Abstieg in die Tiefe

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 356)
PR-TB-356.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
PR-TB-H-099-100.jpg
© Zaubermond Verlag

Titel: Abstieg in die Tiefe
Untertitel: Es beginnt mit einem Alptraum – und endet im Grauen
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: November 1992
Handlungszeitraum: 1170 NGZ
Handlungsort: Terra
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 65
Zaubermond Planeten­roman 99/100 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Lisa Cunning ist eine Terranerin, die im Jahre 1170 NGZ als Abteilungs­leiterin bei der ZORN-Körperschaft, dem größten privaten Forschungsunternehmen der Erde, beschäftigt ist. Die ZORN-Körperschaft unterhält in Terrania City eine riesige Forschungsanlage, die bis zu 9 Kilometer in die Tiefe ausgedehnt ist und aus würfelförmigen Elementen von je 80 Meter Kantenlänge besteht, die beliebig umgruppiert werden können. Das Team von Lisa Cunning arbeitet an der Entwicklung neuartiger Hypnoprojektoren. Sie hat eine kleine Tochter namens Saddie und einen Lebensgefährten, der Nino heißt, vernachlässigt beide aber stark zugunsten ihrer Arbeit.

Eines Tages, als Lisa zum Dienst erscheint, stellt sie fest, dass eine große Umorganisation im Gange ist. Sie soll sich beim Direktor Vender Gatt melden, teilt ihr Kollege Moby Groening mit. Gatt, ein nur 1,48 m großer Mensch, der behauptet, ein Marsianer zu sein, teilt ihr mit, dass ihre Abteilung in die Tiefe in Sektion DCV 300 verlegt wird. Außerdem soll sie den Projektfortschritt beschleunigen. Sie bekommt einen Datenträger mit Unterlagen. Als Lisa diesen betrachtet, hat sie erhebliche Bedenken, denn die neuen Parameter machen es möglich, die Hypnoprojektoren als Waffen zu verwenden. Sie geht nochmals zu Gatt, doch dieser beschwichtigt, und Lisa beginnt mit der Arbeit.

14 Tage vergehen. Mony Groening hat vor einigen Jahren seine Lebenspartnerin durch ein exotisches Virus verloren, seine beiden Kinder liegen seitdem im Koma. Er stürzt sich daher sehr in die Arbeit. Die Fortschritte sind gewaltig, und erste Tests mit Simulacra verlaufen erfolgreich. Lisa Cunning hat aber immer noch Zweifel und beginnt eigene Recherchen. Sie wundert sich, warum die riesige Forschungsanlage, die direkt nach der Monos-Herrschaft begonnen wurde, in Abweichung von den ursprünglichen Plänen nur einen zentralen Antigravschacht besitzt, und findet im Syntron heraus, dass die Pläne auf direkte Anweisung Normell Zanders, eines der Unternehmensgründer, geändert wurden. Sie kann eine eigentlich gelöschte, entsprechende Anweisung entdecken.

Eine weitere Woche vergeht. Lisa erfährt, dass ihre Abteilung DCV 300 als top secret gilt und von der Kommunikation mit den anderen Bereichen abgetrennt wurde. Daraufhin befasst sie sich mit der Geschichte von ZORN. Die Gesellschaft wurde von Normell Zander, Oscan Orbis, Thumas Rix und Goslar Nadost gegründet. Die Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen ergeben das Wort »ZORN«. Bereits während der Bauarbeiten starben Rix und Nadost bei einem merkwürdigen Unfall. Vor neun Jahren verschwand Orbis spurlos mit einer Space-Jet beim Flug nach Olymp, und Zander hatte vor sieben Jahren einen Unfall, den er schwer verletzt überlebte. Seitdem wurde er in der Öffentlichkeit nicht mehr gesehen, aber kurz darauf erschien Vender Gatt als Direktor.

Lisa sucht weiter und findet Hinweise, dass in der Anlage eine illegale Waffenproduktion erfolgt. Sie begibt sich zum HQ-Hanse und will einen Hanse-Spezialisten sprechen. Sol Bachanan hört sich ihren Bericht an und verspricht, am nächsten Tag eine Inspektion vorzunehmen. Diese findet auch statt, doch sind alle verdächtigen Spuren nicht mehr zu finden. Lisa Cunning darf ihren Job dennoch behalten. Frustriert besorgt sie sich auf eigene Faust eine Spezialausrüstung, zu der siganesische Mikrowerkzeuge, ein Schutzanzug, ein Deflektor, eine Minisyntronik und ein Thermostrahler gehören. Sie hat in der Nacht starke Alpträume.

