Die Festung der Dämonen

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chronologisch 24. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 83)
PR-TB-083.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Die Festung der Dämonen
Untertitel: Der Einsame der Zeit im Dschungel – und im Kampf mit den roten Göttern.
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Dezember 1970
Handlungszeitraum: 316315 v. Chr.
Handlungsort: Erde (Mittelamerika)
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 44, Blauband 7

Handlung

Auf dem Planeten Nicoja-Cuaualan im Miraflores-System ist eine Stufenpyramide entdeckt worden, deren Herkunft unklar ist. Das historische Korps der USO hat eine Expedition gestartet, welche die Ursprünge dieses Bauwerks erforschen soll. Grund dafür sind Erinnerungen des Lordadmirals Atlan, die ihm Grund geben, mehr dahinter zu vermuten als das Relikt einer vergangenen Kultur. Während die eigentliche Expeditionsgruppe noch Vorbereitungen für die Untersuchungen trifft, treibt es Atlan bereits den Fluss hinauf zum Ziel der Unternehmung. Noch während sie den Dschungelfluss hinauffahren, beginnt Atlan, aus seinen Erinnerungen zu berichten:

Nahezu achttausend Jahre nachdem der Kristallprinz auf der Erde gestrandet ist, zeigen die Geräte der Fluchtkuppel einmal wieder Werte an, die möglicherweise auf die Landung eines Raumschiffs zurückzuführen sind. Chefroboter Rico weckt Atlan aus seinem Kälteschlaf, und dieser beschließt, den Anzeichen nachzugehen. Zugleich will er die Zeit nutzen, um einmal wieder einem der Völker des Planeten auf ihrem zivilisatorischen Weg ein Stück weiterzuhelfen. Eine Gruppe von Bewohnern der Verbindungsbrücke zwischen den zwei Großkontinenten im Westen hat sich daran gemacht, eine Siedlung zu bauen, die den Neid der umliegenden Nomadenvölker erweckt. Bei einem Überfall greift Atlan zum Schutz des Dorfes ein und wird aufgrund seiner Hilfsmittel für den Gott Quetzalcoatl gehalten. Er lässt sich im Dorf nieder und hilft ihnen bei der Planung einer neuen, besseren Siedlung für mehr Menschen. Zu den neuen Einwohnern soll unter anderem die Besatzung eines punischen Schiffes gehören, das Atlan aus einem Sturm zur Insel unter seiner Fluchtkuppel gelotst hatte. Alle Menschen des Schiffes haben von den Robots der Kuppel Pflege und Schulung erhalten, ehe sie auf die Reise über den Ozean geschickt wurden. Mit dem Wissen aus ihrer Heimat und dem zusätzlich Gelernten sollen sie helfen, die Menschen der Landbrücke weiterzubringen.

Indessen kümmert sich Atlan darum, den Spuren zu folgen, die Rico aufgefangen hat. Von den Dorfbewohnern erfährt er, dass es andere Götter wie ihn gibt, denen die Nomaden folgen, die Tlatilco angegriffen haben. Auch die Tlatilco-Bewohner selbst scheinen diese Götter zu fürchten, ohne ihnen jedoch zu dienen. Atlan macht sich auf die Suche nach diesen Göttern. Sein Robot-Kondor findet jedoch weit und breit keinen Hinweis auf fremde Raumfahrer. Lediglich einige seltsame, riesenhafte Zeichnungen und Linien in einer unbewohnten Gegend westlich der Siedlung geben Hinweise darauf, dass hier etwas Ungewöhnliches vorgeht. Doch dann kommt ihm der Zufall zu Hilfe: Beim Baden belauscht er ein Gespräch, aus dem hervorgeht, dass zum nächsten Vollmond den Göttern ein Mädchen geopfert werden soll. Atlan folgt dem Nomaden-Mädchen und gelangt zu einer Stufenpyramide, in deren Umgebung sich tausende Nomadenkrieger gesammelt haben. Mittels seiner Ausrüstung gelingt es Atlan, im letzten Moment vor der Opferung einzuschreiten. Bei seinem Auftritt fliehen die Krieger, nicht jedoch der Medizinmann. Atlan stellt ihm Fragen über die Götter und die Pyramide und wie man hineingelangt, und beinahe gelingt es Ahuitzotla, den Arkoniden zu überlisten und zu töten. Doch im letzten Moment wird er von seinem Kondor gerettet, der ihn zurück zur Siedlung bringt.

