Unter fremden Sternen

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10. Kurzgeschichten

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 300)
PR-TB-300.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Unter fremden Sternen
Untertitel: 6 Storys von Perry Rhodan Autoren
Autor: Horst Hoffmann (Hrsg.)
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: März 1988

Handlung

Das Buch enthält sechs Storys zum 25-jährigen Bestehen der Planetenromane. Dieser Band war ursprünglich als Jubiläumsband Nr. 8 geplant. Je eine Story von Arndt Ellmer und Peter Griese wurden nicht in diesen Band aufgenommen und erschienen später in Fanzines.

Proben für Eurydike (von Marianne Sydow)

Quammelruy ist ein Matten-Willy auf der Raumstation R-1972 UNKATORUN. Da dort nur Routinebetrieb herrscht, ist es die Hauptaufgabe des Kommandanten, auf ihr den Freizeitbetrieb aufrechtzuerhalten, so dass es der Besatzung nicht langweilig wird. Ein Element dieser Politik ist das Unterhalten einer Theatergruppe, die jede Woche ein neues Stück zu spielen hat. Wegen dieser Anforderungen entschloss sich der Verantwortliche, Western des 20. Jahrhunderts zu dramatisieren, da ja diese immer den gleichen Plot haben. Auch Quammelruy gehört zu dieser Theatergruppe, er darf in den Stücken immer die Tiere spielen, da es an Bord keine echten gibt. Und wenn er mal einen Menschen spielen darf, dann ist dies immer eine Leiche. Doch Quammelruy möchte mehr, auch er will einmal eine richtige Sprechrolle haben.

Er klagt Doc Hurley, dem Bordarzt, sein Leid, und dieser teilt ihm mit, dass Harsten, der neue Kommandant, einen neuen Regisseur hat kommen lassen, um bei dem nächsten Theaterfestival der Raumstationen zu gewinnen. Maraston, so der Name des neuen Regisseurs, ist nach Hurleys Kenntnis aber ein Has-been.

Quammelruys Audition beim Anbordgehen des Regisseurs klappt auch nicht, zudem ist Maraston ein ziemlich arrogantes Ekel.

Maraston erklärt, dass er ein neues, modernes Stück namens »Eurydike oder die Gesänge aus dem Wandschrank« inszenieren wird. Das Stück fällt bei den Schauspielern bereits während des Probelesens durch – die Schauspieler weigern sich, dies zu spielen. Zwei verlassen die Truppe, Harsten lässt sie deshalb wegen Meuterei festnehmen.

Quammelruy wird als nicht verwendbar ausgesondert und klagt Hurley alles Leid. Der frisch eingetroffene Laborant Odjar weiß Rat, Quammelruy soll sich, als Topsider verkleidet, ins Theater schleichen und anlässlich des topsidischen Verbrüderungsfestes Maraston ein mit Schlafmittel versetztes Spezialgetränk anbieten, denn er, Odjar, habe gegen Maraston noch einiges in der Hinterhand.

Das Verabreichen des Trankes funktioniert auch wie geplant.

Noch hat der Trank keine sichtbaren Folgen hinterlassen, man schaut gerne bei der Probenarbeit zu, denn er gibt den kapriziösen Regisseur par excellence.

Nach ein paar Tagen, als Maraston wieder einmal die Hauptdarsteller bis aufs Blut reizt, stürmt plötzlich Maraston den Saal und geht auf Maraston los. Der Kampf der beiden wird zu einer perfekten Slapstickfarce. Schließlich stellt sich heraus, dass einer der beiden Quammelruy war, der den Regisseur perfekt gespielt hat. Der echte Maraston und Harsten machen gute Miene zum bösen Spiel, denn sie wissen, dass sie ihre Kompetenzen weit überschritten haben, beide scheiden bald aus dem Dienst aus und eröffnen auf Terra eine Kunstschule. Das Stück »Proben für Eurydike« mit Quammelruy in der Hauptrolle gewinnt den Wettbewerb, und Quammelruy erhält den Preis für die beste schauspielerische Leistung.

