Göttin der Galaxis

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2. Vymur Alsaya

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 148)
PR-TB-148.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Göttin der Galaxis
Untertitel: Die Menschheit in Gefahr - ein tödliches Erbe wird entdeckt
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Handlungszeitraum: 3446 (siehe hier)
Handlungsort: Terra, Glymore
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 30

Handlung

Vymur Alsaya unternimmt auf der Erde eine Tiefsee­expedition, da er in Aufzeich­nungen seines verstorbenen Onkels Mylan Khorsov Hinweise auf eine bisher unentdeckte Station der Lemurer gefunden hat. In der Anlage kann er die ehemalige Assistentin seines Onkels, Verena Shakaize, deren Unterseeboot von Sicherheitseinrichtungen festgesetzt worden ist, retten. Dabei helfen ihm seine Kenntnisse der lemurischen Sprache und Kultur. Anschließend meldet Alsaya die Entdeckung an die Solare Abwehr. Der Sonderagent Mark Richter nimmt seinen Bericht entgegen.

Verena Shakaize schlägt Alsaya eine gemeinsame Expedition zum Planeten Glymore vor, auf dem ein Überbleibsel einer mindestens 500.000 Jahre alten, unbekannten Zivilisation gefunden wurde. Der Planet wurde vor circa 100 Jahren von einem Forschungsschiff entdeckt, das aber auf dem Heimflug havarierte. Nach Bergung des Wracks gelang es dem privaten Entdecker Hung Gol-Tsen, die Rechte an Glymore zu bekommen, es wäre aber noch eine Genehmigung durch Reginald Bull erforderlich. Hier soll Alsaya helfen, denn schließlich rettete er vor einiger Zeit Bull aus einer gefährlichen Situation.

Alsaya ist einverstanden und kann Bull überzeugen, die Expedition zu genehmigen. Das Raumschiff MIREILLE fliegt nach Glymore. An Bord sind neben Gol-Tsen, dem Kapitän, Alsaya und Schakaize noch die Kunstmalerin Holy Caprice und die Terraner Omar Ben Said, Pierre Chableau und Idris Rabbani. Alsaya wundert sich, was eine Kunstmalerin bei dieser Expedition verloren hat, und schlägt einen Verführungsversuch aus.

Auf Glymore werden goldene Kuppelstädte und große Ruinen entdeckt. Der Planet scheint aber unbewohnt, abgesehen von gefährlichen Tieren. Mit Hilfe eines HÜ-Schirms gelingt es, ein Schirmfeld um eine große Kuppel zu durchdringen und eine Art Schleuse zu entdecken. Hinter der Schleuse erreichen Alsaya, Gol-Tsen und Holy Caprice eine große Halle, in der sich die riesige goldene Statue einer humanoiden Frau befindet, die, abgesehen von einigen anatomischen Details, stark an eine Terranerin erinnert. Die drei sind erstaunt, als die Statue mental zu ihnen spricht. Dann aber handelt Holy Caprice. Sie fordert die Statue auf, ihren Befehlen zu gehorchen, und diese kommt dem Wunsch nach. Im nächsten Moment stellt sich heraus, dass Holy Caprice in Wahrheit Holy Chableau heißt und die Frau von Pierre Chableau ist. Beide haben die Absicht, die Macht des Erbes von Glymore zu nutzen, um die Milchstraße zu beherrschen.

Holy befiehlt der Göttin, Alsaya und Gol-Tsen zu verbannen. Beide werden auf den Planeten Mmoran versetzt, der einem anderen Universum angehören soll. Dort treffen sie auf Blues, die anscheinend in die Primitivität zurückgefallene Nachkommen einstmals verbannter Raumfahrer sind, und auch Humanoide, deren Technologie etwa dem Stand des 20. Jahrhunderts entspricht. Die HÜ-Schirme und Energiestrahler machen die beiden Männer zugleich unangreifbar und deutlich überlegen, so dass sie erzwingen können, dass man sie anhört. So bekommen die Terraner Hinweise auf einen Ort namens Occhuls Schloss, in dem sich ein goldener Gott befinden soll. Bisher soll aber noch niemand, der dorthin ging, lebend zurückgekehrt sein.

Dieser goldene Gott muss das Gegenstück zur Göttin von Glymore sein. Alsaya und Gol-Tsen brechen zu dem Schloss auf. Sie müssen sich mit zahlreichen Fallensystemen, darunter Hypnofallen und tödlichen Messerfallen, auseinandersetzen, auch versagen ihre Schutzschirme den Dienst. Durch cleveres Vorgehen und wechselseitige Unterstützung dringen beide aber immer weiter in die Anlage ein. Sie finden zahlreiche Skelette, sogar die Überreste eines Haluters, und schließlich eine goldene Statue, die einen Mann darstellt.

