Herr der Hundert Schlachten

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chronologisch 22. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 242)
PR-TB-242.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Herr der Hundert Schlachten
Untertitel: König Alexanders Feldzug gegen die Perser
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Mai 1983
Handlungszeitraum: 333328 v. Chr.
Handlungsort: Erde (Griechenland, Persien)
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 13, Blauband 6

Handlung

Atlan und seine Gefährtin Charis werden ein weiteres Mal von ES aus dem Kälteschlaf gerissen. Erneut erhalten sie den Auftrag, eine Entscheidung zu fällen, die den Fortgang der Zivilisation auf Larsaf III bestimmen könnte. Der makedonische König Philipp hat das zerstrittene Griechenland unter seiner Kontrolle vereint; sein Sohn Alexander macht sich nun nach dem Tod seines Vaters daran, dem noch immer mächtigen persischen Großreich die Stirn zu bieten. Trotz seiner Jugend hat er die Zügel seines Reiches fest in der Hand und kann bereits erste Erfolge in seinem Feldzug gegen den Erzfeind verzeichnen. ES spricht ihm großes Potential zu, den Fortschritt voranzutreiben, falls er lange genug lebt, um aus seinem entstehenden Großreich eine Einheit zu formen. Die Entscheidung über Alexanders Lebensdauer legt ES daher in Atlans Hände: Der Arkonide erhält von der Superintelligenz einen temporären Zellaktivator, den er an den jungen Herrscher weitergeben darf, sowie einen Ring, mit dem er den Zellaktivator zu jeder Zeit zerstören kann. Zudem wird ihm eine Gruppe von Wanderer-Androiden zur Seite gestellt, die »Ehernen Krieger«.

Nach einer Phase des Kennenlernens und gemeinsamen Übens macht sich die Gruppe zunächst an die Aufgabe, Atlan so nahe wie möglich an Alexander heranzubringen, damit er den Charakter des jungen Mannes besser einschätzen kann. Sie reisen nach Gordion, wo die makedonischen Truppen sich gerade auf den nächsten Feldzug vorbereiten. Die Ehernen Krieger fallen durch ihre Ausrüstung auf, und bei einer zufälligen Begegnung wechselt Alexander einige Worte mit Atlan. Der Arkonide stellt fest, dass Alexander ein Nachfahre von ihm selbst und der Amazone Aieta Demeter sein könnte, der er vor Troja begegnet war. (PR-TB 74 »Strafkolonie Erde«) Was Atlan sagt, erweckt die Neugier des jungen Königs. Er lädt ihn gemeinsam mit den makedonischen Heerführern und anderen bedeutenden Persönlichkeiten in den Tempel ein, in dem er den Gordischen Knoten lösen soll. Auch hier betätigt sich Atlan unauffällig als Alexanders Berater und verhilft ihm mittels einer Geste zu der legendären Lösung des Problems. Als Alexander Atlan und seine Gruppe auffordert, ihm auf seinem Zug nach Osten zu folgen, lehnt der Arkonide jedoch ab. Er überreicht dem Herrscher aber einen Ring mit einem Minisender. Damit soll er um Hilfe rufen, falls er in Bedrängnis gerät. Dann trennen sich die Wege der beiden Männer vorerst wieder.

Alexander zieht weiter, neuen Erfolgen und Fehlschlägen entgegen. Atlan folgt ihm mit seinen Gefährten in gewissem Abstand zunächst bis zur Mittelmeerküste. Dabei behält er den Herrscher mittels seiner Sonden ständig im Auge, um eine Grundlage für seine Entscheidung zu erhalten. Ihm gefällt, dass der Herrscher in allen von ihm eroberten Gebieten stets darauf bedacht zu sein scheint, die makedonische und hellenische Kultur mit der persischen zu vermischen. Inzwischen ist der persische Großkönig Darius persönlich aufgebrochen, um sich mit seinem Heer dem Eroberer entgegenzustellen. Nach einiger Verwirrung treffen sich die beiden Heere bei Issos. Auch Atlan hat sein Lager nicht weit entfernt aufgeschlagen, und am Morgen der Schlacht steht er mit den Ehernen bereit, um notfalls einzugreifen. Alexander hat seine Sympathie bereits gewonnen, obwohl der Arkonide sich bei objektiver Sicht seiner Sache noch immer nicht sicher ist. Tatsächlich wird Alexander während der Schlacht mit seinen Kampfgefährten von seinem Heer abgeschnitten, und der junge Herrscher nutzt das ihm von Atlan gemachte Geschenk. Sofort schreiten die Ehernen mit Schutzschilden und Betäubungswaffen ein, um Alexander Luft zu verschaffen. Die Gefahr kann gebannt werden, und die Gruppe zieht sich sofort wieder zurück. Atlan hofft, nun das Band genug gefestigt zu haben, um später Einfluss auf den König nehmen zu können.

