Reginald bull

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Terraner Reginald Bull, auch Bully genannt. Für weitere Bedeutungen, siehe: Reginald Bull (Begriffsklärung) sowie Bully (Begriffsklärung).

Reginald Bull (*14. Mai 1938 in Queens/New York), von seinen Freunden Bully genannt, landete 1971 zusammen mit Perry Rhodan und seiner Mannschaft mit der Rakete STARDUST als einer der ersten Menschen auf dem Mond und ist im 14. Jahrhundert NGZ dank eines Zellaktivators der drittälteste lebende Terraner.

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Heft: PR 492
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Heft: PR 500 – Innenillustration 3
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Heft: PR 2778 – Innenillustration
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Erscheinungsbild

Der untersetzte, aufgrund seiner 76 Kilogramm bei 1,68 Meter Körpergröße korpulent wirkende, aber sehr bewegliche und zähe Bull hat ein breites, sommersprossiges Gesicht mit wasserblauen Augen. (PR 1) Von Rhodan und Gucky wird er gelegentlich »Dicker« genannt. Seine roten Haare trägt er in einem kurzen Bürstenschnitt mit leichten Geheimratsecken; es sind keine anderen Frisuren von ihm bekannt. Die linke Wange ziert eine schlecht verheilte Narbe, während sich von der linken Augenbraue bis zum Haaransatz eine weitere Narbe über die Stirn zieht.

Zitat: »[...] ›Er war Risikopilot‹, sagte Perry. ›Ein sehr risikofreudiger Risikopilot. Und als er seinen zweiten sehr, sehr teuren Prototypen in einen Haufen Schrott verwandelte, da ist er beim Aussteigen vom Schleudersitz in die nicht richtig abgesprengte Kanzel geschossen worden‹ [...]« (Odyssee 4)

Als Folge einer ominösen Wette mit Gucky trug er im Jahre 3587 zeitweise einen Schnurrbart. (PR 929) Dies führte dazu, dass auf der BASIS kurzzeitig der Ausruf »Beim Barte des Proleten!« zum geflügelten Wort wurde. (PR 955)

Siehe auch: Galerie Reginald Bull.

Tarnidentitäten

Reginald Bull wählte für verschiedene Aufgaben seines langen Lebens nicht selten Tarnidentitäten. Bekannt sind:

Charakterisierung

Zunächst als Freund und Begleiter Rhodans unterwegs, der eher zufällig in die Geschehnisse gerät, wächst er zu einem zweiten Anführer der Menschheit heran, der weniger im Scheinwerferlicht Rhodan steht, doch genauso unersetzlich wird. Von seiner späteren Ehefrau Fran Imith wird Bull deshalb nur halb im Scherz als »Sofort-auf-dumm-Schalter« – analog zum Sofortumschalter Rhodan tituliert.

Der im Sternzeichen Stier geborene Reginald Bull wird als schnell aufbrausend, fähiges Organisationstalent und treuer Freund charakterisiert. Als Kind war er in sich gekehrt, träumte von fremden Welten und pflegte seine stille Freundschaft zu seiner Schulfreundin Tess. (Kosmos-Chroniken 1, S. 52)

Zitat: »[...] Für einen Augenblick sehnte er sich danach, ein einziges Mal in die Haut des kleinen rothaarigen Jungen zu schlüpfen, der vor sehr langer Zeit einfach die Augen geschlossen hatte, um alles Böse aus der Welt zu zaubern. Diese Erinnerung war unauslöschlich in sein Gedächtnis eingegraben. Solange er die Lider krampfhaft geschlossen gehalten hatte, war alles Schlimme wie weggewischt und anschließend nur noch halb so schlimm gewesen. Wie die Fünf in Mathe – als er weit mehr Zeit für seine Schulfreundin Tess und die geliebten Science-Fiction-Magazine als für alle Lehrbücher aufgewendet hatte. [...]« (PR 2029, S. 4)

In seiner Jugend war er recht undiszipliniert. Er ist ein geselliger Mensch, geistigen Getränken und schönen Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts zugetan und insgesamt recht tolerant. Bull hat allerdings eine intensive Abneigung gegen zu viel Autorität und langhaarige Bartträger.

Gerüchten zufolge soll er unzählige Raumfahrerkneipen besucht und sämtliche kulinarischen Spezialitäten der Milchstraßenvölker probiert haben. Besonders gerne mag er Erdbeeren. (Jubiläumsband 4, Story 2) Aufgrund einer leichten Neigung zu Sommersprossen wurde er von seinen Kollegen bei der US-Space-Force scherzhaft Freckle-Face genannt. (PR 673 E, Kap. 4)

Freundschaften

Bull wirkt aufgrund seiner knurrigen Art wenig gesellig und es ist auffällig, dass er deshalb nicht jedem sofort sympathisch ist, der ihm begegnet. Trotzdem hat er sich den Respekt und die Freundschaft vieler Personen erarbeitet.

Allen voran ist Perry Rhodan zu nennen, dem er stets loyal zur Seite steht. Er ist auch einer der wenigen, der es immer wieder versteht, Rhodan zu hinterfragen. Häufig sieht er die Dinge viel aggressiver und aus einem kurzfristigeren Blickwinkel. Während Rhodan das große Ganze verfolgt, sorgt Bull meist für die Sicherheit. Rhodan überlässt ihm gerne auch die Rolle des »Ausputzers« und Aufgaben, die er niemanden sonst zumuten möchte. Zu Beginn ihrer Beziehung ist es auffällig, dass Bully Rhodan in vielem unterlegen ist, inzwischen ist er mit ihm aber auf Augenhöhe.

Eine besondere Freundschaft verbindet ihn mit Gucky. Kaum jemand ist wohl so häufig das Ziel der Späße des Mausbibers gewesen und kaum jemand hat es ihm so oft verziehen. Beide wissen jedoch, dass sie damit die Moral der Truppe stärken und jeder sich blind auf den anderen verlassen kann.

...

Erlernte Sprachen

Andere Talente

Durch den Indoktrinator erhielt Bull 1971 die Fähigkeit, in Lichtgeschwindigkeit schwierigste mathematische Aufgaben im Kopf lösen zu können. (PR 4)

Er hatte außerdem ein vorzügliches Gedächtnis für Landkarten und Landschaftsbilder. (PR 8)

Er beherrschte zahlreiche Dagor-Kampftechniken, die er regelmäßig mit Galbraith Deighton trainierte. (PR 933)

Bully hatte sich am Neujahr 2044 durch einen Kognakschwenker aus garantiert unzerbrechlichem Glas eine Schnittverletzung an seinem linken Daumen zugezogen. Die zurückgebliebene Narbe machte sich durch einen Juckreiz bemerkbar, wenn sich Geschehnisse großer Tragweite anbahnten. Gucky hielt das natürlich für einen Witz – im Fall Thyssan behielt der Daumen jedoch recht. (PR 83, PR 1703)

Geschichte

Wichtigste Lebensdaten

Die Dritte Macht

Jugendjahre

Reginald Bull wurde am 14. Mai 1938 in Queens/New York als Sohn von Eleonore Belle Bull geboren. Sein Vater starb im Juni 1944 als Soldat bei der Invasion auf Omaha Beach in der Normandie. Dort befand sich auch sein Grab, das Bull jedoch nie besucht hat. (Kosmos-Chroniken 1, S. 17 u. 127, PR 2687)

Sein Vater war ein hoher Beamter bei der Polizei, der seinen Sohn auch mal übers Knie legte. Bull empfand das im Nachhinein als (Zitat) »heilsame Lehren«. (PR 97 II, S. 18)

Über seine Familie berichtete Reginald Bull: Zitat »[...] Meine Vorfahren stammen aus Deutschland, und mein Onkel ist in Stalingrad gefallen. Und ein Jahr später, in Frankreich, wurde mein Vater abgeschossen. [...]« (PR 354, S. 54)

Bulls Schwester hieß Madison, von ihm kurz Madi genannt. (PR 2607) Weitere Verwandte sind seine Tante Amalie, Archibald Bull und Michael Slovan Bull. Als Kind spielte er gerne Schattenfangen, wie Peter Pan.