Das Transformsyndrom (von Kurt Mahr)

Der eingefleischte Perry-Rhodan-Fan Uwe Hallenbroich wird von dem Kosmokraten Julius Mönkemeyer in einen Nebenzweig des Perryversums entführt, wo er ihm dabei helfen soll, Vishna aus der Gewalt Galbraith Deightons zu befreien. Mönkemeyer wusste jedoch nicht, dass Vishna eine MADE in ihrem KOHL hatte, und sie sich jederzeit hätte selbst befreien können. Unter KOHL verstehen die Kosmokraten das Kosmokratische Optionsbedingte Handlungsfähigkeits-Limit, ein Ergebnis des Transformsyndroms, das ihnen diesseits der Materiequellen nur die Mitnahme dreier übermenschlicher Fähigkeiten gestattet. Eine dieser Fähigkeiten ist die MADE, oder Multi-Adaptive Destabilisierungs-Einheit.

Durch Mönkemeyers Fehler ist vorübergehend ein wichtiger Plan der Kosmokraten zur Erhaltung des Moralischen Kodes gefährdet, was Mönkemeyer mit einem Zeitparadoxon lösen kann. Hallenbroich wird nicht mehr gebraucht und nach einigen Erklärungen der Zusammenhänge durch Mönkemeyer in das Realuniversum zurückversetzt.

Anmerkung: Diese Geschichte kann nur sehr eingeschränkt als kanonisch betrachtet werden. Vielmehr sollte hier die Frage beantwortet werden, warum die Autoren keine Geschichten hinter den Materiequellen spielen lassen.

Unter dem Regenbogen (von Robert Feldhoff)

Anmerkung: In der Archiv-CD1 sind als Handlungsjahre 2130, 2145, 2160 angegeben.

Um 2130 soll das Siedlerschiff HENRY FORD Auswanderer, die überwiegend aus Milano in Italien stammen, zu einer Kolonialwelt bringen. Zu ihnen gehört eine Familie, deren ältestes Mitglied Großvater Paolo ist. Dessen Enkel Tervore ist entsetzt, als ein Hypersturm das Schiff trifft. Paolo stirbt und alle Überlichttriebwerke und der Hyperfunk werden zerstört. Die HENRY FORD landet auf einem paradiesisch wirkenden Planeten, der Neu Milano getauft wird, und errichtet eine Kolonie.

Jahre vergehen. Die Siedler finden Artefakte einer ausgestorbenen Rasse, und dann stoßen sie auf eine Bedrohung: Die Indus sind sehr aggressive Tiere, die alles fressen, was sie finden können, und zu feinem Staub zerlegen. Es handelt sich offenbar um ein fehlgeschlagenes Produkt genetischer Manipulationen.

Die Siedler müssen den Indus fast den ganzen Planeten überlassen, und diese zerstören durch ihr Fressen die planetare Ökologie. Wüsten entstehen. Missgebildete Kinder werden geboren. Schließlich, Tervore ist ein alter Mann, stirbt er bei einem Angriff der Indus.

Spiegelkabinett (von Ernst Vlcek)

Alaska Saedelaere, Gänger des Netzes, erhält Hinweise auf eine Stadt der Querionen. Er findet diese auf der Welt Liav, die von Eingeborenen, den Liavern, bewohnt wird. Saedelaere erhält Zugang zu zahlreichen Parallelwelten. In einer davon lebt er jahrhundertelang glücklich mit Kytoma zusammen, ehe er sich zur Rückkehr entschließt.

