Die Todesmaschine

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PRTB119)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123

7. IPC-Abenteuer

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 119)
PR-TB-119.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Die Todesmaschine
Untertitel: Ein Mann aus der Vergangenheit entscheidet über die Zukunft
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Oktober 1973
Handlungszeitraum: 3364, 3444
Handlungsort: Xthor
Bezug: PR 568

Handlung

Im Jahr 3364: Das Potharte-Tal im Ugheida-Gebirge, das zum Gebiet des Staates Urbegh auf dem Planeten Xthor gehört, wird zum Schauplatz merkwürdiger Ereignisse. Ein den Xthoriern vollkommen unbekanntes, haushohes Objekt taucht dort wie aus dem Nichts auf. Niemand kann sich diesem Objekt nähern, ohne durch die Einwirkung einer unbekannten Waffe in Flammen aufzugehen. Geheimdienstchef Pulkar wird von der Urbegh-Regierung mit der Untersuchung dieses ungewöhnlichen Falles betraut. Die umsichtige Art des Geheimdienstlers verhindert das Schlimmste, als ein übereifriger General seine Panzer gegen das Objekt einsetzt und zahlreiche Opfer unter den Besatzungen zu beklagen sind. Pulkar vermutet, dass das fremde Objekt keineswegs eine Waffe aus dem anderen Machtblock des Planeten ist, sondern vermutlich einer fremden galaktischen Rasse gehört. Da die Xthorier allerdings bisher keinen Kontakt mit fremden Raumfahrern hatten, behält er diese Gedanken für sich und vertraut sie nur seinem Tagebuch an.

*

In anderen Gebieten von Urbegh tauchen zur gleichen Zeit unabhängig voneinander zwei Männer auf, die nicht nur die Sprache der Eingeborenen nicht beherrschen, sondern anscheinend gar keine Xthorier sind! Beide scheinen am Gedächtnisschwund zu leiden und machen einen verwirrten Eindruck. Einer von ihnen, namens Vurgar, wird von der Polizei verhaftet und entkommt durch einen teleportationsähnlichen Vorgang. Der andere, Telbur, wird ebenfalls festgenommen und kann fliehen, indem er die Wach-Slogs der Polizisten auf ihre Herren hetzt. Nur mithilfe von Prax, einem Wesen, das anscheinend eine beliebige Form und Gestalt annehmen kann, werden Vurgar und Telbur an das Aussehen der Xthorier angepasst, lernen in einer Hypnoschulung ihre Sprache und erhalten nützliche Ausrüstung. Prax weicht jedoch ihren Fragen nach dem Zweck und Ziel ihrer Mission aus Angst vor einem explosiven Temporalabfall, den dieses Wissen verursachen könnte, aus und verlässt sie. Einem unerklärlichen Drang folgend, versuchen beide Männer nach Norden in das Ugheida-Gebirge zu gelangen.

*

Inzwischen erfährt Pulkar von den mysteriösen Ereignissen und lässt nach beiden Männern fahnden. Als ihm einige Wissenschaftler davon berichten, dass die Chromosphäre der Sonne Hadror durch unbekannte Einflüsse stark angeregt wird, ohne dass dieser Vorgang irgendwelche Auswirkungen auf den Funkverkehr auf Xthor hat, sieht er diese Nachricht sofort in einer direkten Beziehung zwischen der »Todesmaschine« im Potharte-Tal sowie den beiden gesuchten Fremden. Seine vorsichtigen Nachfragen bei den Wissenschaftlern stoßen jedoch auf Ablehnung.

*

Telbur und Vurgar schlagen sich währenddessen mehr schlecht als recht nach Norden durch. Während dieser Wanderung fallen sie den Einheimischen mehrmals auf, so dass sie ständig durch Polizisten und Soldaten verfolgt werden. Nur langsam erlangen sie ihr Gedächtnis wieder, doch nach einigen Tagen Hetzjagd wird Vurgar klar, dass er in Wirklichkeit Vurlason Garfield heißt, ein IPC-Agent ist und von Tengri Lethos, dem Hüter des Lichts, auf diese Mission geschickt wurde. Er weiß jetzt auch, dass er die Gabe der Hyperdim-Fokussion hat, die es ihm möglich macht, bei Gefahr sich selbst oder bestimmte Objekte in seiner Nähe »wegzuteleportieren«. Ähnlich geht es Telbur, der in Wirklichkeit Telem Poswik Burian heißt: Er ist anscheinend ein Animal-Telepath: ein Mutant, der mit Tieren kommunizieren und ihnen seinen Willen aufzwingen kann. Diese Gabe ermöglicht Telem die Arbeit als Burrog-Stallbursche auf einer Farm im Ugheida-Gebirge, bis er von Pulkars Männern entdeckt und verfolgt wird. Mithilfe von Prax, der Telems Gestalt annimmt und sich seinen Verfolgern stellt, entkommt der IPC-Agent auf einem Saphan nur knapp einer erneuten Verhaftung. Schließlich gelingt er in die lokale Metropole Vudhemme, wo er rein zufällig miterlebt, wie Vurlason von drei identisch aussehenden Männern entführt wird.

