Insel der Ungeheuer

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chronologisch 8. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 159)
PR-TB-159.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Insel der Ungeheuer
Untertitel: Der Arkonide unter Fremden und Barbaren – als Vollstrecker des Urteils von ES
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1976
Handlungszeitraum: 21612159 v. Chr. (siehe hier)
Handlungsort: Erde (Kreta)
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 21, Blauband 2

Handlung

Die von Atlan erbaute Stadt Akkad (PR-TB 152) ist zu höchster Pracht und Macht aufgestiegen, als er und sein Freund und Helfer Rhai-ghur wieder von ES aus dem Schlaf gerissen werden. Dieses Mal bleibt ihnen eine Vorbereitungszeit, ehe sie nach Kreta reisen, wo wieder einmal entflohene Wanderer-Androiden ihr Unwesen treiben. Es sind jedoch weniger die Geschöpfe der Superintelligenz, die ES und Atlan Kopfzerbrechen bereiten, sondern jene Wesen, die sie um sich geschart haben. Auf dem Weg von Wanderer zur Erde haben sie mehrere andere Welten besucht, auf denen sich ihnen Wesen anschlossen, die später auf der Erde der Stoff für Mythen und Legenden sein werden: drei humanoide Flugwesen mit dem Namen H'aarpeji, ein Pärchen menschlicher Mischwesen mit dem Namen Khent'our, ein Gestaltwandler namens Proteos und 21 Vögel, die Stimvaleed genannt werden. All diese Wesen sowie die Androiden sollen wieder vom Antlitz der Erde verschwinden, um eine ungestörte Entwicklung menschlicher Kultur zu ermöglichen. Zur Unterstützung erhalten Atlan, Rhai-ghur und Rico von ES mehrere von ihm kontrollierte Männer als Kämpfer und Arbeiter zur Seite gestellt.

Schon bei der Ankunft der Gruppe auf Kreta erfolgt der erste Angriff durch ein H'aarpeji-Männchen, das von Atlan erlegt wird. Eine Jägerin, die Landung und Kampf beobachtet hat, schließt sich ihnen an und stattet sie mit allen notwendigen Informationen aus. Als »Atlantos« und »Ranthys« ziehen die Freunde mit ihren Männern nach Knossos, um sich dort als fremde Architekten und Arbeiter zu verdingen. In einem günstigen Moment entführen sie Laamia, eine der beiden Wanderer-Androidinnen, und halten sie zunächst in der Höhle der Jägerin gefangen. Später treffen Atlan und seine Gruppe auf die Khent'our und töten sie im Kampf. Als Atlan zur Höhle zurückkehrt, um nach Laamia zu sehen, kommt diese bei einem Fluchtversuch um. Daraufhin kehren Atlan und Ranthys mit Lamias Leiche nach Knossos zurück und berichten, sie und die Kehnt'our seien von den Stimvaleed getötet worden. Doch die Gemeinsamkeiten der Fremden überwiegen das von Atlan gesäte Misstrauen, und es kommt nicht zu der erhofften Auseinandersetzung. Stattdessen behalten die H'arpeji nun Atlan und seine Männer genau im Auge. Atlans Einsatz beim Ausbau von Knossos trägt ihm jedoch das Vertrauen der Androiden-Herrscher ein. Als Atlan einige Nächte später heimlich mit dem Gleiter zur Jägerin Derione will, wird er jedoch von den H'arpeji entdeckt und gejagt. Nur mit Mühe gelingt es ihm, seine Gegner zu besiegen und damit sein Geheimnis zu wahren.

Bei Lamias Begräbnis bereitet Atlan mit seiner Gruppe seinen nächsten Schlag vor: Im Chaos der Feierlichkeiten gelingt es ihm, einen der Stimvaleed einzufangen. Atlan und Ranthys bringen das Wesen in eine abgelegene Hütte, um eine geeignete Waffe gegen diese Wesen zu suchen. Sie haben Erfolg, werden dabei jedoch von der Androidin Inyx entdeckt. Die beiden Männer können sie und ihren Geleitschutz besiegen, und die Androidin kommt um, ehe sie die neue Waffe zerstören kann.

Während am nächsten Morgen bereits auch Inyx beigesetzt wird, läutet Atlan den letzten Teil seines Planes ein. Derione hat sich aufgemacht, um bei ihrem Stamm und auf dem ganzen Weg von dort bis nach Knossos Verbündete zu sammeln, die den »fremden Herrscher aus dem Norden« unterstützen wollen, der den Androiden-Herrscher Aison herausfordern will. Kurze Zeit vor deren Ankunft überbringt der Arkonide persönlich Aison seine Herausforderung. Mittels seiner Waffe kann er die heraneilenden Stimvaleed vernichten, ehe sie eingreifen können. Danach stellt er sich dem letzten Androiden im Zweikampf und besiegt ihn. Die eintreffenden Unterstützungstruppen verhindern ein Chaos, und für kurze Zeit übernimmt Atlan die Macht in Knossos.

Viele Monate vergehen, in denen Atlan mithilfe seiner Freunde behutsam die Narben der Androiden-Herrschaft heilt und der Kultur von Keftiu/Kreta zur Blüte verhilft. Es gelingt ihnen jedoch in der ganzen Zeit nicht, den letzten Außenweltler, Proteos, zu finden. Für ES scheint dies jedoch keine Bedeutung zu haben: Als nach einer langen Zeit der Ruhe und Erholung Ausrüstung und Männer verschwinden, die von der Superintelligenz zur Verfügung gestellt worden waren, fügen sich Ranthys und Atlan in ihr Schicksal und machen sich auf den Weg zurück zur Fluchtkuppel.

Anmerkung

Personenregister

Atlantos Atlans Name auf Kreta
Ranthys Rhai-ghur, Atlans Freund aus Akkad
ES Die Superintelligenz
Rico Atlans Roboter
Laamia Androidin, die mit Aison von Wanderer geflohen ist. Wird von Atlan entführt und stürzt bei einem Fluchtversuch von der Klippe.
Derione Jägerin aus einem matriarchalischen Stamm, die sich nicht zurückwagt, nachdem ihre Schutzbefohlene Rea vom Khent'our entführt wurde. Wird zur Verbündeten und späteren Geliebten Atlans.
Inyx Androidin, die mit Aison von Wanderer geflohen ist. Greift Atlan an, um seine Ultraschall-Maschine zu zerstören, wird jedoch besiegt und getötet.
Aison Androide von Wanderer. Ist gemeinsam mit zwei weiblichen Androiden geflohen und hat auf seiner Reise zur Erde mehrere andere Welten gestreift, auf denen er Verbündete gewinnen konnte. Von Kreta aus will er die Menschheit in seine Knechtschaft zwingen.
Proteos Gestaltwandelndes Wesen im Gefolge Aisons; Einzelgänger. Weder Atlan noch Rico können ihn ausfindig machen, und so entgeht er der Säuberung. Wird später von ES in Dienst genommen.