Die Kinder von Galagh

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 360)
PR-TB-360.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Die Kinder von Galagh
Untertitel: Sie kämpfen gegen eine unheimliche Bedrohung – und für die Zukunft ihrer neuen Heimat
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: März 1993
Handlungszeitraum: 1181 NGZ
Handlungsort: Galagh
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 65

Handlung

Im Jahre 1181 NGZ lebt Perry Rhodan ohne offizielle Funktion auf der Erde. Er besucht den älteren Terraner Ol'Laughley, der alleine in einer Hütte nahe dem Goshun-See lebt, und gratuliert ihm zu seinem 250. Geburtstag. Eine Flasche palpyronischer Huckelbeerenwein ist sein Geschenk. Ol'Laughley heißt eigentlich Laugh Biljakai. Einer seiner Söhne, Cleymans Biljakai, und seine beiden Enkelkinder sind vor einiger Zeit auf den neu besiedelten Planeten Galagh ausgewandert. Jetzt hat er einen seltsamen Geburtstagsgruß bekommen: Während der ältere Enkel, Zorran, ihm relativ kalt geschrieben hat, hat ihm seine kleine Enkelin Vanessa, die blind ist, ein Bild geschickt – mit der Aufschrift »für Perry Rhodan«. Rhodan nimmt das Bild mit.

Wieder zuhause, erwartet ihn eine Nachricht von Homer G. Adams, der ihn bittet, einige Raumkadetten der Kosmischen Hanse, die einmal Hanse-Spezialisten werden wollen, zu Ausbildungszwecken auf der ODIN mitzunehmen. Rhodan wählt nach dem Zufallsverfahren vier Kandidaten aus und lädt sie in seinen Bungalow ein. Die vier sind Juay Govern, eine Psychologin, Calina Kantars, genannt »Missbyte«, eine Kybernetikerin, Wedat Kossigun, genannt »Bugger«, ein Experte für Elektronik, und schließlich Ting Mansioll, Fachgebiet Kommunikation. Die Kadetten stellen sich auf Wunsch Rhodans gegenseitig vor. Dabei erfährt er auch, dass Missbyte einen Roboter gebaut hat, den sie Quetzalcoatl nennt. Als Testauftrag sollen die beiden Frauen das Bild Vanessas analysieren, während die beiden Männer eine Wanze auf der ODIN platzieren sollen.

Einige Zeit vergeht. Die Bildanalyse liefert ein merkwürdiges Resultat: Das Bild enthält einen ausführlichen Hilferuf in Braille-Schrift, demzufolge die Erwachsenen auf Galagh sich sehr seltsam verhalten und irgendetwas zu bauen begonnen haben, zugleich aber ihre Kinder und sich selbst vernachlässigen. Vanessas Onkel soll sogar ermordet worden sein. Rhodan ordnet den Start der ODIN an und nimmt die vier Kadetten – die beiden Männer waren bei ihrer Mission ertappt worden – mit. Dabei wird verwundert festgestellt, dass offenbar Unbekannte die Positionsdaten von Galagh in den Datenbanken verfälscht haben.

Dennoch ist es aber kein Problem, das System anzufliegen. Galagh ist der zweite Planet, er wird von einem sehr heißen und einem sehr kalten Nachbarn begleitet. Auf Funkrufe reagiert zunächst niemand, dann kommt die Aufforderung zu verschwinden. Als die ODIN dennoch landen will, erfolgt ein mentaler Angriff, der sogar die Schutzschirme durchdringt. Die Notautomatik rettet das Schiff, indem sie es auf Fluchtkurs fortbewegt. Rhodan lässt Raumsonden und eine Space-Jet zu Erkundungszwecken starten. Dann meldet Missbyte, dass ihr Roboter Quetzalcoatl wegen eines schlecht geschriebenen Fluchtprogramms die ODIN offenbar verlassen hat. Rhodan kann aber nichts für sie tun.

