Ra

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Ra war im 9. Jahrtausend v. Chr. ein Barbar von der Erde und gehörte zu den Rebellen, die Atlan in seinem Kampf gegen Orbanaschol III. zur Seite standen. Er war der erste Mensch von der Erde, dem Atlan begegnete. Aufgrund einer komplizierten Situation mit Ischtar war das Verhältnis zu Atlan ausgesprochen zwiespältig.

A146 1.JPG
Atlan 146
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Ra war ein Mensch der vorgeschichtlichen Erde. Er hatte eine dunkelbraune Haut sowie zumeist langes, bis zum Nacken reichendes schwarzes Haar. Seine Augen waren dunkel. Im Vergleich zu Arkoniden war seine Stirn niedrig. Er besaß ein schmales Gesicht sowie ein vorspringendes wuchtiges Kinn. Er war athletisch gebaut, durchtrainiert und gut in Form. Um den Hals hing ein steinerner Faustkeil.

Charakterisierung

Er war ein ehrlicher und geradliniger Charakter, von starken Gefühlen geleitet.

Ra hatte die Instinkte eines Menschen, der seit seiner Geburt in und mit der Natur gelebt hatte. Er konnte verborgene Wasserquellen aufspüren und war ein begnadeter Jäger. Meist verhielt er sich wie ein »typischer Barbar« und gab sich wortkarg. (Atlan 148) In seinem Gedächtnis waren jedoch Erinnerungen und Fähigkeiten gespeichert, die denen eines erfahrenen Raumfahrers entsprachen. Er verstand das Satron problemlos und konnte Raumschiffe steuern oder sogar reparieren, wenn es die Situation erforderte.

Ra verfügte über eine exzellente Körperbeherrschung. Seine Auffassungsgabe war ausgezeichnet. So war er beispielsweise in der Lage, einen bei einer anderen Person beobachteten Ablauf von Bewegungen ohne langwieriges Training schnell zu wiederholen. (Atlan 207)

Nach seinem Wiedertreffen mit Ischtar entwickelte Ra eine rasende Eifersucht auf Atlan, die er im Lauf der Zeit immer schwerer unter Kontrolle bekommen konnte.

Geschichte

A148 1.JPG
Atlan 148
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Der Barbar von Terra

Ra wuchs als Angehöriger eines steinzeitlichen Stammes auf Terra auf. Dort begegnete er zum ersten Mal der Varganin Ischtar, der Goldenen Göttin. Diese nahm den Barbaren während ihres Aufenthalts auf diesem Planeten auf und führte ihn in die Zivilisation ein. Später wies sie ihn jedoch zurück und ließ ihn bei ihrem Abflug nur mit Erinnerungen und Sehnsüchten zurück und mit einem alten Feuerzeug. In den Folgejahren durchstreifte er als Mann mit dem Feuer die Savannen.· (Atlan 150)

Entführung ins All

Durch Zufall entdeckte das arkonidische Prospektorenschiff CROOBON die Erde und nahm Ra mit sich. Er wurde jedoch vom Prospektor Neeol Darmigon hintergangen (Atlan 154) und in der Folge auf der Freihandelswelt Mervgon an den Sklavenhändler Shrill Oprann verkauft. Mehrere Fluchtversuche Ras blieben erfolglos. (Atlan 158)

Anfang 10.498 da Ark ging er als Geschenk an Terphis Zammont, den Kur von Dargnis und engen Freund Opranns. Zammont informierte Orbanaschol III. über Ra. Der Imperator verfügte, dass der Barbar zur Kristallwelt gebracht werden sollte. Das Raumschiff KARRETON wurde mit diesem Auftrag nach Dargnis entsandt. Auf dem Weg dorthin wurde die KARRETON von Atlan und seinen Rebellen gekapert. Atlan, der sich von Ra Hinweise auf den Stein der Weisen erhoffte, befreite ihn von Dargnis. Ra erlangte endlich seine Freiheit wieder und schloss sich dem jungen Kristallprinzen an.· (Atlan 146)

Abenteuer im Dreißig-Planeten-Wall

Nach der Überholung der KARRETON auf Kraumon startete das Schiff ins Zentrumsgebiet der Milchstraße, auf der Suche nach dem Dreißig-Planeten-Wall. Das künstlich angelegte System wurde gefunden. Atlan, Fartuloon und Ra landeten mit einem Beiboot auf dem Planeten Frokan. Dort trafen sie auf den Weisen Dovreen, der sie zu einer silbrigen faustgroßen Kugel brachte, die sich ausdehnte und die drei Männer verschlang. Sie fanden sich in einer von dichtem Nebel erfüllten Umgebung wieder. Nach einigen Abenteuern gelangten sie durch einen Energiering auf einen anderen Planeten des Systems, wo sie unter anderem in Kämpfe mit degenerierten Varganen, die an der Draudegar-Pest litten, verwickelt wurden. Auch auf dieser Welt stießen sie auf einen Dovreen, der sie abermals zu einer der Ra wohlbekannten Silberkugeln - er hatte eine solche Kugel bereits an Bord von Ischtars Raumschiff gesehen - brachte. Die Kugel begann sich erneut auszudehnen und verschluckte die Männer.

