Der Arkonide und der Großkhan

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chronologisch 38. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 286)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Der Arkonide und der Großkhan
Untertitel: Der Einsame der Zeit unter Mongolen
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: 1986
Handlungszeitraum: 12681282 (siehe hier)
Handlungsort: Erde (Indien, China, England)
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 44, Blauband 10

Handlung

1268 nach Christus: Atlan wird geweckt, weil rätselhafte Dinge gesche­hen sind. Ein Raumschiff der Galaktischen Händler ist in das System eingedrungen, wurde jedoch von einem automatischen Geschütz abgeschossen, das sich nach einem Erdbeben in einem Gebirge nahe dem Chin-Reich an die Oberfläche geschoben hatte. Rico ist sicher, dass dieses Geschütz nicht arkonidischen Ursprungs ist. Ein Rettungsboot ist östlich des Kontinents im Meer niedergegangen, doch Ricos Sonden haben noch keine Spur möglicher Überlebender finden können.

Da kein Bedarf für eiliges Handeln besteht, sucht und findet Atlan zunächst wieder einen guten Ort für einen Stützpunkt, der zugleich eine kulturelle Keimzelle werden soll. An der von Mongolen bedrohten Westgrenze des Landes Sind (Indien) errichten Ricos Robotscharen eine Felsenfestung und bewässern das umliegende Land. Währenddessen suchen Atlan, Rico und Alexandra von Lancaster den Ort des seltsamen Geschützes auf, doch es ist noch immer halb vergraben und nicht zugänglich. Später verschwindet es nach einem weiteren Beben wieder vollständig im Untergrund. Ricos Sonden haben derweil ein Springerpaar am Hofe des Mongolenherrschers Khubilai Khan aufgefunden. Sie sind zu Beratern des Herrschers aufgestiegen, wirken jedoch nicht glücklich dabei. Atlan zögert jedoch vorerst, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

Ein mongolisches Heer aus dem Westreich um Bagdad rückt inzwischen gegen Sind vor. Mittels Psychostrahlern und anderer technischer Hilfsmittel gelingt es Atlan, das Heer zurückzutreiben und dessen Anführer gefangen zu nehmen. Bei der darauf folgenden Verhandlung mit den Abgesandten des Sultans von Sind bekommt Atlan die für die Gründung einer Siedlung notwendige Unterstützung zugesichert. Der mongolische Anführer, der ebenfalls dieser Unterredung beigewohnt hat, wird im Anschluss zu seinem Herrscher Khubilai Khan zurückgeschickt, um diesem zu berichten, dass Sind nicht zu erobern ist, und ihm zugleich die Freundschaft anzubieten.

Während Khubilai Khan unermüdlich weiter an seinen Eroberungsplänen gegen das Sung-Reich im Süden und Zipangu (Japan) im Osten arbeitet, stehen die Springer ihm mit technischer Unterstützung und ihrem geografischen Wissen aus ihren Aufzeichnungen zur Seite. Sie sammeln dabei unschätzbare Reichtümer an. Allmählich wird ihnen jedoch klar, dass sie den Planeten niemals wieder verlassen werden, und das nimmt ihnen alle Freude an ihren Gewinnen. Zudem gefallen ihnen Khubilais Kriege nicht. Sie sehen aber keine andere Möglichkeit, zu überleben, als in ihrer Position an seinem Hof. So entwickeln sie schließlich auch unter Zuhilfenahme des bereits von den Chin entdeckten Schwarzpulvers Raketen und Kanonen für den Großkhan.