Eine Kommunikation ist möglich. Alsaya schildert, was auf Glymore geschah. Der goldene Gott meint, das Rhumikron sei offenbar überrumpelt worden, aber eine Sicherheitsschaltung werde einen Missbrauch verhindern. Das hätten seine Erbauer, die ausgestorbene Rasse der Shikornes, so eingerichtet. Als Gol-Tsen nachfragt, wie die Absicherung funktioniert, erfahren die Terraner zu ihrem Schrecken, dass durch eine Zeitmanipulation die ganze Rasse der Übeltäter am Anfang ihrer Evolution ausgelöscht werden würde. Also ist die Menschheit in extremer Gefahr!

Es gelingt Alsaya und Gol-Tsen, den goldenen Gott zu überzeugen, dass sie eine derartige Manipulation, die ein Zeitparadoxon auslösen würde, unbedingt verhindern müssen, indem sie Holy Caprice zwingen, die Göttin wieder freizugeben. Der Gott gibt ihnen ein Gerät mit, das sie für das Rhumikron unsichtbar macht, und versetzt sie nach Glymore zurück.

Dort treffen beide auf Ben Said und Rabbani, die sie zunächst mit Waffen bedrohen. Es stellt sich heraus, dass Holy Caprice die anderen getäuscht und gegen Alsaya und Gol-Tsen aufgewiegelt hat. Sie können ihre Gefährten aber überzeugen und dringen in die MIREILLE ein. Alsaya nimmt seinen Chiuwagur, der ihn unsichtbar machen kann, an sich. Er kann Pierre Chableau außer Gefecht setzen und Holy Caprice, die eigentlich kein böser Mensch ist, überzeugen, ihn zur Göttin zu begleiten. Caprice nimmt ihre Befehle zurück und gibt stattdessen die Anweisung an die Göttin, nie wieder Befehle von niederen Wesen anzunehmen. Die Göttin sagt, dies sei ein Zeichen großer ethischer Reife, und verlässt für immer Glymore. Damit ist die Gefahr gebannt.

Zuvor hat Holy aber noch die Konstruktionspläne eines Struktur-Neutralisators erbeten und erhalten. Damit wäre eine Expedition nach Mmoran möglich.

Anmerkungen

  • Der Roman ist nicht datiert. Er spielt einige Zeit nach PR-TB 140 »Die Monddiebe«. Die Archiv-CD1 gibt das Jahr 3446 an.
  • Es gibt einige verblüffende Übereinstimmungen mit dem Planetenroman PR-TB 150 »Der letzte Kurier«. Zunächst einmal geht es in beiden Romanen am Ende um »Göttinnen«, wobei die eine eine Statue darstellt, die andere einen Schiffsrechner. In beiden Romanen geht es um Hinterlassenschaften vergangener Völker. Während PR-TB 150 die Hauptperson Mark Richter behandelt, der bei der Aufklärung eines Falles an ein 50.000 Jahre altes lemurisches Kurierschiff gerät, kommt eben derselbe Mark Richter (eine Figur von Kurt Mahr) am Rande auch in dem vorliegenden PR-TB 148 (von H. G. Ewers) vor, was zumindest ungewöhnlich ist. Mark Richter erhält hier im PR-TB 148 von der Hauptperson Vymur Alsaya einen Bericht über eine lemurische Hinterlassenschaft, deren Erforschung die ersten Seiten dieses Romans dominiert. Das Auftauchen von Mark Richter und die Erforschung der lemurischen Hinterlassenschaft bleiben aber eine Episode, bevor sich dieser Planetenroman seinem eigentlichen Thema, der »Göttin der Galaxis« zuwendet. Man kann aus den Zusammenhängen ableiten, dass sich PR-TB 148 von PR-TB 150 inspirieren ließ (weniger denn umgekehrt, aber gänzlich ausgeschlossen wäre das auch nicht). Im Sinne einer Fortschreibung des Perryversums kann man beide Romane ungefähr zur selben Zeit spielend ansehen, wobei PR-TB 148 wohl eher kurz nach PR-TB 150 angesiedelt ist, da sich Mark Richter erst in PR-TB 150 als der Experte in Lemurerfragen erweist, der dann in PR-TB 148 zum Treffen mit Vymur Alsaya und dessen Entdeckung lemurischer Artefakte geschickt wird.

Personenregister

Vymur Alsaya Führt eine Expedition durch
Mylan Khorsov Sein verstorbener Onkel
Verena Shakaize Assistentin von Mylan Khorsov
Mark Richter Sonderagent
Hung Gol-Tsen Privater Entdecker
Reginald Bull Solarmarschall
Holy Caprice alias Holy Chableau Eine Kunstmalerin
Omar Ben Said Terraner
Pierre Chableau Ein Verbrecher
Idris Rabbani