Sie gelangten auf eine weitere Welt des Dreißig-Planeten-Walls. Dort trafen sie auf Dovreen, der sich in Begleitung einer schönen Frau befand, in der Ra auf den ersten Blick Ischtar zu erkennen glaubte. Als er seinen Irrtum bemerkte, verfiel er wieder in sein bekanntes Schweigen und gesellte sich an ein Lagerfeuer der Arphas. Auf dem Weg zum Stützpunkt Torrelions geriet Ra in eine Schweigende Zone, aus der er nur mit einiger Mühe befreit werden konnte. Gemeinsam mit seinen Freunden Atlan und Fartuloon geriet er in die Gewalt der Zwillinge. Ihnen stand eine Behandlung mit dem Zerebralmodulator bevor. Durch das Eingreifen Dovreens und seiner Gefährtin konnte Torrelion besiegt werden. In Begleitung des Magnetiers Vorry, der aus einer Gefängniszelle im Stützpunkt der Zwillinge befreit werden konnte, kehrten sie an Bord der KARRETON zurück und verließen den Dreißig-Planeten-Wall.

Eine Spur der Göttin

Auf dem Planeten Endroosen im Eppith-System fanden Ra, Atlan, Vorry und Fartuloon mitten im Dschungel eine goldene Statue, die verblüffend der gesuchten Ischtar glich. In ein Armband der Statue waren die galaktonautischen Koordinaten des Schwarzen Systems eingraviert. Nach der Auseinandersetzung mit den Kroitbloben und einem von den Häschern des Blinden Sofgart zurückgelassenen Kralasenen wurde der Flug ins Schwarze System in Angriff genommen.

Vom Planeten Gebharon bargen Atlan und Fartuloon zwölf Organe des geheimnisvollen Quaddin-Körpers. Auf Za'Ibbisch sollte das Zentralorgan zu finden sein. Ra und seine beiden Freunde landeten mit einem Beiboot auf der schwarzen Welt. Ra, Fartuloon und Atlan überstanden oftmals die von den Varganen eingerichteten Fallen nur knapp. In einer halbverfallenen Stufenpyramide gerieten sie in ein beinahe tödliches Labyrinth und fanden dort das Zentralorgan des Quaddin-Körpers. Zum größten Bedauern des Kristallprinzen handelte es sich aber nur um ein Duplikat. Das Original wurde von den Kralasenen von Za'Ibbisch entfernt.

Zusammentreffen mit der Goldenen Göttin

Auf Frossargon fanden die Rebellen ein Doppelpyramidenschiff der Varganen. In einer Halle lag Ischtar nackt auf einem Sockel, geschützt von einem Energiefeld. Als Fartuloon das Feld abschaltete, erwachte die Varganin. Sie entwickelte großes Interesse an Atlan. Um mit ihm allein zu sein, wies sie Fartuloon, Farnathia, Vorry und auch Ra von Bord ihres Schiffes. Der Barbar war rasend vor Eifersucht und schwor Atlan fürchterliche Rache. Er drohte sogar damit, den Kristallprinzen zu töten.

In einer heißen Liebesnacht wurde Chapat gezeugt. Ra kehrte heimlich ins Doppelpyramidenschiff zurück und fand in einem Käfig den riesigen Eber Gullinbursti. Es gelang ihm, das Tier mit einem Impulsgeber gefügig zu machen. Als Atlan das Schiff verließ, stürmte Ra im Sattel des Ebers auf ihn zu und ritt Atlan über den Haufen. Dabei wurde der Arkonide tödlich verletzt. In einem harten Kampf gelang es Vorry, Gullinbursti zu töten. Ra wurde von Fartuloon paralysiert. Ischtar tötete Farnathia in einem Feuergefecht und rettete danach Atlan das Leben. Der Kristallprinz wurde von Robotern an Bord des Doppelpyramidenschiffs gebracht und völlig wiederhergestellt. Bevor Ischtar den Planeten Frossargon wieder verließ, gab sie Atlan einen Hinweis auf den Kometen Glaathan. Dort sollte er eine neue Spur zum Stein der Weisen finden. Dann musste auch Atlan das Schiff verlassen.

Über die Außenlautsprecher rief die Varganin Ra an Bord des Schiffes. Nach Stunden kehrte der Barbar glücklich und zufrieden zu seinen Freunden zurück. Er bat Atlan um Verzeihung. Ischtar startete das Raumschiff und verließ den Planeten. Die Gefährten kehrten mit dem von Robotern reparierten Beiboot an Bord der KARRETON zurück. (Atlan 166)

Durch die Vernichtung des Quaddin-Körpers verlor sich die Spur zum Stein der Weisen zwischen den Sternen. Erst als in Atlans Bewusstsein ein posthypnotisch verankerter Hinweis auf den Planeten Margon auftauchte, konnte die Suche nach dem kosmischen Kleinod wieder aufgenommen werden. Nach der Erweckung des schlafenden Varganen Meschanort, trafen Ra und seine Freunde auf Magantilliken, den Henker der Varganen, der Meschanort tötete. Ra, Atlan und Fartuloon gingen an Bord des Gleiters Magantillikens und verließen Margon.

Duell auf der Welt der Kolosse

Auf dem Planeten Tabraczon traf Ra erneut mit Ischtar zusammen. Auf ihrem Doppelpyramidenschiff zeigte sie dem Barbaren, Atlan und Fartuloon ein Lebenserhaltungssystem, in dem sich ein Embryo befand – Chapat.

Als sich Ischtar auf der Oberfläche des Planeten dem Kampf mit Magantilliken stellte, wurde sie von Atlan, der sich heimlich an Bord des Gleiters geschlichen hatte, begleitet. Ra folgte seinem Widersacher ebenfalls mit einem varganischen Gleiter. Rasend vor Eifersucht, versuchte er, den Kristallprinzen zu töten. Es kam zu einem wilden Handgemenge, in dessen Verlauf die beiden Männer in das kalte Wasser des Binnenmeeres stürzten. Die Kälte und der hohe Wellengang brachten Ra wieder zu Vernunft.

