Novellen der Sterne und Kämpfe

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chronologisch 31., 35. und 37. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 282)
PR-TB-282.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Novellen der Sterne und Kämpfe
Untertitel: Der Ritter von Arcanjuiz – ein Mächtiger unter den Machthabern der Welt
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: September 1986
Handlungszeitraum: 434, 995, 11501193
Handlungsort: Erde (Europa, Orient)
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 51, Blauband 8 und 9

Handlung

434 - Die Burgunder

Diese Episode aus Atlans Leben auf Terra spielt zu einer Zeit, in der das Volk der Burgunder jenen Ereignissen entgegen geht, die sich später – in den Fakten etwas verändert – in der Nibelungensage niedergelegt finden. Gundahar, König der bis dahin unabhängigen Burgunder, hegt Pläne, den mit den Römern geschlossenen Friedensvertrag zu brechen, um neues Land für sein Volk zu gewinnen. Atlan ist an den burgundischen Hof gekommen, um zu versuchen, ihm dieses Vorhaben auszureden, doch es will ihm ebenso wenig gelingen wie seinen Freunden Hagano und Siegfryd. Dennoch verleben alle zusammen eine schöne Zeit, die kaum getrübt wird von den düsteren Prophezeiungen des Hofsängers Volker von Alzeye. Atlan schenkt Hagano einen Gürtel mit Tarnvorrichtung und verlässt dann den Hof, ehe der Krieg mit den Römern ausbricht. Später wird Roms Heerführer mithilfe seiner hunnischen Hilfstruppen den Konflikt für sein Reich entscheiden und das burgundische Volk danach in das gallische Kernland umsiedeln.

900 - Raumschiffe

Wie Rico erst rund 250 Jahre später berichtet, durchfliegen vier arkonidische Raumschiffe das Larsaf-System. Die Kontaktversuche des Roboters bleiben unbeantwortet, Atlan macht ES dafür verantworlich.

995 - Leif Eriksson

Eine weitere Episode aus dem Leben des Arkoniden, die einen seiner vorsichtigen Versuche zeigt, die Zukunft des Planeten und seiner Bewohner zu steuern. In der Hoffnung, die Wikinger von ihren Raub- und Eroberungszügen in ganz Europa und dem Mittelmeerraum abbringen zu können, unterstützt er die Expedition Leif Erikssons zur Neuen Welt im Westen mit einigen neuartigen Hilfsmitteln und genauen Karten der Küstenlinien. Er selbst begleitet die Fahrt jedoch nicht. Leif gründet eine Siedlung, die jedoch nach einer Generation bereits wieder dem Vergessen anheim fällt.

1150–1193 – Arcanjuiz

Atlan wird von ES geweckt, um einen vielversprechenden Herrscher namens Friedrich von Schwaben im Auge zu behalten, den man auch Rotbart nennt. Doch zunächst erschafft der Arkonide sich an der Oberfläche mittels des Inhalts eines alten Notsilos mithilfe von Rico erneut eine Insel der Ruhe und einen Rückzugsort in Form des Kastells Arcanjuiz. Von ES hat er für dieses Unternehmen einige Wanderer-Androiden zur Verfügung gestellt bekommen, die abwechselnd als Ritter und als fähige Handwerker tätig werden. Erst als in Arcanjuiz alle Arbeiten abgeschlossen sind, wendet der Arkonide sich den Problemen der Menschheit zu. Das Machtringen zwischen Kaisertum und Papsttum, Streitigkeiten der Fürsten untereinander und die Kreuzzüge zur Befreiung des Heiligen Landes prägen die politische Lage in Europa und Vorderasien. Atlans erste Hoffnung ist, den jungen Herzog von Schwaben zu einem einigenden Faktor in Europa werden zu lassen. Er sucht ihn auf, redet mit ihm und zeigt ihm das Leben in der Region Arcanjuiz, wo eine gute Infrastruktur, Bildung, eine klare Rechtslage und Frieden jedem ein gutes Leben ermöglichen und die Gedanken für den Fortschritt frei machen. Friedrich zeigt sich beeindruckt, und tatsächlich versucht er, manches davon nach seiner Thronbesteigung umzusetzen, doch bald verfällt er in dieselben Bahnen wie alle Herrscher vor ihm.

Zehn Jahre später hofft Atlan, Papst Alexander III. zum Einlenken im Machtstreit mit dem inzwischen zum Kaiser gekrönten Friedrich bewegen zu können. Er versucht, dem Papst klar zu machen, dass eine Zusammenarbeit auf ein geeintes Europa hin für beide Seiten von Vorteil wäre, doch das Kirchenoberhaupt bleibt unnachgiebig. Danach sieht Atlan sich in Syrien einen vielversprechenden jungen Mann namens Salahaddin an, der vielleicht einmal eine wichtige Persönlichkeit in Vorderasien werden könnte. Er wirkt ebenfalls vielversprechend. Atlan kümmert sich nun eine Weile um den Fortschritt auf seinen Ländereien, doch bald packt ihn und seine Androiden-Ritter die Langeweile. Der Streit zwischen Friedrich und dem Papst ist inzwischen zum Krieg geworden, und Atlan versucht erneut, Friedrich die Unsinnigkeit seines Tuns klarzumachen. Doch dieser lässt sich nicht umstimmen. Mit seinen Rittern beobachtet Atlan den Kampf, den Friedrichs Truppen mit den Soldaten Alexanders vor den Toren Roms austragen, und sie stellen sicher, dass Friedrich nicht getötet wird. Als die kaiserlichen Truppen wenig später von der Malaria heimgesucht werden, tun sie ihr Möglichstes, um den Erkrankten zu helfen, doch Friedrich muss sich zurückziehen.