Seinen ersten Whiskey-Rausch hatte er, als er bei seiner Cousine Marylin in Buffalo Springs übernachtete. Er wachte in einem fremden Bett neben einer fremden Frau auf, die sich als Freundin seiner Cousine herausstellte. Deren puritanischen Eltern wollten ihn als Schwiegersohn haben. Er flüchtete in Unterhosen durch die Stadt, während ihr Vater mit einem Schrotgewehr auf ihn schoss. (PR 2748)

Ausbildung

Nach seinem Schulabschluss trat Bull in die U.S. Air Force ein und absolvierte dort die Grundausbildung und die Kadettenschule. Während seiner Dienstzeit als Offizier im Nachrichtendienst machte Bull mehrfach mit seiner laxen Auffassung von Disziplin von sich reden. Unter anderem war dies einem seiner Vorgesetzten namens Ekkel ein Dorn im Auge. Einer Degradierung vom Oberleutnant zum einfachen Leutnant entging er nur dadurch, dass ihn General Lesly Pounder in die neugegründete US-Space-Force holte. (PR 10, Kosmos-Chroniken 1)

Mit siebenundzwanzig Jahren wurde Bull von General Pounder zur Raumakademie geschickt. (PR 70)

Vermutlich erst in der US-Space-Force traf Bull mit Perry Rhodan, Eric Manoli und Clark G. Flipper zusammen und wurde Rhodans ältester und engster Freund. An Bulls Auffassung von Disziplin änderte sich jedoch auch in der Space Force nichts – trotzdem wurde er zum Captain befördert. Der Risikopilot, Elektronik-Ingenieur und Fachingenieur für atomare Strahltriebwerke war auch der einzige Teilnehmer des Mondlandeprogramms, der in der Zentrifuge nicht das Bewusstsein verlor. (PR 1)

Vor seinem Training für die Mondlandung war er mit einer gewissen Miriam lose liiert. Deren Traum von einem gemeinsamen Leben nach der Mondlandung ging nicht in Erfüllung. Bereits während des Trainings kam es zu Spannungen zwischen den beiden, die sich während der sechs Monate nur einmal sahen. Eine weitere Dame namens Denise war Bull schlicht zu anstrengend. (Kosmos-Chroniken 1, S. 17)

Der Beginn der Dritten Macht

Vor seinem historischen Mondflug legte er auf einer Bank 5000 US-Dollar mit einer guten Verzinsung an. Das Geld sollte seiner Mutter als Unterstützung dienen, falls er im Laufe der Mondlande-Mission verunglücken sollte. Bull rührte das Konto nie an, und im Juni 2516 belief sich der Saldo – nach der Währungsumstellung auf den Solar und unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Verzinsung von drei Prozent und des Zinseszinseffektes – auf rund 1.652.500.000 Solar. (Kosmos-Chroniken 1)

Am 19. Juni 1971 startete Bull zusammen mit Major Perry Rhodan, Captain Clark G. Flipper und dem Bordarzt Dr. Eric Manoli an Bord der STARDUST im Rahmen des Projekts Mondschuß zum Mond. Er betrat den Mond als zweiter Mensch nach Perry Rhodan. (PR 1)

Zusammen mit Rhodan traf Bull bei der Fahrt mit dem Mondpanzer auf die AETRON und ihre Besatzung. Die Existenz von Außerirdischen versetzte ihm einen Schock, doch mit Rhodan zusammen gelang es ihm, sich zusammenzureißen. Die Arkoniden Thora und Crest da Zoltral waren mit ihrem Kugelraumer schon vor einigen Monaten auf dem Mond gestrandet. Sie befanden sich auf der Suche nach der Welt der Unsterblichkeit und mussten wegen Crests Leukämieerkrankung, fehlender Ersatzteile und den allgemeinen Problemen der Arkoniden, die nur noch in Fiktivspielen dahinvegetierten, notlanden. (PR 1)

Perry Rhodan und Dr. Manoli wollten Crest helfen und brachten ihn auf die Erde. Zusammen mit Rhodan und Manoli desertierte Bull von der US-Space-Force. (PR 1)

Mit Hilfe des von Reginald Bull engagierten australischen Arztes Dr. Haggard wurde Crest von seiner Blutkrebserkrankung geheilt. Auf der Erde gründete Rhodan die Dritte Macht. Bull unterstützte sein Vorhaben vorbehaltlos. (PR 2)

Bald darauf erhielt er durch Crest zusammen mit Rhodan eine Hypnoschulung mit dem gesamten Wissen der Arkoniden. (PR 4)

Als es darum ging, der Asiatischen Föderation das von der Dritten Macht besetzte Land sowie ein Gebiet im Umkreis von 50 Kilometern um die Energieglocke abzukaufen, führte Reginald Bull die Verhandlungen. In zähem Ringen gelang es ihm, den Preis für das trostlose Stück Wüste von zehn Milliarden – Quadratmeterpreis 60 US-Dollar – auf sieben Milliarden US-Dollar herunterzuhandeln, zahlbar in monatlichen Raten von 500 Millionen Dollar. (PR 6)

Reginald Bull war zusammen mit Tako Kakuta für die Entführung von 12 Mutanten in die Wüste Gobi verantwortlich, denen der Dienst für die Dritte Macht angeboten werden sollte. (PR 6)

Anfang 1972 begleitete er Rhodan bei seinem ersten Flug mit der GOOD HOPE zur Venus (PR 7), ebenso beim zweiten. (PR 8)

Seit 1972 war er Sicherheitsminister der Dritten Macht. Als Rhodan mit der GOOD HOPE nach Entdeckung einer fremden Flotte ins Wega-System aufbrach, protestierte er scharf. Er hielt diesen Flug für ein zu frühes Wagnis, da die Erde noch nicht stark genug war, um es mit einem ernsthaften Gegner aufzunehmen. Rhodan ging es aber nicht nur darum, die Fremden zu identifizieren, er wollte auch Crest und Thora eine Chance auf eine mögliche Heimkehr geben, die darauf hofften, dass es sich um arkonidische Raumschiffe handelte. Trotz seines Einspruchs begleitete Bull die Expedition natürlich. (PR 10)

Anfang 1976 begann eine seiner wichtigsten Beziehungen: Gucky schmuggelte sich an Bord der STARDUST II. Bull wollte ihn bei seiner Entdeckung vermöbeln und landete deshalb in einem Kessel Wasser. Er sträubte sich auch dagegen, dass Gucky in das Mutantenkorps aufgenommen werden sollte und bezeichnete den Mausbiber sogar als »Micky-Maus«, was diesen tödlich beleidigte. (PR 18) Trotzdem wurden sie im Laufe der nächsten Jahrtausende die allerbesten Freunde.

Zusammen fanden Bull und Rhodan die Welt der Unsterblichkeit und die Superintelligenz ES, die ihnen die Zelldusche gewährte. (PR 19) Die Superintelligenz war bereits kurz nach der Landung der STARDUST auf der Erde und somit lange vor dem ersten, bewussten Zusammentreffen mit Rhodan mit Reginald Bull in Verbindung getreten. (Kosmos-Chroniken 1, S. 58)

Als Perry Rhodan und Thora 1981 auf der Venus verschollen gingen, folgte er ihnen mit der GOOD HOPE V, doch erst als Rhodan in die Venus-Festung eindringen konnte, war es ihm möglich zu landen. (PR 22, PR 23, PR 24)

Er begleitete Rhodan bei den Auseinandersetzungen mit den Springern sowohl ins Beta-Albireo-System (PR 28) als auch ins Tatlira-System. (PR 34)

Im Mai 1984 war er Mitglied der Arkon-Expedition. (PR 38) Nach der Eroberung der TITAN übernahm vor allem er die Aufgabe, die Mannschaft zu schulen und zu drillen. (PR 40)

Nach der Landung der TITAN auf Honur wurde er von der Nonus-Pest infiziert. Seinen persönlichen Nonus nannte er Hannibal. (PR 42) Da es kein Heilmittel gab, wurde er wie alle übrigen Erkrankten vorerst in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. (PR 44)

Nach seiner Heilung leitete er eine Expedition nach Laros (PR 46), die schließlich mit einem Absturz über Gom endete. Mit vereinten Kräften konnte man dort überleben und schließlich von der TITAN gerettet werden. (PR 47)

Im November 1984 kehrte er mit der TITAN nach Terra zurück. (PR 48)

Atlan und Arkon

Als Sicherheitsminister und Chef der Raumflotte stand er ab dem 1. Januar 1990 als Stellvertreter an der Seite des Ersten Administrators Perry Rhodan.

Um die Jahrtausendwende gründete er zusammen mit dem deutschen Winzer Markus Eberle die Venus-Terra-Kelterei. Im Jahre 2016 zog er sich aus der Geschäftsführung zurück, behielt sich aber eine zwanzigprozentige Beteiligung vor.

Im Mai 2042 hielt sich der Kunstplanet Wanderer in einer Halbraumzone zwischen dem Einstein- und dem Druuf-Universum auf. Zu dieser Zeit hatte Bull das Physiotron benutzt um sein biologisches Alter von 38 Jahren aufrechtzuerhalten. Es kam jedoch zu einem Verjüngungsvorgang. In einem Zeitraum von drei Wochen entwickelte sich Reginald Bull zu einem Kleinkind zurück. Die Terraner wussten sich nicht anders zu helfen, als das Physiotron in das Universum der Druuf zu bringen um den Effekt umzukehren. (PR 70)

Nachdem sich der Druufkonflikt im Jahre 2043 weiter zugespitzt hat, beging die terranische Führung das Neujahrsfest 2044. Dabei fiel kurz vor Mitternacht ein Kognakschwenker von einem Tisch. Bull, der die Scherben zusammenklauben wollte, schnitt sich daran den rechten Daumen auf. Obwohl sonst keineswegs abergläubisch, deutet er es als Unglücksomen, dass er sich an unzerbrechlichem Spezialglas geschnitten hatte. Von Allan D. Mercant darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Glauben unlogisch sei, erwiderte Bull: »Böse Vorzeichen sind nie logisch!« Die nächsten zwölf Monate beharrte Bully darauf, dass es für das Solare Imperium »knüppeldick kommen« müsse – durch ständiges Beharren auf dem schlechten Omen rief Bull sowohl Spott als auch Ärger und Nervosität unter den anderen Regierungsmitgliedern hervor. Auch wenn die Daumenkuppe schnell wieder geheilt werden konnte, verletzte sich Bull in dem Jahr noch einmal an dieser Stelle, was seine Befürchtungen weiter steigerte. Außerdem juckte ihn die Stelle gelegentlich.