Planet der Toten Augen

Auf dem Flug der FARNATHIA zum Planeten Zercascholpek konnte Ra seine barbarischen Triebe nur mehr schwer im Zaum halten. Er suchte die Kabine Ischtars auf, die sich zur Ruhe begeben hatte. Sein Verlangen nach der Goldenen Göttin wurde von ihr zurückgewiesen. Obwohl sie dem Barbaren erklärte, Atlan zu lieben, wollte Ra diese Tatsache nicht wahrhaben und wollte seine Absicht, noch zumindest eine Liebesnacht mit der Varganin zu verbringen, nicht aufgeben. Ischtar wies ihn aus ihrer Kabine.

Ra war bei der Expedition auf Zercascholpek wieder mit von der Partie. Im Geäst des Baums der Erinnerungen waren Ra und Ischtar gezwungen, die Nacht in einer Astgabel zu verbringen. Beim Betrachten der schlafenden Frau spielte Ras Hormonhaushalt erneut verrückt. Er näherte sich Ischtar und riss sie an sich. Ischtar bat ihn, sich damit zu begnügen, in ihrer Nähe zu sein und sie beschützen zu dürfen. Ra sollte seine Liebe in Freundschaft umwandeln. Dem Barbaren gelang es tatsächlich, sich Ischtars Wunsch zu beugen. (Atlan 180)

Bei der Suche nach Atlan entdeckte Ra den toten Körper des Henkers Magantilliken. Es kam zum Kampf mit unbekannten Robotern, die Atlan in den Krater eines Vulkans geschleppt hatten. Durch das unüberlegte Eingreifen Ischtars brach der Vulkan aus. Atlan wurde für tot gehalten. Fartuloon und Ra wurden an Bord des Doppelpyramidenschiffs genommen. Während der Bauchaufschneider nach Kraumon zurückkehrte, blieb der Barbar bei seiner Angebeteten. Der Verlust des Kristallprinzen traf ihn nicht sonderlich, war er nun endlich seinen Nebenbuhler los. Doch Ischtar beschäftigte sich nur noch mit den Toten Augen des Vrentizianex. Die Varganin hoffte, auf deren Oberfläche einen Hinweis auf Atlan und dessen Verbleib zu sehen. Ra zog sein Flottenmesser und zerschnitt die beiden Augen. Die Varganin feuerte ihre Waffe auf den Barbaren ab. Ra hatte Glück, dass es sich nur um einen Paralysator handelte. (Atlan 181)

Die Rückkehr des Nebenbuhlers

Nur die Vernunft hielt die Varganin davon ab, Ra zu töten. Der Barbar wurde mit Verachtung und Schweigen bestraft. Das Doppelpyramidenschiff durchstreifte die Milchstraße auf der Suche nach dem Kristallprinzen. Endlich wurde ein varganisches Notsignal aufgefangen. Der Planet Cherkaton wurde als Ausgangspunkt identifiziert. In den Bergen trafen Ra und Ischtar auf Roboter, die einen Transportbehälter, in dessen Innerem sich ein Blorbone aufhielt, vor sich herschoben. Atlan, der aus dem Mikrokosmos zurückgekehrt war, befand sich in unmittelbarer Nähe, von den Suggestivimpulsen des Blorbonen an seinen Standort gefesselt. Nach der Zerstörung der Roboter und dem Tod des Blorbonen wich die Lähmung von Atlan. Ischtar fiel in die Arme des Kristallprinzen. Ra hatte plötzlich wieder seinen alten Gegner um die Gunst der Goldenen Göttin zurückerhalten. (Atlan 190)

Verrat über Skrantasquor

Die drei Gefährten machten sich auf die Suche nach einer Stützpunktwelt der Maahks, wo Ischtar dem Kristallprinzen behilflich sein wollte, die Konstruktionsunterlagen des Molekularverdichters zu beschaffen.

Als Atlan im Schutz eines Keruhm nach Skrantasquor geflogen war, schlich sich Ra heimlich zur Energiestation des Keruhm, die sich an Bord des Doppelpyramidenschiffs befand. Er schaltete die Energieversorgung der Energieblase aus. Dadurch wurde der bis dahin unsichtbare Atlan für die Maahks auf Skrantasquor sichtbar und verlor auch den wertvollen Schutzschirm. Der Arkonide wurde von den Maahks überwältigt. Im Verhör gab Atlan bewusst die Positionsdaten des Doppelpyramidenschiffes preis, um Ischtar einen Hinweis auf seine Situation zu geben und den Maahks eine Niederlage in der Schlacht zu bereiten.

Ischtar fand bald heraus, dass nur Ra hinter dem Versagen des Keruhm und der Gefangennahme Atlans stecken konnte. Sie drohte dem Barbaren, sich an ihm zu rächen, sollte es ihr nicht gelingen, Atlan zu befreien. (Atlan 192)

