Die Pahl-Hegemonie

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Stardust (Band 7)
PRS07.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Stardust
Titel: Die Pahl-Hegemonie
Untertitel: Vor 180.000 Jahren – der Untergang eines Kugelsternhaufens
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: Freitag, 12. September 2014
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Eritrea Kush, Kerat Tinga, Dar Togas, Las Quar
Glossar: Hyperimpedanz / Positronik / Timber F. Whistler; Administrator / Timber F. Whistler; Umwandlung
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch zum Heft

Handlung

Perry Rhodan, Eritrea Kush und Kerat Tinga befinden sich nach ihrer Zeitreise um 184.982 Jahre in die Vergangenheit im Randgebiet von Far Away. Ihnen bleiben noch 67 Stunden, um Informationen zu gewinnen. Spätestens dann müssen sie wieder bei Yashildag sein, um die Rückreise der Stadt in ihre Gegenwart, das Jahr 1513 NGZ, mitmachen zu können.

Als fünf weitere Amöbenschiffe auftauchen, scheint sich die Lage der Zeitreisenden nach dem unfreundlichen Empfang durch Dar Togas, dem Ersten Hegos von Pahl, noch weiter zu verschlechtern. Als nicht nur sie, sondern auch die Raumschiffe des Hegos angegriffen werden, erkennen sie aber ihre Chance, das Vertrauen Dar Togas zu gewinnen. Offensichtlich handelt es sich bei den Neuankömmlingen um Gegner des Hegos. Perry Rhodan befiehlt Kerat Tinga, den Angreifern eine Kostprobe der waffentechnischen Möglichkeiten ihres Schiffes zu geben, um sie zu vertreiben. Um ein Zeitparadoxon zu verhindern, soll er dabei aber darauf achten, den Schaden möglichst gering zu halten.

Der Plan geht auf, die fünf Amöbenschiffe ziehen sich zurück und Dar Togas zeigt sich gesprächsbereit. Er führt Perry Rhodan und seine Begleiter zum Planeten Tugan im System der Sonne Tu, wo es zu einem persönlichen Treffen kommt.

Dar Togas berichtet von der tausenden Jahre alten Hegemonie von Pahl, einem Völkerbund, der im Laufe der Zeit den gesamten Kugelsternhaufen Pahl für sich eingenommen hatte. Die Jaroc hatten sich zu einer der führenden Zivilisationen des Völkerbundes entwickelt und machten sich schließlich daran, die Hegemonie über den Kugelsternhaufen hinaus auszudehnen. Als sie Far Away, von ihnen Sarc genannt, entdeckten, konnten sie ihre Expansionspläne zunächst verwirklichen. Far Away wurde zu dieser Zeit aber auch von der Enklave von Tau für sich erschlossen. Es kam zu ersten Auseinandersetzungen, die schließlich in einen Krieg mündeten, in dem beide Seiten über lange Zeit ungefähr die Hälfte des Kugelsternhaufens hielten.
Eine wichtige Rolle im Krieg spielte der als größter Militärstratege der Hegemonie geltende Feldherr Las Quar. Der Hokur Hegat konnte das Blatt letztendlich aber ebenfalls nicht wenden. Er machte dafür die in seinen Augen verweichlichten Anführer der Hegemonie verantwortlich. In einem Putsch übernahm er daher die Macht in der Hegemonie und rief sich unter dem Jubel der Massen zum Alleinherrscher mit dem Titel Generex aus. Noch während dieser Ansprache erfolgte ein Anschlag auf das Leben des Generex.

An dieser Stelle unterbricht Dar Togas, der sich als Rebell gegen Las Quar herausgestellt hat, seinen auf Aufzeichnungen des Generex beruhenden Bericht. Er gibt an, eine dringende Mission ausführen zu müssen und will der Gruppe um Rhodan die weiteren ihm zur Verfügung stehenden Aufzeichnungen auch nicht überlassen. Stattdessen sollen sie ihn begleiten und er will seinen Bericht später fortsetzen. Die Zeitreisenden willigen ein, auch wenn sie die Absicht Dar Togas durchschauen, sie in seine Mission zu verwickeln. Sie wollen Dar Togas täuschen und schaffen es tatsächlich, dass der Jaroc seinen Bericht noch während des Flugs zu ihrem Ziel fortsetzt.

