Die Fremden aus dem Mikronebel

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 29)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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© Heyne Verlag
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© Zaubermond Verlag

Titel: Die Fremden aus dem Mikronebel
Untertitel: Sie tarnten sich und verließen ihre Heimatwelt, um in den Lebensraum der Menschheit vorzustoßen – doch der Solarmarschall durchschaute sie.

(5. Auflage) Sie verlassen ihre Heimat – ihr Ziel ist die Menschheit
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Alfred Kelsner (5. Auflage)
Arndt Drechsler (Zaubermond-Ausgabe)
Erstmals erschienen: 1966
Handlungszeitraum: 2388
Handlungsort: Filchner
Zusätzliche Formate: Zaubermond Planeten­roman 51/52 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Im Jahre 2388 ist der Planet Filchner, 12.000 Lichtjahre von Terra, die am weitesten ent­fernte Kolonie des Solaren Imperiums. Hier leben fünf Terraner sowie einige Millionen humanoide Eingeborene – die Arek – auf relativ primitiver Kulturstufe. Da sich ein seltsamer Nebel aus der gut 80 Lichtjahre entfernten Humdinger-Ballung, einem bisher unzugänglichen Raumgebiet mit starken Magnetstürmen, mit Überlichtgeschwindigkeit dem Planeten nähert, ist Perry Rhodan besorgt. Wissenschaftler befürchten, dass die Bewohner der Humdinger-Ballung dem Imperium technisch überlegen sein könnten. Rhodan ist daher bereit, Filchner zu opfern, um die Fremden zunächst beobachten zu können. Julian Tifflor will aber die Arek und die Siedler nicht unnötig gefährden, und kann Rhodan überreden, in verdeckter Mission nach Filchner gehen zu dürfen.

In der Identität des Raumfahrers Julian Giuliano und in Begleitung des menschenähnlichen Roboters Mitch Hannigan landet Tifflor auf Filchner. Beide werden von den Siedlern Joe Kalep, Doktor Ely Lorran, Darrel Sifter und dem Siedlerehepaar Pete und Doreen Baerman freundlich aufgenommen. Tifflor beschließt aber sehr schnell, sich zu erkennen zu geben und die Siedler einzuweihen. Er zeigt ihnen den Nebel im Observatorium. Unter den Siedlern gibt es Spannungen. So flirtet Doreen offen mit Tifflor, dann mit Mitch, was Petes Eifersucht erregt.

Als ein sich seltsam verhaltender Arek auftaucht, lässt Tifflor diesen gefangen nehmen und einer medizinischen Untersuchung unterziehen. Dabei wird ein sehr eigenartiges EEG aufgezeichnet, das dafür spricht, dass der Arek unter der Kontrolle eines Fremdwesens steht. Doc Lorran operiert eine mikroskopisch kleine Kugel aus dem Gehirn des Arek heraus und deponiert diese in einem Behälter in seinem Labor. Dann verlassen er und Tifflor den Raum.

Als sie zurückkehren, ist der Behälter wie von einer Explosion gesprengt und die Kugel nicht mehr aufzufinden. Tifflor, dem klar ist, dass diese Kugel jeden kontrollieren könnte, gibt die Anweisung, regelmäßig von allen Terranern ein EEG anfertigen zu lassen. Die Frage bleibt zunächst offen, wie viele dieser Kugeln schon nach Filchner gelangt sind. Nachforschungen bei den in der Nähe lebenden Arek-Stämmen ergeben wenig hilfreiche Hinweise.

Dann wird gemeldet, dass sich gut 3000 beeinflusste Arek der Stadt der Siedler nähern. Ein Schutzschirm wird aktiviert, um die Übermacht aufzuhalten. Pete Baerman dreht jedoch durch, schlägt Kalep nieder und zerstört die Schirmgeneratoren. In höchster Not nimmt Tifflor Antimnesin, als er spürt, wie eine fremde Macht in sein Bewusstsein eindringen will. Er erwacht in Lorrans Praxis, um die mit Hilfe von Mitch Hannigan ein schwacher Schutzschirm errichtet werden konnte, und erfährt, dass ihm eine Mikro-Kugel entfernt werden konnte. Eine zweite Kugel, die in Mitchs Kopf eingedrungen war, konnte von diesem mit Hilfe eines Sperrfeldes unschädlich gemacht werden. Beide Kugeln werden in einem Schirmfeld, das Hannigan mit Energie versorgt, aufbewahrt.

