Galaxis der Raumschiffe

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1. Jen Salik-Abenteuer

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 268)
PR-TB-268.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Galaxis der Raumschiffe
Untertitel: Ein Ritter der Tiefe im Bann des Zeitfelds
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: 1985
Handlungszeitraum: 105 NGZ, 355 NGZ
Handlungsort: Linse
Bezug: PR 999
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 46

Handlung

Man schreibt das Jahr 105 NGZ. Jen Salik, der Ritter der Tiefe, ist seit über einem Jahrhundert auf einer Irrfahrt von Galaxie zu Galaxie. Sein Fernziel ist Norgan-Tur mit dem Dom Kesdschan, aber er ist unsicher, ob er wirklich als Ritter akzeptiert werden wird, und wartet darauf, den Ruf nach Khrat zu empfangen. Nach und nach sind alle Orbiter, mit denen Salik auf dem ehemaligen Aufheller GHAUNDWER, das heißt »Träger der Unsterblichkeit«, aufgebrochen ist, gestorben. Quiryleinen, der letzte seiner Gefolgsleute, opferte vor 24 Jahren auf einem namenlosen Planeten sein Leben, um Saliks Zellaktivator wieder zu beschaffen.

Salik, der in der Einsamkeit einen Gefährten brauchte, hat Quiryleinens Leichnam als Androiden mit positronischer Steuerung reanimiert. Der entsprechende Android verhält sich aber mitunter sehr seltsam und eigensinnig.

Als die GHAUNDWER sich einer elliptischen Kleingalaxie von 30.000 Lichtjahren Durchmesser nähert, will Salik diese anfliegen. Er tauft sie Linse und stellt bei der Annäherung fest, dass ein sechsdimensionales Feld die Galaxie umgibt. Quiryleinens Warnungen vor großer Gefahr nimmt Salik nicht ernst. Das Raumschiff durchdringt das Feld, das sich als Zeitfeld erweist, problemlos, doch beim Versuch, den Rückweg anzutreten, ist das Feld undurchdringlich. Die GHAUNDWER sitzt in Linse fest.

Salik will die Galaxie erkunden. Es fällt auf, dass sie praktisch nur als mittelalten und alten Sternen besteht. Funksignale sind nicht zu empfangen, aber auf der Suche nach den Anlagen, die vermutlich das Zeitfeld erzeugen, ortet Salik ein unsichtbares Objekt, das er anfliegt. Plötzlich ändern sich alle Anzeigen. Offenbar hat er ein Anti-Ortungs-Feld durchdrungen. Die ganze Galaxie ist voller aktiver Funksignale, und es gibt viel Raumflugverkehr, alles Birnenschiffe von identischer Bauart. Salik fliegt ein Sonnensystem an, aber auf seine Kontaktversuche per Funk erhält er keine Antwort. Als er versucht, einem Schiffspulk den Weg zu verlegen, springt dieser einfach weiter. Handelt es sich etwa um Robotschiffe?

Salik gibt Anweisung, das Zentrum der Galaxie anzusteuern. Dort findet er riesige Planeten vor, die scheinbar aus Metall bestehen, und von denen Schläuche ausgehen, die sich beim Näherkommen als Ketten aus Tausenden von Raumschiffen herausstellen. Insgesamt gibt es acht dieser Schiffspulks. Es muss sich um Millionen von Schiffen handeln. Salik landet auf einem der Metallplaneten, einem vollständig durchindustrialisierten Planeten, und Quiryleinen begleitet ihn. Zunächst treffen beide nur auf Roboter, die sie anfänglich ignorieren, später aber beschießen. Schließlich begegnen ihnen humanoide Wesen von graziler Gestalt. Sie sind circa einen Meter groß, haben drei Armpaare und erinnern, von der Größe abgesehen, an Swoon. Die Wesen ignorieren aber Salik vollständig.

Nachdem Salik Hinweise auf einen Planeten Anchyra gefunden hat, vermutlich die Hauptwelt der Fremden, startet er wieder. Er vermutet, dass das Weltbild der Fremden die Existenz anderer Rassen nicht akzeptiert. Der Planet Anchyra erweist sich als künstlich manipuliert mit einer eigenartigen »Einschnürung« in der Mitte. Seine Oberfläche zeigt Wälder und Städte, und der Eigenname der Bewohner ist Nauschtilym. Die Landung ist problemlos möglich, wieder wird Salik ignoriert.