Tatsächlich kam es 2044 zu zahlreichen kleinen und größeren Unglücken, etwa gleich beim Jahresanfang, als der Robotregent auf Topsid aufmerksam wurde. Zwar gelang es, den Regenten abzuschalten und Atlan da Gonozal zu inthronisieren, doch die politische Lage blieb gespannt. Die gefährlichste Situation in dem Jahr war der Fall Kolumbus, in dessen Folge auch der Springer Cokaze die Erde bedrohte. Insgesamt jedoch wendete sich in dem Jahr einiges zum Besseren, insbesondere wurde der Druufkrieg beendet. Trotzdem blieb Bull bis zum Jahresende pessimistisch. (PR 83, PR 89, PR 90, PR 97)

Anmerkung: Obwohl bei der Hergangsbeschreibung der linke Daumen ausdrücklich erwähnt wurde, ist danach stets vom rechten Daumen die Rede...

Im Jahre 2102 nahm er am als Langstreckenerprobungsflug der FANTASY teil. Nach der ungeplanten Entdeckung des Blauen Systems der Akonen und der anschließenden Flucht überlebte er eine schwere Explosion an Bord. Er gehörte zu den 82 Überlebenden, die auf dem Plasmaplaneten strandeten und später durch die LIZARD von Samuel Graybound gerettet wurden. (PR 100, PR 101)

Vereintes Imperium

Mit der Gründung des Vereinten Imperiums 2115 wurde er Vizeadministrator – auch Vize-Administrator – mit Sitz auf Arkon.

Nach der Gründung der Explorerflotte im Jahre 2130 durch Perry Rhodan wurde sie Reginald Bull unterstellt, der seine Amtsgeschäfte auf Arkon I niederlegte, um sich dem Aufbau der ihm sehr am Herzen liegenden Flotte zu widmen. (Kosmos-Chroniken 1)

Im Jahre 2326 nahm Reginald Bull von Perry Rhodan den ersten von 25 in der Milchstraße verstreuten Zellaktivatoren in Empfang. Die USO-Spezialisten Lemy Danger und Melbar Kasom hatten zuvor den Zellaktivator gefunden und Atlan übergeben. ES verlieh dem Träger über die Zellaktivatoren die relative Unsterblichkeit. Ohne den Zellaktivator wäre Reginald Bull wegen der ausbleibenden Zellduschen von ES bereits nach wenigen Wochen verstorben.

Anmerkung: Hier dürfte ein Rechenfehler vorliegen. Wenn Bully 1976 die erste und anschließend pünktlich alle 62 Jahre die weiteren Zellduschen erhalten hat, dann wäre er erst im Jahr 2348 wieder soweit gewesen, also erst in 22 Jahren!

Das Zweite Imperium

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Heft: PR 163 4.Auflage - Innenillu 1
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Nach der Auflösung des Vereinten Imperiums 2329 wurde Bull Staatsmarschall des neu erstandenen Solaren Imperiums und erneut Stellvertreter des Großadministrators Perry Rhodan.

Die Meister der Insel

Als Perry Rhodan im Jahre 2400 im Galaktischen Sonnensechseck verschwand, leitete Reginald Bull die Suche nach den Verschollenen, führte Rettungsaktionen durch und leitete auch die Abwehrarbeit gegen die Maahks auf Kahalo und später im Schrotschuss-System. Beim Krieg gegen die Meister der Insel bis ins Jahr 2406 war es Bull, der als Stellvertreter Rhodans die notwendige Hintergrundarbeit erledigte.

Als Perry Rhodan durch die Zeitfalle Vario in die Vergangenheit geschleudert wurde, übernahm Reginald Bull das Kommando über die Solare Flotte. Bei einem Abstecher nach Barkon suchte er mit Mory Rhodan-Abro bei den Barkoniden erfolglos nach Unterstützung gegen die Meister der Insel und erlebte den Untergang des Volkes. (PR 275) Danach führte er in Andromeda einen Großangriff gegen Vario. Als ihm bekannt wurde, wo und wann sich Rhodan befand, organisierte er im Rahmen des Unternehmens HILFE FÜR DIE CREST die Hilfsmissionen der HELLTIGER und der DINO III, die Perry Rhodan schließlich die Rückkehr in die Gegenwart ermöglichten. (PR 276, PR 277)

Nach der Zerstörung der Sonnentransmitterstrecke führte Bull auf den Befehl Rhodans hin mit der ehemaligen Wachflotte des explodierten Justierungsplaneten Kahalo den Angriff auf Lookout-Station, zeitlich parallel zu dem Angriff Rhodans auf Central-Station. Danach drang seine Flotte nach Midway-Station vor, die inzwischen auch von Rhodan eingenommen worden war. (PR 294)

Nachdem nun eine Groß-Invasion der Tefroder auf die Milchstraße über die alte Bahnhofstrecke der Maahks nicht mehr möglich war, kehrte Bull nach Terra zurück. Dort leitete er die Aktion gegen die zuvor von den Beauftragten der MdI installierten Amoksender. (PR 296)

Im Jahre 2436 wurde die Bedrohung durch die Zeitpolizei konkret. Weil Perry Rhodan durch einen Unfall in die ferne Galaxie M 87 verschlagen wurde, übernahm Reginald Bull wiederum die Führung des Solaren Imperiums. Er vertrieb die Schwingungswächter aus dem Solsystem und eroberte das riesige Raumschiff OLD MAN.

Die Cappins

Als 3437 die Cappins versuchten, die Milchstraße zu erobern, leitete Reginald Bull den Abwehrkampf gegen die takerischen Pedotransferer, während sich der Großadministrator in deren Heimatgalaxie Gruelfin befand. Reginald Bull wehrte auch den Angriff der von den Takerern kontrollierten Sammler der Urmutter ab.

Der Schwarm

Bei Eintritt der Verdummungskatastrophe durch den Lokalen Schwarm organisierte Reginald Bull die Immunen und unternahm mit der INTERSOLAR erste Aufklärungsflüge.

Das Konzil

Während des Einfalls der Laren in die Milchstraße im Jahre 3459 organisierte er zusammen mit Galbraith Deighton den passiven Widerstand der Terraner. (PR 650-PR 655) Im August dieses Jahres nahm er am Flug der CAGLIOSTRO zum Archi-Tritrans-Sonnentransmitter teil. (PR 667) Nach der Rückkehr ins Solsystem unterstützte er Perry Rhodan bei dem Unternehmen DINO-55 EXP. (PR 670) Am 7. März 3460 weilte er auf der Erde und wurde mit ihr in den Mahlstrom der Sterne transferiert. (PR 676) Dort ging er, wie so oft, seinem Freund Perry Rhodan zur Hand, um die Bevölkerung der Erde zu beruhigen. (PR 686) Er war für Rhodan auch da, als die Erde in die Sonne Medaillon zu stürzen drohte und half Perry, seine zeitweilige Passivität abzulegen. (PR 699, S. 41 und 60)

Aphilie

Im Jahre 3540 übernahmen die gefühllosen Aphiliker unter der Leitung von Exec-2 Reginald Bull, der bisher unter dem Decknamen Bruder-eins im Verborgenen für die Söhne der reinen Vernunft tätig war, die Macht und vertrieben Perry Rhodan zusammen mit den anderen Immunen mit der SOL von der Erde. Bulls Zellaktivator schützte ihn nicht vor der schädlichen Strahlung der Sonne Medaillon. (PR 700)

Während seiner gesamten Zeit als Licht der Vernunft ging Bull unbarmherzig gegen die Immunen vor. Dabei scheute er nicht davor zurück, Kopfgeldjäger, so genannte Outsider, einzusetzen. (PR 703) Mitte August 3580 befahl er die endgültige Zerschlagung der Organisation Guter Nachbar (OGN) auf Borneo, wodurch er Roi Danton zur Flucht nach Porta-Pato zwang. (PR 704) Doch nur wenige Tage später konnte sein Spezialroboter Breslauer ihn vom Bann der Aphilie befreien, indem er einen fünfdimensionalen Impuls auslöste und so den Zellaktivator reparierte. Bull gelang es, aus Imperium-Alpha zu fliehen, nicht ohne die tatkräftige Hilfe von Roi Danton, der sich sofort auf den Weg gemacht hatte, nachdem er von der Heilung erfahren hatte. (PR 705)

