Flucht der Androiden

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chronologisch 2. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 147)
PR-TB-147.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Flucht der Androiden
Untertitel: Geschöpfe des Kunstplaneten Wanderer suchen die Erde heim – und der Einsame der Zeit wird zum Richter und Vollstrecker
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Handlungszeitraum: 5020 v. Chr., Rahmenhandlung: 3561
Handlungsort: Erde (Sahara)
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 14, Blauband 1

Handlung

Atlan erwacht unverhofft in einer heißen Wüstenlandschaft. Während er um das nackte Überleben kämpft, erkennt er, dass ein alter Bekannter ihn in diese Lage brachte, um ihn für seine eigenen Zwecke einzusetzen: Die Superintelligenz ES, von der er kurz vor dem Untergang von Atlantis den Zellaktivator und somit relative Unsterblichkeit erhielt, verlangt als Gegenleistung seine Dienste. Er soll dreizehn Androiden jagen, die die Flucht vom Kunstplaneten Wanderer und die Landung auf der Erde überlebt haben. Er soll auch zukünftig die Menschheit vor der Unterdrückung durch die unsterblichen Kunstwesen bewahren. Um zu überleben, bleibt Atlan nichts anderes übrig, als sich dem Willen von ES zu beugen.

Ein wilder Elefantenbulle, der ebenfalls von ES gezwungen wird, dient Atlan als Reittier und bringt ihn in einem mehrtägigen Ritt aus der Wüste zu dem Ziel, einem einzelnen Gebäude, einem Mausoleum. Darin findet er die Überreste des an Gift gestorbenen Androiden Beyet, der gemeinsam mit zwölf ermordeten jungen Menschen bestattet wurde.

Er stößt auf die junge Frau Adrar, die demselben Schicksal knapp durch Flucht entkommen ist. Nach einem mehrtägigen Ritt führt sie ihn zu ihrem Heimatdorf, das sich am Fuß eines Tafelberges befindet. Auf dem Plateau der Anhöhe befindet sich der Tempel der Einsamkeit.

Es gelingt Atlan, in das von den Androiden mit Hilfe der Erdbewohner erstellte Tempelareal einzudringen. Es dient als Rückzugsort für die Androiden. Die Anlage wird von mehreren hundert Sklaven betreut, die dort auch untergebracht sind. Aktuell hält sich kein Androide im Tempel auf. Die Göttin Alyeshka wird allerdings in Kürze erwartet. Atlan wartet ihre Ankunft ab und beobachtet sie zwischenzeitlich sehr genau. Später dringt er zu ihr vor; er bedroht sie, lässt ihr jedoch das Leben und fordert von ihr, die Menschen durch Hilfe anstatt durch Zwang weiter zu führen. Sie willigt schließlich ein und gibt ihm Informationen über die anderen Androiden.

Von Gerüchten um die Ankunft des Jägers alarmiert, treffen wenig später die Androiden Toteen und Calen mit ihrem Gespann ein. Atlan und seine Freunde aus dem Hirtendorf empfangen sie mit Waffengewalt und töten sie. Dies überzeugt die Menschen endgültig, dass es keine Götter sind, die sie versklavt haben. Gemeinsam mit wenigen Helfern zieht Atlan im Anschluss zu der mehrere Tagesreisen entfernten Palastanlage der Flüchtigen. Aiv, eine weitere Androidin, begibt sich zuvor freiwillig in seine Gewalt und bekommt dieselbe Chance wie Alyeshka zugesagt.

Die anderen Androiden erwarten ihn in ihrer großen und festungsartigen Palastanlage, teilweise abwartend, teilweise mit ihren Getreuen verschanzt und zum Kampf bereit. Atlan besteigt den Götterberg alleine, und im Laufe seines Angriffs sterben weitere Androiden (Tuar, Keraik, Ngarto und Lapee) der tyrannischen Gruppe. Lediglich dem Anführer Tashil gelingt die Flucht. Atlan nimmt die Verfolgung auf, doch noch ehe er den Grausamsten unter den Entflohenen stellen kann, wird dieser in einem Sandsturm getötet. Während der Kampfhandlungen beschließt Atlan, neben Alyeshka und Aiv auch Imohag, Kharg und Paer zu verschonen.