Dann verschafft sich Lisa Zugang zu den Wartungsschächten, die zwischen den Würfelsegmenten liegen. Sie will den »Grund«, die tiefste, unzugängliche Ebene, erreichen. Unterwegs gerät sie in eine lebensgefährliche Situation, als eine Umgruppierung von Segmenten erfolgt, und nur dank ihrer Syntronik, die ihr Steuerbefehle gibt, überlebt Lisa. Der »Grund« ist durch einen Schutzschirm abgeschirmt, aber Lisa kann durch eine Strukturlücke eindringen. Sie entdeckt eine automatisierte Fabrik, in der Transformkanonen hergestellt und mit einem Transmitter verschickt werden. Außerdem bemerkt sie, dass bereits fertige Hypnoprojektoren produziert worden sind! Aus einem Syntron entnimmt Lisa Daten, denen zufolge ihre Ablösung in Kürze geplant ist. Insgesamt gibt es wohl 16 Waffenprojekte in ZORN.

Lisa Cunning dringt noch tiefer vor, zur »Nullebene«. Dank eines Programms, das sie aus dem ihr von Gatt übergebenen Datenträger extrahieren konnte, knackt sie den Code eines Schlosses und erreicht eine Halle, in der in einem Lebenserhaltungstank die Reste eines Menschen liegen. Es handelt sich um Normell Zander, der sie bereits erwartet hat. Zander kann den Tank seit seinem Unfall nicht mehr verlassen. Beide reden, und Zander erklärt, er habe alle Mitgründer getötet, nur sein eigener Unfall sei ungeplant passiert. Dann eröffnet er ihr, dass sie sterben soll. Vorher erwähnt er noch, er habe einen Agenten in ihrer Abteilung platziert.

Im nächsten Moment trifft Vender Gatt ein. Er will Lisa töten. Sie wehrt sich und erkennt, dass es sich um einen Roboter handelt, den Zander mental fernsteuern kann. In höchster Not aktiviert Lisa verzweifelt ihre Mikrowerkzeuge, die ein Loch in den Lebenserhaltungstank schneiden. Zander stirbt, als die Flüssigkeit ausläuft, und damit kann sich auch der Gatt-Roboter nicht mehr bewegen.

Als Lisa glaubt, sie habe alles überstanden, trifft eine weitere Person ein: Es handelt sich um Moby Groening, der sie mit einer Strahlwaffe bedroht. Er war der Agent, dessen Kooperation Zander erreichte, indem er eine Heilung für seine Kinder in Aussicht stellte. Lisa Cunning will nicht sterben. Sie flieht, während Groening hinter ihr herfeuert, in die Produktionsanlagen. Groening verliert unterwegs seine Waffe, und beide bekämpfen sich aus nächster Nähe. Dabei rollen sie in den Frachttransmitter und werden versetzt, wobei Groening ungünstig landet und sich das Genick bricht.

Lisa wird kurz darauf von Topsidern festgenommen, denen die Raumstation, in die sie gelangt ist, gehört. Sie sind die Waffenkäufer. Nach einem Verhör soll Lisa in den Weltraum geworfen werden, um zu sterben. Da wird sie gerettet, als ein Unsichtbarer ihre Wachen ausschaltet. Es handelt sich um Sol Bachanan, der ihr erklärt, er ermittele schon geraume Zeit verdeckt gegen ZORN. Er weiß aber nicht, wie es beiden gelingen soll, die Station zu verlassen. Lisa übergibt ihm alle Aufzeichnungen und erzählt die von ihr aufgedeckten Hintergründe. Dann greift auch schon eine Übermacht von Topsidern an, und beide müssen fliehen. Sie gelangen in einem Raum, in dem mehrere Hypnoprojektoren stehen. Während Bachanan die Topsider ablenkt, kann Lisa die Projektoren programmieren und aktivieren. Damit setzt sie alle Topsider außer Gefecht.

Nach einem Notruf rettet ein Kommando der Kosmischen Hanse die beiden Terraner. Lisa ist wieder mit ihrer Familie vereint und verspricht, künftig mehr Zeit für sie zu haben.

Personenregister

Lisa Cunning Die Mutter und Abteilungsleiterin entdeckt ein dunkles Geheimnis
Saddie Ihre Tochter
Nino Lisa Cunnings Lebensgefährte
Vender Gatt Direktor der ZORN-Körperschaft
Moby Groening Kollege von Lisa Cunning
Normell Zander Einer der Gründer der ZORN-Körperschaft
Oscan Orbis Mitgründer
Thumas Rix Mitgründer
Goslar Nadost Mitgründer
Sol Bachanan Hanse-Spezialist