Plötzlich hört der Ritter eine telepathische Stimme. Ein wolkenartiges Wesen stellt sich als Syberberg, das Wölkchen, vor. Syberberg bittet um Hilfe bei der Suche nach seinem Herrn, Tarok »aus der Sphäre«. Auf Nachfragen erfährt Salik, dass Tarok aus einer Negasphäre kommt, kann aber mit dem Begriff nichts anfangen. Tarok soll auch dafür gesorgt haben, dass die Nauschtilym alle Fremden ignorieren. Syberberg führt Salik herum. Beide erreichen einen milchigen Würfel von circa fünf Metern Kantenlänge, in dem sich eine Miniaturstadt befindet. Syberberg will schnell weiter, denn Tarok habe verboten, sich hier aufzuhalten, aber Salik erkennt die Stadt als die legendäre Stadt Tlagalagh. Er fragt sich, was für Ziele Tarok in Linse verfolgt. Baut er hier eine Kriegsflotte?

Plötzlich beginnen die Nauschtilym, Salik zu jagen. Auf der Flucht gerät er in eine Psychofalle, wird aber von Syberberg befreit. Es gelingt, mit den Nauschtilym zu sprechen. Salik erfährt, dass sie ihre Galaxie Nor-Tur nennen und im Auftrag der Ritter der Tiefe eine Wachflotte für die Kosmokraten bauen. Sie erkennen aber Salik nicht als Ritter und wollen ihn töten. Da trifft Quiryleinen an, und absurderweise wird der Orbiter als Ritter akzeptiert. Er kann somit Salik retten.

Beide fliegen nach Tlagalagh, wo jedoch nur Salik Zugang erhält, indem er verkleinert in die Stadt geholt wird. Eine Stimme begrüßt ihn als Igsorian von Veylt und erkennt seine Ritteraura, was Saliks Selbstvertrauen wieder herstellt. Die Stadt Tlagalagh erklärt Salik, dass Tarok ein negatives Pendant zu Tiryk und Taurec ist – beide Namen sagen Salik nichts – und die Stadt als Stützpunkt nutzt, um den Kosmokraten eine manipulierte Wachflotte zu liefern und so den Chaosmächten zum Sieg zu verhelfen. Salik will Tlagalagh gegen Tarok helfen.

Leider ist Tarok ein Wesen mit gewaltigen mentalen Kräften. Es handelt sich um eine symbiotische Existenz, die aus einem Koloss mit dreckig grüner Haut besteht, auf dem eine Art Gnom sitzt. Es kommt zum Duell zwischen Salik und Tarok, bei dem vor allem mentale Kräfte eingesetzt werden. Die Stadt hilft Salik, indem sie Illusionsbilder erzeugt, zu denen die Gestalten mehrerer Hathor gehören. Dabei erkennt Salik, dass Tarok nur ein Sklave der Chaosmächte ist. Schließlich siegt der Ritter, und Tarok flieht in Panik aus Linse.

Die Beeinflussung der Nauschtilym endet, und der Schiffbau für die Kosmokraten geht weiter. Syberberg, der seinen Herrn endgültig verloren hat, begeht aus Verzweiflung Selbstmord. Salik und Quiryleinen müssen ebenfalls fliehen, denn obwohl die Beeinflussung geendet hat, erkennen die Nauschtilym keinen der beiden mehr als Diener der Ordnungsmächte an. Tlagalagh kommt mit.

Nach dem jetzt möglichen Durchfliegen des Zeitfelds muss Salik erkennen, dass er 250 Jahre verloren hat. Man schreibt jetzt das Jahr 355 NGZ. Er spürt einen Ruf, der ihn nach Khrat führen will, und kennt auch plötzlich dank seines Ritterwissens dessen Koordinaten. Die GHAUNDWER fliegt weiter.

Anmerkung

Personenregister

Jen Salik Der Ritter der Tiefe wird als Igsorian von Veylt identifiziert.
Quiryleinen Ein Androide
Syberberg Ein Wölkchen
Tarok Ein Wesen aus der Negasphäre
Tiryk Kosmokrat
Taurec Kosmokrat