Reginald Bull schloss sich der OGN an und begann, den Immunen zu helfen. Diese hatten anfangs schwere Bedenken seinetwegen und er selbst fühlte sich zutiefst schuldig. Doch mit der Aktion Nathan konnte er den Immunen wie auch sich selbst beweisen, dass er nichts an Fähigkeiten und Einfluss verloren hatte, die ihn sonst auszeichneten. (PR 719) Bei der Operation Gehirnwäsche verließ ihn jedoch seine Intuition. Das neue Licht der Vernunft Trevor Casalle hatte diese Operation als Köder für ihn ausgelegt und Bull tappte mitten hinein. Er konnte die Operation nicht verhindern, außerdem wurde Sergio Percellar verhaftet. (PR 734)

Als Porta-Pato gestürmt wurde, sorgte er für die Evakuierung von 1800 Menschen nach Ovarons Planet. Er dagegen blieb mit 200 Mitgliedern der OGN freiwillig auf Terra zurück. Sie schlossen sich der LdG an. Ihre erste gemeinsame Maßnahme war die Befreiung von Sergio Percellar. (PR 735)

3581 ließ er sich mit der LdG auf ein Bündnis mit der Gesellschaft zur Rettung der Menschheit ein, nachdem Trevor Casalle persönlich mit ihm Kontakt aufgenommen hatte. Der Bau der Evakuierungsflotte wurde jedoch unbemerkt von NATHAN durch seinen Gesandten Raphael verhindert, obwohl dieser sich als Helfer präsentierte. Ebenso hilflos musste Bull die Verteilung der PILLE beobachten. (PR 748)

Reginald Bull begab sich danach nach Anching, um von hier aus das Geheimnis der PILLE zu ergründen. In der Maske des Amouar nahm er Kontakt sowohl zum Ersten Ordnungskommissar Lao Kitchener als Vertreter der Aphiliker als auch zu dem Chinesen Hsiao Li Tsen auf, der den Handel mit der PILLE in China kontrollierte. Es gelang ihm, in eine der geheimen Produktionsstätten der PILLE einzudringen, doch dabei wurde er von Trevor Casalle und dessen Männern überrascht. Die vollrobotische Anlage stufte jedoch die Aphiliker als Feind ein und tötete sie, nur Trevor Casalle konnte fliehen. Reginald Bull wurde als Nicht-Aphiliker erkannt. NATHAN, der die Fabrik überwachte, erklärte ihm in groben Zügen den Plan der Vollendung, verschwieg ihm aber, dass dieser letztlich von ES stammte. (PR 749)

Bevor Terra in den Schlund stürzte, verließ Bull mit den letzten Getreuen der OGN die Erde und begab sich nach Ovarons Planet. (PR 749) Im Dezember 3581 richtete er das Peilfeuer Mahlstrom ein, wobei er Schwierigkeiten mit den Eigenarten der Bewohner von Ovarons Planet hatte. (PR 756) Auch danach kam es immer wieder zu Zusammenstößen mit den Frauen von Ovarons Planet, da Bull sich weigerte, seine Besatzung abmustern zu lassen. Außerdem kümmerte er sich um den Bau einer NUGAS-Produktionsanlage. Die Administratorin Mayk Terna war schließlich so verzweifelt, dass sie Bull und Roi Danton entführen ließ, um sie zum Einlenken zu zwingen. Doch in dieser Zeit tauchte die SOL auf Ovarons Planet auf. Die beiden Gefangenen wurden unverzüglich durch die Mutanten befreit. (PR 771)

Bull begab sich danach an Bord der SOL, obwohl die Frauen von Ovarons Planet ihn überraschenderweise dabehalten wollten und ein entsprechendes offizielles Gesuch an Rhodan richteten. Es stellte sich heraus, dass Bull, obwohl er sich während des Aufenthaltes auf dem Planeten völlig unnahbar und knurrig gegeben hatte, mit – seinen eigenen Worten nach – gut sieben oder acht Frauen kurze Techtelmechtel gehabt hatte. Doch ihm war nichts lieber als Ovarons Planet so schnell wie möglich zu verlassen. (PR 772)

Nachdem die SOL 3582 die Galaxie Dh'morvon erreicht hatte, sollte Reginald Bull mit einigen anderen einen Test ablegen, ob er zum Feinsprecher geeignet war. Er versagte kläglich. Man setzte ihm ein saftiges Stück Steak vor. Statt ihm zu widerstehen, langte er tüchtig zu und war damit durchgefallen. (PR 780)

PAN-THAU-RA

Er begleitete die Expedition der BASIS auf der Suche nach der PAN-THAU-RA.

... todo: PAN-THAU-RA-Zyklus ...

Die Kosmischen Burgen

Während der Suche nach den Kosmischen Burgen ließ sich Bull aufgrund einer Wette mit Gucky einen Oberlippenbart wachsen, was dieser genüsslich nutzte, um ihn immer wieder zu verspotten. (PR 929)

Auf der Kosmischen Burg von Ariolc fiel er dem Ariolc-Syndrom zum Opfer, weswegen er sich mit Galbraith Deighton einen Kampf auf Leben und Tod lieferte, der ebenfalls glaubte, Ariolc zu sein. (PR 933) Dieser wurde schließlich von Gucky beendet, der ebenfalls glaubte, Ariolc zu sein und den Machtanspruch unmißverständlich für sich erklärte. Die beiden anderen hatten keine Chance gegen ihn. Trotzdem versuchte er später, selbst die Kontrolle zu gewinnen. Dabei half ihm der Umstand, dass er das Bewusstsein des Altmutanten Tako Kakuta in sich trug, so dass er teleportieren konnte. Er teleportierte in die BASIS und programmierte 17 Computer um, die für die Triebwerke zuständig waren, womit er sie praktisch bewegungsunfähig machte. Sein Verhalten endete erst, als es Rhodan, Atlan und Jost Seidel gelungen war, die Strahlung unschädlich zu machen. (PR 934)

Eingie Zeit später begleitete er Perry Rhodan nach Matazema. Hier musste er eine äußerst schwierige Klettertour im Hochgebirge auf sich nehmen, wo er für einen kurzen Augenblick auch in Lebensgefahr geriet, abzustürzen. Er konnte sich jedoch selber in Sicherheit bringen. (PR 948)

Auf der Kosmischen Burg Kemoaucs wurde er von einigen Robotern angegriffen, die in ihm einen unbefugten Eindringling sahen und ihn in den Konverter befördern wollten. Er sah schon sein letztes Stündlein geschlagen, als er von Jagur gerettet wurde. (PR 948)

Er war Besatzungsmitglied der ERRANTHE, die in das Drink-System eindrang, um die von Gucky entführten Perry Rhodan, Demeter und Atlan zu retten. Auf Guckys Inn wurden sie fündig und konnten sie auflesen. (PR 956)

Bei der nächsten Landung wurde die gesamte Besatzung bewusstlos und wenig später von den Valugi entführt. (PR 957) Die Mannschaft erwachte erst wieder tief im Innern des Planeten, nachdem es Gucky gelungen war, den Traumgenerator zu zerstören. Sie begannen sofort, einen Weg in die Freiheit zu suchen und stießen mit einer Gruppe Loower zusammen, die sie zunächst für Feinde hielten. Nachdem man nach einem Scharmützel voneinander geflohen war, geriet Rhodans Mannschaft mit einer Gruppe Valugi aneinerander. Erst durch Guckys Auftauchen konnte der Kampf gewonnen werden. Im Anschluss hieran konnten die Valugi zu einem Waffenstillstand überredet werden. (PR 958)

Nach der Abschaltung der Raum-Zeit-Barriere war Bull für die Erforschung der Planeten VI bis XI zuständig, um nach Spuren von Kemoauc zu suchen. Als auf Ammon eine seltsame Lebensart entdeckt wurde, begab er sich persönlich dorthin. Da die Funde nicht eindeutig geklärt werden konnten, weigerte er sich auch, einem Befehl der BASIS zu folgen, dass alle Einheiten sich zurück dorthin zu begeben hätten. (PR 964) Bei den folgenden Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, dass Kemoauc sich nicht auf Ammon befand. (PR 965)

Kosmische Hanse

Ab 3588 half er beim Aufbau der Kosmischen Hanse und wurde wiederum Stellvertreter Perry Rhodans. Er wurde stimmberechtigter Hanse-Sprecher und war als Beobachter in der GAVÖK im dortigen Forum mit dabei. Als die Galaktische Flotte zum Frostrubin aufbrach, blieb Reginald Bull auf der Erde zurück und avancierte zum wichtigsten Hanse-Sprecher. Im Zuge der Aktionen Vishnas gegen die Erde wurde er ein Sturmreiter.

