Im Sonnenpalast

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Terminus (Band 5)
PRTER05.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Terminus
Titel: Im Sonnenpalast
Untertitel: Ein Agent im Risikoeinsatz – im Zentrum des Imperiums
Autor: Dietmar Schmidt
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 16. Juni 2017
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Alaska Saedelaere, Juki Leann, Darren Zitarra
Handlungszeitraum: 3430
Handlungsort: ...
Lesermagazin:

Vorwort von Uwe Anton
Artikel: »Raumfahrt anno 3430« von Peter Dachgruber

Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch zum Heft
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Am 14. November 3430 verlassen Perry Rhodan, Gucky, Alaska Saedelaere, Galbraith Deighton, Renier Bievre und die dabrifanischen Spione Juki Leann und Darren Zitarra an Bord der CART RUDO das Solsystem über die Temporalschleuse. Ihr Ziel ist Olymp, um Anson Argyris zu treffen. Im Gespräch rekapitulieren sie das bisher Geschehene; neu ist das mysteriöse Verschwinden von Tausenden von Humanoiden auf verschiedenen Welten, auch auf Terra und Nosmo, und dass Geheimagenten einen verborgenen Datenbankbereich im Sonnenpalast Dabrifas gefunden haben. Rhodan, Gucky und Deighton bleiben auf Olymp, um nach den Verschwundenen zu suchen. Um den Datenbankbereich einzusehen, schmuggeln sich Saedelaere, Leann und Zitarra in den Palast.

Handlung

Während sich die CART RUDO im ATG-Feld befindet, begleitet die Mannschaft ein eindrucksvolles Farbenspiel. Bievre erklärt, dass die Farbschichten der Temporalschleuse keine räumliche Dimension enthalten, sondern eine Manifestation hyperphysikalischer Vorgänge darstellen: Sie zeigen den Abstand der jeweiligen Relativzukunft, der Labilzeit, zur Zeit des Einsteinraums an.

Ein Flottentender der DINO-Klasse erwartet sie, auf dem ein Torbogentransmitter installiert ist, den die CART RUDO anfliegt und zu Boscyks Stern transportiert wird. Anson Argyris wird mithilfe eines Transmitters an Bord gebracht, um mit Rhodan zu sprechen. Der Kaiser erkundigt sich, warum Rhodan nur zwei Wochen nach dem Eintreten des Fall Laurin die Planung umstößt und das versteckte Solsystem verlässt.

Währenddessen brütet Alaska Saedelaere über sein Schicksal als Maskenträger. Wegen seiner Depressionen ist er in Behandlung. Trivideoaufnahmen – Fotos – beschwören die Einsamkeit seiner Jugend herauf. Auch die seiner Kindheit, beginnend mit seinem Vater Tresham Saedelaere, Agent der Solaren Abwehr, für den die Familie seine Maske war, seine Tarnexistenz. Es war Galbraith Deighton, der Gefühlsmechaniker, der Alaska für die SolAb verpflichtete. Jetzt ist er ein Verhörspezialist und auf dem Weg in einen gefährlichen Einsatz, ohne es zu wollen. Warum er, dessen Maske so auffällig ist, bei dem geplanten Unternehmen dabei sein soll, ist ihm ein Rätsel. Vor lauter Grübeln kommt er zu spät zur Besprechung.

Gemeinsam rekapitulieren die Besucher im Gespräch mit dem Kaiser die letzten Geschehnisse. Man spekuliert über die Zeitspringer und ihre Erfahrungen, das vermeintliche Ende des Solaren Imperiums, wie man es kennt, und was man dagegen tun kann. Bievre paraphrasiert in hyperphysikalischem Kauderwelsch – Fachtermini. Es fällt der Begriff Terminus. Was das ist, weiß noch keiner, allerdings hat Terminus Truppen, die kämpfen können. Für die resultierende veränderte Wahrnehmung von Zitarras Körper prägt Bievre den Begriff der »Paramodulation«. Der Kaiser erfährt alles über das Phänomen des Zeitsprungs und den seltsamen Kämpfen der Fremden, denen man dabei begegnete.

Nun wissen sie, dass das Antitemporale Gezeitenfeld geschützt werden muss und dass es beim Gegner zwei Fraktionen gibt. Deighton bringt neue Informationen ein: Auf diversen solaren Welten, auch auf Olymp und auf Nosmo, verschwinden seit einiger Zeit Tausende von Humanoiden, die nicht den üblichen Kategorien von Vermisstenfällen entsprechen. Rhodan beschließt ein zweigleisiges Vorgehen: auf Olymp nachzuforschen und auf Nosmo, im Sonnenpalast des Diktators Dabrifa.

Die Sicherheitsvorkehrungen des Palasts gelten als unüberwindlich. Zwei eingeschleuste siganesische Spezialisten haben Informationen weitergeleitet, bleiben jedoch im Verborgenen. Andere Leute müssen ran. Es soll in der Positronik des Sonnenpalasts auf Nosmo einen Datenbankbereich geben, der sich dem normalen Zugriff entzieht. Könnte man dies dem Diktator zeigen, so wäre er vielleicht von der Existenz einer heimlichen Unterwanderung zu überzeugen, und es könnte hierdurch die Galaktische Koalition, von der Leann auf ihrem Zeitsprung im Jahre 3442 gehört hat, schon elf Jahre früher geben.

