Der Geist des Mars

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 84)
Neo084.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Protektorat Erde
Titel: Der Geist des Mars
Autor: Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 5. Dezember 2014
Handlungszeitraum: Mitte bis Ende Dezember 2037
Handlungsort: Mars
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Die vier Mutanten John Marshall, Sue Mirafiore, Sid González und Betty Toufry lassen sich verhaften, um auf den Mars zu gelangen. Dort suchen sie zusammen mit Gucky nach Spuren Pranav Ketars. Der Goldene hatte auf dem Mars die letzten Santor vernichtet. Ihre Suche bleibt unvollendet. Die Arkoniden wollen den Mars formen und lösen ein Inferno aus.

Gucky trifft auf dem Mars Amber. Die mutierte Wissenschaftlerin hat sich an den Mars angepasst und sucht nun Gesellschaft. Bei dem Versuch der Rettung ihres Freundes gerät er selbst in Gefahr und kommt doch den Goldenen ein großes Stück näher. Er wird von einem Lazan gerettet. Der will den Verrat Pranav Ketars sühnen und verspricht den Weg zur Allianz zu weisen.

Handlung

John Marshall, Sid González, Sue Mirafiore und der Ilt Gucky, die in dem versteckten Raumschiff IQUESKEL der Erzählung Quiniu Soptors gelauscht haben, sind sich einig. Die Goldenen sind der Schlüssel zur Genesis-Krise. Besonders Pranav Ketar steht im Verdacht, mit seinem Ring, mittels Sergh da Teffron, die irdischen Mutanten mit einem Virus infiziert zu haben. Das darauf folgende Chaos kostete einige Mutanten das Leben, viele von ihnen verloren ihre Paragaben oder diese veränderten sich. Der einzige Ansatz, Pranav Ketar zu finden, ist der Mars. Dort wurden die Letzten der Santor vom Goldenen getötet. Die Mutantin Betty Toufry, damals noch Telepathin, war bei der Tragödie dabei. Auch sie folgt den Anderen auf den Mars. Ihre Kenntnis der unterirdischen Kavernen des Schildvulkans Arsia Mons und von den Vorgängen um die Halbschläfer könnte wichtig sein. Die irdischen Mutanten lassen sich von der Terra Police festnehmen. Als Transitgefangene werden sie auf den Mars transferiert, um dort Arbeiten im Arkonformingprojekt auszuführen. Auf dem Mars stellt sich das Problem, die Gruppe zusammenzuhalten und an den richtigen Zielort zu bringen. Mit ihrer neuen Paragabe als Tarnerin kann Betty Toufry bei der Ankunft die geschlossene Versetzung nach Thek-Tharg, in die Nähe des Arsia Mons erzwingen. Beim Transport dorthin verlieren die Mutanten allerdings John Marshall. Der wird verletzt. Auf ihn und seine Begleiter hat der gewalttätige Exsoldat Cameron Kruger ein Auge geworfen. Thek-Tharg, oder Hügel Nummer Sechs, erweist sich als Depot für Großfahrzeuge, die den Marsboden mit gentechnisch veränderten Bakterien impfen. Sie spielen eine wichtige Rolle im Arkonformingprojekt zur Umwandlung und Besiedlung des Mars. Die Neuankömmlinge werden in ihre Bereiche eingeteilt und absolvieren Trainingsstunden mit ihrem Vorgesetzten Petr Samson. Bei ihm lernen sie, die Sandläuse zu bedienen. Das sind kleine wendige Fahrzeuge, die den gigantischen Sleipnir ergänzen. Dessen nächste Mission führt geradewegs auf den Arsia Mons und damit auf das Ziel der irdischen Mutanten zu. Ein Rückruf der Impfkolonnen, in den Sicherheitssektor, vor dem Beginn einer Injektion in den Planetenkern, lässt die Hoffnung platzen, unauffällig den Ort der Vernichtung der Hälbschläfer zu erreichen. In einer Verzweiflungsaktion sabotiert Sid den Sleipnir und die drei Mutanten kidnappen ihren riesigen, doch gutmütigen Gruppenführer. Sie folgen Guckys neuer Freundin Amber, einer Neumarsianerin. Diese führt sie in den Untergrund des Arsia Mons. Noch bevor sie endgültig am Ziel, der ehemaligen Zuflucht der letzten Überlebenden der Santor sind, verabschieden sich Gucky und Amber. Sie haben beide eine Abmachung, in der der Ilt seinen Teil erfüllen will. Sid, Sue, Betty und der inzwischen überzeugte Samson folgen unklaren Signalen und stoßen auf eine, wahrscheinliche, Dimensionsblase, in der sich tote Helfer der intelligenten Pflanzen, die Chi'quan und die Ramani befinden. Der Versuch, einen Insektoiden mit der Kraft der Biostabilisiererin Sue für einige Sekunden ins Leben zurückzuholen, muss abgebrochen werden. Die Injektion, die Verbringung von spaltbaren Material in den Marskern, hat, wie von den Arkoniden beabsichtigt, die Konvektion neu angetrieben und die geologische Aktivität angestoßen. Die Kammern unter dem Tharsisvulkan füllen sich mit Magma. Für die vier Menschen bleibt nur die Flucht aus dem Untergrund. An der Oberfläche geraten sie in ein Bombardement aus glühenden Gesteinsbrocken und Asche. Der größte Vulkan des Sonnensystems, der Olympus Mons, ist ausgebrochen. Nur der immensen Kraft Samsons und der Weitsicht der Sleipnirkommandantin Margret Baldursdóttir ist es zu Verdanken, dass die Mutanten ihre spontane Expedition überleben. Der Suchtrupp, den die Isländerin Baldursdóttir anführt, hat die Mutanten und Samson gefunden, dafür ist jedoch die Besatzung der Sandlaus mit Kruger an Bord verloren gegangen.