Las Quar hatte den Anschlag schwer verletzt überlebt. Doch trotz des Einsatzes aller ihm als Generex zur Verfügung stehender medizinischer Kapazitäten betrug seine Lebenserwartung nur noch 10, mit viel Glück bis zu 30 Jahre. Immer wieder von furchtbaren Schmerzen gequält herrschte Las Quar mit Furcht und Terror. Schließlich kam ein von ihm bereits als Hokur Hegat eingeleitetes Geheimprojekt zum Abschluss: Für ihn arbeitende Wissenschaftler hatten eine Heimatschutz-Metamorphosen-Induktor oder kurz HMI genannte Biowaffe in Form eines hochinfektiösen Virus geschaffen.
Nachdem sich sein Freund und Berater Tan Jelk als Verräter und Mitverantwortlicher für das auf ihn ausgeübte Attentat herausstellte und sich dieser um drohender Folter zu entkommen selbst tötete, verlor sich Las Quar immer mehr in einem alles bestimmenden Zorn. Zusammen mit seiner Positronik Sirio, die ihm als Ersatz für einen lebenden Vertrauten diente, arbeitete er einen Plan aus, alles Leben in der Enklave von Tau wie auch in der Hegemonie von Pahl mit dem HMI zu vernichten. Nur auf Delm sollten zuvor durch die Wirkung einer Blumenart, der Tagaris, immunisierte Angehörige der Hegemonie überleben. Der Nachbarplanet Tark sollte als Festungs- und Depotwelt dienen, in der immunisierte im Kälteschlaf überdauern könnten.
Diesem Plan folgend ließ Las Quar das Virus von zehntausenden Schiffen heimlich auf Welten der Enklave von Tau verbreiten. Es kam zu einem Sterben ungeheuren Ausmaßes. Als die Verantwortlichen in der Enklave erkannten, dass ihre Bevölkerung Opfer einer unaufhaltbaren Biowaffe wurden, warfen sie ihre letzten Kräfte gegen die Hegemonie. Im Zuge dessen gelangte das Virus auch auf deren Welten. Las Quar selbst verabreichte sich eine modifizierte Version des Virus und zog sich nach Tarissa zurück.

Dar Togas Plan ist es nun, den Planeten Delm, der sich als die Perry Rhodan und seinen Begleitern als Jaroca bekannte Welt herausstellt, in einem Selbstmordunternehmen zu vernichten. Die eigenen Schiffe dienen Dar Togas und seinen Gefährten dabei als Bomben. Die Zeitreisenden bittet er, ihn bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Eritrea Kush drängt auf eine Rückkehr in ihre Gegenwart, da es nichts Neues zu erfahren gäbe und man den Rebellen um Zeitparadoxa zu vermeiden ohnehin nicht helfen könne. Perry Rhodan will aber noch abwarten, da er vermutet, dass Whistler einen tieferen Grund dafür gehabt haben muss, sie in die Vergangenheit zu schicken.

Dar Togas kann sich unbemerkt zur Oberfläche Delms durchschlagen. Perry Rhodan und seine Gefährten folgen ihm. Aus einem Impuls heraus verrät Rhodan dem Jaroc, dass sie aus der Zukunft stammen. Er gibt sich und seine Begleiter als Historiker aus und erzählt Dar Togas, dass er in der Zukunft als Held bekannt sei. Dar Togas übergibt ihm daraufhin seine Aufzeichnungen über die Geschichte des Generex.

Unerwartet greift eine Flotte der Enklave von Tau Delm an. Dar Togas Schiff wird vernichtet. Er selbst kommt ums Leben. Sein Plan Delm zu vernichten ist gescheitert. Perry Rhodan selbst wird bewusst, dass es sich bei dem Angriff um die Szenen handelt, die er vor kurzem beim Kontakt mit einem Netzweber sah. Bevor die Zeitreisenden fliehen sorgt Kerat Tinga noch dafür, dass sie Exemplare von Tagaris mitnehmen, bevor die Blumenart durch die Verwüstung durch den gerade stattfindenden Angriff auf den Planeten ausstirbt.

Zurück an Bord der NEARBY erhält Kerat Tinga Zugriff auf eine zuvor verschlüsselte Datei, die den Verbleib des Generex erklärt. Durch das veränderte Virus, das er sich selbst verabreicht hat, mutieren sowohl er, als auch sein Schiff, das sich bei ihm angesteckt hat, zu etwas Unvorhersehbarem. Dieser Prozess ist lebensgefährlich, wenn er ungebremst abläuft, weswegen sowohl Las Quar, als auch sein Schiff durch Sirio in Kälteschlaf versetzt werden.

Mit dieser letzten Information fliegen die Zeitreisenden zurück nach Yashildag und erreichen die Stadt rechtzeitig, um mit ihr zurück in ihre Gegenwart zu gelangen.