Der Kontinent des Krieges

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chronologisch 48. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 100)
PR-TB-100.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Der Kontinent des Krieges
Untertitel: Der Einsame der Zeit in Europa – in den Wirren des 30jährigen Krieges.
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: April 1972
Handlungszeitraum: 16451647
Handlungsort: Erde (Europa)
Zusätzliche Formate: Blauband 11

Handlung

Atlan da Gonozal wird im Jahre 1645 von seinem Roboter Rico geweckt. Es sind kurz nacheinander zwei Raumschiffe auf der Erde gelandet. Aus dem ersten Schiff stiegen zwei Personen, ein Mann und eine Frau. Das zweite Schiff, das im Orbit geblieben ist, setzte eine Gruppe von 15 Personen ab, die offenbar die Verfolgung des Pärchens aufgenommen haben. Rico informiert Atlan über den Dreißigjährigen Krieg, der in Europa und dort vor allem in Deutschland tobt. Atlan erhält über Hypnoschulungen alles erforderliche Wissen, bevor er, mit gut verborgener Spezialausrüstung versehen, als der französische Artillerist Atlan d'Arcogne die Oberfläche der Erde betritt. Unterstützung erhält der Arkonide von einem Robotfalken und dem großen Robotwolf Hound.

Mithilfe perfekt gefälschter Schutzbriefe gelingt es Atlan, im Lager der kaiserlichen Armee in Fünfstetten von Pistorius, dem Stellvertreter des Marschalls, 25 gute Soldaten als Begleiter zu erhalten. Er bittet gezielt um erfahrene, zuverlässige Männer, von denen die meisten sogar lesen können. Nach einer gründlichen Reinigung und dem Einsatz von Antibiotika verfügt Atlan über eine schlagkräftige kleine Kampftruppe, die er zudem teilweise mit dreißigschüssigen Reiterpistolen ausrüstet. Er erzählt, ihre Aufgabe sei die Jagd nach zwei Spionen.

Es gelingt, Hinweise zu erhalten, dass zwei auffällige Fremde in einem nahegelegenen Ort gefangen worden sind. Atlan und seine Soldaten reiten in den elenden, vom Krieg verwüsteten Ort, wo es tatsächlich gelingt, eine fliehende Frau zu retten. Es ist eine der gesuchten Außerirdischen mit Namen Radogyne. Sie sollte als Hexe verbrannt werden und wurde tagelang übel gefoltert und gedemütigt. Atlan pflegt die Frau und setzt auch seinen Zellaktivator ein, gibt sich aber nicht als Raumfahrer zu erkennen. Nach einigen Tagen ist Radogyne wiederhergestellt und hat ein gewisses Vertrauen zu Atlan entwickelt.

Währenddessen befreit sich der gefangene andere Fremde, ein Mann namens Vaskane, mithilfe verborgener Spezialausrüstung selbst. Er verschafft sich ein Pferd und Ausrüstung und reitet davon, wird aber von dem Robotfalken gefilmt. Atlan erfährt von Radogyne nur Andeutungen. Nachdem er mit seinen Soldaten den Scharfrichter für dessen Schandtaten bestraft hat, reiten die Männer und Radogyne in Richtung Mergentheim, wo sie Vaskane zu finden hoffen. In der Nähe des Ortes zeichnet sich eine Schlacht zwischen den Kaiserlichen unter Mercy und den Franzosen unter Tourenne ab. Atlan und seine Soldaten können auf Seiten der Kaiserlichen eingreifen, indem sie eine strategisch wichtige Batterie erobern. Sie feuern auch auf eine auffallende Reitergruppe und wundern sich sehr, als diese den Beschuss unbeschadet übersteht. Offenbar handelt es sich um die Raumfahrer, die Vaskane verfolgen – und sie müssen über Schutzschirme verfügen.

Dann kommt es zur Katastrophe: Vaskane wird von einer Schrappnellsalve getroffen, tödlich verletzt und stirbt in Atlans Armen. Seine Ausrüstung in Form eines Armreifes wie auch der in seinem Bauch verborgene Signalgeber, mit dem er sein Schiff rufen konnte, zerstören sich selbst. Damit bleibt als letzte Hoffnung, die Erde zu verlassen, die Gruppe der Verfolger, die nichts vom Tod Vaskanes weiß.

87 Tage der Suche vergehen. Atlan und Radogyne werden ein Liebespaar. Dann erreicht die Gruppe am 2. August 1645 den Ort Allerheim, wo Atlans Robotfalke die Gruppe der Fremden gefunden hat. Es gelingt dem Arkoniden, friedlichen Kontakt herzustellen. Er gibt sich als gestrandeter Raumfahrer zu erkennen. Der Anführer der Gruppe heißt Usinas und ist entsetzt, als er vom Tod Vaskanes erfährt. Auf dem Planeten Creosa, von dem sie alle stammen, werden die Lebensbedingungen zu schlecht, so dass eine Evakuierung erfolgen muss. Vaskane und Radogyne führten einen Erkundungsflug zum Planeten Algot Creosa durch, aber Vaskane hatte die Absicht, nur eine kleine Elite zu retten und die Mehrheit des Volkes, die so genannten Heloten, zu denen auch Usinas gehört, im Stich zu lassen. Als Atlan die Hintergründe erfährt, und klar ist, dass Radogyne die Koordinaten nicht kennt, bietet er die Hilfe Arkons an. Die Heloten sind einverstanden. Am nächsten Tag soll ihr Schiff landen.

Atlan bietet seinen treuen Söldnern an, mitzukommen, doch diese lehnen ab und werden ausbezahlt. Dann, am 3. August 1645, kommt es zum Desaster. Erneut steht eine Schlacht zwischen den Kaiserlichen, den Schweden und anderen bevor. Das landende Schiff gerät in ein Gefecht um einen Nachschubkonvoi mit Pulver. Die Triebwerksflammen entzünden das Pulver, und die Explosion vernichtet das Schiff. Atlan und Radogyne sowie zehn der Heloten überleben, doch sie sitzen auf der Erde fest.

Atlan und Radogyne leben noch zwei Jahre am Mittelmeer zusammen. Dann stirbt die Frau, deren Metabolismus auf Dauer nicht die Bedingungen der Erde verkraftet hat. Das gleiche Schicksal muss auch die überlebenden Heloten, die sich unter die Bevölkerung gemischt hatten, getroffen haben. Atlan zieht sich zum Schlafen in seine Tiefseekuppel zurück.

Personenregister

Atlan da Gonozal alias Atlan d'Arcogne Der Arkonide erlebt die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges.
Rico Atlans treuer Roboter
Hound Atlans Robothund
Pistorius Stellvertreter des Feldmarschalls Mercy
Radogyne Eine Raumfahrerin
Vaskane Flüchtling aus dem All
Mercy Feldmarschall
Tourenne
Usinas Anführer der Heloten