Die neue Menschheit

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Perry Rhodan-Miniserien
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Stardust (Band 1)
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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Stardust
Titel: Die neue Menschheit
Untertitel: Sie sind die TALIN-Jäger – sie suchen eine Superintelligenz
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: Freitag, 20. Juni 2014
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Tetsuro Corris, Eritrea Kush, James Birungi, Der Generex
Handlungszeitraum: Ende April bis Mai 1513 NGZ, 1469 NGZ
Handlungsort: Far Away, Aveda, Sepura 2
Glossar: Anthuresta / Perry Rhodan / Stardust-System / Superintelligenzen
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch zum Heft

Handlung

Perry Rhodan besucht das Stardust-System im Kugelsternhaufen Far Away. Beim Transport zur Hauptwelt Aveda wird das Shuttle mit ihm von einem Netzweber transitiert. Während der Transition hat Rhodan einen Traum, in dem er Wesen sieht, die den Jaranoc ähnlich sind und die scheinbar vernichtet werden. Auch ein Begriff taucht auf, Pahl. Aber all das sagt ihm nichts. Auch Eritrea Kush, die das havarierte Shuttle mit ihrem Flaggschiff, der STARDUST III, birgt, kann damit nichts anfangen.

Auf Aveda nimmt Rhodan an einem offiziellen Empfang teil. Er ist vom neuen Administrator Tetsuro Corris von der Regierungspartei Interstellare Achtung (PIA) eingeladen worden, weil die oppositionelle Patria-Partei eine Volksabstimmung herbeigeführt hat, in der über eine Umbenennung des Sternhaufens Far Away und eine Verfassungsänderung entschieden werden soll. Ein Sieg der populistisch ausgerichteten Patria-Partei würde die PIA entscheidend schwächen, und damit würde die Liga Freier Terraner möglicherweise einen zuverlässigen Handelspartner verlieren. Aus demselben Grund sind außer Rhodan Vertreter aller Völker Anthurestas im Parlamentssitz Zeus Tower anwesend, als die Abstimmungsergebnisse verkündet werden. 52% der Stardust-Terraner haben für eine Beibehaltung des alten Namens gestimmt, somit erleidet die Patria-Partei eine Schlappe. Der Verfassungsänderung, die eine Intensivierung der freundschaftlichen Beziehungen mit den Nachbarvölkern vorsieht, wird jedoch zugestimmt. Rhodan hält eine kurze Rede, anschließend darf gefeiert werden.

Rhodan hat schon seit einigen Jahren eine mehr als nur freundschaftliche Beziehung mit Eritrea Kush. Eritrea hat kürzlich eine Mitteilung empfangen, wo sich ihr Sohn Jannik Bannard befinden könnte. Da sie endlich Klarschiff machen möchte mit ihm, nimmt sie Urlaub und will in das angegebene Sonnensystem zum Planeten Sepura 2 fliegen. In Ermangelung anderer Beschäftigung nimmt Rhodan das Angebot gerne an und fliegt mit ihr.

Ein Wesen erwacht im Jahre 1469 NGZ. Es hat sein Gedächtnis verloren. Ein Helfer erklärt ihm, dass das Erinnern noch Zeit habe.

Die Person, in der Eritrea Kush ihren vernachlässigten Sohn vermutet, nennt sich James Birungi, eine zwielichtige Gestalt. Er ist auf dem Planeten Sepura 2 bei den TALIN-Jägern gelandet. Diese suchen Artefakte und dadurch Zugang zur Superintelligenz TALIN, der Abspaltung von ES, die scheinbar schläft. Die TALIN-Jäger sind überzeugt, dass sie durch ihre Suche zu TALIN kommen und die Superintelligenz wecken können. Dies wäre Teil des Zweiten Galaktischen Rätsels, das ES im Stardust-System hinterließ. Auf Sepura 2 haben die TALIN-Jäger eine uralte Station entdeckt, die ortungstechnisch nicht erfassbar ist. In diese sind schon einige der Jäger eingedrungen, aber keiner kehrte zurück. James Birungi macht sich auch auf, die Station zu erforschen. Weit kommt er nicht.

Rhodan und Eritrea Kush landen auf Sepura 2 und werden von den TALIN-Jägern misstrauisch in Empfang genommen, aber geduldet. Am nächsten Tag machen sie sich auf, die seltsame Station zu erkunden. Wie James Birungi dringen sie tiefer in die Station ein, die vorerst nur aus diversen, künstlich angelegten Gängen besteht. Wie James Birungi stellen sie fest, dass sie verfolgt werden.