Ein paar Tage kann Atlan sich noch erholen und seinen Sieg genießen, dann wird er von ES ebenso unvermittelt in seine Kuppel zurückversetzt, wie er aus ihr herausgeschleudert wurde. ES nimmt Atlan jegliche Erinnerung an die Ereignisse.

Erst viele Jahrtausende später, auf Gäa in der Provcon-Faust im Jahr 3561, spricht Atlan unbewusst diese Erinnerungen in ein Aufnahmegerät, als er schwerstverletzt mit dem Tode ringt.

Anmerkungen

  • Dies ist das erste Zeitabenteuer einer zweiten Staffel, die Hans Kneifel ab 1975 schrieb. Diese Romane beginnen wieder in der Frühzeit Atlans auf der Erde und spielen zu den verschiedensten Zeitpunkten zwischen den schon veröffentlichten Romanen. Als Begründung, warum Atlan sich nicht schon früher an diese Ereignisse erinnerte, wurde ausgeführt, dass die Superintelligenz ihm die Erinnerungen daran nahm. Alle Romanhandlungen der zweiten Staffel wurden demgemäß von Atlan während seines langwierigen Heilungsprozesses geschildert und haben somit eine Art gemeinsame Rahmenhandlung. In den Blaubänden 113 wurden alle Zeitabenteuer chronologisch überarbeitet und neu aufgelegt. Insbesondere die Übergänge zwischen den Zeitabenteuern wurden komplett neu gestaltet.
  • Die Textpassage auf den Seiten 23–26, die die Handlungsebene auf Gäa beschreibt, wurde für die Blauband-Fassung erheblich erweitert.

Personenregister

Atlan (Der Jäger) Der Einsame der Zeit wird von ES gezwungen, außer Kontrolle geratene Androiden zu jagen.
Adrar Atlans Helferin und Geliebte
ES Die Superintelligenz
Aiv Jüngste Androidin, scheu und schüchtern, relativ unsterblich; wird am Leben gelassen. (siehe: Die Große Flut und Der Städtebauer)
Alyeshka Androidin; tritt als Göttin der Einsamkeit auf; langlebig, aber nicht unsterblich; wird von Atlan verschont. (siehe: Die Große Flut)
Beyet Android; ein Genusssüchtiger; starb an einer Vergiftung und nahm dabei zwölf Menschen durch Erwürgen mit in den Tod.
Calen Android; war abhängig von seiner Geliebten Toteen; wurde von einem alten Hirten erschlagen.
Imohag Android; besonnener Denker; lehnt Terror ab; wird von Atlan verschont. (siehe: Die Große Flut)
Keraik Androidin; relativ unsterblich; Göttin der Jagd; begnadete Handwerkerin und Erfinderin; wird von Atlan getötet.
Kharg Android; Pragmatiker; wird von Atlan verschont. (siehe: Die Große Flut)
Lapee Androidin; Sadistin; Geliebte von Tashil; stirbt an den schweren Verletzungen, die Tashil ihr vor der Flucht zufügte.
Ngarto Androidin; kalte Planerin; Göttin der Liebe; Selbstmord durch Gift
Paer Android; kühl und distanziert; wird von Atlan verschont. (siehe: Die Große Flut)
Tashil Android; Ältester und Anführer der Androiden; stirbt auf der Flucht vor Atlan in einem Sandsturm.
Toteen Androidin; mittleres Alter; herrscht mitteles Terror; benutzt ihren fast willenlosen Geliebten Calen für ihre Schreckensherrschaft; wird von Atlan getötet.
Tuar Android; relativ unsterblich; Gott der Bildnisse; begnadeter Handwerker und Erfinder; wird von Atlan getötet