Das Seuchenschiff (Stardust)

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Perry Rhodan-Miniserien
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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman der Stardust-Miniserie. Für weitere Bedeutungen, siehe: Das Seuchenschiff (Begriffsklärung).

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Stardust (Band 9)
PRS09.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Stardust
Titel: Das Seuchenschiff
Untertitel: Die FUNKENREGEN unter Quarantäne – und Tondesis Kampf auf dem Amöbenraumer
Autor: Dennis Mathiak
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: Freitag, 10. Oktober 2014
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Eritrea Kush, Patrick Dirmio, Mehul Tondesi, Varrim-Ga
Handlungszeitraum: 11. bis 16. Juni 1513 NGZ
Handlungsort: FUNKENREGEN
Glossar: Aras / Linearantrieb / Transitionstriebwerk / ZENTRIFUGE
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch zum Heft

Handlung

Perry Rhodan und Eritrea Kush haben sich mit dem Virus des Generex infiziert ebenso wie fast die ganze Besatzung der FUNKENREGEN und die Besatzungen aller Einheiten der Evakuierungsflotte, die zu retten versuchten, was von den von Anthurs Amöbenschiffsflotte angegriffenen Planeten zu retten war. Die Situation verschlimmert sich, da die FUNKENREGEN nun wie die übrigen Raumschiffe der Hilfsflotte ein Seuchenschiff ist. Die Mediziner helfen, so gut sie können, schaffen es aber nicht, das Virus zu bestimmen oder gar die Infektion zu heilen oder zu lindern. Deshalb wird der Ara Varrim-Ga zu Hilfe gerufen. Ganz in der Tradition des araischen Mantar-Heilers Zheobitt feilscht er mit Perry Rhodan um seine exorbitant hohe Bezahlung. Nachdem sie sich geeinigt haben, macht er sich an seine Aufgabe und kann tatsächlich helfen. Eine komplette Heilung der Infizierten schafft aber auch er noch nicht.

Derweil kommt Mehul Tondesi zu sich. Er wurde von den Pseudo-Jaroc gefangen genommen. An mehr erinnert er sich nicht, außer, dass er bei seiner Gefangennahme noch eine Meldung an Perry und Eritrea absetzen konnte. Als er endgültig zu sich kommt, liegt er in einem glibbrigen, grünen Schleim und wird sowohl künstlich beatmet als auch ernährt. Unter Aufbietung all seiner Kräfte gelingt es ihm, sich zu befreien. Er stellt fest, dass er nicht der einzige ist, der in einer geschlossenen Wanne im Schleim liegt. In dem Raum, in dem er sich befindet, sind viele Wannen, alle gefüllt mit Terranern. Offenbar befindet er sich auf einem Amöbenraumer. Ihm bleibt nur die Flucht. Unterwegs im Amöbenraumer kann er diversen Pseudo-Jaroc gerade noch ausweichen und muss einen sogar töten, bis er schließlich von dreien erkannt und angegriffen wird. Er bringt sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit. Dabei durchdringt er eine dünne, organische Wand und findet sich in einem Raum wieder, in dem Menschen an den Wänden kleben. Teilweise sind sie schon fast gänzlich von den Wänden assimiliert worden, was einen schauerlichen Eindruck vermittelt. Die teilassimilierten Menschen sind nicht mehr ansprechbar. In diesem Raum wird er wiederum von den Pseudo-Jaroc gestellt und gefangen genommen. Er kommt zurück in die Tonne.

Varrim-Ga hat inzwischen die noch nicht entschlüsselten Aufzeichnungen des Generex teilweise dekodieren können. Er erkennt, wie fies das Virus ist. Es wird automatisch den jeweiligen Gegebenheiten angepasst und tötet nur intelligentes Leben. Die Anpassung erfolgt auf den infizierten Planeten selbst. So wird klar, dass die momentane Erscheinungsform des Virus speziell auf Terraner und –verwandte Spezies abgestimmt ist als auch, dass die Abwehr des Virus sehr schwierig wird. Auf jedem Planeten hat er quasi eine andere Erscheinungsform.

Mehul Tondesi wird wieder aus seiner Tonne befreit, aber nur, um in dem schon bekannten Raum an die Wand geklebt zu werden. Seine Assimilierung beginnt. Er kann sich gegen die mentale Übernahme wehren und im Gegenzug sogar in die Systeme des Amöbenschiffes eindringen. Dabei entdeckt er wertvolle Daten. Die anderen assimilierten menschlichen Bewusstseine, die das Schiff steuern sollen, können ihn nicht hindern. Als das Schiff startet, um sich der Flotte der Amöbenschiffe anzuschließen, die das Stardust-System angreifen sollen, schickt er voller Panik ein Datenpaket mit all seinem Wissen zur FUNKENREGEN.

Auf dieser hat man inzwischen erkannt, dass die Amöbenraumer sich weiter entwickelt haben, sowohl was ihr Aussehen, als auch was ihr Beschleunigungsvermögen betrifft. Das zeigen Bilder vom Planeten Tark, der als Rüstungsplanet des Generex identifiziert wurde. Nun greift das Amöbenschiff, auf dem man Mehul Tondesi vermutet, die FUNKENREGEN an. Eritrea lässt das Schiff, trotz Perrys Bedenken, abschießen.