Erkundungsreise im Imperium der Arkoniden

Auf dem Planeten der Con-Treh

Dem Barbaren, dessen Annäherungsversuche von seiner Angebeteten immer wieder zurückgewiesen wurden, wurde es an Bord des Doppelpyramidenschiffes langweilig. Von Ischtar unbeachtet, startete er mit einem dem Mutterschiff gleichenden Beiboot ohne ein bestimmtes Ziel. Den Walzenraumern der Maahks im System des Planeten Skrantasquor entkam er mühelos. Ra fing einen Notruf auf und fand ein kleines Kugelraumschiff mit Bel Etir Baj als Passagier. Ra gab sich als Freund Atlans aus dem Geschlecht der Gonozal zu erkennen. Dies führte, nachdem er den Con-Treh an Bord genommen und auf dessen Wunsch er das Kugelschiff zerstört hatte, um die Spuren der Flucht von Krassig zu verwischen, zur Übernahme der Kontrolle des varganischen Schiffes durch den Con-Treh. Ra wurde gezwungen, nach Ark'Alor zu fliegen. Auf diesem Planeten wurde er wegen seiner Freundschaft zu einem Gonozal vom Con-Treh-Than zum Tode verurteilt. Der Barbar konnte die Wachen überlisten und aus seinem Gefängnis fliehen. Er brachte ein Raumschiff in seine Gewalt, verzichtete aber aus Rücksicht auf das Leben eines Arkoniden und die wertvollen Einrichtungen auf einen Start. Das brachte ihm den Respekt des Con-Treh-Than ein, der ihn mit einer Expedition zur Halle der Erinnerungen beauftragte. Bel Etir Baj machte sich mit Ra auf den beschwerlichen und von Gefahren gesäumten Weg. Nach einer Feuersbrunst, der Fahrt auf einem unterirdisch verlaufenden Fluss und dem Kampf mit einem Gloohn erreichten die beiden Männer die Halle, die sich als halb vergrabenes Raumschiffswrack entpuppte. Das Schiff befand sich in der Gewalt eines Ergothals. Als Ra versuchte, das bösartige Wesen durch Beschuss des Lavastroms mit dem Schiffsgeschütz von der Energiequelle zu trennen, vermutete Etir Baj einen Verrat des Barbaren und griff diesen an. Es kam zum Zweikampf. Erst durch einen scharfen Zuruf Ras konnte der Con-Treh dazu bewegt werden, die Auseinandersetzung zu beenden. Etir Baj übernahm nun selbst die Bedienung des Geschützes, um das Ergothal zu beschäftigen. In der Zwischenzeit aktivierte Ra die Impulstriebwerke. Das Schiff hob sich trotz des Widerstands der Bestie soweit in die Luft, dass die Verbindung zum Lavastrom abriss. Dies bedeutete das Ende des Ergothal. Die ausfallenden Triebwerke konnten das Schiff nicht mehr halten. Eine heftige Bruchlandung war nicht zu verhindern. (Atlan 201)

Bel Etir Baj führte Ra in einen Raum an Bord des Schiffes, in dem Datenmaterial, Filme und Bilder die Geschichte der Con-Treh erzählten. Dort zeigte Etir Baj dem Barbaren auch den Erlass des Imperators Gonozal III., in dem das Volk der Con-Treh zum Tode verurteilt wurde. Dieser Befehl war auch der Grund für den Hass dieses arkonidischen Zweigvolkes gegen das Geschlecht der Gonozal.

Ra legte Etir Baj seine Ansicht dar, dass der Imperator damals nicht anders handeln hatte können, um einen drohenden Bürgerkrieg zu verhindern. Die Wut des arkonidischen Volkes suchte nach einem Ventil, das es in den Con-Treh fand. Für Gonozal war es politisch unumgänglich, lieber die Con-Treh zu opfern, als Millionen von Arkoniden wegen Lynchjustiz vor Gericht stellen und verurteilen zu müssen. (Atlan 207)

Anschlag auf den Imperator

Das Con-Treh-Than hob zum Dank für Ras Mitwirken am Ende des Ergothals das ausgesprochene Todesurteil auf. Ra und Bel Etir Baj wurde ein Flug nach Arkon gewährt, um dort Ras These überprüfen zu können. Ra begleitete den unter dem Namen Immo Kalee reisenden Bel Etir Baj in der Maske eines Sklaven. Mit der COTAWBA flogen die beiden zu Freunden gewordenen Männer nach Vor'phamor. Durch verschaffte ihnen Etir Baj durch den Verkauf einer Bolarc-Gemme eine Schiffspassage auf der PRON-KER-MKLON des Händlers Gabdraman Schwati. Ra und Immo Kalee gelangten heimlich und auch unbemerkt von Schwati und seinen Männern an Bord des Frachtschiffes. Nach dem Erreichen des Arkon-Systems verließen die beiden das Schiff so, wie sie an Bord gekommen waren. Sie nahmen unverzüglich Kontakt mit dem Zaliter Alpertur auf. Dieser konnte den Barbaren als Gladiator vermitteln. Ra erhielt die Gelegenheit in der Stadt Segor vor den Augen des Imperators Orbanaschol III. Kämpfe auszutragen. Die Arena wurde geflutet und Ra musste gegen einen Viermäuler antreten. Nach hartem Kampf geht der Barbar als Sieger über die Bestie hervor.

Ra schaffte es bis zum Endkampf, in dem ihm ein Maskenträger als Gegner gegenüberstand. Nach hartem Kampf schien der Barbar als Sieger hervorzugehen. Er riss dem unbekannten Arkoniden die Maske vom Gesicht und erstarrte förmlich. Ra glaubte in das Antlitz des Kristallprinzen Atlan zu blicken. Die Unaufmerksamkeit des Barbaren genügte seinem Gegner, ihn mit einer Keule bewusstlos zu schlagen. Danach befestigte er seine Maske wieder sorgfältig über dem Gesicht. Selbst für die überall installierten Kameras war die Zeitspanne zu kurz gewesen, um ein klares Bild zu liefern.

Als Ra nach kurzer Bewusstlosigkeit wieder zu sich kam, konnte er mitverfolgen, wie der Maskierte bei der Siegerehrung die ihm vom Imperator überreichte Trophäe in die Luft schleuderte und sie dann absichtlich fallen ließ, damit sie auf dem Boden zerschellte. Zum Vorschein kam ein kleiner Energiestrahler, den der Maskenträger aufhob und auf den Imperator richtete. Instinktiv schleuderte Ra ein Wurfmesser, das dem Maskierten in den Rücken drang und ihn tötete. Der abgefeuerte Schuss verfehlte sein Ziel. Im entstehenden Tumult konnte Ra aus der Arena fliehen.

