Raimanja

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Raimanja war eine Arkonidin aus der Familie Sulithur.

Geschichte

Nach dem Großen Befreiungskrieg verliebte sie sich in Caycon aus der Familie Akonda. Da die beiden Familien völlig verfeindet waren und Raimanja und Caycon sich weigerten, ihrer Liebe abzuschwören, wurden beide aus ihren Familien verstoßen. Sie siedelten sich in einer ärmlichen Hütte am Stadtrand der arkonidischen Hauptniederlassung auf Arkon III an. Caycon sorgte mit der Jagd auf Wild für ihren Lebensunterhalt. Als ihm Raimanja gestand, dass sie ein Kind erwartete, waren sich beide schnell darüber einig, die Schwangerschaft den Behörden nicht zu melden. Sie wollten nicht, dass ihnen das Kind, wie es dem Gesetz entsprach, gleich nach der Geburt weggenommen wurde, um es so zu erziehen, dass die Bindung an das arkonidische Volk stärker war als zu den leiblichen Eltern, die es dann auch nicht kennenlernen würde.

Ihr Gespräch wurde abgehört und Raimanja verhaftet. Caycon wurde von den Polizisten zusammengeschlagen. Ein Befreiungsversuch misslang.

Die junge Frau wurde schließlich von Orthrek doch befreit und mit einem Gleiter zu Caycons Hütte gebracht. Das Polizeirevier wurde in Schutt und Asche gelegt, um Spuren zu verwischen. Caycon kam an Bord des Gleiters. Überglücklich fielen sich die Liebenden in die Arme. Angesichts des diskusförmigen Beibootes, in das der Gleiter eingeschleust wurde, war Caycon plötzlich klar, dass die Fremden keine Arkoniden waren. Er wurde von Orthrek paralysiert. Einer Bemerkung Orthreks über die Abtrünnigen entnahm Raimanja, dass es sich bei ihren Befreiern um Akonen handelte.

Das Beiboot flog zu dem in einer Warteposition im Raum stehenden Schiff unter dem Kommando von Perc von Aronthe. Ein Team von Wissenschaftlern um Tarmin cer Germon nahm sich ihrer an und behandelte Raimanja mit dem Phasus-3-Virus. Dadurch wurden dem Embryo Informationen und Fähigkeiten übermittelt, die ihn schlussendlich zum wachen Wesen werden lassen würde. (Atlan 242)

Auf Perpandron angekommen, erfuhr Raimanja, dass Caycon bei seinem Fluchtversuch mit einem Beiboot von den Schockwellen der Transition des Mutterschiffes getötet worden war. Während die Akonen eine Grube zur Aufnahme des Schlafkristalls aushoben, ergriff Raimanja die Gelegenheit, versorgte sich mit Ausrüstung und Waffen und floh in den Dschungel. Sie wollte ihrem Sohn das von den Akonen für ihn vorgesehene Leben als zukünftiger Herrscher über die Arkoniden ersparen.

In einer uralten Stadt einer längst untergegangenen Zivilisation wurde sie von einem riesigen Zyklopen verfolgt. In einer Halle fand Raimanja einen grünen Würfel, dem ANTE entstieg und den Zyklopen vertrieb. ANTE versprach, über die Arkonidin zu wachen und verschwand. Raimanja verbrachte die Nacht im Freien. Sie wurde durch die klatschenden Geräusche eines Drachen geweckt. (Atlan 243)

Im dichten Gebüsch fand Raimanja einen verletzten Jungdrachen, dem sie zu einer Höhle folgte. Über einen langen Felskorridor, der tief in den planetaren Untergrund führte, gelangte sie über ein verborgenes Tor zu einem unterirdischen See, an dessen Ufer der Drache lag. Die Arkonidin untersuchte das Tier mit ihrer Medobox und versorgte die Brandwunden mit Heilplasma. Mit einem unbeabsichtigten Schlag seines Schwanzes stieß der Drache Raimanja ins Wasser. Als sie aus der Bewusstlosigkeit erwachte, fand sie sich am Ufer wieder. Der Drache sprach sie in Lemu an. Vritra, wie sie den intelligenten Drachen nannte, brachte sie in die Halle der Blinden Spiegel, wo sie von einem Schwarzen angegriffen wurden. Mit ihrem Impulsnadler tötete Raimanja das Untier. Durch einen der Spiegel betraten die beiden ungleichen Gefährten die Schatzkammer von Amalek.