Der Funkkontakt zu den Sonden reißt wenig später ab, auch die Space-Jet muss wegen mentaler Attacken umkehren. Da kommt plötzlich ein Funkspruch von Galagh: Quetzalcoatl ist im Landeanflug! Er stellt Kontakt zu fünf Kindern, darunter Vanessa, her, die sich in die Wälder geflüchtet haben und dringend Hilfe brauchen. Vanessa erzählt, ihr helfe ein unsichtbarer Freund, den sie Galagher nennt. Dieser habe ihr gesagt, es liege eine Art Netz um Galagh, dessen Maschen so eng seien, dass Quetzalcoatl mit seinen 30 Zentimetern genau noch habe unbemerkt durchschlüpfen können. Das bringt Rhodan und die Kadetten auf eine Idee. Mit Mikrosonden werden die Bauteile eines Transmitters zu Quetzalcoatl geschafft und dort zusammengefügt. Dies ermöglicht es, die Kinder und Quetzalcoatl zu evakuieren.

Zwei Tage vergehen. Mikrosonden liefern erschreckende Bilder. Die Siedler scheinen vollkommen heruntergekommen und nicht Herr ihrer Selbst. Alle Raumschiffe wurden ausgeschlachtet, und sie scheinen eine Art riesiges Schwimmbecken zu bauen. Dann erzählt Vanessa im Auftrag Galaghers eine Geschichte, in der zwei Wesen, die sie Damniton und Ebiotrant nennt, sich bekämpfen und schließlich verbannt werden. Dies erinnert die Kadetten an Legenden aus diesem Raumsektor, der Vontrecal-Pyn heißt. Alle hier ansässigen Völker kennen ähnliche Geschichten von Wesen mit sehr ähnlichen Namen.

Rhodan lässt Spezialhelme gegen die mentale Beeinflussung anfertigen. Dann geht ein Team, zu dem neben Rhodan noch Mariaan ten Segura und Samna Pilkok aus der ODIN-Crew sowie Ting Mansioll gehören, per Transmitter nach Galagh. Eine Syntronanalyse hat folgendes ergeben: Vor circa 100.000 Jahren lebten in diesem Raumsektor zwei Völker, die Ebiorer und die Damniorer. Die Ebiorer lebten in Hitze und Feuer, die Damniorer in Kälte und Eis. Beide waren in einen erbitterten Krieg verwickelt, da sie nur sich für wahres Leben hielten, und bildeten jeweils ein Kollektivwesen. Schließlich griff eine dritte Macht ein und beendete den Krieg, indem sie die beiden Wesen in eine Art Gefängnis verbannte. Das Damniton wurde auf dem Mond Galaghers eingesperrt, das Ebiotrant in den unterirdischen Seen des Planeten. Jetzt scheinen die Siedler sie unbeabsichtigt befreit zu haben, was zu ihrer Versklavung für ihre Zwecke führte. Die Kinder sind aber gegen die mentale Beeinflussung immun.

Rhodan und seine Leute nehmen Cleymans, den Anführer der Siedler, gefangen, da sie ihn für den Sitz der Hauptpräsenz eines der beiden Wesen handeln, und setzen diese mit einem der Helme fest. Das gleiche passiert mit dem Führer der zweiten Siedlung. Galagher kommuniziert mit Rhodan und gibt ihm den Tipp, er müsse Alkohol verwenden, um mit beiden Wesen kommunizieren zu können. Es gelingt Rhodan, den Konflikt zu lösen und die Siedler zu befreien, indem er den Wesen jeweils den Eis- bzw. Glutplaneten des Systems anbietet.

Alle fliegen zufrieden nach Hause. Rhodan besucht dort erneut Ol'Laughley und erzählt ihm die Geschichte. Der alte Mann will nach Galagh reisen und seine Familie wieder sehen.

Personenregister

Perry Rhodan Auch als Privatmann löst er kosmische Probleme
Ol'Laughley alias Laugh Biljakai Ein alter Terraner
Cleymans Biljakai Einer seiner Söhne
Zorran Enkelkind von Ol'Laughley
Vanessa Biljakai Ein tapferes blindes Mädchen
Homer G. Adams Finanzchef der Kosmischen Hanse
Juay Govern Psychologin
Calina »Missbyte« Kantars Kybernetikerin
Wedat »Bugger« Kossigun Experte für Elektronik
Ting Mansioll Kommunikationsexperte
Quetzalcoatl »Missbytes« Roboter
Damniton Ein Kollektivwesen
Ebiotrant Ein Kollektivwesen
Mariaan ten Segura Besatzungsmitglied der ODIN
Samna Pilkok Besatzungsmitglied der ODIN