Dann taucht draußen Pete Baerman auf, der mit einem Blaster um sich schießt und einige Arek tötet. Hannigan geht nach draußen und kann ihn überwältigen, doch dadurch bricht das Energiefeld um die beiden Mikrokugeln zusammen. Zwei Fremdwesen stehen plötzlich im Labor, als Tifflor nachsehen geht. Eines davon richtet eine Waffe auf den Unsterblichen, der sofort schießt. Das Wesen stirbt, das zweite wird außer Gefecht gesetzt.

Als Tifflor sich wundert, dass Baerman nicht von den Fremden kontrolliert worden ist, gesteht dieser ihm, morphiumsüchtig zu sein. Nachdem seine Frau Doreen ihn mit Doc Lorran betrogen hatte, erpresste Pete den Arzt, ihn mit Rauschgift zu versorgen. Tifflor lässt sofort an alle Terraner Morphiate ausgeben. Mitch analysiert inzwischen die Ausrüstungsgegenstände der beiden Fremdwesen. Er findet unter anderem einen Feldprojektor, der es ermöglicht, Gegenstände extrem zu verkleinern. Insgesamt liegt aber der technische Standard der Fremden unter dem der Menschheit.

Tifflor bittet Hannigan, einen der gefundenen Projektoren so zu modifizieren, dass er eine Gazelle verkleinern könnte. Dann meldet er den Zwischenstand per Hyperfunk an Rhodan. Dieser hält eine Eingreifflotte in Bereitschaft. Tifflor ist klar, dass mindestens ein getarntes, nämlich verkleinertes Raumschiff der Fremden auf Filchner sein muss. Er verhört den Gefangenen, der sich Kauuch nennt, und zeigt ihm Bilder, die die Fähigkeiten der menschlichen Technologie wie auch die Schlagkraft der Solaren Flotte demonstrieren. Er will sie so von der Invasion abbringen, ohne dass es zu einer Schlacht kommt. Kauuch ist zwar beeindruckt und gibt zu, dass 13.000 Wesen seiner Rasse, die sich Lookh nennt, auf Filchner sind, meint aber zugleich, er sei nicht hochrangig genug, als dass man ihm glauben würde.

Tifflor lässt wie geplant eine Gazelle verkleinern. Damit gelingt es ihm, den gelandeten Walzenraumer der Lookh, der einen Kilometer lang ist, zu finden. Die terranischen Waffen zeigen sich aber als denen der Lookh überlegen. In einem Überraschungsvorstoß gegen das Schiff, in dem nur eine Rumpfbesatzung zurückgeblieben ist, dringt Tifflor an Bord vor und kann den Generator, der das schützende Verkleinerungsfeld erzeugt, ausschalten, so dass das Schiff wieder Normalgröße annimmt.

Etwas später trifft Reginald Bull mit einer Kampfflotte ein. Es zeigt sich, dass die Lookh erst seit kurzer Zeit die Raumfahrt beherrschen und die Menschen unterschätzt haben. Sie befanden sich schon getarnt auf Filchner, als die Siedler mit großen Mengen an Technologie eintrafen, und hielten dies für eine gute Gelegenheit, die Technologie der Menschen zu erbeuten und zu studieren. Der Nebel ist eine Flotte von Millionen Schiffen, die allerdings alle relativ schwach sind. Die Nebeltarnung wurde bewusst gewählt, denn den Lookh als Bewohnern der Humdinger-Ballung kam ein Nebel besonders unauffällig vor. Sie ahnten nicht, dass er für die Menschen extrem auffällig sein würde.

Tifflor und Bull können die Anführer der Lookh auf Filchner von der Macht des Imperiums überzeugen. Als dann noch 20.000 terranische Schiffe drohend vor dem Nebel auftauchen, fliehen die Lookh in die Humdinger-Ballung. Filchner ist gerettet und die Invasionsgefahr bis auf weiteres vorüber. Pete und Doreen Baerman verschwinden aber im Durcheinander spurlos. Man nimmt an, dass sie in unbewohntem Gebiet untergetaucht sind.

Personenregister

Perry Rhodan Großadministrator des Solaren Imperiums
Julian Tifflor alias Julian Giuliano Agent des Imperiums
Mitch Hannigan Ein menschenähnlicher Roboter
Joe Kalep Kolonist auf Filchner
Ely Lorran Arzt auf Filchner
Darrel Sifter Kolonist auf Filchner
Pete Baerman Kolonist auf Filchner
Doreen Baerman Kolonistin auf Filchner
Kauuch Ein Lookh
Reginald Bull Befehlshaber einer Flotte