Nachdem Atlan wieder genesen ist, widmet er sich zunächst weiter dem Ausbau der Siedlung. Mehrere hundert Nomadenkrieger schließen sich den Arbeiten an, von Ahuitzotla geschickt: Da sie den roten Göttern beim Bau ihrer Pyramide geholfen haben, müssen sie auch diesem Gott helfen. Atlan vermutet Spione unter ihnen und lässt sie seinerseits ausspionieren. So erfährt er von einem Kalender, der einen wichtigen Termin zeigen soll. Er lässt sich diesen Kalender zeigen. Auf der Reise dorthin verliert er im Kampf mit einem Krokodil seinen Zellaktivator und beinahe sein Leben. Beides kann jedoch mit Hilfe des punischen Kapitäns gerettet werden. Der Kalender erweist sich als eine Reihe von Symbolen, die in einen Fels geschlagen wurden. Atlan kopiert sie und nimmt sie mit sich, um ihre Bedeutung zu entschlüsseln. Nach einigen Tagen hat er Erfolg und bereitet nun seine Krieger auf den Tag vor, an dem er ihre Hilfe brauchen wird.

Als der Tag kommt, sind alle Krieger der Tlatilco-Bewohner und der Punier mit Atlan wieder in der Nähe der Stufenpyramide. Sie warten ab, um zu sehen, was geschieht. Auch unzählige Nomaden und der Medizinmann Ahuitzotla haben sich wieder eingefunden. Als Grund für den Befehl zu dieser Versammlung vermutet Atlan, dass die Raumfahrer die Menschen bei ihrem Abflug als Sklaven mit sich nehmen wollen. Dies will er in jedem Fall verhindern, und zudem hofft er, die Kontrolle über das Raumschiff der Fremden erhalten zu können. Ihre Geduld wird schließlich belohnt: Ein Robot-Raumschiff fliegt heran, wirft eine Ladung ab und verschwindet wieder im All. Wenig später öffnet sich die Stufenpyramide, und mehrere Gestalten treten daraus hervor – die fremden Götter. Ungünstigerweise für die Fremden hat das Schiff die Ladung nicht an der Pyramide abgeworfen, sondern in einiger Entfernung, da das Navigationssystem gestört wurde. Die Raumfahrer machen sich auf den Weg, um sie zu bergen, und Atlan trennt sie mittels eines Kraftfeldes von ihren Gefolgsleuten. Er überwältigt unbemerkt den Anführer der Fremden und erfährt von ihm, dass sie Galaktische Händler sind, die hier ohne Funkverbindung gestrandet waren und mittels ihrer optischen Symbole Ersatzteile angefordert haben. Diese befinden sich in der Ladung. Atlan will den Springer leben lassen, doch die Tlatilco-Männer nehmen Rache für die lange Unterdrückung. Auch die anderen Raumfahrer werden von ihnen getötet, ehe Atlan einschreiten kann. Nun bleibt ihm nur noch, das Raumschiff in Besitz zu nehmen und zu hoffen, dass er es selbst reparieren kann. Auf der Ebene um die Pyramide ist inzwischen dank einiger gezielter Maßnahmen Atlans Chaos ausgebrochen. Die Nomaden sind erneut auf der Flucht, und ungehindert kann der Arkonide die Pyramide erreichen. Im Inneren steht das Sternenschiff, offen und scheinbar ungeschützt. Doch wieder stellt sich Ahuitzotla ihm entgegen. Er warnt Atlan: Er würde sterben, sollte er es wagen, die Pyramide zu betreten. Atlan beachtet ihn nicht und geht weiter. Er hört die Flöte des Medizinmanns und misst dem zunächst keine Bedeutung bei, bis er bemerkt, dass das Gestein der Pyramide zu bröckeln beginnt. Nun tritt er in Aktion und versucht, den Medizinmann zu finden, doch dieser ist nicht aufzufinden, obwohl seine Flöte noch immer zu hören ist. Schließlich bricht die Stufenpyramide zusammen, und das unter ihr begrabene Raumschiff wird in einer Explosion zerstört.

Nachdem Atlan sich von seiner Wut und Enttäuschung erholt hat, widmet er seine Zeit wieder der Siedlung und ihren Bewohnern. Doch einige Wochen später wird seine Gefährtin Hyksa vermisst, und als er sie endlich findet, ist es bereits zu spät: Ahuitzotla hat sie mit Hilfe des von Atlan geretteten Nomadenmädchens bereits seinen Göttern geopfert. Der Tod des Medizinmannes und seiner Helferin gibt dem Arkoniden keinen Trost. Nichts hält ihn mehr, und er kehrt in die Fluchtkuppel zurück.

Anmerkung

Personenregister

Atlan alias Quetzalcoatl Der Arkonide legt sich die Identität des gefiederten Schlangengottes zu, um seinen Einfluss im Kampf gegen die fremden Götter zu verstärken
Rico Atlans Roboter
Ahuitzotla Ausgestossener Medizinmann der Tlatilco, der sich den fremden Göttern verschreibt und auf Rache sinnt.
Hyksa Prinzessin aus dem Land Meroe am Oberlauf des Nil; dunkelhäutig, jung, gutaussehend und furchtlos findet sie sich bald an der Seite Atlans