Der strahlende Schwarm

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Diplom-Mutanten I

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 232)
PR-TB-232.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Der strahlende Schwarm
Untertitel: Die Diplom-Mutanten im Einsatz – eine Welt in tödlicher Gefahr
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Juli 1982
Handlungszeitraum: 348 NGZ
Handlungsort: Fairytale
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 32

Handlung

Auf dem Planeten Fairytale leben seit 1500 Jahren 250 Millionen Menschen in Einklang mit der Natur. Besonders erwähnenswert sind die Silbersterne, eine Pflanzenart, mit der telepathischer Kontakt möglich ist. Alle 127 Jahre gibt es ein besonderes Schauspiel, nämlich den Vorbeiflug des Schwarms der Königsasteroiden in nur 50 Millionen Kilometer. Vor 19 Jahren hat die Kosmische Hanse ein Hansekontor eingerichtet.

Jetzt, 348 NGZ, steht die Passage der Königsasteroiden wieder bevor, da kommt eine Hiobsbotschaft: Die Asteroiden haben ihren Kurs geändert und fliegen direkt auf Fairytale zu! Der Kontorleiter Tecor-Manat startet mit drei Koggen, aber der Versuch, die Asteroiden mit Traktorstrahlen abzulenken, scheitert. Außerdem ist eine direkte Annäherung wegen einer Barriere unmöglich.

Auf der Erde hat Reginald Bull ganz andere Probleme: Ein Mann, der sich Torsten D. Bull nennt und behauptet, ein entfernter Nachkomme zu sein, nervt ihn. Das Problem wird dadurch verschlimmert, dass Torsten D. Bull ein von der Firma Telepower ausgebildeter Diplom-Mutant, ein Präkognostiker und Materieumformer, ist, der am liebsten sofort Chef eines Neuen Mutantenkorps werden würde. Zusammen mit seinem Freund Poss Feinlack hat Torsten D. Bull einen Termin bei Reginald Bull.

Reginald Bull lässt sich, als ein Notruf von Fairytale eintrifft, überzeugen, die beiden Diplom-Mutanten dorthin zu schicken. Ras Tschubai und Fellmer Lloyd sollen aber die Hauptarbeit übernehmen. Der Schwere Kreuzer DETROIT der LFT bringt die vier nach Fairytale.

Auf dem Planeten ist Panik ausgebrochen. Die Silbersterne beginnen zu sterben, und dies schlägt auf die Menschen durch. Es gab bereits erste Selbstmorde. Mit einer auf den Namen TELEPOWER getauften Space-Jet fliegen Tschubai und Lloyd zusammen mit den beiden Fairytalern Saya Dumalin und Darte Horowitz die Asteroiden an. Sie erkennen, dass die Barriere nicht energetischer, sondern mentaler Natur ist. Daher teleportiert Tschubai zu einem der Asteroiden. Er findet Hohlräume vor und bemerkt, dass der Asteroid zu einer Art Raumschiff umgebaut worden ist. Die Anlagen wirken uralt, und es gibt sogar künstliche Schwerkraft.

Die beiden auf der DETROIT zurückgelassenen Diplom-Mutanten sind stocksauer. Feinlack beeinflusst die Kommandantin, sie mit der TELEPOWER II, einer weiteren Space-Jet, zu den Asteroiden zu bringen. In den Asteroiden sind Tschubai und seine Begleiter inzwischen auf Fremdwesen in Tiefschlaftanks gestoßen, die aber alle tot sind. Dann griffen Roboter an und erzwangen die Flucht.

Da über die Hälfte der Fairytaler eine Evakuierung verweigert, wollen die Mutanten einen erneuten Versuch unternehmen. Sie suchen in den Asteroiden nach dem oder den »Piloten«, die für die Kursänderungen verantwortlich sein müssen. Abermals greifen Roboter an. Schließlich entdecken sie einen riesigen Computer, aber weder Tschubai noch Lloyd können mit ihm umgehen. Schweren Herzens holen sie Torsten D. Bull, der Computerspezialist ist.

Dann bekommt Lloyd mentalen Kontakt zu einem oder mehreren sehr fremden Wesen. Es kommt zu einem Beben, ein Felsbrocken fällt von der Decke und setzt Tschubai außer Gefecht. Während Bull versucht, mit dem Computer umzugehen, erfährt Lloyd die Geschichte des Volkes der Laya-Yartha, das sich auch die ERSCHAFFER nennt und einst aus Sehnsucht nach den Sternen den Asteroidenschwarm zu Raumschiffen umbaute. Da die Laya-Yartha nie einen Überlichtantrieb entwickelten, war dies für sie die einzige Möglichkeit interstellarer Raumfahrt. Leider degenerierten die Laya-Yartha an Bord und starben nach und nach aus. Die letzten zwölf versetzten ihre Bewusstseine in eine Art Speicher, die sie ZUFLUCHT nennen. Vier von diesen Wesen leben noch, und sie gaben jetzt verzweifelt den Befehl zum Selbstmord, indem sie auf einen unbewohnten Planeten stürzen wollen. Lloyd ist damit klar, die Laya-Yartha wurden getäuscht!

Bull hat inzwischen eine Art nachträglich eingebauter Sperre im Computer entdeckt. Ras, der wieder zu sich gekommen ist, und Fellmer glauben ihm nicht, dass er die Sperre beseitigen kann, also handelt Bull eigenmächtig. Er hat Erfolg, und die Asteroiden gehen auf einen Kurs, der nicht mehr auf Fairytale zuführt. Saya Dumalin und Darte Horowitz wollen bei den Laya-Yartha bleiben, mit ihnen reisen und ihnen zu Androidenkörpern verhelfen.

Torsten D. Bull ist immer noch sauer, denn er wurde nicht als Mutant, sondern als Computerexperte anerkannt. Daher behält er für sich, dass er in den Speichern des Computers Hinweise auf eine Manipulation durch Fremdwesen in »Rüstungen«, die mit einer Art Schwingenschiffen gekommen waren, gefunden hatte.

Anmerkung

Personenregister

Tecor-Manat Leiter des Hansekontors von Fairytale
Reginald Bull Hanse-Sprecher
Torsten D. Bull Diplom-Mutant
Poss Feinlack Diplom-Mutant
Ras Tschubai Teleporter
Fellmer Lloyd Telepath
Saya Dumalin Fairytaler
Darte Horowitz Fairytaler