Nach Alexanders Sieg bei Issos zieht der Makedone weiter an der östlichen Mittelmeerküste entlang nach Süden, um sich mit den Hafenstädten die Seehoheit endgültig zu sichern. Atlan und Charis reisen indessen mit den Ehernen per Schiff nach Gaza und von dort nach Naukratis in Ägypten, um die weitere Entwicklung abzuwarten und in dieser Zeit über die ansässigen Händler zivilisatorische Impulse zu verbreiten. Überraschenderweise wird Atlan wenig später von einem Boten aufgesucht, der ihm eine Einladung zum Ammon-Orakel in der Oase Siwa überbringt. Die Gruppe folgt der Einladung, und Atlan führt mit dem Ältesten der Priester des Orakels ein überraschendes Gespräch über Alexander und die Zukunft der Welt. Er lässt das Amulett, in dem sich der Zellaktivator verbirgt, bei dem Priester zurück, damit er es dem Herrscher in passendem Rahmen übergibt. Alexander setzt indessen seinen Siegeszug entlang der Küste fort. Städte, die sich ihm ergeben, werden gut behandelt. Widersetzt sich ihm eine Stadt, schlägt er jedoch unbarmherzig zu. Schutz gibt es nur in Tempeln und Heiligtümern, die er stets als Zufluchtsorte respektiert. Als Alexander schließlich Ägypten erreicht, übergibt der Satrap sein Reich kampflos und grüßt Alexander als Befreier. Zur Willkommensfeier sind auch Atlan und seine Gefährten in Memphis. Von ES haben sie die Aufforderung bekommen, den Herrscher aus größerer Nähe zu beobachten. Atlan bietet daher dem neuen Herrscher von Ober- und Unterägypten seine Unterstützung bei allem an, das nicht direkt mit Krieg und Töten zu tun hat, und erhält von ihm den Auftrag, eine Stadt im Nildelta zu bauen – die erste einer Reihe von Städten, die Alexanders Namen tragen. Während Atlan sich an seinen Auftrag macht, zieht Alexander zur Oase Siwa und erhält das Amulett. Nach seiner Rückkehr bereitet er seinen nächsten Feldzug nach Osten vor, in das Herz des persischen Reiches. Als das Heer aufbricht, sind auch Atlan, Charis und die Ehernen Krieger dabei.

Alexander zieht in Richtung Babylon, und Darius stellt sich ihm auf der Ebene von Gaugamel entgegen. Doch der Makedone lässt seine Gegner mehrere Tage warten, um gemeinsam mit seinen Heerführern und Atlan sorgfältig seine Strategie gegen die Elefanten und Sichelstreitwagen der Perser zu planen. Atlan teilt ihm mit, dass eine Mondfinsternis bevorsteht, und während Alexander dies seinen Männern als gutes Zeichen deutet, werden die Perser verunsichert. Schließlich kommt es zur Schlacht, und die Planung der Makedonen bewährt sich und führt zum Sieg gegen die Übermacht. Der Perserkönig kann allerdings wiederum fliehen. Alexander zieht nun in Babylon ein, das sich kampflos ergibt und von ihm wiederum verschont wird. Auch Susa, sein nächstes Ziel, ergibt sich, nachdem Atlan dem Sohn des Satrapen in Alexanders Auftrag dazu rät. Wieder gibt es keinerlei Plünderungen oder Misshandlungen, und Darius' hier residierende Familie bekommt von Alexander sogar einen Lehrer für griechische Sprachen gestellt. Dann beginnt der Zug auf die Hauptstadt des Perserreiches, Persepolis. Nachdem mit Einzug in das persische Reich aus dem Befreier Alexander der Eroberer Alexander geworden ist, hat er als Motivation die Rache für vergangene Missetaten der Perser genutzt. Um seinem Heer die versprochene Rache zu geben, gibt Alexander diese Stadt nun trotz der ebenfalls kampflosen Übergabe zur Plünderung frei. Obwohl Atlan dies nicht gefällt, kann er Alexanders Motivation verstehen. Er und die Ehernen versuchen lediglich, gemeinsam mit Alexanders Kampfgefährten Alexanders Schutzversprechen für Leib und Leben der Bewohner durchzusetzen. Dies gelingt ihnen nicht überall, doch zumindest ein paar Bewohner können sie vor Misshandlung oder Tod bewahren. Nach Ende der Plünderung scheint alles zu einem normalen Leben zurückzukehren; Alexander ist bestrebt, das persische Volk und seine Kultur nicht zu unterdrücken, sondern mit Makedonien und Griechenland als Einheit zusammenzuführen. Zugleich wird seine Lebensführung jedoch zunehmend ausschweifender, und immer öfter finden seine Heerführer und Berater weniger Gehör bei ihm als seine Geliebten und Saufkumpanen. Als er während eines Festes im Rausch auf Wunsch der Hetäre Thais den Palast von Persepolis anzündet, greift das Feuer auf die Stadt über. In der folgenden Verwirrung warnt Atlan den Herrscher deutlich vor den Folgen weiterer Fehler dieser Art. Danach verlassen er und seine Gefährten Alexanders Heer.

Anmerkung

Personenregister

Toxarchos Atalantos Atlan gibt sich als Forscher aus Ägypten aus, der zugleich als »Fürst der Bogenschützen« die Einheit der Ehernen Krieger führt, die mehrfach Alexanders Leben rettet.
Charis Atlans Gefährtin aus vielen Abenteuern begleitet ihn auch dieses Mal. Ihre Schönheit fällt auch dem jungen makedonischen Herrscher ins Auge.
ES Die Superintelligenz
Philipp König von Makedonien, Vater von Alexander. Eroberte Griechenland und begründete die makedonische Heeresstrategie, die Alexander später zu seinen Eroberungen verhalf. Wurde ermordet, als Alexander 22 Jahre alt war.
Alexander Der junge König von Makedonien mit großen Zukunftsplänen
Aieta Demeter Frühere Gefährtin Atlans
Dareius »Kodomannos« Persischer Großkönig, der sein Reich Stück für Stück an Alexander verliert
Thais Athenische Hetäre, Alexanders Geliebte