Im Haus des Zaliters Alpertur traf er wieder mit Immo Kalee zusammen. In einer Nachrichtensendung wurde vom Mordversuch auf Orbanaschol III. berichtet. Anhand der Hirnwellenmuster – eine andere Identifizierung war durch das zerschmetterte Gesicht nicht mehr möglich – wurde der gesuchte Verräter, Hochstapler, Rebell und angebliche Thronfolger Atlan als Attentäter identifiziert. Ra hoffte, durch seine Erklärung, dass Atlan nie ein Attentat auf Orbanaschol durchgeführt hätte und die Waffe völlig unbrauchbar und nur ein besserer Handscheinwerfer war, die Zweifel des Con-Treh zu zerstreuen. Selbst war er aber auch nicht sicher, ob der Tote wirklich nicht der Kristallprinz war. (Atlan 207)

Unter Verbrechern und Freunden

In einer Spelunke auf Arkon II erweckte Ra das Interesse des Spitzels Perytlth. Er tischte dem Zaliter eine haarsträubende Geschichte über seine Herkunft auf, die der Informant der POGIM trotzdem bereit war zu glauben, zumal er in ihm die Hoffnung auf Heilung von seiner heimtückischen Krankheit erweckte.

Sarat Tohl gesellte sich zu Ra und führte ihn in den Untergrund von Arkon II. Dort traf er mit sieben Männern und einer Frau der Freien Söhne Arkons zusammen. Der Barbar war dem Mädchen kein Unbekannter. Sie wusste, dass er beim Fest der zalitischen Händler einen Kampf gegen einen Maskenträger ausgetragen hatte. Themar Irwig holte ihn am nächsten Tag ab und brachte ihn zum Stützpunkt der Verbrecherorganisation des Glahrn. Dort wurde Ra brutal verhört und geschlagen. Um seine Gesinnung zu testen, erteilte ihm Glahrn den Auftrag, zwei Agenten der POGIM zu töten. Ra weigerte sich, dem Befehl nachzukommen. Das hätte den Tod des Barbaren nach sich gezogen, wenn nicht zu seinem Glück Polizeitruppen das Versteck der Verbrecher entdeckt und mit dem Sturm auf das Versteck begonnen hätten. Ra konnte fliehen, schlug einen der Polizisten nieder und bemächtigte sich dessen Uniform. Er übernahm als Spezialagent das Kommando über zwei Polizisten und verfolgte mit seinen Männern die flüchtenden Verbrecher Glahrn und Themar Irwig. Die Gangster wurden gestellt. Mit einer Thermitladung vernichtete einer der Polizisten einen Gesteinsbohrer, mit dem die Verbrecher zur Planetenoberfläche vorstoßen wollten, um im ausbrechenden Chaos unerkannt zu verschwinden. Bei der Explosion fanden der Polizist und die beiden Gangster den Tod. Ra konnte entkommen, wurde von den Ausläufern der Druckwelle jedoch zu Boden geschleudert und verlor das Bewusstsein.

Im Polizeigefängnis erwachte Ra wieder. Er wurde zum Verhör unter der Psychohaube abgeholt. Noch bevor es aber dazu kommen konnte, betrat Mogbar Klote in der Rolle eines Agenten der POGIM den Raum und forderte die Auslieferung des Barbaren. Der Polizeioffizier musste zähneknirschend zustimmen. Ra wurde mit einem Gleiter zu Ertonh Regir da Quertamagin und Yagthara gebracht. Noch bevor er wusste, mit wem er es zu tun hatte, spürte Ra, dass er den beiden vertrauen konnte und sprach die Formel aus: Für Atlan und Arkon! Auf Leben und Tod!

Yagthara gab sich als Atlans Mutter zu erkennen und wollte wissen, wo sich ihr Sohn aufhielt. Ra erzählte Atlans Geschichte. Regir da Quertamagin berichtete über den Anschlag auf Imperator Orbanaschol III. auf dem Fest der zalitischen Händler. Der Maskenträger war ein todkrankes Mitglied der Anhänger des Kristallprinzen, der unter Einsatz seines Lebens bereit gewesen war, den Imperator auf eine falsche Fährte zu locken.

Ra, Bel Etir Baj, Yagthara und Abton Cehar wurden zum Kometen Blahur gebracht. Die POGIM verhaftete Regir da Quertamagin und Mogbar Klote. Das Familienoberhaupt der Quertamagin verriet im Todeskampf das Versteck Yagtharas. Es gelang den Vieren mit einem kleinen Boot von Blahur zu entkommen und auf Ark'Alor Zuflucht zu suchen. Als dem Con-Treh-Than bekannt wurde, dass Yagthara der Familie der Gonozal angehörte, wurden die vier Freunde in den Verliesen von Magintor inhaftiert. Etir Baj wurde gleich darauf wieder freigelassen, während Ra und Abton Cehar auf einem anderen Kontinent des Planeten ausgesetzt werden sollten. Yagthara wurde zum Tod verurteilt.

Etir Baj befreite mit vier Gesinnungsgenossen den Barbaren aus seinem Gefängnis. Mit einem Raumschiff der Con-Treh flogen Ra, Yagthara und die vier Con-Treh nach Kraumon, wo sie von Morvoner Sprangk freundlich empfangen wurden. (Atlan 213)

Streit auf Kraumon

Nach der Rückkehr Atlans nach Kraumon bemerkte Ra, dass sich Ischtar mit Chapat in die Berge nahe dem Stützpunkt zurückziehen wollte. Er folgte der Varganin mit einem Gleiter. In einer Höhle versuchte der Barbar, neuerlich die Gunst der Goldenen Göttin zu gewinnen. Als auch Kristallprinz Atlan in der Höhle eintraf, konnte Ra seine Eifersucht nicht mehr beherrschen und griff den Kristallprinzen ungestüm an. Es kam zu einem heftigen Kampf, den Atlan mit einem gezielten Dagor-Griff für sich entscheiden konnte.

