Die Nirwana-Teleporter

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 398)
PR-TB-398.jpg
© Heyne Verlag
Titel: Die Nirwana-Teleporter
Untertitel: Sie erscheinen aus dem Nichts – und sorgen für Angst und Schrecken
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Mai 1996
Handlungszeitraum: 1220 NGZ (siehe hier)
Handlungsort: Terra, Dystermark

Handlung

Im Jahr 1220 NGZ fängt der Schwere Holk CARMINTH-KROL im Leerraum einen Notruf auf. Er folgt dem Signal und entdeckt eine Kapsel mit einem halbtoten humanoiden Insassen mit dem Namensschild Jokon. Dieser warnt vor einer schrecklichen Gefahr, er müsse zu Perry Rhodan gebracht werden, der »erste Versuch« sei erfolgreich verlaufen. Jokon wird nach Mimas transportiert, um behandelt zu werden. Als er auf Mimas an die Ärzte übergeben werden soll, erscheint eine kleine grüne Gestalt aus dem Nichts, und kurz darauf verwüstet eine Explosion den ganzen Korridor.

Nach einem weiteren Vorfall auf Olymp mit einer Explosion an Bord der CARMINTH-KROL findet eine Krisensitzung der LFT statt. Die Teilnehmer sind die Erste Terranerin Koka Szari Misonan, Geo Sheremdoc, Jaa Ooleman, ein LFT-Ermittler und PSI-Forscher, Caloso Doyn, der als Hauptabteilungsleiter Typ III Homer G. Adams vertritt, und Kosta O'Brien, Sicherheitschef von Olymp. Alle Aktivatorträger halten sich an der Großen Leere auf.

Es hat bereits zwölf ähnliche Anschläge gegeben, davon sieben auf der Erde, und drei weitere werden wenig später gemeldet. Ein aufgenommenes Bild zeigt einen 34 cm großen Humanoiden mit grüner Haut, der offenbar die Fähigkeit der Teleportation besitzt. Weiterhin ist aus zwei zeitgleichen Anschlägen zu entnehmen, dass es mehrere Attentäter geben muss. Ooleman prägt den Begriff »Nirwana-Teleporter«. Aaron Sebastian, der Mondeinsiedler, wird auf Wunsch von NATHAN zu der Konferenz zugeschaltet. Schließlich erscheint auch noch der Semi-Androide Ikarus. Sheremdoc stellt ein Einsatzteam zusammen, das aus Ooleman, Ikarus und Sebastian besteht.

Von Mimas kommt eine letzte Botschaft des sterbenden Jokon: »Findet Dystermark!« Außerdem ergibt eine Untersuchung, dass die Kapsel vor mindestens 70 Jahren gestartet sein muss. NATHAN hat keine Daten zu einer Welt namens Dystermark, weist aber auf einen Ertruser namens Dysterson hin, der um 492 NGZ als Pirat aktiv war. Die Spuren scheinen in die Zeit der Cantaro-Herrschaft zu weisen. Auch erhärtet sich der Verdacht, die Nirwana-Teleporter könnten Klone sein.

Sämtliche wichtigen Einrichtungen von LFT und Hanse werden durch HÜ- oder Paratronschirme gegen die Teleporter geschützt. Mit der hochmodernen Kogge BARDIOC, die unter dem Kommando von Mara Kjari Misonan, Schwester der Ersten Terranerin, steht, fliegt die Einsatzgruppe zunächst nach Siga. Sebastian hat hierzu erstmals den Inneren Bereich NATHANS verlassen, in dem er geboren wurde und aufgewachsen ist. Sheremdoc hat eine Geheimbotschaft von NATHAN erhalten, derzufolge er unbedingt Sebastian mitnehmen solle.

Die Regierung von Siga ist sehr besorgt, da die Nirwana-Teleporter etwas mit siganesischem Genmaterial zu tun haben könnten. Eine Bildanalyse hat tatsächlich Übereinstimmungen zu siganesischen Handlinien ergeben – nur sind die Grüntöne der Nirwana-Teleporter ganz andere, als sie bei Siganesen vorkommen.