Vironauten, Gänger des Netzes und Cantaro

Im Jahre 429 NGZ flog Reginald Bull mit dem Virenschiff-Konglomerat EXPLORER in die Mächtigkeitsballung Estartu. Als er gegen die Lehre des Permanenten Konfliktes verstieß, wurde er von dem Ewigen Krieger Ijarkor als Toshin gebrandmarkt. Er wurde zwar nicht Mitglied der Gänger des Netzes, half ihnen aber als Mitarbeiter.

Als er aus dem Universum Tarkan wieder zurückkehrte, verlor er 695 Jahre in einem Stasis-Feld und musste erleben, dass die gesamte Milchstraße von einem Wall umschlossen war. Im Kampf gegen die Cantaro spielte er ebenfalls eine wichtige Rolle. Als er über eine Schwarze Sternenstraße in die Vergangenheit geschleudert wurde, traf er auf die Frau Vanity Fair. Wahrscheinlich war er der Vater ihrer Tochter Siela Correl. Die Vaterschaft wurde nie offiziell bestätigt. Die Benennung seines Moduls der GILGAMESCH nach ihr ist allerdings ein deutlicher Hinweis.

Später, im Jahre 1212 NGZ in einem Gespräch mit ihrer Tochter Sahira Saedelaere, bestätigte Siela Correl, dass Reginald Bull ihr Vater war. Das machte Sahira Saedelaere, die Tochter von Siela Correl und Alaska Saedelaere, zu Reginald Bulls Enkelin. Zwar kehrten Bull und Alaska Saedelaere im selben Jahr noch einmal mit ihrem Raumschiff CIMARRON zum Kontor Fornax zurück, allerdings verschwieg Siela Correl die verwandtschaftlichen Zusammenhänge, und Sahira sprach nur kurz über Funk mit den beiden. (PR-Arkon 2, S. 50)

Die Linguiden

Im Jahre 1169 NGZ musste Reginald Bull, wie alle anderen Unsterblichen, seinen Zellaktivator zurückgeben, weil ES der Meinung war, dass die 20.000 Jahre, welche die Menschheit als Zeit zur Bewährung erhalten hatte, vorüber waren. Später erkannte ES seinen Irrtum und sie bekamen anstatt der Zellaktivatoren entsprechende Chips.

In einer Pararealität, in der Conrad Cecil Herbert Horatio Orville Huntington die Rolle Bullys als bester Freund Rhodans eingenommen hatte, verlief die galaktische Geschichte katastrophal: Es kam zum Zerwürfnis zwischen Rhodan und Atlan, Atlan verbündete sich mit Faktor I gegen Rhodan. (PR 1598)

Die Ennox

Bei einer Expedition zur Erforschung des Kosmonukleotids DORIICLE-5 in den 75 Millionen Lichtjahre entfernten Fornaxcluster von 1189 NGZ bis 1199 NGZ stieß Bull auf Spuren der spinnenartigen Arcoana und war fasziniert von diesem hochstehenden Volk. (PR 1600)

Während der 1. Toten Zone ab 1200 NGZ war er im Solsystem gebunden und koordinierte die Hilfsmaßnahmen auf Terra. Mit Unterstützung der Ennox konnte er jedoch lockeren Kontakt nach außerhalb halten und war über die Geschehnisse informiert. (PR 1609)

Bully nahm an beiden Expeditionen der BASIS in die Große Leere zur Lösung des Großen Kosmischen Rätsels der Ennox teil und stieß mit den anderen Zellaktivatorträgern in das für Normalsterbliche tödliche Arresum vor, um die Abruse zu bekämpfen. (PR 1650, PR 1700)

Thoregon

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Heft: PR 1935
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Gemeinsam mit den anderen Unsterblichen zog er sich nach dem Erstarken nationalistischer Kräfte in der LFT um den 1223 NGZ zum Ersten Terraner gewählten Buddcio Grigor nach Camelot zurück.

Reginald Bull betrat zusammen mit Perry Rhodan und Alaska Saedelaere über den Pilzdom von Trokan die Brücke in die Unendlichkeit. (PR 1805) Vom Arsenal der Baolin-Nda aus gelangte er mit Rhodan nach Galorn in der Galaxie Plantagoo. Dort trafen sie auf das Thoregonvolk der Galornen.

Zusammen mit Rhodan verschlug es ihn zunächst in die Galaxie Gorhoon des Thoregonvolks der Nonggo im Teuller-System. Dort trafen sie auf einen Stadtteil Kalkuttas. Später gelangten sie mit Mondra Diamond und weiteren Begleitern aus Kalkutta-Nord in die Thoregon-Galaxie Shaogen-Himmelreich und stießen in den Baolin-Deltaraum der Baolin-Nda, eines weiteren Thoregonvolks, vor.

Der weitere Weg führte die Gruppe in die Doppelgalaxie von DaGlausch und Salmenghest, wo sich der PULS dieses Thoregons bilden sollte.

1291 NGZ wurde Reginald Bull Residenzminister für Ligaverteidigung und damit wieder Regierungsmitglied der LFT.

Im Mai 1303 NGZ hielt sich Reginald Bull zusammen mit einer Handelsmission auf Topsid auf und geriet in arkonidische Gefangenschaft. Der Folterknecht Yomanril tötete ihn zweimal und belebte ihn zweimal wieder, um Einzelheiten der Verteidigung des Solsystems zu erfahren. Erst einem Kommandounternehmen der Neuen USO gelang es am 21. Juli, Bull aus dem Golkana-Gefängnis auf Arkon I zu befreien. Dieses traumatische Erlebnis führte zu einer lang anhaltenden persönlichen Feindschaft zwischen Bull und Bostich I.

Bull wurde nach der Befreiung von einem Psychologenteam betreut, zu dem auch Erm-Kardin Pasqua gehörte. (PR 2511)

1311 NGZ hatte Bull das Kommando über die Blockadeflotte am Sternenfenster im Hayok-Archipel.

Odyssee

Am 16. Juni 1329 NGZ unternahmen Perry Rhodan und Reginald Bull zusammen mit einer 28-köpfigen Gruppe aus Siedlern, Wissenschaftlern und Journalisten einen medienwirksamen Rundflug auf dem Mars, der vor circa 17 Jahren, nach dem Austausch mit dem Planeten Trokan, aus dem Arresum wieder an seinen angestammten Platz zurückgekehrt war. Das von Reginald Bull gesteuerte Transportmittel, der Mars-Liner-01, wurde von den Tambu um circa eine Milliarde Jahre in die Zukunft versetzt. Die Terraner sollten den Tambu bei der Verteidigung des Vaaligischen Schwarms gegen die Nodronen helfen. Während seiner Abenteuer in dieser (evtl. nur potentiellen) Zukunft verliebte Bull sich in die TLD-Agentin Fran Imith, die als Personenschützerin für ihn und Rhodan an dem Rundflug teilgenommen hatte.

Reginald Bull leitete den Angriff der vereinigten Flotten der Quochten und der nodronischen Rebellen auf Nodro. Zusammen mit Perry Rhodan trat er Cairol 404 gegenüber und kehrte mit den Überlebenden der Zeitreise am 16. Juli 1329 NGZ zurück nach Terra. (Odyssee Band 1-6)

Sternenozean

Reginald Bull war an Bord der LEIF ERIKSSON, obwohl er eigentlich Fran Imith heiraten wollte. Als der Alarm wegen der materialisierenden Sterne im Sektor Hayok ausgelöst wurde, musste er die Hochzeit zunächst absagen und erleben, wie Perry Rhodan und Atlan zusammen mit Lotho Keraete im Sternenozean verschwanden und lange nicht mehr zurückkehrten.

Mithilfe der Posbis ließ er den autarkflugfähigen LFT-Multifunktionsstützpunkt PRAETORIA, ein aus 116 würfelförmigen BOXen mit einer Kantenlänge von 3000 Metern zusammengesetztes dreidimensionales Kreuz mit 21 Kilometern Maximalausdehnung erbauen. Aufgrund des konsequenten Einsatzes von Alttechnik war die PRAETORIA gegen die Auswirkungen der erhöhten Hyperimpedanz weitgehend gefeit.

Unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz gelang es ihm, auf dem Ödplaneten Brocken 44 einen Stützpunkt der LFT im Hayok-Archipel zu errichten und mit der PRAETORIA gegen einen Angriff der Arkoniden zu verteidigen.

Aufgrund seiner momentanen militärischen Überlegenheit konnte er ihnen einen Friedenschluss aufzwingen, welcher der LFT die Erforschung der Oldtimer-Anlagen im Hayok-Archipel des aus seinem Hyperkokon zurückstürzenden Sternenozeans von Jamondi erlaubte.

Nachdem Julian Tifflor mit der RICHARD BURTON auf Hayok eingetroffen war und die Operation Kristallsturm begann, machte sich Reginald Bull auf den Weg in die Große Magellansche Wolke um die Gefahr Gon-Orbhon zu bannen.

