Ein Nelson kommt selten allein

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10. Guy Nelson-Abenteuer

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 267)
PR-TB-267.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Ein Nelson kommt selten allein
Untertitel: Es geschieht auf einem Ferienplaneten – Menschen treffen ihre Doppelgänger
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: 1985
Handlungszeitraum: 103 NGZ
Handlungsort: Beauty, Erde
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 45

Handlung

Guy und Mabel Nelson befinden sich auf der Erde. Guy ist erfolgreicher Teehandels­unternehmer und ein wohl­habender Mann geworden, dem fünf Villen auf Düryiölüng, ein Chalet in der Schweiz und eine Datscha bei Moskau gehören. Sein Alkoholproblem hat er ebenfalls überwunden, die H.B.M. wurde vollständig generalüberholt.

Guy verbringt die Nacht mit einer attraktiven Frau, die sich Tialtra Tschubai nennt und behauptet, eine Nachkommin von Ras Tschubai zu sein. Ihr Spitzname ist »Moony«. Bald aber stellt sich heraus, dass sie Mehrheitsaktionärin des Rüstungskonzerns Interplanet Steels + Plastics ist, der die Absicht hat, die LFT aufzurüsten. Hierzu wurde eine Lobbyorganisation namens Gesellschaft zur moralischen Aufrüstung Terras gegründet, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Moony erhofft sich Guys Unterstützung, da sie von seiner Freundschaft zu Reginald Bull weiß. Guy lehnt entsetzt ab und meint, sie gehöre in psychiatrische Behandlung. Imperialismus und Militarismus seien doch schon lange überwunden. Moony droht Guy, bevor sie ihn wütend verlässt.

Als Guy per Taxigleiter zu einem Mittagessen mit Bull und Mabel fahren will, greift ein Attentäter ihn an. Nur dank der »Anti-Terror-Ausrüstung«, ein Geschenk seines Blue-Partners Kürikü, das unter anderem einen Schutzschirmprojektor und Waffen enthält, überlebt Guy den Mordversuch. Er wird aber von der Polizei wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen und verpasst das Essen. Wieder frei und im Hotel, findet Guy eine Nachricht der Firma STEWACO-Versandhaus vor: Er hat einen Planeten gewonnen, muss aber diesen innerhalb eines Tages in Besitz nehmen, sonst verfällt der Gewinn. Guy kann sich nicht erinnern, an einem Preisausschreiben teilgenommen zu haben, aber im nächsten Moment erscheint Mabel, die die gleiche Nachricht erhalten hat und Feuer und Flamme ist. Der Planet, bisher DV-226699-XQ genannt, ist offenbar echt, und sie hat bereits über die Kosmische Hanse ein Schiff namens GAYT-COOR organisiert.

Der Pilot ist ein Cheborparner namens Cheborparczete Rubimmort, kurz CheRubim genannt – und er ist auch zugleich Jesuitenpater! Das Schiff erreicht fristgerecht das Zielgebiet im Trifid-Nebel, trotz kleiner Probleme mit der Positronik, die Guy Nelson in Handsteuerung umgeht. Guy und Mabel taufen die Sonne Lady Hamilton und den Planeten, eine schöne Sauerstoffwelt, Beauty. Dann lassen sie sich für einige Tage absetzen.

Zur großen Verblüffung treffen Mabel und Guy einige Zeit darauf zwei perfekte Doppelgänger, allerdings hat Guy Nr. 2 noch ein erhebliches Alkoholproblem, und beide wissen auch nichts von Raumfahrt, sondern wohnen auf einem Hausboot und halten den Gleiter für ein Luftkissenboot. Am nächsten Morgen sind die Doppelgänger spurlos verschwunden, und Mabel und Guy finden sich an einem ganz anderen Ort wieder. Sie sehen eine Ansiedlung in der Nähe und suchen diese auf. Die örtliche Technik entspricht etwa der des 20. Jahrhunderts, und dort leben Menschen. Das Erstaunen von Guy und Mabel ist groß, als sie einen Sheriff treffen, der Mercant heißt und verblüffend an Allan D. Mercant erinnert, den ehemaligen Chef der Solaren Abwehr. Sie erfahren auch, dass in der Nähe jemand namens »Wodka-Nelson« mit seiner Schwester Mabel auf einem Hausboot leben soll.

