RA-perfekt

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RA-perfekt war die Werftplattform des Paddlers Raanak.

Slogan

Zum Namen passend lautete der Slogan der Werftplattform, Zitat: »[...] RA-perfekt macht alles perfekt [...]« (Atlan 800 E, Kap. 10)

Besatzung

Die ursprüngliche Besatzung zählte neben Raanak weitere 91 Personen. (Atlan 800)

Technische Details

Die scheibenförmige Station wies einen Durchmesser von 98 Kilometern auf und war 33 Kilometer dick. An der Unterseite und an den Seitenflächen befanden sich die Triebwerksöffnungen. Der Raumhafen mit den Markierungslinien und den geometrisch aufgeteilten Flächen auf der Oberfläche der Plattform hatte einen Durchmesser von 37 Kilometern. Um den kreisrunden Raumhafen gab es einen etwa 50 Kilometer breiten Gürtel aus gewaltigen Türmen innen mit Projektions- und Abstrahlgittern, und eine Unzahl verschiedenster Bauten dahinter und wuchtige Kuppeln außen. (Atlan 800)

Die Werften für Reparaturen und Neubauten waren tief im Inneren der Plattform angesiedelt. Dort konnten sie von allen Seiten von Maschinen, Ingenieuren und Material bestens erreicht werden. Reparaturbedürftige Raumschiffe wurden durch kilometerlange und weite Durchflugschächte dorthin gebracht. Die Endpunkte dieser Schächte lagen an den Seitenflächen beziehungsweise an der Plattformoberfläche. Vertikalschächte beförderten Neubauten zur Endkontrolle nach oben. (Atlan 831)

Die Hauptzentrale der Plattform mit ihren Räumen aus transparentem Metallplastik war in der »Bugsektion« der Plattform untergebracht. (Atlan 831)

Geschichte

Als die Meister der Insel sich anschickten, die Paddler und deren Werftplattformen zu vernichten, griffen die Zeitchirurgen ein. Mit Hilfe eines Zeitparadoxons verhinderten sie die Vernichtung der RA-perfekt und ließen diese in den Intern-Kosmos der Zeitfestung versetzen. Sie forderten von Raanak, die Reparatur defekter Zeitgruft-Operatoren zu übernehmen. Da sie damit indirekt bei der Erzeugung von Zeitparadoxa mit unbekannten negativen Folgen geholfen hätten, weigerten sich Raanak und dessen Besatzung, die Zeitchirurgen zu unterstützen. (Atlan 800 E, Kap. 10)

Die Zeitchirurgen verschleppten daraufhin mit Ausnahme Raanaks alle Besatzungsmitglieder der RA-perfekt. Den Körper Raanaks konservierten sie energetisch in einem Stahlblock an Bord der RA-perfekt, nachdem sie dessen Bewusstsein auf den Roboter Dartfur übertragen hatten, der so zur »Verlorenen Seele« wurde. (Atlan 800 E, Kap. 10)

Dartfur gelang die Flucht aus dem Intern-Kosmos. Er traf in der Galaxie Manam-Turu auf Goman-Largo, Neithadl-Off und Errenos. (Atlan 800)

Die Station hielt sich im August 3820 nahe einer kosmischen Staubwolke auf. Sechsdimensionale Energiefelder verhinderten eine problemlose Annäherung an die Plattform. Goman-Largo konnte diese Ballungen mit seinen Modulen neutralisieren. Dartfur drang mit seinen Gefährten in die Zeitfestung und auch in den Intern-Kosmos ein. Er führte seine Freunde tief in das Innere von RA-perfekt. In einem würfelförmigen Raum mit einer Kantenlänge von etwa 100 Metern und mit zahllosen positronischen Elementen an den Wänden stand ein graublauer, halbtransparenter Stahlblock mit zwei Metern Länge, zwei Metern Breite und einen Meter Höhe. In dem Block waren die Umrisse eines Körpers zu erkennen. Auf einem Bildschirm wurde die Zerstörung des Bootes gezeigt, mit dem sie in die Station gekommen waren. 80 schwere Kampfroboter näherten sich. Die Verlorene Seele kehrte in Raanak zurück. Dartfur kniete vor dem Stahlblock und war nicht ansprechbar. Plötzlich machten die Roboter kehrt und zogen sich zurück. Die Luft über dem Stahlblock begann zu flimmern, die Temperatur stieg auf knapp 40 Grad Celsius. Eine leuchtende Gaswolke schwebte aus dem Stahlblock heraus, hielt über dem Boden des Raumes an und verharrte dort minutenlang, ehe sie sich zu einem Körper formte. Eine hominide Gestalt mit rotem Vollbart in einem blütenweißen Overall stand vor Goman-Largo. Der Paddler entschuldigte sich für den Auftritt der Kampfroboter, da er die Gefährten für Hilfskräfte der Zeitchirurgen gehalten hatte. Raanak bot Goman-Largo die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des gemeinsamen Feindes an. Der Paddler flog die RA-perfekt zu einem Schaltstrang der Zeitfestung, um Informationen zu sammeln. (Atlan 800)

