zur Unterweisung auf die Elysische Welt geholt. ES verspricht den Imperatoren Unsterblichkeit, wenn sie gut regierten. Aber die müssten das Geheimnis von ES' Welt hüten. Nach der Begegnung kehrt Epetran da Ragnaari zusammen mit Tutmor VI. zurück nach Arkon I. Zuvor löscht er seinem Sohn die Erinnerungen. Separei hat seine Existenz als Arkonide vergessen.

Anmerkungen

  • Während sich der Regent in der Printausgabe Separei gegenüber als Regnal-Orton vorstellt und sich in Gedanken als Faktor VII bezeichnet, nennt er sich in der Hörbuchausgabe Zeno Kortin und Faktor XII.
  • Die Sternengöttin Irvora wird im Roman durchgängig falsch als Ivora bezeichnet.