Auf Parrakh wurde Reginald Bull gemeinsam mit Icho Tolot und Gucky gefangengenommen. Alle drei wurden im Inneren eines Splitters des Nocturnenstocks Satrugar, in dem sich auch Gon-Orbhon befand, nach Terra transportiert. Dort trafen sie am 13. März 1333 NGZ ein.

Am 14. Mai 1333 NGZ gelang Bull, Tolot und Gucky die Flucht, nachdem Satrugar von Myles Kantor in der Operation Überdosis mit Psi-Energie überladen worden war.

PAN-THAU-RA

Im April 1341 NGZ verschwand Perry Rhodan nach einer Raumschlacht gegen die Loower spurlos. Reginald Bull leitete die terranischen Flotten, vermied jedoch Zusammenstöße mit den Loowern, denn diese waren nur so lange mit sich selbst beschäftigt, wie sie nicht von Dritten angegriffen wurden. Als sich herausstellte, dass die Loower sich anschickten, alle LFT-Welten zu erobern, auf denen es Missionen der Neo-Entelechie gab, wobei sie keine Rücksicht auf die planetaren Bevölkerungen nahmen, setzte Bull alles daran, diese Planeten zu evakuieren. Er ließ den planetennahen Raum zwar verminen und schickte starke Flotten aus, zögerte aber selbst dann noch, die Loower anzugreifen, als ein weiterer bewohnter Planet vernichtet wurde. Er fürchtete, die Loower würden sich sonst gegen die ganze LFT wenden. Durch seine Zurückhaltung vermied er Schlimmeres.

Mit dem kleinen alten Ausbildungskreuzer CALEB, dessen neue Aufgabe in der Untersuchung loowerischer Wracks bestand, setzte Reginald Bull die Suche nach Perry Rhodan persönlich fort. Er war fest davon überzeugt, dass Rhodan noch am Leben war. Bei der Untersuchung der Wracks gewann Bull wertvolle Erkenntnisse über die neue Technologie der Loower. Als es ihm gelang, eine Monade zu bergen, erfuhr Bull, dass Rhodan tatsächlich noch lebte. Außerdem erfuhr er von den Plänen der Loower, die PAN-THAU-RA mithilfe der Transferanlagen, die unter den Missionsstationen der Neo-Entelechie verborgen waren, aus ihrem Hyperraumgefängnis herauszulösen.

Als das gewaltige Schiff im Bereich des LFT-Planeten Taura materialisierte, blieb dieses Ereignis auch den Terranern nicht verborgen. Reginald Bull zog einige Kampfschiffe bei Taura zusammen, konnte aber nicht das Geringste ausrichten.

TERRANOVA

Mitte März 1344 NGZ heirateten Bully und Fran Imith endlich. Die Trauungszeremonie wurde von der ersten Terranerin Tamira Sakrahan durchgeführt, Trauzeugen waren natürlich Perry Rhodan und Gucky. (PR 2307) Im April traf Reginald Bull im Rahmen einer Rundreise im Sternenozean von Jamondi, die er mit der BUENOS AIRES durchführte, auf neun Cynos aus Tare-Scharm, die sich auf dem Planeten Novatho niedergelassen hatten. Von ihnen erhielt er Koordinaten, die einen bestimmten Punkt in der Charon-Wolke bezeichneten. Bull traf dort mit der BUENOS AIRES am 14. Juni ein.

Nach seiner Rückkehr ins Solsystem leitete Bull mit der LEIF ERIKSSON II ab November 1344 NGZ die Operation Bermuda. Er sträubte sich zwar erst gegen die Übernahme dieser unpopulären Aktion, ließ sich dann aber doch überzeugen.

Im Jahre 1345 NGZ sicherte Reginald Bull mit der LEIF ERIKSSON II den terranisch-arkonidischen Forschungsstützpunkt auf Jonathon. Am 5. April gelang ihm mit dem verbesserten VRITRA-Geschütz erstmals die Vernichtung eines Traitanks im direkten Kampf.

Im August 1345 NGZ plante er gemeinsam mit Bostich I. die Durchführung von Blitzangriffen, um die Arbeiten der Terminalen Kolonne bei Hayok zu verhindern. Dabei musste er seinen Hass auf den Imperator und den von Bostich als Mittelsmann eingesetzten Kralasenen Shallowain unterdrücken. Bull blies den ersten gemeinsamen Angriff ab, als von Terra wichtige Daten über die verbesserten VRITRA-Geschütze eintrafen. Er stellte diese Informationen auch den Arkoniden zur Verfügung. Der Angriff erfolgte dann am 13. September und verlief erfolgreich: Einige Traitanks wurden abgeschossen, die Terraner und Arkoniden verloren dabei kein einziges Schiff. Die Parzellierung Hayoks konnte durch diese Aktion allerdings nicht verhindert werden. (PR 2362, PR 2363)

Anfang November rettete ein Geschwader unter seiner Führung, das mit Paros-Schattenschirmen ausgerüstet war, einen Frachterkonvoi vor dem Zugriff TRAITORS. Später warnte Reginald Bull die Manufakturflotte Faladur vor dem Eintreffen eines Traitanks im Errico-System. Am 4. November vernichtete Bulls Geschwader dieses Kampfschiff der Terminalen Kolonne. Bull bot der Manufakturflotte Zuflucht in der Charon-Wolke an. Bull leitete später die Bergung eines wracken TRAI-Versorgers und brach ins Arkon-System auf, als der Krisenfall Echodim ausgerufen wurde. Durch den Einsatz des Carapol-Strukturbrenners konnte die Parzellierung der wichtigsten Planeten des Systems verhindert werden. Hierzu musste Bull mit Bostich I. und Shallowain zusammenarbeiten. (PR 2372, PR 2373, PR 2374)

Negasphäre

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Reginald Bull im PC-Spiel
© Deep Silver

Reginald Bull wurde nur andeutungsweise über die Ziele von Operation Tempus informiert und musste selbst auf Terra zurückbleiben, um die Geschicke der LFT während Perry Rhodans Abwesenheit zu lenken. (PR 2400)

Vom 30. April bis zum 12. Mai 1346 NGZ geriet das Solsystem in Gefahr, weil Bull die Kelsirin Srinele hinter den TERRANOVA-Schirm holte. Srinele hatte behauptet, den Terranern BARDIOCS Null zur Verfügung stellen zu wollen, tatsächlich war sie von TRAITOR mit Kolonnen-Motivatoren »umgedreht« worden und sollte das Solsystem vernichten. Als Srinele sich den Terranern stellte, brachte Bull sie mit der LEIF ERIKSSON II in den Leerraum, wo BARDIOCS Null explodierte, ohne Schaden anzurichten. (PR-Extra 5)

Auf Cheplins Initiative hin und mit Unterstützung Reginald Bulls fand ab dem 22. Juni 1346 NGZ eine Geheimkonferenz aller Galaktiker in Aarus-Jima statt, die am 27. Juni zur Gründung des Neuen Galaktikums führte. Zusammen mit Bostich I. verhinderte Bull einen Anschlag von Separatisten auf Cheplin. Auf Rat von Fran Imith und Bré Tsinga überließ er Bostich den Vorsitz über das Neue Galaktikum. So war es ihm möglich, aus dem Hintergrund heraus zu agieren, ohne durch die Amtsgeschäfte des Vorsitzenden belastet zu sein. Am 30. Juni erhielt er die Nachricht, dass Dantyren und Roi Danton nicht identisch waren. Zheobitt bot ihm an, ihm bei der Suche nach dem wahren Roi Danton zu helfen. (PR 2412)

Am 2. Juli übergab Bull 500 Strukturbrenner-Torpedos und einige Kantor-Sextanten an Kantiran. Die Friedensfahrer wollten die Torpedos einsetzen, um die Kabinettisierung von Planeten in anderen Galaxien der Lokalen Gruppe zu verhindern. (PR 2426)

Nachdem sich am 17. August die Teletrans-Weiche im Solsystem geöffnet hatte, suchte Lotho Keraete den Verteidigungsminister auf und bot ihm die Evakuierung eines Großteils der Menschheit ins Stardust-System an. Bull war nicht erfreut über dieses Ansinnen, vor allem gefielen ihm die Einschränkungen nicht, mit denen die Evakuierung verbunden gewesen wäre. Deshalb übernahm er am Folgetag persönlich die Leitung einer Expedition ins Stardust-System, um dieses zu erkunden. Bei der Durchquerung der Weiche verlor er das Bewusstsein. Er hatte mehrere Visionen, die ihm von ES geschickt wurden. So fand er sich in der Maschinenstadt auf WANDERER wieder und begegnete Homunk. ES zeigte Bully zwei Varianten der Zukunft: Einerseits den blühenden, von Terranern besiedelten Planeten Aveda im Stardust-System, und als Gegensatz dazu das von über 5000 Chaos-Geschwadern vernichtete Solsystem. (PR 2436)

