Todesquelle Jungbrunnen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 328)
PR-TB-328.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Todesquelle Jungbrunnen
Untertitel: Im Bannkreis des Shinja – das Organ-Syndikat verbreitet Angst und Schrecken
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Juli 1990
Handlungszeitraum: 425 NGZ
Handlungsort: Tagor, Sciptar IV

Handlung

Iruna von Bass-Teth, die Agentin des Energiekom­mandos, erhält 425 NGZ einen neuen Auftrag. Auf dem akonischen Kolonialplaneten Tagor ist der Minister für Außenhandel an unerklärlichem Herzstillstand gestorben, obwohl er erst 121 Jahre alt war. Es handelt sich keineswegs um den ersten entsprechenden Fall in den letzten Monaten. Direktor Nafur von Acheron, ein Cyborg, verdächtigt die LFT bzw. die Kosmische Hanse.

Gemeinsam mit ihrem Partner Gimron von Tapur, einem kleinen, leicht behinderten Mann, begibt sich Iruna nach Tagor. Die Tarnidentität der beiden sind der gäanische Arzt Kameha Oawu und dessen Tochter Morea, eine bekannte Schriftstellerin. Eine Autopsie zeigt, dass neben dem Herz auch noch die Leber des Toten aus unbekannten Gründen versagt hat. Als die beiden sich dann Zugang zu Verschlussdateien der Pathologie verschaffen, stellen sie fest, dass in 17 von 19 Todesfällen multiples Organversagen die Todesursache war.

Als Iruna und Gimron über ihren örtlichen Kontaktmann, den Reeder Tapthar von Kelios, ihre Erkenntnisse an die Zentrale melden, erhalten sie wenig später einen Rückrufbefehl. Sie wundern sich sehr und wollen dem Befehl nicht gleich gehorchen, sondern suchen noch einmal die Pathologie auf. Dort finden sie den Pathologen ermordet vor: Eine Rose steckt in seinem Hals, die mit dem Pfeilgift Nughrain von der Dschungelwelt Guptar versehen wurde. Die Agenten trennen sich. Iruna forscht im Computerraum nach und wird dort von einem Roboter angegriffen, überlebt aber dank ihrer guten Reflexe. Gimron meldet sich nicht mehr und bleibt verschwunden.

Iruna ruft die Polizei. Eine Infrarotanalyse zeigt, dass der Pathologe von einem Unsichtbaren – vermutlich mit einem Deflektor getarnt – getötet wurde. Iruna spielt ihre Rolle weiter und kann sich unter einem Vorwand nochmals Computerzugang verschaffen. Sie findet Daten über neuartige, abstoßungssichere Organtransplantate und eine Adresse der Firma, die diese vertreibt: Agentur Jungbrunnen. Dann kehrt sie in ihr Hotelzimmer zurück und wird dort prompt überfallen, kann die Angreiferin, eine Ara, jedoch überwältigen. Da attackiert ein zweiter, von einem Deflektor verborgener Unbekannter und wirft eine Desintegratorbombe. Iruna feuert zurück und trifft den Gegner, aber die Ara wird von einem Detonatorschuss getötet.

Daraufhin legt Iruna ihre Agentenkampfausrüstung an und begibt sich zum Gelände der Agentur Jungbrunnen, gerät aber in eine Falle in Form eines Hochenergie-Plasmabrenners in einer großen Halle. Im letzten Augenblick wird die Anlage abgeschaltet. Iruna kämpft mit zwei Gegnern und paralysiert diese. Sie stellt fest, dass einer der beiden schwer verletzt ist, bevor dieser stirbt – offenbar der Eindringling aus ihrem Hotelzimmer. Dann kann Iruna Gimron befreien. Er berichtet, dass ihn zwei Akonen und eine Ara in eine Jagdhütte gebracht und brutal verhört hätten. Sie wussten, dass er Agent des Energiekommandos ist, also muss es einen Verräter geben. Dank der Droge status absentis konnte Gimron schließlich seinen Tod vortäuschen. Dann hörte er im Gespräch die Begriffe »Lager Yppon« und »Sciptopisten«.

Gimron und Iruna haben das Problem, dass sie nicht mehr wissen, wem sie trauen können. Gimron war jedoch vor sieben Jahren schon einmal in einer Agentenmission auf Tagor und schlägt vor, die »Hexe« Banshee-Noyah aufzusuchen. Vorher verwischen beide ihre Spuren, indem sie die Hochenergiebrenner überladen.