Wieder legt Atlan eine zehnjährige Pause in der Fluchtkuppel ein. Nach seiner Rückkehr nach Arcanjuiz begleiten er und seine Ritter eine Karawane nach Poitiers, wo sie auf den jungen Richard Löwenherz treffen – ein weiterer Herrscher, dessen Einstellung Hoffnung macht, dessen Draufgängertum jedoch bereits vermuten lässt, dass auch er eher den Krieg als den Aufbau fördern wird. Es folgt eine weitere zehnjährige Pause, und dieses Mal wacht Atlan mitten in den Vorbereitungen für den nächsten Kreuzzug auf. Er besucht Salahaddin und erhält von diesem die Zusicherung, dass er sich zu vernünftigen Bedingungen um einen Frieden bemühen würde. Die Franken sind jedoch nicht zu Kompromissen bereit, und es bleibt beim Krieg zwischen den Muslimen und den Christen. Friedrich nimmt daran nicht mehr teil, da er noch vor der Ankunft im Heiligen Land stirbt, aber Richard Löwenherz führt jetzt den unsinnigen Krieg weiter. Der Arkonide pendelt zwischen den Fronten, hilft mal hier und mal dort, ohne jedoch kämpfend einzugreifen, und sorgt vor allem so gut es geht für den Schutz der Zivilbevölkerung, die am schlimmsten unter den Verhältnissen leidet. Schließlich zwingen die Verhältnisse Richard, den Kreuzzug abzubrechen, ohne dass er Jerusalem nehmen konnte. Er schließt einen Frieden mit Salahaddin. Es bleibt unklar, ob das Treffen, zu dem Salahaddin sich im Fall eines Waffenstillstandes bereit erklärt hatte und das Atlan vermitteln wollte, jemals stattfand.

Atlan und seine Freunde bleiben nach der Abreise der Kreuzfahrer in Jerusalem bei Salahaddin. Dort stirbt seine Gefährtin Tyanna bei einem Anschlag der Haschischin des Alten vom Berg, der eigentlich Salahaddin und ihm gegolten hatte. Atlan kehrt nach Europa zurück, nutzt noch einige weitere Monate, um überall in Europa neue technische und naturwissenschaftliche Denkanstöße zu geben oder zu unterstützen, und zieht sich dann wieder in die Fluchtkuppel zurück.

Personenregister

Artalan Atlan versucht, als durchziehender Prinz aus dem Westen den König der Burgunder von seinen Kriegsplänen gegen die Römer abzubringen. Er gewinnt dabei die Freundschaft insbesondere von Hagano.
Gundahar König der Burgunder
Hagano von Tronec Held und Freund des Burgundischen Königs
Siegfryd Held und Freund des Burgundischen Königs
Volker von Alzeye Hellsichtiger Sänger bei Hof, der von kommendem Unheil singt; möglicherweise eine Kreatur von ES
Leif Eriksson Junger Wikinger, der mit Atlans Hilfe eine Fahrt nach Westen rüstet, um neues Land zu finden.
ES Die Superintelligenz
Friedrich I. »Barbarossa« / Friedrich von Schwaben Als Herzog besucht er Arcanjuiz und lernt vieles kennen, was er später als Herrscher durchsetzt. Dennoch ist er zu sehr Kind seiner Zeit, um Atlans Hoffnungen erfüllen zu können.
Riorca / Rico / Ciro ar Natal Die Namen des Chefroboters der Fluchtkuppel sind so vielfältig wie seine Masken, wenn er gemeinsam mit seinem »Gebieter« an die Oberfläche reisen darf. Er koordiniert den Aufbau des Kastells Arcanjuiz und beschützt Atlan und Tyanna so gut es geht auf ihren Reisen.
Papst Alexander III. Atlan versucht vergeblich, Friedrichs kirchlichen Gegenspieler umzustimmen. Im Streit um die Überschneidungen von weltlicher und kirchlicher Machtsphäre gibt er nicht nach.
Yussuf Salahaddin Atlan begegnet dem Gründer der Ayyuben-Dynastie noch vor dem Beginn von dessen Aufstieg. Im Gegensatz zu den westlichen Herrschern ist er Atlans Ermahnungen gegenüber aufgeschlossen, jedoch kann er alleine den Frieden nicht bewahren.
Richard Löwenherz
Tyanna de Claireau Nach über dreihundertjährigem Schlaf ist Tyanna wieder an Atlans Seite. Sie lernt viel, erlebt viel, und begegnet schließlich ihrem Schicksal.