Allianz der Verlorenen

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Perry Rhodan-Miniserien
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Stardust (Band 10)
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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Stardust
Titel: Allianz der Verlorenen
Untertitel: Der Kampf gegen den Generex – und die Mission der Todgeweihten
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: Freitag, 24. Oktober 2014
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Eritrea Kush, Assant Delgo, Anthur
Handlungszeitraum: 17. bis 20. Juni 1513 NGZ
Handlungsort: ZUMA, FUNKENREGEN, Tark
Glossar: Halo / Hochenergie-Überladungsschirm / Howanetze / Trivid
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch zum Heft

Handlung

Während Varrim-Ga weiter nach einem Heilmittel gegen das HMI-Virus sucht, dabei aber nur verbesserte Medikamente zur Unterdrückung der Symptome entwickelt, werden unter dem Kodenamen Operation Red Herring Angriffe auf die feindlichen Planetenbasen Jaroca und Tark sowie die im System befindlichen Amöbenschiffe vorbereitet. Da die Rüstungswelt durch eine Amöbenraumer-Übermacht abgeschirmt wird, führt Perry Rhodan einen aus Raumlandesoldaten und STARA-Kampfrobotern bestehenden Trupp nach Jaroca. Sein Ziel ist der Transmitter, durch den sich Anthur nach Tark abgesetzt hat. Auf diese Weise will Rhodan den Arsenalplaneten des Generex erreichen, dort den Nachschub an Kampfschiffen und Klonsoldaten stören, und gleichzeitig nach dem Assimilator suchen, ohne den Varrim-Gas Bemühungen zum Scheitern verurteilt sind. Um überhaupt voranzukommen, muss der Ara Menschenversuche mit Freiwilligen durchführen. Space-Jets aus den Seuchenschiffen machen sich zur OCLU-GNAS II auf den Weg. Zu den Freiwilligen gehören Assant Delgo, Bordingenieur des Schweren Kreuzers ZUMA, und die Botanikern Erin Tomaris. Die beiden verlieben sich ineinander.

Die FUNKENREGEN und einige andere Kreuzer der Stardust-Flotte verwickeln die Amöbenraumer in Ablenkungsgefechte, haben aber einen unerwartet schweren Stand, denn die gegnerischen Schiffe wurden mit den entführten Kolonisten »aufgewertet« und reagieren jetzt nicht mehr instinktgesteuert, sondern zielgerichtet. Mehrere Kreuzer werden vernichtet, darunter die ZUMA. Der FUNKENREGEN droht das gleiche Schicksal, doch in letzter Minute wird das von Mehul Tondesi geschickte Datenpaket ausgewertet. Es enthält einen Überrangcode, mit dem die Amöbenraumer vorübergehend quasi in Schlaf versetzt werden können. So gelingt den angeschlagenen Kreuzern die Flucht. Ein Rettungseinsatz für Rhodans Trupp, der zwar nach Tark gelangt, dort aber in Schwierigkeiten geraten ist, kommt nach Eritrea Kushs Ansicht nicht in Betracht. Anthur, der sich schon darauf gefreut hat, der Stardust-Flotte einen tödlichen Schlag zu versetzen, wird vom Generex per Mentalkontakt gemaßregelt. Zuvor konnte er immerhin einen Erfolg verbuchen: Es ist ihm gelungen, ein Howanetz nutzbar zu machen. Der Generex plant die Ausbeutung der Hyperkristallvorkommen des Stardust-Systems.

Der Kampftrupp sitzt auf Tark fest, weil der Planet in einen Schutzschirm gehüllt wurde. Rhodan hat die Erkenntnis gewonnen, dass es auf Tark einen Steuerknoten gibt, dessen Zerstörung den Arsenalplaneten entscheidend schwächen würde. Er gibt diese Information per Funk an die Flotte weiter, doch die kann nun nicht mehr eingreifen. Stattdessen ruft Assant Delgo die anderen Infizierten zu einer Selbstmordattacke auf. Alle Space-Jets stürzen sich direkt in den Steuerknoten und vernichten diesen. Somit kann Rhodans Trupp per Transmitter in die FUNKENREGEN zurückkehren. Der Generex ist nicht erfreut, aber eine andere Sache macht ihm noch viel mehr Sorgen: Etwas erwacht, und deshalb muss er seine Eroberungspläne hastiger vorantreiben als gedacht. Kurz nachdem Eritrea Kush Varrim-Gas neueste Pille geschluckt bzw. eine Injektion erhalten hat (das Medikament soll die Übertragung des Virus hemmen, könnte aber gefährliche Nebenwirkungen haben), kommt ein Funkspruch von Aveda. Das Stardust-System wird angegriffen.

Anmerkung

  • In Kapitel 4 erinnert sich der Ingenieur Assant Delgo an ein Zitat aus einer alten Holoserie, wonach die Zeit ein Raubtier sei, das einen ein Leben lang verfolgt. Hierbei handelt es sich wohl um eine Hommage an ein Zitat von Dr. Tolian Soran aus dem Film Star Trek: Treffen der Generationen. In Kapitel 15 besinnt sich Assant Delgo dann auch noch auf das Statement, das Captain Jean-Luc Picard am Ende des Films gegenüber Commander William Riker in Bezug auf Sorans Aussage tätigt.