Kämpfer für den Pharao

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chronologisch 12. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 177)
PR-TB-177.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Titel: Kämpfer für den Pharao
Untertitel: Im Auftrag von ES – der Arkonide verteidigt Ägyptens Grenze
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1978
Handlungszeitraum: 19211920 v. Chr. (siehe hier); Rahmenhandlung: 4. September 3561
Handlungsort: Erde (Ägypten, Sudan)
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 12, Blauband 3 und 4

Handlung

Wieder einmal hat ES seinen Diener im Hapi-Land eingesetzt: Als Baumeister und Stratege hat Atlan das Vertrauen des Gottkönigs Amenemhet II. errungen. Wenig später besucht ihn ein Botschafter des Herrschers, der ihm zwei Aufträge erteilt: Der Arkonide soll eine Expedition in das sagenhafte Land Punt weit im Süden ausrüsten. Während die Vorbereitungen für dieses Unternehmen laufen, soll er jenseits der südlichen Grenze den »Schwarzen Koloss« angreifen, der droht, vom Land Kusch aus das Hapi-Land zu überfallen und zu verwüsten. Kaum hat Atlan den Auftrag übernommen, wird auch schon mittels vergiftetem Wein ein Anschlag auf sein Leben verübt: Der Herrscher aus dem Süden ist gut informiert und nicht zimperlich in der Wahl seiner Mittel. Nun ist Atlan erst recht entschlossen, ihn zu besiegen.

Er leitet alle notwendigen Vorbereitungen für den Feldzug und die spätere Expedition in die Wege. Dann macht er sich mit seinen Männern auf den Weg nilaufwärts. Zunächst prüft er die Vorbereitungen entlang des Weges zur Küste des Roten Meeres, wo die Reise nach Punt beginnen soll. Dann bricht er zur Grenzfeste Buhen auf. Je weiter er nach Süden kommt, umso öfter trifft er auf Zeugnisse der verheerenden Überfälle des Schwarzen Kolosses. Ein Zeichen der Selbstsicherheit und des Ehrgeizes des Gegners sind auch die Statuen, die er überall aufrichten lässt, wohin er seinen Fuß gesetzt hat: Hochmütig und hasserfüllt blickt dort das Abbild des Kolosses nach Norden. Atlan lässt die Statuen zerstören. Langsam erahnt er, welche Gefahr für die Kultur der Menschheit ES in diesem zerstörerischen Eroberer sieht. Nahe einem, bei einem Überfall zerstörten, Bauernhof gelingt es ihm und seinen Männern, einige der Feinde gefangen zu nehmen. Sie werden zur späteren Befragung nach Buhen mitgenommen.

In der Grenzfeste erwartet Atlan eine Überraschung: Die schöne Verwalterin ist Asyrta-Maraye, seine Gefährtin aus mehreren vergangenen Abenteuern. Nun, da sie vereint sind, meldet sich auch ES. Seine Informationen geben dem Kampf gegen den Koloss noch weitere Dringlichkeit: Es handelt sich um den wahnsinnig gewordenen Wanderer-Androiden Dancredi, dessen ganze Existenz auf Kampf, Eroberung und Zerstörung ausgerichtet ist.

Während Atlan das Wiedersehen mit Asyrta-Maraye feiert, befragen seine Leute die Gefangenen und erhalten wertvolle Informationen für den Feldzug. Sie erfahren, dass der Koloss einen riesigen Feldzug vorbereitet, bei dem er aus der Wüste heraus an allen Stellen des Hapi-Landes zugleich zuschlagen will. Zudem finden sie die Lage der Festung des Kolosses heraus. Atlan beschließt, den Feind so schnell wie möglich in seinem eigenen Land anzugreifen und zu vernichten, bevor er seinen gefährlichen Plan durchführen kann.

Wenige Tage später hat das Heer die Zuflucht des Kolosses erreicht. Er hat sich auf ihre Ankunft vorbereitet, doch er ahnt nichts von den Möglichkeiten, die Atlan hat: Mittels seiner Ausrüstung gelingt es Atlan, die vorbereitete Falle unschädlich zu machen und die Männer des Gegners aus ihren schützenden Felshöhlen ins Freie zu treiben, wo sie von Atlans Bogenschützen erwartet werden. Nach einer Weile erscheint auch der Koloss, bemüht, den Kampf wieder zu seinen Gunsten zu beeinflussen. In einem schweren Duell gelingt es Atlan, den übermächtigen Androiden zu besiegen und zu vernichten. Daraufhin gibt auch sein Heer den Kampf auf. Alle überlebenden Aufständischen werden zusammengetrieben, um nach Norden gebracht zu werden, wo sie im Reich Amenemhets verteilt werden sollen.

Eine Frau des Stammes warnt Atlan, dass viele Mörder von Dancredi gegen ihn ausgesandt wurden. Bald bestätigen sich ihre Worte: Als Atlan mit Asyrta-Maraye zu seinem Haus zurückkehrt, werden sie kurz vor der Anlegestelle angegriffen, entkommen jedoch dem Anschlag. Einige Wochen später jedoch erfolgt ein weiterer Anschlag während der Ehrung der Beteiligten des Feldzuges im Tempel. Dieses Mal überlebt nur Atlan; der für Asyrta-Maraye bestimmte Speer trifft sein Ziel, und auch er kann ihr nicht mehr helfen.

Tiefe Trauer befällt Atlan, aus der ihn auch Amenemhet selbst nicht reißen kann. Der Gottkönig bringt ihn jedoch in Begleitung der Sklavin Ne-Tefnacht auf den Weg nach Punt. Nachdem sie einen weiteren Anschlag auf Atlans Leben überstanden haben, erreichen sie den natürlichen Hafen, von dem aus die Reise beginnen soll. Hier erweist ES dem Arkoniden seine besondere Art von Gefallen, um ihn wieder zu seinem alten Selbst zurückzuführen: Er löscht alle Erinnerungen an Asyrta-Maraye aus Atlans Gedächtnis.

Anmerkung

In der Archiv-CD1 ist abweichend 19211919 v. Chr. und für die Rahmenhandlung 3561 angegeben.

Personenregister

ES Die Superintelligenz
Atlan-Horus Atlans Name im Hapi-Land
Amenemhet II.
(Asyrta-)Nebkaura Herrin der südlichen Grenzfestung Buhen. Asyrta-Maraye in ihrer letzten Maske
Dancredi Der »schwarze Koloss«, ein entflohener Wanderer-Android, der in wahnsinnigen Eroberungsrausch verfallen ist.
Ne-Tefnacht Sklavin aus dem herrscherlichen Palast, an Atlan gegeben. Seine Geliebte, während er nicht mit Asyrta-Maraye zusammen ist.