Das Genie und die Weltentdecker

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chronologisch 42. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 298)
PR-TB-298.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Das Genie und die Weltentdecker
Untertitel: Alte Schiffe, neue Länder – und ein Arkonide
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Dezember 1987
Handlungszeitraum: 14891498, 15031504 (siehe hier)
Handlungsort: Erde (Europa, Westafrika)
Zusätzliche Formate: Blauband 10

Handlung

Circa Anfang 1489, Bartolomeo Diaz ist vom Kap der Guten Hoffnung zurückgekehrt, erwacht Atlan da Gonozal in seiner Tiefseekuppel. Zusammen mit Monique de Beauvallon hält er sich zunächst in Le Sagittaire, Beaumont, auf, wo alles in gutem Zustand ist. Dann reist er mit der Karavelle ROSE VON CATHAY auf die Azoren, wo er sich mit Gouverneur Martin Behaim trifft und ihm viele Karten der Erde zeigt, damit er besser an seinem Globusprojekt arbeiten kann. Das Schiff verfügt über Bauteile aus getarntem Arkonstahl und Kunststoff, einen Antrieb mit Schiffsschraube, verborgene Antigraveinrichtungen, Hinterladergeschütze und einen als Beiboot getarnten Gleiter. Atlan nennt sich Kapitän Arcantal.

Eine Erinnerung lässt Atlan vermuten, dass er um 1453 bei der Eroberung von Byzanz dabei gewesen sein muss. Am 15. Juni 1492 läuft sein Schiff den Hafen von Palos an, wo Cristobal Colon drei Schiffe für eine Atlantiküberquerung ausrüstet. Vorsichtig, um nicht die Aufmerksamkeit der Inquisition zu erregen, gelingt es Atlan, den genuesischen Kapitän zu treffen. Auch dieser erhält Seekarten, glaubt aber nach wie vor fest daran, nach Indien zu segeln. Atlan erinnert sich erneut an die Vergangenheit, und zwar an ein Degenduell mit dem italienischen Briganten Mariotto Caducci nahe Siena, das circa 1410 stattgefunden haben muss.

Nach gut einem Monat Aufenthalt segelt Atlan weiter nach England, wo er in einer Kneipe den Seefahrer Giovanni Caboto, der sich John Cabot nennt, trifft und ihm gegen einen zehnprozentigen Anteil an den Bonifikationen ebenfalls Seekarten überlässt. Bevor er abreist, kauft er in einer Kneipe die jungen Frauen Deirdre und Susanna frei und nimmt sie mit.

Die ROSE segelt weiter über Valencia und Barcelona nach Toulon, wo es zu einem zufälligen Treffen mit Amerigo Vespucci kommt. Atlan, der sich Condottiere Atlancar di Arcon nennt, gibt auch diesem Entdecker Seekarten. Die Reise geht mit Monique weiter nach Milano, das von den Sforza regiert wird. Atlan hält sich zusammen mit seinem Roboter Rico längere Zeit in der Werkstatt von Leonardo da Vinci auf. Kurz vor Einbruch des Winters hilft er, einen großen Handelszug vor einem Überfall zu retten. Auch Rico gibt Leonardo hilfreiche Hinweise. Nach einigen Gesprächen mit Ludovico Sforza verlassen die drei im Frühjahr die Stadt.

In Lissabon begegnet Rico bei einem Buchhändler dem Kapitän Vasco da Gama und schenkt diesem Seekarten. Atlan und Monique verbringen angenehme Tage in Le Sagittaire, bevor sie mit der ROSE weitersegeln. Susanna hat sich in Beaumont verliebt, sie bleibt. Deirdre geht aber mit auf die Reise. Nahe Oran schlägt die ROSE mit ihrer überlegenen Bewaffnung drei Piratenschiffe zurück und segelt die Westküste Afrikas entlang. Dann geht es den Niger entlang nach Gao, wo es Atlan gelingt, dass er und seine Begleiter als Berater des örtlichen Herrschers Askia Mohamed akzeptiert werden. Sie unterstützen die Entwicklung der örtlichen Kultur, aber auch den Ersten Krieger N'Darcala bei Gefechten gegen Feinde des Reiches. Alle Besatzungsmitglieder und auch Deirdre finden Lebenspartner und bleiben im Reich am Niger. Rico und Atlan verabschieden sich schließlich mit dem Gleiter, die ROSE lassen sie zurück. Das Schiff wird Jahre später durch Blitzschlag vernichtet.

Nach gut zweijähriger Abwesenheit kehren Atlan und Rico nach Beaumont zurück. 1498 ziehen sie sich in die Kuppel zurück, nachdem da Gama Indien erreicht hat. 1503 weckt Rico den Arkoniden erneut, lässt Monique aber schlafen. Im Mai 1504 ist Atlan in Florenz, wo er da Vinci besucht, der sich mittlerweile in dieser Stadt aufhält. Da Vinci will Lisa Gherardini, die auch »La Gioconda« genannt wird, die Frau eines reichen, aber alten Kaufmanns malen. Sie lächelt aber nicht. Das ändert sich erst, als Atlan erscheint. Lisa und Atlan verbringen leidenschaftliche Monate in einer Hütte, während das berühmte Porträt der Mona Lisa entsteht. Dann geht Atlan nach Beaumont, wo er einige Monate mit diversen Bauerntöchtern verlebt, bevor er sich im Winter verabschiedet und in den Tiefschlaf zurückkehrt.

Anmerkung

Personenregister

Bartolomeo Diaz Portugiesischer Seefahrer
Atlan da Gonozal alias Arcantal alias Atlancar di Arcon Der Arkonide als Helfer vieler Entdecker und als Geliebter der »Mona Lisa«
Monique de Beauvallon Atlans Gefährtin
Martin Behaim Gouverneur der Azoren
Cristobal Colon Entdecker Amerikas im Auftrag Spaniens
Giovanni Caboto, genannt John Cabot Entdecker in englischen Diensten
Deirdre Eine Frau aus England
Susanna Eine Frau aus England
Amerigo Vespucci Ein Entdecker
Rico Der Roboter unterstützt wie gewohnt seinen Gebieter.
Leonardo da Vinci Universalgenie
Ludovico Sforza
Vasco da Gama Portugiesischer Entdecker
Askia Mohamed Herrscher von Gao
N'Darcala Erster Krieger
Lisa Gherardini Die Mona Lisa hat eine Liaison mit Atlan.