Mabel und Guy gehen zu dem Hausboot, wo sie einen seltsamen Butler namens George treffen, der sie an ihren Roboter erinnert. Dann verbringen sie die Nacht im örtlichen Hotel, nur um unter freiem Himmel an einem wieder anderen Ort zu erwachen. Am Himmel steht ein ganz anderer Mond. Kurz darauf tauchen wieder zwei Doppelgänger auf, aber diese besitzen Gravojet-Tornister und bezeichnen sich als »Wächter von Holasi« im »Auftrag des Hathorats«. Die LFT oder die Kosmische Hanse sind ihnen unbekannt. Die beiden führen Guy und Mabel zu ihrem Stützpunkt, aber es dauert nicht lange, und es gibt schon wieder einen Weltenwechsel. Diesmal begegnen Mabel und Guy Doppelgängern, die in Felle gekleidet und mit Pfeil und Bogen bewaffnet sind. Mabel-2 und Guy-2 sind jeweils verheiratet (Mabel mit »Bully dem Starken«) und haben viele Kinder.

Dann erfahren Guy und Mabel überrascht, dass die beiden Doppelgänger CheRubim getroffen haben, und hören von einem »König der Hathor«. Guy entwickelt die Theorie, dass sich auf Beauty verschiedene Energieniveaus bzw. Existenzebenen überlappen. Die Erlebnisse setzen sich entsprechend fort, bevor plötzlich eine Stimme, die sich Hathormat nennt, zu Guy und Mabel spricht. Beide werden »Störfaktoren« genannt, die eliminiert werden sollen, doch dann tauchen hathorähnliche Wesen auf und bereiten Guy und Mabel für eine »Königsjagd« vor. Sie erhalten Pferde, Pfeil und Bogen und sollen die Jäger sein, werden aber gewarnt, dass sie auch schnell zu Gejagten werden könnten. Die Jagdopfer sind Insektoide, die Guy aber als intelligente Wesen erkennt, so dass er sich genau wie Mabel unter Berufung auf die Ethik des Tengri Lethos weigert, sie zu jagen. Daraufhin werden sie zu Gejagten erklärt und entwaffnet, aber auch die Insektoiden, die Interkosmo sprechen, verweigern die Jagd.

Dann wachen Mabel und Guy in einem Raum auf. Der Hathormat, eine Art Supercomputer, meldet sich wieder und erklärt, er habe ihre hochstehende Ethik erkannt und werde sie freilassen, aber sie hätten die Sache noch nicht überstanden, denn sie müssten noch ihre Echtheit beweisen. Während sich Guy und Mabel noch wundern, erscheinen sie in einer Landschaft, wo sich immer mehr ihrer Doppelgänger versammeln. Auch CheRubim ist anwesend und fragt, wie er die echten Nelsons erkennen soll. Guy und Mabel berufen sich auf seltsame Elemente der Erlebnisse, so die Verknüpfung zu ihrem Roboter George und zu Allan D. Mercant, und behaupten, jemand müsse diese Daten später dem Hathormat mitgeteilt haben, denn er könne sie nicht aus seinen Altspeichern aus der Epoche der Hathor kennen. CheRubim erkennt so die echten Nelsons und bestätigt, dass Tengri Lethos sich kurz in der Vergangenheit hier aufgehalten hat. Der Planet war einst eine Freizeitwelt der Hathor, ist aber durcheinandergeraten. CheRubim war vor seinem Abflug vom Hathormat angefunkt und um Hilfe gebeten worden.

Da trifft Reginald Bull mit dem Leichten Kreuzer SULTAN SALADIN ein. Beauty soll wegen der potenziell gefährlichen Phänomene unter Quarantäne gestellt werden, doch die Nelsons können ihn davon überzeugen, dass kein Risiko besteht. Der Planet soll zukünftig ein Kinderferienparadies werden, das ist Mabels Idee. Der Jesuitenorden erhält als Dank für CheRubims Hilfe einen kleinen Anteil an der Welt. Dann berichtet Bull noch, dass die angebliche Tialtra Tschubai in Wahrheit Tialtra Gottwald heißt und bereits festgenommen wurde. Sie hatte das Preisausschreiben erfunden, um Guy und Mabel daran zu hindern, die Verantwortlichen der LFT vor ihren Plänen zu warnen, von den Anlagen der Hathor allerdings nichts gewusst.

Personenregister

Guy Nelson Der Kapitän ist erfolgreicher Unternehmer geworden.
Mabel Nelson Seine Schwester
Tialtra Tschubai alias Tialtra Gottwald Eine skrupellose Waffenhändlerin
Ras Tschubai Teleporter
Reginald Bull Hanse-Sprecher
Kürikü Blue
Cheborparczete Rubimmort / CheRubim Ein Cheborparner
Allan D. Mercant Ehemaliger Chef der Solaren Abwehr
George Guy Nelsons Roboter
Tengri Lethos Der Hüter des Lichts