Der Modulmann unterstützte Raanak bei dessen Bemühungen, den Intern-Kosmos für den Nullzeit-Transfer vorzubereiten. Einige seiner Module ermöglichten die Schaltung des Intern-Kosmos zum Nullzeit-Transfer. Dann machte er sich mit dem Kleintender RA-perfekt/87-3 Spitzenprodukte auf die Suche nach Neithadl-Off. Die speziellen Module ließ er im positronischen Schaltsektor der Werftplattform zurück. (Atlan 809)

Die RA-perfekt begann schnell zu verblassen und verschwand. Der Spezialist der Zeit stellte im Umkreis um den ehemaligen Standort fest, dass dort keine interstellare Materie zu finden war. Das bedeutete, dass RA-perfekt mittels Nullzeit-Transfer verschwunden war. (Atlan 809)

Neithadl-Off führte in der Station NUTRAK Schaltungen durch. Als Folge materialisierte die RA-perfekt. Raanak nahm Funkkontakt auf und berichtete von der Rückkehr der Plattform aus einem unbekannten Raumsektor. Der Paddler hatte Dartfur beauftragt, die Notschaltstation zu deaktivieren. Atlan konnte den Befehl nicht mehr widerrufen. Ein überlichtschneller Energiestrahl raste von der Sonne Socket auf die NUTRAK zu und hüllte das Schaltpult ein, an dem die Vigpanderin gearbeitet hatte. Goman-Largo und Mastrak wurden etliche Meter weggeschleudert. Atlan und Neithadl-Off waren spurlos verschwunden. (Atlan 809)

An Bord der RA-perfekt wurde die STERNSCHNUPPE einer Generalüberholung unterzogen. Sie hatte bei der letzten Unternehmung schwere Schäden erlitten, die selbst ein Genie wie der Blitzmonteur Dartfur nur notdürftig hatte reparieren können. (Atlan 831)

Raanak meldete, dass jemand aus großer Distanz vergeblich versuchte, die Adaptionsschleusen zu manipulieren und letztendlich auszuschalten. Er befürchtete jedoch, dass die Unbekannten ihr Vorhaben nicht so schnell aufgeben würden. In diesem Moment durchfuhr eine äußerst heftige Erschütterung die Werftplattform. Die STERNSCHNUPPE konnte nur durch Einsatz ihres Antigravs und ihrer Schutzschirme verhindern, dass sie an eine der Hangarwände geschmettert wurde. Laut Raanak war eine plötzliche Änderung in der Geometrie des Gravitationsfeldes im Intern-Kosmos die Ursache. Plötzlich wurde alles dunkel, die Anlagen der STERNSCHNUPPE fielen aus, das Schiff stürzte auf den Boden des Hangars. (Atlan 831)

Atlan sorgte sich um Anima und Chipol, die zuletzt einen Tender der Werftplattform besichtigt hatten. Es gelang ihm jedoch bald, Kontakt über den Helmfunk aufzunehmen. Die beiden waren allein. Der eigentlich sehr zuverlässige Paddler Satap hatte sie einfach sich selbst überlassen. Das deutete auf schwerwiegende Probleme auf der RA-perfekt hin. (Atlan 831)

Neithadl-Off gelang es nicht, Kontakt zu Raanak oder einem anderen Paddler aufzunehmen. Der Arkonide entschloss sich, Raanaks Hauptkontor persönlich aufzusuchen. Der Paddler war nicht in seiner Zentrale, doch die Zentralpositronik gewährte Atlan Zutritt. So erhielt er zumindest einen Blick auf das Geschehen außerhalb der Plattform. Die Werft befand sich nicht länger im Intern-Kosmos, auf den Bildschirmen war nur Dunkelheit zu sehen, die von einem haarfeinen Netz rötlich leuchtender Risse durchzogen war. In Zusammenarbeit mit der Positronik nahm Atlan einige Messungen und Berechnungen vor, die in der Feststellung mündeten, dass die RA-perfekt in einer Raum-Zeit-Falte steckte. (Atlan 831)

Die ebenfalls im Intern-Kosmos angekommenen Tuschkan Terakdschan und Goman-Largo, sowie die RUTENGÄNGER mit Sutok und Navak, flogen die Raum-Zeit-Falte an und wollten einen Dakkardimtunnel zur RA-perfekt aufbauen. Die RUTENGÄNGER erreichte ihr Ziel und der Dakkardimtunnel wurde aktiviert. Tuschkan konnte Funkkontakt zur STERNSCHNUPPE aufnehmen. Um das Diskusschiff und die Werftplattform zu befreien, mussten sie durch den Tunnel gesaugt werden. Das riskante Unterfangen gelang. (Atlan 831)

