Die Gottes-Maschine

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Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 349)
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Titel: Die Gottes-Maschine
Untertitel: Die Karriere eines Zauberers – ein Mann strebt nach der absoluten Macht

(Taschenheft) Semiramis Carrefour ist eine Agentin der Kosmischen Hanse – ihr Gegner ist ein Mensch mit Drang zur absoluten Macht
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Dirk Schulz / Horst Gotta (Taschenheft)
Erstmals erschienen: April 1992
Handlungszeitraum: 113 NGZ
Handlungsort: Rashdool
Zusätzliche Formate: Taschenheft 3 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Im Jahre 113 NGZ erregt eine Reihe von Diebstählen seltener Sub­stanzen und High-Tech die Aufmerksamkeit der Kosmischen Hanse. Rufer Green, ein Sicherheits­mitarbeiter, erlebt einen Diebstahl selbst mit. Zu seiner Verblüffung wird die Tat durch einen Baum, der plötzlich an einer geeigneten Stelle wächst, sowie durch eine Gruppe von Insekten und von Fledertieren ausgeführt. Eine genauere Untersuchung zeigt, dass es sich um keinen Einzelfall handelt. Es bleibt aber unklar, wie der oder die Unbekannten die Pflanzen und Tiere entsprechend manipulieren konnten, und ob vielleicht sogar Mutanten im Spiel sind.

Die Lage wird jedoch noch schlimmer: eine Analyse der bisher gestohlenen Objekte ergibt eine siebzigprozentige Wahrscheinlichkeit, dass die Diebe planen, einen Nullzeitdeformator zu bauen. Reginald Bull setzt daher ein neues Spezialistenteam, bestehend aus der Hanse-Spezialistin Semiramis Carrefour, einer sehr attraktiven Terranerin, und dem Roboter Purple Procter, auf den Fall an.

Dem Dieb soll eine Falle gestellt werden, denn es ist bekannt, dass er schon einmal vergeblich versucht hat, an Sextagonium zu gelangen. Zu diesem Zweck wird auf einer Ausstellung im Rigel-Sektor – in diesen Sektor weisen einige Spuren der Diebstähle – eine gewisse, für den Bau eines Nullzeitdeformators aber nicht ausreichende Menge Sextagonium präsentiert werden.

Bei der Ausstellung lernt Semiramis den Zauberer Thymidon kennen, der beeindruckende Illusionstricks vorführt. Sie hält ihn sofort für verdächtig. Leider stellt Purple Procter aber einige Zeit später fest, dass das Sextagonium inzwischen gestohlen wurde und Thymidon vor kurzer Zeit abgereist ist. Es ist aber bekannt, dass er im Asyl zu Rashdool arbeitet, womit das nächste Flugziel feststeht.

Semiramis und ihr Roboter fliegen nach Rashdool, einem teilweise primitiven Planeten, dessen Besonderheit das genannte Asyl ist, in dem sich Schwerverbrecher gegen entsprechende Zahlung exterritorial vor dem Zugriff der GAVÖK verbergen können. Beide mieten ein Zimmer im Hotel »Zum Singenden Barbaren« an, dessen Wirt Gharhyn sie begrüßt.

Bei ihren Nachforschungen werden Semiramis und Procter nachts von sechs Menschen mit Dolchen bedroht, aber Semiramis kann dank ihrer guten Nahkampffähigkeiten drei davon ausschalten, woraufhin die anderen die Flucht ergreifen. Zuschauer, die die Dolche betrachten, warnen sie vor dem Magier Thymidon.

Das Asylviertel selbst ist abgesperrt und streng bewacht. Beim weiteren Gang durch die Stadt hört Semiramis an einem Wunschbrunnen, in den die Bewohner Steine werfen, um zu den Göttern zu beten, eine interessante Legende: Im Brunnen befinden sich sieben Glocken. Schafft es jemand, alle sieben gleichzeitig erklingen zu lassen, so ist das Ende der Götter gekommen. Semiramis und Procter bemerken weiterhin, dass sie von Tieren verfolgt und beobachtet werden.