Sheremdoc erhält die Koordinaten dreier bekannter Cantaro-Klonwelten, auf denen Versuche mit Siganesen stattfanden, und zwei Siganesen schließen sich der Gruppe an. Der Flug der BARDIOC geht weiter mit Ziel Swoofon. Die dortige Regierung verweigert jedoch die Landung und jegliche Zusammenarbeit. Ikarus kann aus dem Orbit Spektralanalysen von Swoon machen. Ein Vergleich mit den Daten der Nirwana-Teleporter ergibt eine Übereinstimmung in Bezug auf den Grünton!

Anschließend werden die drei Klonwelten angeflogen. Der erste Planet, Castro-Yoll, ist völlig verwüstet. Der zweite Klonplanet, Jokrich, wurde laut Auskunft einer dort tätigen Forschergruppe um 1022 NGZ aufgegeben und die Anlagen wurden teilweise demontiert, aber es fanden dort definitiv Versuche mit Siganesen und Swoon statt. Der dritte Planet, Ossak, bringt wieder keine neuen Erkenntnisse.

Daraufhin fliegt die BARDIOC zum Fundort der Rettungskapsel. Unterwegs erzählt Sebastian Geo Sheremdoc, dass seine Mutter kurz nach seiner Geburt bei einer Explosion in NATHAN gestorben sein muss und NATHAN hier eine Beziehung zu den Nirwana-Teleportern vermutet.

Ikarus führt diverse Berechnungen durch und stellt fest, dass fast alle Attentate innerhalb eines Bereiches stattgefunden haben, der auf einer Raumkugel von 12.740 Lichtjahren liegt, mit Schwankungen von circa 30 Lichtjahren. Ist dies ein Hinweis auf die Reichweite der Teleporter? Interessanter noch ist, dass sich in der Mitte der Raumkugel der Stern Oyuyu-14 befindet, dessen Planeten als unbewohnbar geführt werden. Damit steht das nächste Ziel fest.

Die beiden Planeten werden auf die Namen Fireball und Iceman getauft. Iceman hat interessanterweise trotz wenig Oberflächenwassers eine Sauerstoffatmosphäre, was auf künstliche Manipulation hindeutet. Bevor noch weitere Handlungen oder Funksprüche möglich sind, erscheinen drei Nirwana-Teleporter und zwei Bionten in der Hauptzentrale der BARDIOC. Sie zerstören die Funkanlage und Schutzschirmgeneratoren und erzwingen die Landung.

Auf dem Planeten, der tatsächlich Dystermark heißt, werden Sheremdoc und sein Kernteam von weiteren Bionten und cantaroähnlichen Robotern entwaffnet und in Einzelzellen gesperrt. Ikarus, dessen Tarnung nicht durchschaut wurde, kann aber sich und Sheremdoc befreien. Es gelingt ihm dann, innerhalb der Basis, die ein Würfel mit 879 Metern Kantenlänge und nur zu circa 5% oberirdisch angelegt ist, einen Syntron anzuzapfen und Daten abzufragen. Insbesondere ergibt sich eine Personalliste mit 27 Namen, offenbar Bionten und Wissenschaftler. Die Bionten scheinen teilweise über Psi-Kräfte zu verfügen. Interessant ist weiterhin, dass das letzte Aktualisierungsdatum der Datei als 16. Februar 1221 NGZ angegeben ist, obwohl man in der Galaxis erst den 11. September 1220 NGZ schreibt.

Da wird Alarm ausgelöst, die Flucht wurde entdeckt. Ikarus versteckt Sheremdoc, dann begibt er sich, geschützt durch einen Deflektor an Bord der BARDIOC. Ein Scan der immer noch an Bord wartenden Nirwana-Teleporter und ihrer Sprengkörper liefert ein überraschendes Resultat: Die Nirwana-Teleporter sind Roboter mit einer organischen Komponente, der Sprengstoff dagegen ist rein organisch.