Bull erkundete den Planeten Katarakt persönlich. Auf dem Kontinent Aumark entdeckte er die Immaterielle Stadt Prymtuor und wurde von ihr in einen unbekannten Bereich des Kosmos »entführt«. Er nahm an, dass es sich um eines der bekannten Spielchen von ES handelte. Durch den Einsatz Marc Londons konnte er nach Katarakt zurückkehren. Bei der weiteren Erkundung des Stardust-Systems entdeckte er die im sonnennahen Raum frei im All schwebenden Hyperkristallfelder, bei denen es sich um Stoffwechselprodukte der Howanetze handelte. Obwohl er ein Leben im Stardust-System durchaus als verlockend betrachtete, zumal Lotho Keraete dort zwei Zellaktivatorchips versteckte, kehrte Bull vor dem Erlöschen der Teletrans-Weiche ins Solsystem zurück. (PR 2437, PR 2438, PR 2439) Zuvor beschlossen er und Homer G. Adams am 6. September 1346 NGZ den Einsatz von Vario-1000-Robotern im Stardust-System. (PR 2568)

Erst Ende Juni 1347 NGZ, nach der Rückkehr der JULES VERNE aus Tare-Scharm, wurde Reginald Bull von Perry Rhodan umfassend über die Operation Tempus informiert. Bull leitete die Sicherheitsmaßnahmen, die den Hantelraumer bei der Rückkehr ins Solsystem abschirmten, und sorgte dafür, dass Rhodan schnellstmöglich mit Roi Danton zusammengebracht wurde – Rhodan wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass der echte Roi Danton nie zu einem Dualwesen umgeformt worden war. (PR 2471)

Anfang August erfuhr er vom Vorhaben des Nukleus, sich für die Retroversion der Negasphäre von Hangay zu opfern. (PR 2473)

Am 17. November sah er während eines Angriffs tausender Traitanks auf den TERRANOVA-Schirm in einer Pararealität ein entvölkertes, von Dschungel überwuchertes Terrania. Dass er sich dies nicht nur eingebildet hatte, bewiesen einige Wunden, die er sich während dieser Erlebnisse zugezogen hatte. Die Nachricht über die gelungene Retroversion Hangays, die auch zum Abzug der Traitanks führte, nahm er mit gemischten Gefühlen auf. Er war sich sicher, dass das noch nicht alles gewesen sein konnte. (PR 2496)

Archaischer Impuls

Im Jahre 1402 NGZ hatte Reginald Bull temporär die Rolle des Terranischen Residenten von Perry Rhodan übernommen, damit dieser sich eine Auszeit für einen längeren Urlaub nehmen konnte. Anfang Juni 1402 NGZ gab es dann Streitereien zwischen verschiedenen Parteien innerhalb der Chan-Ish-Koalition, sodass zu befürchten stand, dass die Koalition, die gerade erst der LFT beigetreten war, wieder aus der LFT austreten würde. Bull reiste persönlich nach Chonosso, um zwischen den zerstrittenen Parteien zu vermitteln. Während seines Aufenthalts auf Chonosso ereilte ihn eine Einladung vom Zarlt Hernam da Zalit im Auftrag des arkonidischen Imperators Bostich I. zu einer Konferenz auf der Raumstation VOGAS STOLZ im Orbit des Planeten Zalit im Voga-System, ohne dass klar wurde, worum es bei dieser Konferenz gehen sollte. Da Bull seine persönliche Teilnahme nicht möglich machen konnte, bat er Rhodan, an seiner Statt teilzunehmen. So reiste Rhodan in Begleitung von Gucky und Sahira Saedelaere mit seiner Privatjacht MANCHESTER ins Voga-System. (PR-Arkon 1)

Dass Sahira Saedelaere seine Enkelin war, erfuhr Bull einige Tage später in einem persönlichen Gespräch. Im Anschluss an dieses Gespräch vermachte Bull Sahira eine Space-Jet, der Sahira den Namen OPA gab. Außerdem sorgte Bull dafür, dass Sahira mit einer LFT-BOX in ihre Heimat Fornax zurückgebracht wurde. (PR-Arkon 12)

Stardust

Zu einem unbekannten Zeitpunkt trennte sich seine sterbliche Ehefrau Fran Imith von ihm, da sie es nicht mehr ertrug, an seiner Seite zu altern. Seit diesem Tag hatte er sie nicht mehr wiedergesehen.

Nach dem Angriff der Frequenz-Monarchie auf den terranischen Polyport-Hof GALILEO (im Jahre 1463 NGZ) übernahm er die Verteidigung in der Milchstraße. In diesem Zusammenhang lieferte er sich auch Raumgefechte um das von den Terranern eroberte Distribut-Depot ITHAFOR, welches vorher von der Frequenz-Monarchie besetzt wurde.

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Heft: PR 2503
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Am 13. Januar 1463 NGZ brachte Milton DeBeer den Polyport-Funk auf ITHAFOR unter Kontrolle, sodass Reginald Bull eine Nachricht im Morsecode senden konnte – er erhielt jedoch nicht sofort eine Antwort. Gleichzeitig bereitete Bully einen heißen Empfang für die Frequenz-Monarchie vor, lehnte jedoch die Hilfe der Arkoniden vorerst ab. Als Sinnafoch dann tatsächlich mit 24 DC-Schlachtlichtern angriff, konnte Bully diesen Angriff mithilfe von PRAETORIA abwehren. Sinnafoch plante einen Selbstmord, damit sein Vamu nach Hibernation-6 zurückkehrte. Dazu bot er Bully zum Schein Verhandlungen an, schmuggelte jedoch mithilfe seiner Paragabe des Paraschleichens eine Bombe in den Verhandlungsraum. Bevor er diese zünden konnte, wurde er von TARA-Kampfrobotern getötet – diese konnte er mittels Paraschleichen nicht täuschen. (PR 2503)

Allerdings war Sinnafoch nach dieser Aktion nicht wirklich tot, sondern sein unsterbliches Vamu kehrte zu einer Hibernationswelt zurück, und er wurde mithilfe eines Klonkörpers wiedergeboren. Am 30. Januar 1463 NGZ griff er mit einer Flotte von 2400 Schlachtlichtern ITHAFOR erneut an. Allerdings hatte sich Reginald Bull zuvor der Unterstützung durch das Galaktikum versichert, sodass ihm nun eine große Flotte, im Kern bestehend aus 50.000 Fragmentraumern der Posbis, zur Verfügung stand. Mit dieser Flotte besiegte er Sinnafochs Einheiten ein weiteres Mal, und es gelang sogar, Sinnafoch selbst gefangen zu nehmen. (PR 2514)

Reginald Bull ließ den gefangenen Sinnafoch auf dem Planeten Oxtorne aussetzen, weil er hoffte, dass die Umweltbedingungen auf Oxtorne Sinnafoch zermürben würden. Dieser schloss sich einem Pilgerzug an und freundete sich mit dem Oxtorner Steelion Hartok und dessen Okrill Philip an. Hartok gab sich als Gefangener auf Oxtorne aus, der an dem Pilgerzug nur gezwungenermaßen teilnahm. In Wirklichkeit war er ein TLD-Agent, der von Bull abgestellt wurde, um Sinnafoch zu beschatten und auszuhorchen. Sinnafoch gelang es durch Einflüsterungen, Hartok auf seine Seite zu ziehen und schließlich dazu zu überreden, in einer gewagten Aktion eine Space-Jet zu stehlen und damit von Oxtorne zu fliehen. (PR 2529) Die Flucht gelang, allerdings wurde die Space-Jet dabei stark beschädigt. Sinnafoch, Hartok und Philip wurden von der Springerwalze UHLM der Uhlmin-Sippe aufgelesen und brachten dieses Raumschiff in kürzester Zeit in ihre Gewalt. Sinnafoch ließ daraufhin den Planeten Oaghonyr im Oa-System anfliegen. Auf dem Weg dahin wendete sich Hartok von Sinnafoch ab, nachdem ihn dessen Gewaltbereitschaft und Kaltschnäuzigkeit abgestoßen hatte. Im Oa-System wartete ein Schlachtlicht auf die Flüchtenden. Sinnafoch nahm den Okrill Philip mit sich, der Sinnafoch mittlerweile als seinen Herrn ansah, und verließ die Milchstraße Ende Februar 1463 NGZ, ohne dass Reginald Bull, der den Flüchtigen mit der LEIF ERIKSSON IV gefolgt war, ihn daran hindern konnte. (PR 2530)

Im März 1463 NGZ begab sich Reginald Bull mit der LEIF ERIKSSON IV in Akon-System, um an den Feierlichkeiten anlässlich des Akon-Fanals teilzunehmen. Durch den Einsatz von Ronald Tekener, Alaska Saedelaere und Reino tan Vitar konnte verhindert werden, dass der akonische Konzern Achati Uma beziehungsweise die TRAITOR-Jäger das Akon-Fanal zu einer Katastrophe machen und die Sonne Akon in eine Nova verwandeln konnten. (PR 2531)