Das wieder erwachte Wesen bekommt langsam seine Erinnerung zurück. Und stellt fest, dass in der Sternengegend, die es selbst vor langer Zeit vom Leben befreit hat, wieder Leben vorhanden ist. Es lässt in einer alten Station einige dieser Lebewesen fangen und untersucht sie. Damit kommt seine Erinnerung mehr und mehr zurück. Er hatte lange geschlafen. 180.000 Jahre. Er ist der Generex der Hegemonie von Pahl, die es wieder zu errichten gilt. Dazu braucht er Helfer. Eines dieser Lebewesen, die er von seinem Helfer, einer Positronik, die sich selbst als künstliche Neuronal-Verknüpfung bezeichnet, einfangen ließ, war geeignet für ihn. Dessen Umwandlung begann sofort. Zu seiner Tarnung entnahm er ihm einige Begriffe aus dessen Gedächtnis. Doch nun entdeckt er ein Lebewesen, das im Psionischen Netz klar und deutlich zu erkennen ist. Sein Helfer soll ihm von Nutzen sein, dieses Wesen für seine Pläne zu benutzen. Er erkennt den Namen des Wesens aus den Erinnerungen seines neuen Helfers. Perry Rhodan.

Eritrea Kush und Rhodan werden von großen Würmern angegriffen. Dank ihrer SERUNS ist die Verteidigung leicht. Danach aber bekommen sie es mit Jaranoc-ähnlichen Wesen zu tun. Diese Pseudo-Jaranoc sind nicht mehr so leicht zu vertreiben, weil es einfach zu viele sind. Doch diese Wesen sind auch nur Würmer in ähnlicher Gestalt wie Jaranoc. Als es dann zu viele werden, erscheint plötzlich ein seltsamer, scheinbar verletzter Mensch. Er nennt sich Anthur und behauptet, TALINS Bote zu sein. Mithilfe einer stabähnlichen Waffe kann er die Angreifer zurückwerfen. Sie fliehen, werden aber weiter von den Pseudo-Jaranoc verfolgt. Anthurs Waffe versagt ihren Dienst. Rhodan, misstrauisch ob des seltsamen Erscheinens und Aussehens dieses selbsternannten Boten einer Superintelligenz, muss ihn stützen, denn Anthurs Kräfte verlassen ihn. TALIN würde noch schlafen, erzählt er Rhodan.

Inzwischen hat der Generex festgestellt, dass er auf einige seiner Raumschiffe zugreifen kann. Er ruft eines davon herbei. Es wird von dem schweren Kreuzer FUNKENREGEN beobachtet. Das fremde Schiff ist nur optisch erfassbar. Es hat die Form eines 500 Meter langen Fladens, dessen mit Hyperkristallen versetzte Außenhülle wie verkrustet aussieht und mit einigen langen Filamenten besetzt ist. Dieses teils organische, teils anorganische Amöbenschiff schwebt über einem Asteroiden, den es mit eigens erzeugten Organismen verändert. Hyperkristalle und radioaktive Substanzen werden aufgebaut, und schließlich bricht die Miniatur-Ausgabe eines Amöbenschiffes aus dem Gesteinsbrocken hervor. Plötzlich entstehen in der FUNKENREGEN Antigravitationseffekte, der Hyperfunk wird blockiert und vorübergehend fallen sämtliche Schiffssysteme aus. Dann verschwinden die beiden Amöbenraumer.

Rhodan, Kush und Anthur schaffen es gerade noch, dem Stollen zu entkommen. Doch außerhalb müssen sie erkennen, dass inzwischen das Lager der TALIN-Jäger angegriffen und teilweise zerstört wurde. Über dem Lager schwebt ein ihnen fremdes Raumschiff mit mehreren hundert Metern Durchmesser. Beim Erscheinen von Rhodan und Eritrea Kush geht es tiefer. Rhodan will flüchten.

Anmerkungen

  • Erstmalig zieht sich ein Teil der Titelbildgrafik über das Serienlogo. Dieses Stilmittel wird auch bei den Folgeromanen angewendet.
  • Eine Leseprobe wurde als Extrabeilage in PR 2756 veröffentlicht.