In diesem Moment meldet sich Dysterson mit einer offenen Forderung, die Geflohenen hätten sich innerhalb von zwei Stunden zu ergeben, sonst werde er die anderen Gefangenen sukzessive erschießen. Ikarus bringt Sheremdoc dessen SERUN. Eine Robotsonde zeigt Ikarus und Sheremdoc, wie Dysterson, der terranisch aussieht, die Kommandantin Misonan verhört und sie als »Cantaro-Knecht« beschimpft. Damit wird ihnen klar, dass offenbar ein Missverständnis vorliegt und Dysterson davon ausgeht, dass in der Milchstraße noch die Cantaro herrschen.

Sheremdoc und Ikarus stürmen die Zentrale der BARDIOC, da eine Kapitulation keine Lösung wäre. Ikarus kann die Sprengkörper aus dem Schiff bringen, verliert aber bei der Explosion den linken Unterarm. Der Biont, der in der Zentrale überwältigt wird, explodiert durch eine implantierte Bombe und stirbt. Ikarus geht davon aus, dass Dysterson die Gefangenen nicht sofort töten wird, da er deren Erbmaterial für neue Züchtungen benötigt. Aus den gefundenen Daten ist nämlich zu entnehmen, dass die Bewohner von Dystermark vom Aussterben bedroht sind, da die Klone unfruchtbar sind und eine geringe Lebenserwartung haben und das vorhandene Genmaterial sich abgenutzt hat.

Anschließend gelingt es durch ein geschicktes Ablenkungsmanöver, in den Stützpunkt Dystersons einzudringen und die Gefangenen über einen Transmitter zu befreien. Zahlreiche Bionten werden ausgeschaltet. Schließlich kommt es zu einem Angriff von Nirwana-Teleportern, bei dem die Bombenbehälter aufplatzen.

Eine gelbe Masse läuft aus den aufgeplatzten Bombenbehältern aus und verschwindet in den Tiefen der Basis. Daraufhin wird ein Alarm ausgelöst, es droht eine schwere Explosion der gesamten Vorräte. Sheremdoc gibt den Rückzugsbefehl zur BARDIOC.

Noch einmal wird versucht, Dysterson klarzumachen, dass die Cantaroherrschaft längst zu Ende ist, aber er verhält sich wie ein Verrückter und geht auf keines der Argumente ein. Er sprengt alle Bionten über deren Implantate. Dann explodiert das Depot und vernichtet die Basis mitsamt dem Anführer. Sheremdoc und seine Leute entkommen.

Am Ende kann aus gefundenen Daten alles Wesentliche aufgeklärt werden. Der Ertruser Dysterson und seine Leute waren von den Cantaro gefangen und für Experimente vorgesehen worden, konnten sich aber befreien. Sie bauten eine Widerstandsorganisation auf, die schließlich den organischen Sprengstoff und die Nirwana-Teleporter entwickelte, aber keinen Kontakt zur Milchstraße unterhielt. Bei einem ersten Test vor Jahren wurde NATHAN zum Ziel. Dabei starb die Mutter von Aaron Sebastian. Der Name Dysterson wurde im Laufe der Jahrhunderte zum Titel des Anführers.

Anmerkungen

  • Im Roman wird der Name von Koka Szari Misonan durchgehend falsch als »Misanon« geschrieben.
  • Der bereits zwei Jahre zuvor seines Amtes enthobene Homer G. Adams wird immer noch als Hanse-Chef geführt und in Abwesenheit von Caloso Doyn vertreten, obwohl Geo Sheremdoc offiziell Adams Nachfolge angetreten hat.
  • Die Archiv-CD1 gibt als Handlungsjahr abweichend 1212 NGZ an.

Personenregister

Jokon Insasse einer Rettungskapsel
Koka Szari Misonan Erster Terranerin
Geo Sheremdoc LFT-Kommissar
Jaa Oeleman Psi-Forscher
Caloso Doyn Vertreter von Homer G. Adams
Kosta O'Brian Sicherheitschef von Olymp
Aaron Sebastian Mond-Einsiedler
Ikarus Semi-Androide
Mara Kjari Misonan Kommandantin der BARDIOC
Cal Kaze