So viele Sterne am Himmel, und irgendwo dort oben du (von Horst Hoffmann)

Das Mädchen Sandy Thorn ist 1980 siebzehn Jahre alt und lebt in einem heruntergekommenen Teil von London. Sandy glaubt, Gedanken lesen zu können, und verzweifelt regelrecht daran, so dass sie Drogen und Alkohol konsumiert und an Selbstmord denkt. Dann meint sie, eine fremde Stimme zu hören, und empfängt diese immer deutlicher. Sie bekommt regelrechte Bilder von einer fremden Welt.

Sandy ändert ihr Leben, löst sich von den Drogen und studiert. Ihre Noten werden gut, und 1984 hat sie Biologie und Psychologie studiert und die Raumakademie abgeschlossen. Unter dem jungen Leutnant Julian Tifflor gehört sie zur Crew des Raumschiffes CEPHYR, das auf Kapella II einen Stützpunkt errichten soll.

Auf Kapella II erkennt sie, dass die mentalen Botschaften, die sie empfangen hat, sie hierher führen wollten. Sie trennt sich von den anderen Raumfahrern und läuft in den Urwald, wo sie auf eine Riesenpflanze trifft, die an eine Venusfliegenfalle erinnert. Diese Pflanze ist telepathisch begabt. Sandy und die Pflanze verschmelzen, bevor jemand es verhindern kann. Der Telepath John Marshall, der die Gruppe begleitet, kommt hinzu und erzählt, er habe stets mentalen Kontakt zu Sandy gehabt, sie habe aber sich offenbar für ihr eigenes Schicksal entschieden.

Anmerkung: Die Handlung im Jahr 1984 spielt noch vor dem Ende des Zyklus Die Dritte Macht. Tifflor und Marshall sind zu dieser Zeit eigentlich in M 13 unterwegs.

Semmel's Hot Shots (von Peter Griese)

Im Jahre 446 NGZ haben sich die Siganesin Jizi Huzzel und die beiden Zataras Comanzatara und Huakaggachua nach Swoofon zurückgezogen. Ein Mordanschlag von Schergen des Sothos ist gescheitert. Da wird der Auftritt einer besonderen Musikgruppe angekündigt, die sich »Semmel's Hot Shots« nennt und aus sieben Terranern und einem Ara besteht, die antike Instrumente spielen. Die Zataras wollen unbedingt das Konzert besuchen.

Jizi versteckt sie in ihrem Roboter Dart Hulos. Die Zataras sprechen stark auf die Musik an. Verzückt erkennen sie, dass sie in Wahrheit aus Tarkan stammen, und zwar aus der Galaxie Hangay. Das ganze gefällt ihnen so gut, und sie hoffen auf noch mehr Informationen, dass sie weitere Konzerte besuchen. Jizi ist aber misstrauisch. Sie geht mit und erkennt, dass es sich um eine Falle des Sothos handelt. Die Musiker sind in Wahrheit Killer im Auftrag des Sothos, die die Zataras töten sollen. In letzter Sekunde kann sie ihre Freundinnen warnen. Die lösen mit Hilfe ihrer Kräfte eine Explosion aus, die die Bühne verwüstet, und retten sich und Jizi per Teleportation.

Personenregister

Quammelruy Ein Matten-Willy – und Schauspieler
Doc Hurley Bordarzt der Raumstation R-1972
Harsten Der neue Kommandant der Raumstation R-1972
Maraston Der neue Regisseur
Odjar Ein Laborant
Uwe Hallenbroich Ein Perry Rhodan-Fan aus der Realwelt
Julius Mönkemeyer Ein Kosmokrat...?
Vishna Eine gefangene Kosmokratin
Galbraith Deighton Sicherheitschef der Kosmischen Hanse
Paolo Italienischer Kolonist
Tervore Sein Enkel
Alaska Saedelaere Gänger des Netzes
Kytoma Alaska Saedelaeres Gefährtin
Sandy Thorn Sie glaubt, eine Telepathin zu sein
Leutnant Julian Tifflor Besatzungsmitglied der CEPHYR
John Marshall Telepath
Jizi Huzzel Siganesin
Comanzatara Zatara
Huakaggachua Zatara