Weitere Überlegungen gelten dem Heimlichen Imperium, dem verborgenen Gegner. Er ist parapsychisch hochbegabt und so effizient, dass Leann den Leichnam von Dabrifa, ein zerschlagenes Imperium und die Trümmer des Nosmo-Systems sah. Das heimliche Auftreten deutet auf das Fehlen militärischer Macht hin – jedenfalls im Moment. Man diskutiert, ob man durch Gegenmaßnahmen die gesehene Zukunft verhindert oder in die Wege leitet.

Gucky ist für den Einsatz im Sonnenpalast nicht geeignet, denn es gibt Parafallen. Er soll bei Rhodan und Takayo Sukurai bleiben und sich mit den Vermisstenfällen beschäftigen. Saedelaere, Leann und Zitarra sind die Auserwählten. Letztere, weil sie sich vor Ort auskennen. Alaska Saedelaere ist entsetzt, denn er war noch nie in einem Außeneinsatz. Er sei mentalstabilisiert, erfährt er erst mal. In einem Gespräch unter vier Augen beantwortet Rhodan ihm die Frage, warum der Kaiser nichts von Nostradamus und Schmitt erfährt: Er sieht keinen Handlungsbedarf, da die Cynos im ATG-Feld gefangen seien. Dann spricht Alaska die Entdeckungsgefahr und die mangelnde Loyalität der Zeitspringer an. Vor ersterer, erklärt Rhodan, schütze die Ortskenntnis von Leann und Zitarra. Und dann erfährt Alaska, warum er mitgeht: nämlich als Notbremse. Im Fall des Verrats soll er seine Maske abnehmen und ihnen sein Gesicht zeigen.

Renier Bievre muss sich mit der Problematik der Zeitspringer auseinandersetzen und macht seltsame Entdeckungen mit Zitarra und Juki, bevor es in den Einsatz geht.

Die Reise zum Sonnenpalast beginnt. Freihändler-Kapitän Fürst Haydon begrüßt das als Möchtegerne mit falschem Howalgoniumstaub am Knauf und gefälschten Markenpullis maskierte Einsatzkommando an Bord seines scheinbar heruntergekommenen Walzenraumers. In Wahrheit schmuggelt er Technik, scheinbar zum Vorteil der Dabrifaner, doch in Wirklichkeit für die Terraner. Er beschreibt die schwierigen Bedingungen des Einsatzes: die Streustrahlung der Atomsonnen um den Palast, der Dinosauriersee im Trichterbau, die Abflusssysteme, durch die sie hinein wollen, wie die Dabrifaner auch bei der hochgeheimen WOOGAN 237 reingelegt wurden, die FENGG hieß und die er ihnen zuspielte. Er stellt die Kleinraumer HORSA und HENGIST vor, die ebenfalls manipuliert wurden. Trotz allem: Um die Sicherungen zu durchdringen, müssen die Agenten tot sein.

Mit wiederbelebenden Medikamenten in den Anzugautomatiken ausgestattet, infiltriert die Gruppe den Palast durch die Abwasserkanäle, scheintot und für die Individualtaster unanmessbar. Wiederbelebt müssen sie einen See mit Dinosauriern durchqueren. Sie tragen authentische Uniformen und geben sich als Offiziere der Schwarzen Garde aus, die den brutalen Umgang mit den Futtertieren – Dabrifas Eigentum – moniert und die Wärter verhaftet. Auf diesem Weg dringen sie in den Palast ein. Allerdings bekommen sie zunächst keinen Zugang zu einer Positronik und müssen in ihrer Maske als Angehörige der Palasttruppen an einer Feier zu Ehren des Imperators teilnehmen.

Schließlich finden sie einen unverschlossenen Raum mit Zugang zur Positronik. Sie vermuten eine Falle. Doch während Leann sich an die Arbeit macht, entdeckt Darren im Wandschrank den verprügelten und gefesselten Techniker, der für das Verschließen des Raums zuständig ist. Mit dem gleich darauf einsetzenden Zeitsprung gerät Zitarra in die Vergangenheit, überwältigt den Techniker und öffnet die Tür für sein später kommendes Ich. Auch Leann ist fleißig: Parallel reist sie in die Zukunft und meldet, sie habe die notwendigen Daten bereits gesammelt und auf Speichern abgelegt. Das Team muss nur eine Stunde warten, dann können sie alles einsammeln.

Sie entern eine Space-Jet, feuern ein Transformgeschoss von innen gegen den Schutzschirm des Palasts, woraufhin eine Strukturlücke entsteht, benutzen diese zur Flucht und erreichen trotz der Abwehrflotte um Nosmo den Linearraum. Haydons Springerwalze sammelt sie wieder ein.