Am 26. April 1463 NGZ, direkt nach der Ankunft der JV-1 mit Atlan an Bord, wurde auf Veranlassung Bulls der Kristallschirm rund um das Solsystem aktiviert als Reaktion auf die Bedrohung durch ein Feuerauge, das von der Frequenz-Monarchie hierher geschickt worden war. (PR 2568) Reginald Bull organisierte von da an die Abwehrmaßnahmen gegen das Feuerauge, konnte aber nicht verhindern, dass weder der Kristallschirm noch der Einsatz der herbeigerufene Stoßimpuls-Generator-Plattform ZEUT-80 dem Vorrücken des Feuerauges auf Sol Einhalt gebieten konnten. (PR 2576)

Am 10. Mai 1463 NGZ unterstützte Reginald Bull Wissenschaftler um Professor Uturan Kook bei dem Versuch, mit CV-Embinium versetzte Salkrit-Resonatoren gegen das Feuerauge einzusetzen. Zwar gelang es, die Masse des Feuerauges um einige Gramm zu verringern, allerdings stellte sich auch heraus, dass man für eine vollständige Vernichtung des Feuerauges deutlich mehr Salkrit-Resonatoren und CV-Embinium benötigen würde, als im Solsystem zur Verfügung standen. (PR 2596)

Dann wurde Reginald Bull Zeuge, wie am 11. Mai 1463 NGZ allen Maßnahmen zum Trotz das Feuerauge in Sol stürzte. Hier wurde es zunächst von ARCHETIMS Psi-Korpus absorbiert und schließlich von der Superintelligenz ES aufgesaugt, ohne dass es zu nennenswerten Zerstörungen in Sol, auf Terra oder im Solsystem kam. Zeitgleich saugte ES aber auch die Bewusstseine von 350 Millionen Neo-Globisten, der auf Terra lebenden Schohaaken, von mehr als tausend Funkenleuten auf der Insel Talanis und von allen auf Talanis befindlichen ES-Mutanten in sich auf. Aber zumindest die Bedrohung für das Solsystem war gebannt, und das letzte Feuerauge der Frequenz-Monarchie war vernichtet. (PR 2597, PR 2598)

Unmittelbar nach dem Sieg über das Feuerauge wechselte Reginald Bull mit Gucky, der JV-1 und 22.000 Schiffen der Heimatflotte Sol via Talanis nach TALIN ANTHURESTA über, um dort Perry Rhodan beim Kampf um das PARALOX-ARSENAL zu unterstützen. (PR 2598) Bei TALIN ANTHURESTA wurde Bull Zeuge, wie ES das PARALOX-ARSENAL in sich aufnahm und dann die neue Superintelligenz TALIN von sich abspaltete. (PR 2599)

Nach dem Sieg über die Frequenz-Monarchie und VATROX-VAMU wendete sich Perry Rhodan der Erforschung des Polyport-Netzes zu. Bull übernahm am 1. Juli 1463 NGZ das Amt des Terranischen Residenten. (PR 2600)

Neuroversum

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Heft: PR 2616
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Als Perry Rhodan das Solsystem aufgrund eines Notrufs von der BASIS verließ, blieb Bull auf Terra zurück und war somit vor Ort, als das Solsystem am 5. September 1469 NGZ in die Anomalie entführt wurde. (PR 2600)

Da durch die Versetzung des Solsystems zahlreiche Raumbeben und gravoerratische Effekte entstanden und ein Kometenhagel auf die Planeten niederging, koordinierte Bull gemeinsam mit Henrike Ybarri zunächst die Gegenmaßnahmen, wie zum Beispiel Abwehr möglichst vieler Kometen und Asteroiden durch die Heimatflotte. Als sich die Lage wieder einigermaßen normalisiert hatte, sendete er die BOMBAY auf eine Expedition zur Erforschung der näheren Umgebung des Solsystems. (PR 2604)

Als um den 9. September 1469 NGZ mehrere Nagelraumer der Spenta ins Solsystem eindrangen und in die Sonne flogen, folgte ihnen Bull gemeinsam mit der Telepathin Shanda Sarmotte an Bord der Sonnenforschungsstation AMATERASU. (PR 2604, PR 2607)

Sarmotte gelang es mit ihren Parafähigkeiten, die Spenta im Inneren von Sol zu orten und ihre Pläne zu erfassen, die darin bestanden, die Sonne abzuschalten, um den für sie ekelerregenden Leichnam der Superintelligenz ARCHETIM daraus zu entfernen. Als Bull das erfuhr, veranlasste er sofort Maßnahmen, um dem drohenden Fimbul-Winter entgegenzuwirken, unter anderem die Produktion künstlicher Atomsonnen. Nachdem Sarmotte den genauen Aufenthaltsort der Spenta ermittelt hatte, konnte Bull die Koordinaten jedoch nicht mehr rechtzeitig an die Flotte übermitteln, da der Schiffskoch Korbinian Boko, der dem Auguren Stradprais im Wort stand, ein Signal empfing und daraufhin das Schiff in eine Klause – eine Art Miniaturuniversum – einhüllte. Die Spenta konnten daher die Fimbul-Kruste fertigstellen und den Fimbul-Winter einleiten. Mit Hilfe der Kommandokorvette konnte die Besatzung der AMATERASU aus dem Bereich unterhalb der Fimbul-Kruste entkommen, als Boko nochmals seine Klause erzeugte, wobei er allerdings an Entkräftung starb. (PR 2607, PR 2616, PR 2617)

Am 5. Oktober 1469 NGZ drangen 150 Sternengaleonen ins Solsystem ein und griffen an. Die meisten Sternengaleonen konnten zerstört werden, allerdings stürzten drei Sternengaleonen auf Terra gezielt ins Meer. Mindestens eines der abstürzenden Schiffe setzte dabei Nanoroboter frei, deren Aufgabe es war, ein Erdbeben auszulösen. In Mexiko wurde ein riesiges humanoides Wesen mit vier Armen gesichtet. Etwa zur selben Zeit informierte Homer G. Adams Bull über die Society of Absent Friends, sowie dass die Auguren seit mindestens zwei Jahren aktiv waren, und die Regierung bis hin zu den innersten Informationsbereichen unterwandert hatten. Bull begab sich auf Drängen von Adams nach Mexiko. Kurze Zeit später, um 21:17 Uhr kam es in Mexiko zu einem gigantischen Erdbeben. Am nächsten Tag kam um 11:05 Uhr die Meldung, dass über Mexico City die Projektion einer Spiralgalaxie gesichtet wurde. Da Bull sich vermutlich in diesem Gebiet aufgehalten hatte, galt er offiziell als tot. (PR 2633) In Wahrheit hatte Reginald Bull seinen Tod nur vorgetäuscht, indem er per fingiertem Gleiterabsturz eine von der Society of Absent Friends hergestellte Klonleiche mit der Nachbildung eines ausgebrannten Zellaktivatorchips in Mexico City deponiert hatte. Auf diese Weise konnte Bull untertauchen und den Widerstand vom Untergrund aus aufnehmen. (PR 2634)

...

Im Dezember 1469 NGZ gab Reginald Bull bei einer Pressekonferenz bekannt, dass er einst einen Sohn gehabt hat, dem er, als dieser krank war, die Geschichte von Peter Pan vorgelesen hatte. Diese Pressekonferenz fand statt, weil Delorian Rhodan angeboten hatte, dass die Menschen und andere Völker an einen Ort wechseln könnten, an dem immer Frieden herrschen würde. Reginald Bull wandte sich mit der Geschichte an die Menschen, um zu erklären, wieso er dieses Angebot nicht annehmen wird. Danach konnte jeder frei für sich selbst wählen. (PR 2687, S. 51)

1513 NGZ

Seit mindestens Mitte 1513 NGZ war Reginald Bull mit der JULES VERNE in Andromeda unterwegs. Als Perry Rhodan Anfang Mai 1513 NGZ an Feierlichkeiten anlässlich einer Verfassungsänderung im Stardust-System teilnahm, richtete er der Stardust-Menschheit Grüße von Reginald Bull aus. (PR-Stardust 1)

Das Atopische Tribunal

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Heft: PR 2704
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Als die Onryonen im Solsystem auftauchten, kehrte Reginald Bull mit der JULES VERNE aus Andromeda zurück. Die JULES VERNE geriet in die Auseinandersetzung mit den Onryonen und konnte einige ihrer Schiffe vernichten, musste dann aber fliehen. Danach geriet die JULES VERNE in eine Falle, wobei sie schließlich vom Schwarzen Loch Tephaya im Zentrum der Milchstraße zerstört wurde. Reginald Bull befand sich zu diesem Zeitpunkt an Bord der JULES VERNE im Weißen Saal. (PR 2704, PR 2705, PR 2706) Seit dem 1. Februar 1510 NGZ bekleidet Reginald Bull den Titel eines Admirals der Explorer-Flotte. (PR 2750)


Quellen