Die Hexe lebt in einer einsamen Gegend. Sie spricht wie ein Orakel und warnt vor der »Rose des Shinja«, kann aber berichten, dass es eine uralte Stadt namens Yppon gibt, die vor einigen Jahren entdeckt wurde und unter Wasser liegt. Sie soll älter sein als die akonische Besiedlung, und die Hexe kennt die ungefähre Position. Mit einem Gleiter brechen Iruna und Gimron auf. Unterwegs beobachten sie den Absturz eines anderen Gleiters und bergen dessen Insassin, Airudna von Garzom, die einen Lungen- und Niereninfarkt erlitten hat. Dann begeben sie sich als angebliche Reporter von Interstellar Video Sphinx, die einen Bericht über die Besiedelungsgeschichte schreiben, in die Stadt Yppon.

Unter Wasser entdecken sie Spuren einer alten Kultur, aber keine Lebewesen. Dann werden sie von automatischen Impulswaffen beschossen, ehe zwei Terraner sie angreifen. Die beiden Agenten töten die Angreifer, doch als zwei TARA-III-UH-Roboter erscheinen, kapitulieren sie. Gas betäubt alle beide.

Als Iruna erwacht, sieht sie sich einem Überschweren namens Leticron II gegenüber, der ihr sagt, der »Shinja« fordere Gimrons Mitarbeit, sonst werde sie zu einem Cyborg umgewandelt. Es geht um das Rätsel des Organversagens. Eine genaue Autopsie einer Leiche ergibt, dass die Transplantate artfremdes Gewebe zu sein scheinen. Auf Gimrons Nachfrage nach der Quelle der Transplantate befiehlt die Stimme eines Unbekannten – des Shinja – sie zu den Sciptopisten zu bringen.

Das Raumschiff BORSEN DSYR fliegt die Agenten zum Planeten Sciptar IV, einer Todeswelt mit einer extrem aggressiven Fauna, wo zwei Beiboote landen. Ein Akone und ein Terraner erklären den beiden, dass die Sciptopisten eine unintelligente örtliche Spezies sind, die eine perfekte Mimikry beherrscht, das heißt jede Gestalt blitzschnell annehmen kann und sich so den örtlichen Raubtieren zu entziehen vermag. Nach der Landung fallen unerwartet alle elektronischen und positronischen Systeme aus. Dann greifen aggressive Lebewesen an. Bis auf die beiden akonischen Agenten sterben alle gelandeten Menschen. Ein Symbiont, der sich Simbi nennt, wechselt von einem der Terraner auf Gimron über.

Die Sciptopisten retten jedoch Iruna und Gimron. Sie sind telepathisch begabt und sehr wohl intelligente Wesen, die sich selbst Muun nennen. Iruna und Gimron erkennen die Wahrheit: Die Organhändler haben die Sciptopisten versklavt und gezwungen, ihre Fähigkeit einzusetzen, um als Ersatzorgane für zahlungskräftige Kunden zu fungieren. Mithilfe von Elektroschocks wurde ihr Bewusstsein betäubt. Wurden aber zwei Organe implantiert, löste dies ein Wiedererwachen des Bewusstseins der Muun und in der Folge ein Organversagen aus.

Mithilfe der Sciptopisten, die die Crew beeinflussen, können Iruna und Gimron ein Beiboot in ihren Besitz bringen. Sie fliegen Richtung Akon, aber der Kurs wird durch automatische Anlagen geändert. Das Schiff steuert ein namenloses System mit einer blassroten Sonne an und landet. Dann verlangt eine Stimme, das Schiff zu verlassen, oder es werde sich selbst zerstören. Iruna und Gimron gehorchen. Sie sollen einzeln einen Transmitter benutzen, tun auch dies und finden sich getrennt in einem akonischen Palast wieder.

Gimron entdeckt Iruna, in deren Hals eine vergiftete Rose des Shinja steckt. Er kommt gerade noch rechtzeitig dazu und kann den Symbionten Simbi dazu bringen, das Gift Irunas Körper zu entziehen. Doch in diesem Moment greift der Shinja an. Gimron überlebt den Angriff nur, da er stolpert und die geworfene Rose ihn verfehlt. Dann wird Simbi aktiv und attackiert den Shinja und tötet ihn mit dem aus Iruna aufgenommenen Gift. Als die Maske des Shinja entfernt wird, stellt sich dieser als der Erste Direktor des Energiekommandos heraus! Simbi war im Übrigen der Partner eines Hanse-Spezialisten.

Wenig später treffen Hanse-Spezialisten ein, die ebenfalls gegen das Organsyndikat ermittelt hatten. Die Organisation wird zerschlagen und Gimron der nächste Direktor des Energiekommandos.

Personenregister

Iruna von Bass-Teth alias Morea Akonische Spezialagentin
Nafur von Acheron Der Leiter des Energiekommandos spielt ein Doppelspiel.
Gimron von Tapur alias Kameha Oawu Akonischer Spezialagent
Tapthar von Kelios Kontaktmann
Banshee-Noyah Eine »Hexe«
Airudna von Garzom
Leticron I Ein Überschwerer
Simbi Ein symbiotisches Wesen