*

Geheimdienstchef Pulkar hat inzwischen die Gewissheit, dass er es mit Nicht-Xthoriern zu tun hat: Ein Blutspritzer, der von Vurlason Garfield stammt, wurde analysiert – die ermittelten Werte sind absolut ungewöhnlich. Er fürchtet um Xthor, da sein Planet anscheinend zum Spielball zweier verfeindeter Mächte geworden ist, die den Einheimischen technologisch haushoch überlegen sind. Er will dem Präsidenten von Urbegh vorschlagen, die »Todesmaschine« mit Atomwaffen anzugreifen.

*

Telem sucht die Entführer seines Freundes in Vudhemme. Durch eine zufällig aufgeschnappte Unterhaltung zweier Xthorier erfährt er, wo Vurlason festgehalten wird. Telems Erinnerungsvermögen arbeitet nun viel besser und als er die Entführer stellt, erkennt er, dass er mit Cynos zu tun hat. Er vermutet, dass er irgendwie in eine andere Galaxie verschlagen wurde, da Xthor keine Anzeichen von Verdummung aufweist, die alle Welten der Milchstraße erfahren hatten, als sie vor nur wenigen Monaten von dem Schwarm heimgesucht wurden (für den IPC-Agenten ist nämlich das Jahr 3444 die Gegenwart). Telem bekämpft die Cynos, kann jedoch Vurlason nicht finden, da sein Freund kurz zuvor seine Gabe einsetzte und spurlos verschwand. Die durch die Schießerei alarmierten Ordnungskräfte, diesmal geführt von Pulkar höchstpersönlich, umzingeln Telem, woraufhin er sich ihnen ergibt. Als er von Pulkar verhört wird, merkt er, dass dieser Xthorier die Wahrheit fast gänzlich kennt, und gewinnt ihn für die Bekämpfung der Cynos. Der Geheimdienstler bringt ihn mit dem vor kurzem ergriffenen Vurlason zusammen. Zu diesem Zeitpunkt offenbart sich dem Trio auch Lubomir, der Spezialroboter des IPC, der bisher als Prax über Telem und Vurlason seine schützenden Hände hielt. Zu viert schmieden sie einen Plan zur Vernichtung der »Todesmaschine«, die Telem nun als den sogenannten Ladungsumpoler erkennt – es ist eine Massenvernichtungswaffe, die ihre Energie aus der Sonne Hadror bezieht und bereits seit Wochen alle vier Tage eine bewohnte Welt der Milchstraße durch Antimaterie-Beschuss annihiliert. Zahlreiche Geheimdienste und Organisationen der Milchstraße (darunter auch der IPC) suchen verzweifelt nach diesem Gerät, das von rebellierenden Cynos verwendet wird, um Imago II, den Anführer des Schwarmes, zu erpressen. Die Rebellen wollen sich nämlich den Cynos des Schwarmes nicht anschließen, fürchten auf der anderen Seite zu Recht, dass sie in diesem Fall von Imago II vernichtet werden. Lubomir klärt seine Freunde darüber auf, dass sie sich achtzig Jahre in der Vergangenheit befinden, da die Cynos die »Todesmaschine« mit einer Zeitmaschine gekoppelt hatten. Tengri Lethos scheint einen Weg gefunden zu haben, die Strahlung des Ladungsumpolers zu orten und zwei seiner Agenten und Lubomir an ihren Ursprungsort durch Raum und Zeit zu schicken.

*

Pulkar bringt das Trio in die Nähe des Ladungsumpolers. Die Zeit drängt, da die Zerstörung einer neuen Welt kurz bevorsteht. Vurlason lässt sich von dem Xthorier mit einer Pistole bedrohen, wodurch seine Gabe aktiviert wird. Auf diese Art und Weise gelangen er, Telem und Lubomir in das Innere der Maschine. Dort können sie einige Schäden verursachen, wodurch der Ladunsumpoler in der Gegenwart materialisiert und die Cynos nicht mehr in die Vergangenheit fliehen können. Telem wird bei dem Angriff gefangen genommen, während Vurlason ziellos teleportiert und an Bord des terranischen Ultraschlachtschiffs ISHY MATSU rematerialisiert. Der Koloss, der von Galbraith Deighton befehligt wird, dem wiederum der Teleporter Ras Tschubai zur Seite steht, befindet sich in der Nähe des Ladungsumpolers im freien Weltraum der Gegenwart des Jahres 3444. Vurlason wird erklärt, dass durch die Informationen aus Pulkars Tagebuch, das von seinem Enkel, einem Oberst der SolAb, ausgewertet wurde, die genaue Lage der Cyno-Waffe in der Gegenwart bekannt wurde. Vurlason startet am 19. Dezember 3444 einen zweiten Versuch, befreit mithilfe von Lubomir, Oberst Pulkar jr. und Tschubai seinen Freund Telem und tötet die restlichen Cynos, bevor sie eine andere Welt zerstören können. Dabei wird der Ladungsumpoler durch innere Explosion vollständig zerstört.

Personenregister

Pulkar sr. Geheimdienstchef von Urbegh auf Xthor
Vurlason Garfield alias Vurgar IPC-Agent
Telem Poswik Burian alias Telbur IPC-Agent
Lubomir alias Prax Der vielseitige Roboter des IPC
Tengri Lethos Der letzte der Hathor und IPC-Gründer
Imago II Beherrscher des Schwarms
Galbraith Deighton Der Gefühlsmechaniker hilft dem IPC.
Ras Tschubai Der Teleporter arbeitet diesmal mit Galbraith Deighton zusammen.
Oberst Pulkar jr. SolAb-Agent und Enkel von Pulkar sr.