Dort wurden Raimanja und Vritra von riesigen Zyklopen attackiert, die in goldschimmernde Rüstungen gekleidet und mit Schwertern, Lanzen und Schilden bewaffnet waren. Die Riesen zogen ihren Einschließungsring trotz heftiger Gegenwehr Raimanjas immer enger. Erst das Auftauchen akonischer Kämpfer, die ihre Spur wiedergefunden hatten, sorgte für Entlastung. Die Akonen unter dem Kommando von Orthrek töteten alle Zyklopen. Die Arkonidin wurde zum Raumschiff zurückgebracht, wo sie ihren Sohn zur Welt brachte, den sie »Caycon« nannte.

Bald nach seiner Geburt wurde Akon-Akon, wie die Akonen zu dem Jungen sagten, in den Mentorkristall gebracht. Raimanja wurde von Tekla von Khom zu ihrem Sohn gebracht. Beim Anblick des Kindes im Kristall drehte die Arkonidin durch, wurde von Orthrek mit einem Spezialgriff außer Gefecht gesetzt und zurück an Bord des Raumschiffes gebracht. Dort erwachte sie frühzeitig aus der körperlichen Starre und schlich sich in die Maschinenräume des Raumschiffes. Ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der Transitionstechnik halfen ihr, ein zuvor entwendetes Energiemagazin eines Blasters zwischen den Polen des Energieschockauslösers zu platzieren.

Für Raimanja wurde eine kleine Siedlung errichtet, in der sie ihr Leben verbringen musste. Sofort nach dem Start der Akonen suchte Raimanja Amalek auf und holte ihren Sohn aus dem Mentorkristall. In der Siedlung erwarteten sie Orthrek, Perc von Aronthe und Tekla von Khom, die die Explosion des Raumschiffes überlebt hatten. Die Akonen mussten für den Rest ihres Lebens auf Perpandron bleiben.

Akon-Akon verbrachte seine Jugend nun an der Seite seiner Mutter, die sich in dieser Zeit immer mehr zu Orthrek hingezogen fühlte. Als die Zeitkapsel eines unbekannten Volkes in der Ruinenstadt auftauchte, befreite Akon-Akon das Feuerwesen ANTE aus seinem grünen Würfel. ANTE sollte die Zeitkapsel zerstören, die jedes Leben auf Perpandron zu vernichten drohte. Dem Feuerwesen gelang es, die Kapsel in eine Zeitphase zu drängen, von der aus keine Gefahr mehr drohte. Dabei verzehrte sich ANTE bis er völlig verschwunden war.

Orthrek hatte sich der Zeitkapsel zu weit genähert. Er schien geistig verwirrt zu sein. Beim Rückflug in die Siedlung starb der Akone auf dem Rücksitz des Gleiters.

Vier Jahre später machte sich Raimanja in den Schwarzen Dschungel auf, um eine Tempelruine zu untersuchen. Dabei stürzte sie in eine trichterförmige Öffnung im Boden, aus der es kein Entkommen gab. Die Wände waren zu glatt, um hinaufklettern zu können. Ihren Intervallnadler hatte sie beim Sturz verloren. Eine Riesenschlange schob ihren Kopf mit zwei großen Giftzähnen und zwei Reihen kleineren Haltezähnen in den Schlund. Raimanja trennte mit ihrem Vibratormesser einen großen Teil der gespaltenen Zunge ab. Dann stieß die Schlange ihren Kopf in den Trichter. Raimanja hielt sich an den Giftzähnen fest. Die kleinen Haltezähne fügten ihr tiefe Fleischwunden zu. Die Schlange zog die Arkonidin aus der Falle. Raimanja schwang sich auf den Kopf des Reptils und wurde von dort zu Boden geschleudert. Sie umfasste den im Gras liegenden Impulsnadler und jagte eine Salve in den Kopf der Schlange, der unter dem Ansturm der Energiegewalten zerfetzt wurde. Bewusstlos brach Raimanja zusammen. Vritra hatte das Geschehen aus der Luft beobachtet und holte Akon-Akon zu Hilfe.

Zwei Stunden vergingen, bis der Junge seine Mutter gefunden hatte. Ihre Haut hatte sich durch die Wirkung des Schlangengiftes bereits verfärbt. Raimanja starb in den Armen ihres Sohnes. (Atlan 243)

Quellen

Atlan 242, Atlan 243