Atlan und Alexandra besuchen nun ebenfalls den Herrscher des Mongolenreiches, um die Gestrandeten näher kennenzulernen. Mit Karten und anderen Geschenken gewinnt Atlan das Vertrauen des Großkhans und führt lange Gespräche mit ihm. Er unterstützt die reformatorischen Bemühungen Khubilais, kann ihm jedoch seinen Expansionswillen nicht ausreden. Mit Subo Etai und Jelme Hadamag freunden Atlan und Alexandra sich schnell an, verraten ihnen jedoch nicht die Wahrheit über sich. Nach dem Ende des Besuches beschließt Atlan, mit Alexandra England zu besuchen. Sie finden Lancaster Castle jedoch nur noch als Ruine vor, in der sie auf den verarmten Adligen Guye of Llandrindod treffen. Sie freunden sich mit diesem an und nehmen ihn mit sich zurück in das Felsenfort, wo er während einer fünfjährigen Tiefschlafperiode die Verwaltung des Gebietes für sie übernimmt. Als sie sich schon in die Tiefseekuppel zurückgezogen, aber noch nicht den Tiefschlaf angetreten haben, entführt Rico noch Subo und Jelme samt ihren Besitztümern heimlich aus dem Mongolenreich und setzt sie nahe dem Felsenfort ab, wo sie wenig später von Siedlern des Dorfes gefunden werden. Sie werden von Guye herzlich aufgenommen und lernen in seiner Gesellschaft, wieder zu lachen und das Leben zu genießen.

Als Atlan und Alexandra fünf Jahre später (1273?) zurückkehren, hat Khubilai das Sung-Reich erobert und sich an Zipangu eine blutige Nase geholt. In England ist Edward I. König und kämpft gegen Wales. Guye hat Heimweh und wünscht, an der Seite seines alten Lehnsherrn in den Kampf ziehen zu dürfen. Alexandra überschreibt ihm Lancaster Castle, und Rico bringt den Ritter in seine Heimat, ausgestattet mit einigen arkonidischen Spezialausrüstungsteilen. Um der überhöhten Besteuerung zu entgehen, baut Atlan eine Meeressaline und handelt mit dem Wesir des Sultans von Sind Salzlieferungen anstelle von anderen Abgaben aus. Danach übernehmen Subo und Jelme die Leitung des Felsenforts, noch immer ohne jemals etwas über Atlans Herkunft zu erfahren, und Atlan und Alexandra brechen zu einer langen Reise durch viele Länder auf. Im Laufe dieser Reise begegnen sie auch den auf der Rückreise befindlichen Marco Polo, und Atlan nutzt die Gelegenheit, um dem jungen Marco ein paar der schlimmsten Fantastereien, die man ihm aufgetischt hatte, auszutreiben. Schließlich kehren sie in die Tiefseekuppel am Fuße der Azoren zurück, um sich wieder für einige Jahre aus dem Lauf der Zeit zurückzuziehen.

Anmerkung

Personenregister

Atlan / Antal Peyrefitte of Sherwood Der Arkonide wird in Indien und China tätig und versucht, das Leben der gestrandeten Springer zu verbessern, ohne sich ihnen gegenüber zu verraten.
Rico / Ciron de Roncas Der Chefroboter der Tiefseekuppel ist wichtigstes ausführendes Organ für alle Pläne Atlans.
Alexandra von Lancaster An der Seite Atlans hat die junge Adligentochter ein neues Leben begonnen und trennt sich von der letzten Bindung an ihre Vergangenheit.
Khubilai Khan Anführer der Mongolen, als Großkhan Herrscher über die Ländereien von Bagdad bis zur Küste Chinas.
Subo Etai, genannt »Feuerhaar« Springer aus dem Rusuma-System, Patriarchen-Sohn. Nachdem er auf dem ihm unbekannten Planeten gestrandet ist, stellt er seine Fähigkeiten in die Dienste des Großkhans, um sein Überleben und das seiner Gefährtin zu sichern. Zu Anfang glaubt er noch an eine Rettung und sammelt Schätze an, die er mit sich nehmen will. Nachdem er seine Hoffung verloren hat, ist er dankbar für die Möglichkeit, in Atlans Felsenfort friedliche Aufbauarbeit unter freundlichen Menschen leisten zu können.
Jelme Hadamag Springerin, Gefährtin von Subo Etai, die ihn bei seinen Bemühungen unterstützt.
Guye of Llandrindod Verarmter walisischer Earl aus dem Gefolge von Edward I., der eine Zeit lang das Felsenfort verwaltet und später Lancaster Castle und die zugehörigen Ländereien übernimmt.
Edward I. König von England
Marco Polo Weitgereister Venezianer, den Atlan auf eine Stippvisite einlädt