Atlan stellte Ischtar und Chapat ein kleines Raumschiff unter dem Kommando von Gresta Hankort zur Verfügung, um Kraumon verlassen zu können. (Atlan 221)

Auf der Totenwelt

Ra, Fartuloon und Atlan ließen die CRYSALGIRA startklar machen, um die Totenwelt Hocatarr anzufliegen. Dort wollten sie mit dem letzten verbliebenen Lebenskügelchen den verstorbenen Imperator Gonozal VII. wieder zum Leben erwecken. Es gelang ihnen tatsächlich, die Oberfläche Hocatarrs zu erreichen. Dort wurden sie von den Priesterinnen entdeckt und gefangen genommen. Während Atlan und Fartuloon zum Tode verurteilt wurden, sollte Ra als Tempelsklave seine Schuld sühnen.

Während des Duells zwischen dem Kristallprinzen und dem Bauchaufschneider in der Arena der Großen Mutter konnten sich Ra und Baylamor Arham del Gnotor befreien und einen Psychogenerator vernichten, der die Kämpfer beeinflusste. Nach dem Tod der Hohepriesterin Arkanta drangen die Gefährten in die KARSEHRA ein und holten den Leichnam des Imperators Gonozal VII. aus seiner Gruft. Die herbeigerufene CRYSALGIRA landete im Tempelbezirk und nahm die Freunde an Bord. Die Priesterinnen wurden mit der Drohung von einem Angriff auf die CRYSALGIRA abgehalten, im Falle einer Behinderung die in Gonozals Gruft installierte Fusionsbombe zu zünden. Das Schiff erreichte unbehelligt das im  Wikipedia-logo.pngOrbit kreisende Diskusschiff. Dort öffnete sich unvorhergesehenerweise eine Schleuse und Baylamor Arham del Gnotor verließ die CRYSALGIRA und wechselte auf die AYTILAA DEL GNOTOR über.

Die Priesterinnen hatten die arkonidische Flotte alarmiert. Doch bevor die Einheiten eintrafen, brachte sich die CRYSALGIRA in Sicherheit. In einem Behandlungsraum begann Fartuloon mit den Vorbereitungen zur Wiedererweckung des ehemaligen Imperators. Das letzte Lebenskügelchen wurde mit einer Infusion verabreicht und tat seine Wirkung. Der unbeseelte Körper Gonozals VII. erwachte zu neuem Leben. (Atlan 221)

Raumschlacht

Der Barbar nahm im Jahre 10.499 da Ark an Bord der ISCHTAR an der Schlacht um Marlackskor teil. Nach der Notwasserung des Schiffes auf dem Planeten Pwllheli machte er sich zusammen mit Atlan in schweren Raumanzügen an den Aufstieg vom Meeresboden, auf dem die ISCHTAR zur Ruhe gekommen war. Die beiden Männer entdeckten ein unterseeisches festungsähnliches Bauwerk, in das der Kristallprinz durch eine Schleuse eindrang. Ra blieb als Rückendeckung außerhalb des Gebäudes. Nachdem Atlan die Festung verlassen hatte, wurde der Weg an die Oberfläche fortgesetzt. Die Annäherung der GLORMOUN mit ihren Begleitschiffen zwang Ra und Atlan, zur ISCHTAR zurückzukehren. Die ISCHTAR wurde von Enterkommandos des Zweisonnenträgers Merlon Lantcor erobert und die Rebellen gefangen genommen. Nach einem Zwischenstopp auf Vayklon gelang der ISCHTAR mit tatkräftiger Unterstützung der Sonnenträgerin Karmina Arthamin die Flucht. (Atlan 227)

Die Welt der Heiler

Die ISCHTAR erreichte den Planeten Perpandron. Der Barbar pilotierte ein diskusförmiges Beiboot über den von Dschungel bedeckten Kontinent mit der Station der Goltein-Heiler nach Süden, wo eine Lichtung entdeckt wurde, auf der aus der Höhe geometrische Formen und Tierzeichnungen erkennbar waren. Neben einer unbekannten Strahlung konnte auch harte, aber nicht sehr starke Radioaktivität angemessen werden. Das Beiboot landete. Im dichten Wald entdeckte Ra Ruinen, die mit dem ihm von seiner Heimatwelt bekannten Ankh-Symbol, dem Zeichen für das Höchste, verziert waren. Das Beiboot wurde von den Goltein-Heilern entdeckt und zerstört. Ra brachte durch Beschuss mit seinem schweren Strahler einen gelandeten Gleiter der Heiler zur Explosion. Atlan war von dieser Aktion des Barbaren nicht gerade begeistert.

Die Gefährten zogen sich in die Ruinen zurück. Dort war es Ras Instinkten zu verdanken, dass sie nicht einem riesigen Käfer vor die Fresswerkzeuge liefen. Als sich die drei Gefährten im unterirdischen Ganggewirr trennten, stürzte Ra in einen Schacht. In einer riesigen Halle begegnete er einer Unzahl geflügelter Tiere, die versuchten, ihn in eine bestimmte Richtung zu drängen. Als eine unbekannte Gestalt vor ihm im Dunkel auftauchte, sprang der Barbar diese an. Es kam zu einem Kampf, bei dem Ra von einem Strahlschuss in die rechte Schulter getroffen wurde. Der Unbekannte entpuppte sich als Atlan, der von Karmina Arthamin begleitet wurde. Wieder vereint, stiegen die drei Gefährten mithilfe ihrer Flugaggregate an der Hallenwand empor. Sie gelangten schließlich in eine Halle, in der sie von den Flügelwesen angegriffen wurden. Ra warf sich in die Schlacht und vernichtete zahlreiche der Robotwesen. Er bemerkte die Flucht des obersten Goltein-Heilers Klemir-Theron aus dem Raum, von dem aus die Roboter kontrolliert wurden und verfolgte ihn bis in eine Halle knapp unter der Planetenoberfläche. Dort tauchte er im Rücken Klemir-Therons auf, der im Begriff war, Kristallprinz Atlan zu erschießen. Ra feuerte seinen Strahler ab und tötete den Goltein-Heiler.

