Welt der Flibustier

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 216)
PR-TB-216.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Welt der Flibustier
Untertitel: Begegnung mit dem Schatten von Solitude
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: März 1981
Handlungszeitraum: 3587 (siehe hier)
Handlungsort: Solitude
Bezug: PR 963

Handlung

Die sieben letzten Flibustier haben heimlich den terranischen Kreuzer ATLANTIS bei dessen Aufenthalt auf dem Planeten Solitude mit zwei Shifts verlassen. Die sieben wollen für ihre Sünden Buße tun und hier eine kleine Kolonie gründen. Ihre Siedlung nennen sie Coburn-Village. Axe, Kayna Schatten, Brush Tobbon, Pearl Simudden, Josto ten Hemmings, Körn Brak und Markon Treffner richten sich auf dem Planeten ein.

Dann geraten Schiffe der ZOG-Flotte der Orbiter in Raumnot. Eines von ihnen, der Sachklärer JERSAN-ZOG unter dem Befehl des Orbiters Zylitran, wird von den anderen Schiffen getrennt und macht eine Bruchlandung auf Solitude. Die meisten Orbiter sterben dabei.

Axe findet bei der Jagd zu seiner Überraschung Kayna Schatten schwer verletzt auf und bringt sie in die Siedlung. Dort stellt sich heraus, dass es sich um einen Orbiter handeln muss, denn die echte Kayna Schatten ist mit Tobbon unterwegs und trifft wenig später ein. Nachts scheint sich ein seltsames Wesen, wie ein Schatten, der Siedlung zu nähern, und Tobbon schläft auf Wache ein. Am nächsten Morgen findet man ihn wie unter Schock stehend vor. Die Flibustier befürchten eine neue Waffe der Orbiter.

Sie suchen, ob noch mehr Orbiter auf Solitude sind. Da diese den Flibustiern absolut ähnlich sehen, kommt es zu einem Missverständnis, und Josto ten Hemmings gerät in Gefangenschaft der Orbiter. Bei den Orbitern hat es inzwischen zahlreiche seltsame Todesfälle gegeben. Zylitran lässt ten Hemmings verhören.

Umgekehrt haben die Flibustier einen Hemmings-Orbiter gefangen genommen, doch wird dieser nachts von dem Fremdwesen unbemerkt befreit. Die Flibustier finden am nächsten Tag bei der Suche ein wrackes Beiboot mit lauter toten Orbitern. Dann sehen sie abermals ein Schattenwesen. Als sie ins Dorf zurückkehren, ist dieses vollkommen zerstört. Über Funk melden sich die Orbiter und drohen, wenn sie nicht den Einsatz der Schatten-Waffe einstellten, würden sie ihren Gefangenen töten. Damit ist klar, der Schatten ist keine Waffe der Orbiter, sondern ein planetares Phänomen.

Während es den Orbitern gelingt, einen Hyperkom zu reparieren und einen Notruf abzustrahlen, den allerdings nur die ATLANTIS empfängt, übernimmt das Fremdwesen Axe und überwältigt so Kayna und Brak und bringt sie mit einem Shift in den tiefen Wald, wo es sie zum Aussteigen zwingt und den Shift zerstört. Das Wesen redet mit Axes Stimme von »echtem« und »unechtem« Leben, dann gibt es Axe frei. Die drei sollen eine Höhle betreten. Sie finden eigenartige mobile Pflanzen vor, und ein mentaler Druck zwingt sie weiterzugehen. In einem See sind sieben dunkle Kugeln zu sehen, die an das Schattenwesen erinnern, wie Ableger. Dann tauchen plötzlich die Orbiter auf und greifen an.

Sie töten viele Pflanzen, obwohl der Schatten eingreift und einzelne Orbiter tötet. Dann flieht er, als ein tragbarer Anti-M-Strahler abgefeuert wird. Mehrere Pflanzenwesen retten Axe, Kayna und Brak, indem sie mit ihnen durch den See in eine andere Höhle fliehen. Die Orbiter bringen mit ihren Strahlwaffen das Seewasser zum Kochen und töten so die sieben kleinen Schattenkugeln, was das Schattenwesen verzweifeln lässt.

Dann greifen die anderen Flibustier, die per Funk gerufen wurden, mit dem zweiten Shift das Orbiter-Beiboot an, aber der Kampf bleibt unentschieden. Dennoch ziehen sich die Orbiter zurück. Mithilfe eines Translators kann Kontakt zu den überlebenden Wanderpflanzen hergestellt werden. Diese sprechen von einem Wesen, das sie »Er« nennen, und bezeichnen sich wie auch alles Leben auf Solitude als Diener von »Ihm«. Den Flibustiern wird klar, dass der Schatten der Rest einer einstmals bestehenden planetaren Gemeinschaftsintelligenz auf Pflanzenbasis sein muss, die wohl durch eine Sonneneruption vernichtet worden ist. Jetzt will der Schatten sich vermehren und bittet um Hilfe.

Die Flibustier retten ten Hemmings aus der Gefangenschaft im Lager der Orbiter, dann landet, von den Orbitern unbemerkt, die ATLANTIS. Als Lösung für sein Problem schlagen sie dem Schatten, den sie als Einzellerwesen identifizieren, vor, sich zu teilen. Das Wesen teilt sich immer wieder und löst sich scheinbar auf. Dann greift abermals das Orbiterbeiboot JERSAN-22 an und macht den letzten Shift unbrauchbar. Auf einen Notruf hin erscheinen zwei Space-Jets der ATLANTIS und schießen das Beiboot ab. Scheinbar sterben alle Orbiter.

Mit einem etwas schlechten Gewissen sprechen die Flibustier mit der ATLANTIS-Kommandantin, da kommt die Hiobsbotschaft, dass ein Schattenwesen den Waffentechniker O'Sullivan übernommen hat und die Kapitulation fordert. Dann will es zur Erde gebracht werden und NATHAN übernehmen. Die Flibustier verhandeln mit dem Schatten und können ihn von seinen Absichten abbringen, da bemerkt dieser einen Orbiter an Bord. Zylitran hat überlebt und eine Antimateriebombe gelegt, um die Garbeschianer zu vernichten. Er stirbt beim Versuch, ihn festzunehmen.

Der Schatten opfert sich, indem er die Bombe kurz vor der Explosion in sich aufnimmt und so das Schiff vor der Vernichtung rettet. Die Flibustier erhalten zwei neue Shifts, damit sie noch einmal die Koloniegründung unternehmen können. Die ATLANTIS verlässt Solitude.

Anmerkungen

Personenregister

Axe Einer der letzten Flibustier
Kayna Schatten Anführerin der letzten Flibustier
Brush Tobbon Epsaler, Stellvertreter von Kayna Schatten
Pearl Simudden Akone, einer der letzten Flibustier
Josto ten Hemmings Gäaner, einer der letzten Flibustier
Körn Brack Olymp-Geborener, einer der letzten Flibustier
Markon Treffner Ara, einer der letzten Flibustier
Zylitran Ein Orbiter
Bojana Czugalla Kommandantin der ATLANTIS
O'Sullivan Waffentechniker der ATLANTIS