Gucky folgt den Mutanten John Marshall, Sid González, Sue Mirafiore und Betty Toufry zum Mars. Die haben sich absichtlich inhaftieren lassen, um als Transithäftlinge von den Arkoniden zum Arbeitseinsatz auf den Roten Planeten verbracht zu werden. Dieser Weg steht dem Ilt nicht zur Verfügung. Er muss sich auf seine Paragaben der Teleportation, der Telepathie und der Telekinese verlassen. Doch schon bei Beginn der Reise droht Gucky den Anschluss zu verlieren. Entgegen der üblichen Vorgehensweise werden diesmal die Gefangenen mit der Nastur VII auf dem Mars gebracht. Gerade noch kann Gucky die Änderung erkennen. Als er auf das Schiff springt bemerkt er ein ihm bekanntes Gedankenmuster. Er kann es aber nicht durchdringen. Es scheint sich zu entfernen. Bis zum Thek-Tharg bleibt der Mausbiber in Verbindung mit dem Mutanten. Während diese auf einem Sleipnir in ihre Tätigkeiten eingewiesen werden, erkundet Gucky die Umgebung um den gigantischen stählernen Wurm, der den Marsboden für die Urbarmachung vorbereitet. Dabei wird er von der Marsianerin Amber überrascht. Die frühere menschliche Wissenschaftlerin wurde durch einen Unfall mit einem Virus infiziert, der ihre DNS umgeschrieben hat und sie an das Leben auf dem Mars angepasst hat. Sie hat dabei Jeremy verloren, ihren Freund und Kollegen. Immer noch hofft sie, dass auch ihn der Sand des Lebens verwandelt und so vor dem Tod bewahrt hat. Allerdings kann Amber nicht zu Jeremy in das Loch hinabsteigen, in das er eingesunken ist. Von dort strahlt eine bedrohliche Energie hinauf. Der Ilt geht mit Amber eine Abmachung ein. Er wird ihr helfen, mit seiner Teleportergabe Jeremy an die Oberfläche zu holen, wenn Amber ihm und seinen Gefährten hilft, den Ort des Untergangs der Halbschläfer zu finden. Bald darauf ergibt sich die Möglichkeit, ihre Versprechen zu erfüllen. Gucky ist gezwungen, den Mutanten bei der Entführung einer Sandlaus zu helfen, denn die Trägerfahrzeuge, die Sleipnir, werden zurückgerufen. Die Injektion in den Planetenkern steht bevor. Außerhalb des Perimeters besteht Gefahr für die Arbeiter. Das würde bedeuten, das Ziel rückt in weite Ferne und so entführen er und die Mutanten ihren Gruppenführer Petr Samson und fahren, unter der Führung Ambers in die Kavernen des Arsia Mons. Dort verabschiedet sich Gucky, um sein Versprechen zu erfüllen. Auch er spürt die ungute Energie, die aus der Abstiegsstelle Jeremys nach oben drängt. Trotzdem springt er hinunter und erlebt drei Überraschungen. Zum einen kommt der Untergrund des Mars in Bewegung. Geschmolzenes Gestein steigt in einem Kamin auf und bedroht ihn. Zum anderen liegt neben dem toten Jeremy ein toter Goldener und sein Ring, ähnlich dem Sergh da Teffrons. Als er ihn an sich nehmen will, wird er gestochen und verliert augenblicklich seine Paragaben. Das Magma strömt schon auf ihn zu und sein Tod scheint gewiss, da bemerkt er eine schillernde Blase die auf dem Gestein schwimmt. Sie nimmt Jeremy und Gucky auf und vernichtet den Ring. In der Blase, völlig abgeschirmt von der brodelnden Umgebung, erfährt Gucky, dass er von einem Lazan gerettet wurde. Lee Va Tii, so sein Name, wurde seit zehntausenden Jahren in einer Falle gefangen gehalten. Die Feinde der Allianz hatten sie für deren Angehörige gebaut. Und so kam auch der Goldene ums Leben, der wahrscheinlich zur WELTENSAAT angehörte. Jeremy, der sich schon in einen Marsianer verwandelt hatte, starb direkt durch den Ring oder indirekt, weil er ihn bei sich hatte und die Falle ihn zu den Feinden zählte. Die derzeitige Katastrophe hat nun Lee Van Tii in letzter Sekunde aus seinem Schwerkraftgefängnis befreit. Er badet nun in der überbordenden Energie, die der Ausbruch zur Verfügung stellt. Der Lazan nimmt an der Oberfläche nun auch Amber auf, die geglaubt hatte, Gucky verloren zu haben. Der Mausbiber erzählt die Geschichte seiner Anwesenheit, vom Angriff Pranav Ketars auf die irdischen Mutanten, dessen Mord an den Santor und Cyra Abina und ihren Freunden, weil sie Ketars Anweisungen missachtet hat. Sie hatte einige wenige der Pflanzen vor ihm versteckt. Der Lazan ist wütend auf Pranav Ketar und die Allianz. Die Hälbschläfer und die Lazan waren für die nur Kanonenfutter im Ringen. Er verspricht, dem Ilt und seinen Freunden den Weg zur Allianz zu zeigen, obwohl, oder vielleicht gerade, weil der Ilt ein viel schlimmerer Feind der Allianz ist als die Menschen. Gucky der sich Sorgen um seine Freunde macht, erhält vom Lazan neue Kraft und erkennt, dass es denen gut geht, dann verabschiedet er sich von Amber.

Anmerkung

  • Im Unterschied zu früheren Schreibweisen des Zahlwortes Targ (Sechs) wird hier Thek-Tharg mit Hügel Nummer Sechs übersetzt.