Zurück auf der Planetenoberfläche wurde Atlans Gruppe, zu der sich wieder Gonozal VII. gesellt hatte, der überraschenderweise aus dem Wald auftauchte, an Bord der ISCHTAR genommen. (Atlan 229)

Der Junge von Perpandron

Nach dem Start der ISCHTAR erwachte das Mitbringsel von Perpandron, ein junger Mann, der sich Akon-Akon nannte. Dank seiner unheimlichen Fähigkeiten brachte Akon-Akon die ISCHTAR in seine Gewalt. Der Barbar versuchte, eine Nachlässigkeit Akon-Akons auszunutzen, der nicht direkt verboten hatte, die ISCHTAR zu verlassen. Ra schlich sich an Bord eines Beibootes. Dort unterlief ihm ein verhängnisvoller Fehler. Er nahm Bildverbindung mit der Zentrale auf, um notwendige Kursdaten für den beabsichtigten Flug nach Ketokh zu erhalten. Der Barbar wollte die auf diesem Planeten zurückgelassenen Atlan und Fartuloon abholen. Auf dem Monitor erschien Akon-Akon, der dem Bildschirm den Rücken zuwandte und gerade Karmina Arthamin über den Aufenthaltsort Ras befragte. Noch während die Sonnenträgerin gegen den Einfluss des Jungen von Perpandron ankämpfte, meldete sich Ra. Akon-Akon befahl ihm, in die Zentrale zurückzukommen. Gleichzeitig gab er die Order aus, ohne seinen ausdrücklichen Befehl das Raumschiff nicht zu verlassen. Zurück in der Zentrale musste sich Ra dem Auftrag Akon-Akons unterordnen, der die Suche nach einem für Arkoniden geeigneten Planeten intensivieren wollte. Der Junge hoffte Spuren seines Volkes zu finden, das ihn vor langer Zeit auf Perpandron zurückgelassen hatte. Ra musste sich trotz intensiver Diskussion dem Befehl beugen. (Atlan 236)

Als die Bewohner des Planeten Kledzak-Mikhon auf den Bildschirmen der ISCHTAR sichtbar wurden, war Akon-Akon erschüttert über die für ihn ekelhaften Kreaturen. Der Junge versank in Gedanken und war nicht mehr ansprechbar. Auch sein suggestiver Einfluss auf die Besatzungsmitglieder der ISCHTAR ließ nach. So war es Ra möglich, ein Beiboot auszuschleusen. Der Barbar wollte einen aus zahlreichen Wunden blutenden Eingeborenen retten, der von seinen Artgenossen verfolgt wurde. Die Gruppe, von der sich Snayssol abgesondert hatte, wurde mit Paralysestrahlen beschossen. Ra begab sich in die Schleuse des Beibootes und winkte dem Loghanen zu. Erst als sich Polizeigleiter näherten, war Snayssol bereit, an Bord zu gehen. Ra flog mit dem Loghanen zur ISCHTAR zurück. (Atlan 237)

An Bord der ISCHTAR konnte unter Zuhilfenahme eines Translators eine vernünftige Kommunikation mit dem Loghanen aufgenommen werden. Doch von Abscheu und Ekel geschüttelt, ordnete Akon-Akon die sofortige Exekution Snayssols an. Noch bevor Ra den tödlichen Sch8ß abgeben konnte, schlugen die Strukturtaster der ISCHTAR durch. Ein Überschlagblitz betäubte Akon-Akon. Die suggestive Beeinflussung verschwand augenblicklich. Ra wollte die Gelegenheit nutzen und Akon-Akon mit dem Impulsstrahler töten. Doch Karmina Arthamin entwaffnete ihn blitzschnell und verhinderte so den Mord an dem Jungen von Perpandron. Akon-Akon wurde ein Betäubungsmittel injiziert und in die Krankenstation gebracht.

Karmina Arthamin beauftragte Ra, Snayssol zurück nach Kledzak-Mikhon zu bringen. Das Beiboot landete nahe einer Siedlung an der nördlichen Spitze von Parl-Jasgor. Ra gab Snayssol zwanzig Minuten Zeit, um bei seinem Verwandten Garfuly Unterschlupf zu finden. Danach würde er an Bord der ISCHTAR zurückkehren. Kurz vor Ablauf der Frist tauchte Snayssol wieder vor dem Beiboot auf. Er wurde von Polizisten verfolgt. Ra setzte sie mit dem Paralysatorgeschütz außer Gefecht. Snayssol wurde an Bord genommen.

Noch bevor Ra zur ISCHTAR zurückkehren konnte, empfing er das von Atlan ausgesandte Notsignal der arkonidischen Flotte. Mit Höchstgeschwindigkeit flog der Barbar das Beiboot zum Ausgangspunkt des Signals und nahm Atlan und Fartuloon an Bord. Auf schnellstem Weg ging es nun zurück zur ISCHTAR. (Atlan 238)

Ra gehörte zu einer Expedition, die sich mit einem Gleiter auf die Suche nach einer Bio-Station machte. Mitten im Dschungel von Sover-Kar wurde der Stützpunkt gefunden. In den unterirdischen Bereichen der Station fand man den Bio-Inspektor Gemmno Làs-Therin. Auf dem Rückweg zur ISCHTAR wurde das Schiff von Raketen der Loghanen angegriffen. Erst der Tod Rassafuyls führte zur Beendigung der Kampfhandlungen.

