Der Schläfer der Zeiten

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Überblick
Serie: Taschenbücher Lemuria (Band 2)
PR-TB-Lemuria02.jpg
© Heyne
Zyklus: Lemuria
Titel: Der Schläfer der Zeiten
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Oliver Scholl
Erstmals erschienen: November 2004
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Denetree, Solina Tormas
Handlungszeitraum: April 1327 NGZ
Handlungsort: Ochent-Nebel
Anhang:

»Höllenfahrt & Wunderländer - unterwegs in den vielen Welten der Science Fiction« von Hartmut Kasper

Risszeichnung: »Prospektorenbei­boot (Typ "Kriecher")«: Abbildung von Georg Joergens
Zusätzliche Formate: Sammelband Lemuria (Print und Ebook); Hörbuch

Handlung

Bei der Durchsicht der Daten aus Denetrees Speicherchip werden Hinweise auf eine zweite lemurische Sternenarche, die LEMCHA OVIR, gefunden. Dieses Raumschiff ist einige Jahre nach der NETHACK ACHTON gestartet, was die Frage aufwirft, wie der Chip dann auf die erste Sternenarche gelangt sein kann. Der Kursvektor des Schiffs ist ebenfalls gespeichert, es ist eindeutig von Lemur gestartet. Die PALENQUE und die akonische LAS-TOÓR machen sich gemeinsam auf den Weg zu den Koordinaten, an denen die zweite Sternenarche sich jetzt befinden muss.

Die LEMCHA OVIR hat eine andere Bauweise als die NETHACK ACHTON. Sie besteht im Wesentlichen aus einem zylindrischen Zentralkörper, um den ein 1200 Meter durchmessender Ring rotiert. Beim Start waren 10.000 Lemurer an Bord. Nach 500 Jahren Bordzeit (die gut 50.000 Jahren im Normalraum entsprechen) ist nur noch ein Zehntel dieser Personenzahl übrig. Viele Lemurer der letzten Generation sind mutiert und haben die unterschiedlichsten Körpermerkmale, viele sind aber auch unfruchtbar, so dass in absehbarer Zeit niemand außer dem Naahk Atubur Nutai mehr übrig sein wird, denn dieser trägt einen Zellaktivator. Das Gerät scheint allerdings defekt oder anders gebaut zu sein als die Vitalenergiespeicher, die von ES verliehen wurden, denn Nutai muss sich alle 20 Jahre einem Regenerationsprozess unterziehen, durch den sein Körper zwar verjüngt wird, bei dem aber immer auch Teile seiner Erinnerungen gelöscht werden. Auch auf der LEMCHA OVIR verehrt man den Hüter, einen Haluter. In einem versiegelten Bereich der Arche ist sogar ein schwarzes Kugelschiff versteckt, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um eine halutische Einheit handelt. Außerdem kennt man auf der Arche ein humanoides Wesen, das Legendor genannt wird. Der Legendor soll derjenige gewesen sein, der die Generationenraumschiffe auf den Weg geschickt hat. Sonst wissen die Lemurer kaum etwas von ihrer Vergangenheit.

Als eine geheimnisvolle Seuche auf der LEMCHA OVIR immer weiter um sich greift, entschließt der Naahk sich dazu, den Dilatationsflug zu unterbrechen und auf einem Planeten zu landen. Fähren werden vorausgeschickt, und nur deshalb bleibt ungefähr die Hälfte der Lemurer am Leben, denn die Arche selbst wird von einem Asteroiden getroffen und stürzt auf dem ausgewählten Planeten ab. Die Überlebenden richten sich auf der erdähnlichen Welt ein. Das Haluterschiff löst sich aus der abstürzenden Arche und versinkt im Eis der Polarregion. Die Lemurer nennen den Planeten Mentack Nutai - Nutais Schicksal.

Etwa einen Monat später treffen die Terraner und die Akonen am Ort des Geschehens ein. Plötzlich versagen die Triebwerke beider Schiffe - die Energie wird durch einen unbekannten Einfluss abgesaugt. Dafür sind die Menttia verantwortlich, Energiewesen, die auf Mentack Nutai leben und vor Jahrtausenden schlechte Erfahrungen mit humanoiden Lebewesen gemacht haben. Da die Beiboote noch funktionieren, landet Rhodan mit einem gemischten Team. Er nimmt Kontakt mit den schiffbrüchigen Lemurern auf und untersucht die verschiedenen Absturz- bzw. Landestellen. Dabei treten immer wieder Technikausfälle auf, die von den Menttia verursacht werden. Der Naahk wurde beim Absturz schwer verletzt - er stirbt trotz des Zellaktivators. In der nördlichen Polarregion entdecken die Terraner eine unter dem Eis begrabene alt-akonische Forschungsstation (möglicherweise eine militärische Einrichtung), die schon vor Jahrtausenden aufgegeben worden sein muss. Rhodan und seine Leute dringen in die Anlage ein. Sie hat noch Energie, ist aber instabil. Als Rhodans Gruppe Bereiche betritt, die offenbar für Fremde tabu sind, werden Verteidigungseinrichtungen aktiviert. Dabei beginnen die Eismassen einzustürzen. Als Denetree in tödliche Gefahr gerät, wird sie von einem Haluter gerettet. Rhodan erkennt ihn: Es ist Icho Tolot

Der Haluter kapert eine terranische Space-Jet und verschwindet kommentarlos mit unbekanntem Ziel. Rhodan findet einen Weg, mit den Menttia zu kommunizieren. Aus Aufzeichnungen, die er in der akonischen Station gefunden hat, hat er den Grund für deren feindseliges Verhalten erfahren: Die Akonen hatten die Menttia von einer heiligen Fortpflanzungsstätte vertrieben, um dort die Station zu errichten. Rhodan kann die Menttia davon überzeugen, dass diese Gefahr heute nicht mehr besteht. Die Energiewesen glauben ihm und verhalten sich fortan friedlich - auch den Lemurern gegenüber, die auf Mentack Nutai bleiben wollen. Rhodan birgt den persönlichen Datenspeicher des Naahk. Er bittet Tolot per Funk zu kommen. Alemaheyu Kossa fängt einen Hyperfunkimpuls auf, der von Bord der LEMCHA OVIR ausgestrahlt worden sein muss, obwohl diese ebensowenig über die entsprechende Technologie verfügt wie die NETHACK ACHTON. Der Impuls wurde in dem Moment abgestrahlt, als Rhodan das Kommandoteil der Arche betreten hat.