Karawane der Wunder

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PRTB162)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166

<<< | 

chronologisch 9. Atlan-Zeitabenteuer

 | >>>

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 162)
PR-TB-162.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Karawane der Wunder
Untertitel: Sie ziehen zum Ende der Welt – der Einsame der Zeit ist ihr Anführer
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1977
Handlungszeitraum: 19891986 v. Chr. (siehe hier)
Handlungsort: Terra, Mesopotamien bis China (Seidenstraße)
Zusätzliche Formate: Autorenbibliothek 14, Blauband 3

Handlung

Eine Reihe von Händlern mit Handelswaren aller Art zieht im Auftrag des Gottkönigs der Rômet vom Nildelta zum Zweistromland. Dort schließen sie sich mit einer weiteren Gruppe zusammen, die vom Herrscher Assurs ausgesandt wurde. Gemeinsam bilden sie die »Karawane der Wunder«, die auf der Suche nach neuen Handelswegen und neuem Land nach Osten zieht. Anführer der Karawane ist Atlan, Anlass ist ein neuer Auftrag von ES. Eine Handelsverbindung soll geschaffen werden, die den Kulturaustausch weit über alle Grenzen hinweg ermöglicht. Der Weg ist schwer und gefährlich, doch Atlans sorgfältige Planung und Ausrüstung stellen sicher, dass die Verluste gering bleiben. Erst die unberechenbare Bedrohung durch einen Wirbelsturm fügt der Karawane spürbaren Schaden zu. Doch schon nähert sich Hilfe.

Ein weiterer Mann hat sich aufgemacht, um Männer zu sammeln und nach Osten zu ziehen: Rantiss, mehrfacher Gefährte bei Abenteuern Atlans, findet sich in der Maske eines Reiterführers wieder, den eine Vision vorantreibt. Zweihundert Männer hat er aus den Dörfern auf seinem Weg gesammelt, ausgebildet und zu einer schlagkräftigen Truppe geformt. Sie sollen zur Karawane stoßen und sie auf dem Weg zum Gelben Fluss unterstützen. Doch auch er hat mit Widrigkeiten zu kämpfen: Immer wieder muss er seine Männer vorantreiben, und das Misstrauen der Dörfler eskaliert schließlich zu einem Kampf, der ihn mehrere Tage aufhält. Doch die erzwungene Pause hat ihr Gutes: Als die Reiter wenig später mit Atlans Karawane der Wunder zusammentreffen, sind sie ausgeruht und können helfen, die schlimmsten Folgen des Sturmes zu überwinden.

Die beiden Gruppen ziehen nun gemeinsam weiter zum Winterlager. Auch dort können sie sich jedoch nur begrenzt lang aufhalten, da auf Dauer nicht genug Lebensmittel und Wasser für alle vorhanden sind. So früh es geht rüsten sie daher wieder zum Aufbruch. Der Karawane steht nun der härteste Teil der Strecke bevor: Über viele Wochen hinweg müssen Menschen und Tiere durch Steppenland ziehen, in dem die Wasserstellen immer weiter auseinanderliegen. Eine rigorose Auswahl wird vorgenommen, die schwachen Menschen und Tiere bleiben in Siedlungen am Wegesrand zurück, damit der Rest der Karawane das Ziel erreichen kann. Die schnellen Herden ziehen mit den Reitern voran, damit die Wasserstellen sich erholen können, bis die Hauptgruppe eintrifft, und die kostbaren Tiere schnellstmöglich die Flusswiesen erreichen. Schließlich kommt der Punkt, an dem die langsame Wagenkolonne eine Woche durch eine Wüste ziehen muss. Spätestens hier wird klar, warum die Karawane auf die Hilfe von Rantiss Reitern angewiesen war: Nur durch eine von Rantiss' Männern gebildete Wasserstaffette kann die Karawane diese Durststrecke überwinden.

Erschöpft, aber glücklich erreichen schließlich die Überlebenden der langen Reise ihr Ziel. Einige werden dort Handel treiben und in ihre jeweilige Heimat zurückkehren, andere wollen sich niederlassen. Auch für Atlan und Rantiss ist das Ende der gemeinsamen Reise erreicht: Rantiss hat eine Frau gefunden und will mit ihr zusammen nach Westen zurückkehren, um dort zu leben. Für Atlan wartet ES mit einer angenehmen Belohnung auf: Gemeinsam mit Asyrta-Maraye, seiner Gefährtin der langen Reise, wird Atlan auf eine Insel im Mittleren Meer versetzt, wo sie einige glückliche Wochen verbringen, ehe er sie mit zurück in das unterirdische Versteck nimmt.

Viele Menschen, Tiere und Waren mussten auf dem Weg vom Nildelta über das Zweistromland zum Gelben Fluss zurückgelassen werden, andere kamen dazu. Am Ende ist es Atlan und Rantiss gelungen, genug Menschen ans Ziel zu bringen, um einen soliden Grundstock für das zu legen, was später einmal eine der wichtigsten Schlagadern des Handels sein wird: die Seidenstraße.

Anmerkung

Personenregister

Atlan Der Einsame der Zeit
ES Die Superintelligenz
Rantiss Neuer Name von Rajgir / Rhai-ghur / Ranthys bei seinem vierten und letzten Abenteuer mit Atlan. Bildet eine Reitereinheit aus, welche die »Karawane der Wunder« unterstützt.
Asyrta-Maraye Von Atlan erworbene und freigelassene Sklavin; Schülerin und Gefährtin.