Nachdem Atlan über die neue Entwicklung in Bezug auf die Zusammenstellung einer großen Invasionsflotte Dulugshurs, kam ihm die Idee, mit den Schaltmöglichkeiten der RA-perfekt den Intern-Kosmos so abzuriegeln, dass ein Entkommen daraus nicht mehr möglich war. Tuschkan, Goman-Largo und Dartfur machten sich ans Werk. Um mit der STERNSCHNUPPE und der RA-perfekt nicht ebenfalls festzusitzen, plante der Arkonide, durch einen Dakkardimtunnel zu fliehen. Gemeinsam mit Neithadl-Off begab er sich an Bord des Schiffs der Saltics. Plötzlich schlugen alle Strukturtaster durch als Tausende und Abertausende von Schiffen materialisierten. Von der RUTENGÄNGER wurde ein Dakkardimtunnel zur Außenwand des Intern-Kosmos geschaltet. Die STERNSCHNUPPE und die RA-perfekt flogen hindurch, die RUTENGÄNGER bildete den Abschluss. Sie erreichten einen riesigen Hohlraum, gleich darauf wurden sie von Falkenschiffen attackiert. (Atlan 831)

Zusätzlich begann die Zeitfestung sich gegen die Eindringlinge zu wehren. Zerstörerische Energiefelder wurden an den Seiten des Hohlraums aufgebaut. Auch die Falkenschiffe waren dagegen nicht gefeit. Eines der angreifenden Schiffe wurde durch ein Energiefeld beschädigt, anschließend blieb es im Schutzschirm der Werftplattform hängen. Atlan und Goman-Largo drangen in das Falkenschiff ein. Sie bauten die Positronik aus und brachten sie zu Dartfur. (Atlan 832)

Tuschkan baute von der RUTENGÄNGER aus einen energetischen Tunnel auf und erzeugte einen Durchbruch in der Wand. Dann ließ er die RUTENGÄNGER hineinfliegen. Die RA-perfekt folgte der RUTENGÄNGER mit höchster Beschleunigung. Atlan vernahm eine warnende Stimme, die er Breckcrown zuordnete. Die RA-perfekt schrumpfte zusammen, sie erreichte den Intern-Kosmos. Hinter ihr zerfiel der Dimensionstunnel. Dann kündigten sich Raumbeben an, der Weltraum schien sich aufzubäumen, begann einen wilden Tanz. (Atlan 832)

Chybrain forderte Tuschkan zur Zusammenarbeit auf, um den drohenden Untergang des Intern-Kosmos zu verhindern. An zwei Brennpunkten des Intern-Kosmos entstanden Energieballungen. Als sie wieder verschwanden, nahmen sie die Invasionsflotte Dulugshurs mit sich. Sie floh vor dem drohenden Zusammenbruch des Intern-Kosmos in den Temporalsumpf. Die RA-perfekt wurde von Geselle angefunkt. Wenig später landete die ZINSFUSS-UNBEGRENZT auf der riesigen Werftplattform der Paddler. Bald traf Atlan mit Colemayn und dessen Sohn zusammen. Dass Hage Nockemann auch mit dabei war, konnte der Arkonide kaum glauben, aber die größte Überraschung war das Auftauchen Chybrains. Dieser teilte ihnen mit, dass der Intern-Kosmos zwar gerettet war, es aber zu gefährlichen Phänomenen kommen würde. Die Raumschiffe müssten bald zurück in die Zeitfestung gebracht werden. (Atlan 832)

Die RA-perfekt, die ONORTRAV-NEKTSOR, die STERNSCHNUPPE und die RUTENGÄNGER hielten sich wieder in einem der Hohlräume innerhalb der Zeitfestung, die den Intern-Kosmos umgaben, auf. Die Plattform der Cschwnskis war schwer beschädigt und wurde zur Reparatur auf die Werftplattform der Paddler gebracht. Während die STERNSCHNUPPE und die RUTENGÄNGER erneut in den Intern-Kosmos eindrangen, blieben die RE-perfekt und die ONORTRAV-NEKTSOR zurück. (Atlan 833)

Wie auch die STERNENSEGLER benutzten die RA-perfekt und die ONORTRAV-NEKTSOR den Umsetzer Point Algonkin. Aufgrund ihrer Größe blieb die Werftplattform der Paddler im Zeitgruft-Operator auf Tessal hängen. Es gelang den Paddlern jedoch, die ONORTRAV-NEKTSOR an die Planetenoberfläche zu bringen. (Atlan 834)

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Quellen

Atlan 800, Atlan 809, Atlan 831, Atlan 832, Atlan 833, Atlan 846