Quertan Merantor

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Quertan Merantor war ein Arkonide und im Jahre 10.498 da Ark der Polizeipräsident von Arkon I.

Erscheinungsbild

Er war mehr als zwei Meter groß und erreichte dabei ein Gewicht von etwa 130 kg. Trotz des Körpergewichts erweckte er nicht den Eindruck von Übergewicht.

Charakterisierung

Merantor war ein Choleriker. (Atlan 231) Er ließ Lebo Axton ständig seine Verachtung vor dem körperbehinderten Mann spüren. Merantor nannte ihn immerzu »Krüppel«. (Atlan 239)

Geschichte

Im Jahre 10.498 da Ark erschien Lebo Axton auf Empfehlung von Vagont Ternnan im Büro Merantors. Durch sein Äußeres und seinen Roboter Gentleman Kelly erregte Axton schon im Vorzimmer des Polizeipräsidenten Belustigung und Gelächter. Auch Merantor benahm sich extrem abweisend gegenüber Axton und kündigte Ternnan sogar seine Freundschaft, da dieser ihm Axton geschickt hatte, um den Entführungsfall Larcenia Sammaron aufklären zu helfen.

Er ging sogar so weit, auf Axton Jagd machen zu lassen. Dem Industriellen Sammaron gelang es, Merantor einigermaßen zurückzupfeifen. Als es Lebo Axton schaffte, den Fall Larcenia Sammaron zu lösen, entschuldigte sich Merantor bei dem Terraner für die Unannehmlichkeiten, die er ihm bereitet hatte. Axton hatte somit einen neuen Freund gewonnen. (Atlan 183)

Als die Organisation Gonozal VII. im Jahre 10.499 da Ark begann, auf Arkon I aktiv zu werden und Demonstrationen abhielt, geriet Merantor zusehends unter Druck von Orbanaschol III., der vehement die Beseitigung des wieder aufgetauchten ehemaligen Imperators Gonozal VII. und die Verhaftung der wichtigsten Personen der Untergrundorganisation forderte. Quertan Merantor versuchte, den Druck an Lebo Axton weiterzugeben, doch der Verwachsene wagte es immer öfter, seinem Vorgesetzten zu widersprechen und logisch durchdachte Maßnahmen zu präsentieren. So konnte Axton Feinde des Kristallprinzen Atlan ausschalten und Freunden helfen, ohne dass Merantor wirklich etwas dagegen unternehmen konnte. (Atlan 231)

Der Geheimdienstchef ließ sich erneut dazu hinreißen, einen Mord zu begehen. Sein Opfer war diesmal Vortoik, der mit Merantors Geliebten Enrate Kojolskanei ein Verhältnis hatte.

Merantor war dahinter gekommen und erstach seinen Nebenbuhler mit einem Desintegratormesser. Dabei wurde er von Lebo Axton beobachtet. Merantor wollte die Beziehung zu dieser Frau dazu nutzen, um seine Stellung im Machtgefüge des Großen Imperiums zu festigen und zu verbessern.

Merantor war zu den Geburtstagsfeierlichkeiten des Industriellen Vauthlen Jorriskaugen eingeladen. Gemeinsam mit Lebo Axton flog er an Bord der SWEA nach Ophistur. In der Offiziersmesse kam es zum Eklat. Eine Gruppe jugendlicher Adliger vertrieb Merantor von einem großen Tisch mit unflätigen Bemerkungen über seine niedere Herkunft. Merantor beherrschte sich mühsam und verließ die Messe. Sofort leitete er Racheaktionen ein. Er ließ die SWEA noch vor der Bahn von Arkon III stoppen. Zwei Geheimdienstleute holten zwei der Jugendlichen von Bord der SWEA und brachten die beiden jungen Männer nach Arkon I zum Verhör. Leider passierte dabei ein Missgeschick. Beim elektronischen Sektorverhör wurde das Gehirn des Sohnes von Nowoshan Ophas regelrecht verbrannt, was den Tod des jungen Mannes zur Folge hatte. Die Presse hatte Wind von der Sache bekommen. Zum Glück für Merantor wagte es niemand, die Feierlichkeiten auf Ophistur zu stören. Dadurch beschloss der Geheimdienstchef, alle fünf verbliebenen Jugendlichen zu beseitigen. Noch in der Nacht tötete er zwei der jungen Adligen, Lerpo und Hanasheyn, und ließ es für die örtlichen Behörden wie ein Unfall aussehen. Den Tod eines der beiden Jugendlichen musste Lebo Axton, der im Schutz der Dunkelheit unentdeckt blieb, mitansehen. Merantor beauftragte Axton, die Behörden über das Auffinden der Toten zu informieren. Der Verwachsene erhielt auch den Befehl, Nowoshan Ophas, den Vater des auf Arkon I tödlich verunglückten Adligen, auf dem Raumhafen abzufangen und daran zu hindern, mit Orbanaschol III. in direkten Kontakt zu treten.

Ein Anschlag auf Merantor schlug fehl. Eine Munitionskiste mit präparierten Raketengeschossen drohte durch einen Positionswechsel zwischen Merantor und Orbanaschol III. bei einem Wettschießen dem Imperator gefährlich zu werden. Lebo Axton konnte die Kiste rechtzeitig entfernen lassen. Ein Roboter feuerte mehrere Geschosse ab, als die achte Rakete noch im Lauf der Waffe explodierte und der Roboter in einem gewaltigen Feuerball zerfetzt wurde.

Das nächste Attentat wurde von Axton geplant. Unter einem Vorwand lockte dieser Merantor in der Nacht aus dem Festzelt des Imperators. Im Dunkel zwischen zwei Zelten wartete Faylein Nokoskhgan mit einer Strahlwaffe. Mit einem lauten Schrei lief Nokoskhgan auf den Geheimdienstchef zu und richtete die Waffe auf ihn. Geistesgegenwärtig warf sich Merantor zu Boden. Doch der junge Adlige hatte vergessen, den Strahler zu entsichern. Verzweifelt floh Nokoskhgan in die Dunkelheit. Merantor nahm die Verfolgung auf. Er deckte Nokoskhgan mit einem Hagel wütender Schläge ein und ließ erst von ihm ab, als er erfuhr, dass Lebo Axton den Anschlag befohlen hatte. Gentleman Kelly konnte Merantor entwaffnen. Ein Stein, geschleudert von Lebo Axton, traf Merantor ins Gesicht. Der Verwachsene richtete die Spitze eines abgebrochenen Astes auf den Arkoniden, der ihn ansprang. Der Ast drang nicht allzu tief in Merantors Brust ein. Auf dem Boden liegend versuchte der Geheimdienstchef sein Armbandfunkgerät einzuschalten. Axton riss sich den blauschimmernden Gürtel vom Leib und schlug damit auf das Gerät, das funkensprühend seinen Geist aufgab. Eine Attacke Merantors parierte Axton, indem er dem Arkoniden das blaue Band auf den Kopf schlug. Wie erstarrt blieb Merantor stehen. Die aufkeimende Todesangst verdrängte die Lähmung, so dass er die Flucht ergreifen konnte. Kurz vor der Zeltstadt wurde Merantor von Fieps angegriffen. Der Fippy sprang an dem Arkoniden hoch und vergiftete ihn mit seinem Dorn. Nach einigen Schritten brach Merantor zusammen, sein Gesicht verfärbte sich bläulich. Quertan Merantor starb, noch ehe er mit jemandem sprechen konnte. (Atlan 239)

Quellen

Atlan 183, Atlan 231, Atlan 239