Ra wurde zusammen mit insgesamt 41 Besatzungsmitgliedern der ISCHTAR ausgewählt, Akon-Akon zu begleiten. Er verließ Kledzak-Mikhon durch das Große Schwarze Tor von Poal-To. (Atlan 240)

Die Welt der Insekten

Auf dem Planeten Gonwarth machte sich Ra nützlich, als er mit Fartuloon in das gekaperte, aber von den Akonen zurückeroberte Frachtraumschiff eindrang, um Container mit Konzentraten aus dem Schiff zu holen. Auch unterstützte er Atlan bei der Kontaktaufnahme mit einer Königin der Coumargs. Das Raumschiff wurde bei einem Startversuch fast völlig zerstört. Gemeinsam mit seinen Gefährten ging er durch einen heil gebliebenen Kurzstreckentransmitter, der an Bord des Wracks gefunden wurde. (Atlan 246)

Im Versteck der Akonen

Gemeinsam mit seinen Gefährten materialisierte der Barbar in einer Transmitterstation auf dem größeren Mond des Planeten Akon V. Die Arkoniden wurden von Kampfrobotern umzingelt und ins Gefängnis abtransportiert. Akon-Akon wurde von den Akonen als Sohn Akons willkommen geheißen und konnte die Station ungehindert verlassen.

In einer Gerichtsverhandlung, in der der Robotrichter ein bereits feststehendes Urteil verkündete, wurden die als Unansehnliche eingestuften Arkoniden und auch Ra zum lebenslangen Aufenthalt auf Horaan verurteilt. Die Rebellen von Kraumon verursachten einen vorher abgesprochenen Tumult, um Atlan und Fartuloon die Gelegenheit zu geben, zu entkommen. Während die Gefährten per Transmitter zur Eiswelt transportiert wurden, konnten sich der Kristallprinz und sein Mentor eine Zeitlang ihrer neugewonnen Freiheit erfreuen, bis sie auf einen Trick Daalmors von Borgool hereinfielen und wieder in Gewahrsam genommen wurden. Sie folgten ihren Gefährten nach Horaan. (Atlan 250)

Suche nach der Goldenen Göttin

A283 1.JPG
Atlan 283
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Der Barbar hatte Gonozal-Mitte verlassen und wenige Gehminuten außerhalb der Stadt eine primitive Hütte bezogen. Ihm machten Depressionen schwer zu schaffen. Einen Selbstmordversuch konnte Fartuloon im letzten Moment verhindern.

Um seinem Freund zu helfen, wollte Atlan ihn von seinem Schwur entbinden. Doch Ra war nur bereit, sich eine gewisse Auszeit zu nehmen. Der Kristallprinz stellte ihm die HAGAAR und eine ausgewählte Besatzung aus Freiwilligen zur Verfügung, um seine unbekannte Heimatwelt zu suchen.

Das Schiff erreichte nach mehreren Transitionen das System der Goranen. Dimensionsüberschneidungen verhinderten den Weiterflug. Kommandant Srinakor ging auf Landekurs und setzte die HAGAAAR mitten in einem Steinkreis auf, an dessen Fertigstellung die Goranen arbeiteten. Ra versuchte mit den Eingeborenen Kontakt aufzunehmen, konnte aber nicht viel erfahren.

Ra überraschte Srinakor mit der Aussage, dass die Goranen mit Feuereifer an dem Steinkreis arbeiteten. Die Sooster hatten den Barbaren fühlen lassen, dass sie dafür sorgen wollten, dass die Arkoniden in ihre Heimat zurückkehren konnten. Ra verließ die HAGAAR, um mit den Goranen zu sprechen.

Nach einem intensiven Gespräch mit dem Jäger warnte der Barbar Srinakor eindringlich davor, einen Steinkreis zu betreten, die Tore in fremde Dimensionen darstellten. Orotak verschwand vor den Augen seiner Kameraden.

Die Goranen hatten den Kreis um die HAGAAR kaum fertiggestellt, als das Schiff auch schon verschwand. Nur Ra, Srinakor, Logor, Hoffgart, Mollnor und Kantoro, die sich außerhalb der HAGAAR aufgehalten hatten, blieben auf der Welt der Goranen zurück. Ra fasste den Entschluss, ein Tor zu benutzen, um damit vielleicht zu Ischtar zu gelangen. Er folgte den inzwischen weiter gezogenen Goranen.

Kantoro und Haffgast folgten ihm. Die beiden Männer wollten sich einen Sooster beschaffen, um den Polypen zu untersuchen. Sie wurden von den Goranen überwältigt und in das Zentrum eines Steinkreises gebracht, aus dem sie verschwanden.

Die Goranen errichteten für Ra innerhalb eines Tages einen neuen Kreis in Form eines unregelmäßigen Zwölfecks. Ra verschwand und fand sich auf einer Welt wieder, die er für seine Heimatwelt hielt. Von seiner geliebten Ischtar war allerdings keine Spur zu finden. (Atlan 283)

Quellen

Atlan 146, Atlan 152, Atlan 154, Atlan 156, Atlan 158, Atlan 164, Atlan 172, Atlan 174, Atlan 180, Atlan 181, Atlan 190, Atlan 192, Atlan 201, Atlan 207, Atlan 213, Atlan 221, Atlan 227, Atlan 229, Atlan 236, Atlan 237, Atlan 238, Atlan 240, Atlan 246, Atlan 250, Atlan 283