Sie bitten den Wirt um Hilfe, doch dieser hat große Angst, als er hört, dass sie sich für Thymidon interessieren. Kurz darauf retten sie ihm das Leben, als eine Küchenpflanze schlagartig ins Riesenhafte wächst und ihn zu erwürgen droht. Bevor aber eine weitere Handlung möglich ist, greifen Tausende von Ratten an. Eine Flucht scheitert, Semiramis und Procter werden überwältigt.

Semiramis erwacht erst wieder in einem Zimmer. Sie ist nackt, aber ihre Kleidung liegt bereit, so dass sie sich wieder anziehen kann. Kurz darauf erscheint Thymidon, der sie als seinen Gast bezeichnet. Beide führen ein längeres Gespräch. Thymidon gibt die Diebstähle offen zu, aber auf die Frage, ob er wirklich einen Nullzeitdeformator bauen will, meint er, das wäre zwar eine reizvolle Idee, aber er habe gänzlich andere Absichten. Ihm fehle es nur noch an Luurs-Metall, dann werde er Semiramis, die ihm sehr gefällt, sein Werk vorführen.

Purple Procter kann sich inzwischen aus seiner Gefangenschaft befreien und beginnt, seine Umgebung zu erkunden. Offenbar befindet er sich in einer Turmanlage.

Thymidon redet erneut mit Semiramis und eröffnet ihr, dass er in der Lage sei, Tiere und Pflanzen zu kontrollieren, und bald über grenzenlose Macht verfügen werde, denn er habe die Absicht, ein Gott zu werden. Anschließend lässt er Semiramis für die Nacht allein. Diese wird von Procter kontaktiert, der sie finden konnte. Beide informieren sich gegenseitig, dann kehrt Procter in die Keller der Anlage zurück, in denen er riesige Reaktoren gefunden hat.

Am nächsten Morgen holt Thymidon Semiramis ab, und sie ist dabei, als er Luurs-Metall aus Banknoten extrahiert. Dann stellt er seine »Gottes-Maschine« fertig und nimmt sie in Betrieb. Semiramis gibt Procter eine heimliche Funkmeldung durch, dass er die Reaktoren ausschalten soll, aber Thymidon entdeckt dies und kann dank seiner neuen Kräfte sofort Gegenmaßnahmen einleiten. Procter wird schwer beschädigt, was Semiramis sehr entsetzt. Auf die Frage, warum der Roboter ihr so viel bedeute, teilt Semiramis Thymidon mit, dass Procter gar kein Roboter sei. Die Hülle platzt durch Thymidons Kräfte auf und gibt den Hanse-Spezialisten Purple Procter frei, der an einer schweren Infektion leidet und daher auf den Robotkörper angewiesen ist.

Damit sind aber die Überraschungen nicht zu Ende, denn als Thymidon Semiramis seine Zuneigung eröffnet, erwidert diese, dass sie in Wahrheit ein Androide sei. Thymidon ist außer sich vor Wut, Semiramis soll hingerichtet werden. Dazu wird sie durch Thymidons Macht aus dem Turm in die Stadt nahe dem Wunschbrunnen teleportiert, wo sie schon die Henker erwarten. Als letzten Wunsch äußert sie, ein Gebet sprechen zu dürfen, und bittet um Gebetssteine.

Der Wunsch wird gewährt. Dank ihrer androidischen Fähigkeiten vermag Semiramis, die Steine so zu werfen, dass alle sieben Glocken gleichzeitig erklingen, womit das Ende der Götter stattfindet. Eine gewaltige Explosion tötet Thymidon und zerstört die Gottes-Maschine.

Im Epilog erhält Reginald Bull die Abschlussauswertung. Die Wissenschaftler der Hanse sind der Meinung, dass die Maschine vom Prinzip her funktionstüchtig war, ein Mensch sie aber niemals für mehr als ganz kurze Zeit hätte erfolgreich beherrschen können. Bereits Thymidons Willenskraft müsse ganz außergewöhnlich gewesen sein.

Bull lässt alles zur Geheimsache erklären. Außerdem gibt er Anweisung, das Androiden-Projekt Syntho 500, dessen Prototyp Semiramis war, einstellen zu lassen.

Personenregister

Rufer Green Sicherheitsmitarbeiter
Reginald Bull Hanse-Sprecher
Semiramis Carrefour Androidische Hanse-Spezialistin
Purple Procter Hanse-Spezialist mit Robotkörper
Thymidon Ein »Zauberer«
Gharhyn Gastwirt