Rghul-Revier

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Das Rghul-Revier liegt im Außenbereich der Schwarzen Galaxis und gehört zu deren strategisch unbedeutenderen Teilen.

Übersicht

Die Sterne stehen hier bereits relativ weit auseinander. Es beinhaltet 304 bewohnte Planeten, deren Machtzentrum Cagendar bildet, wo der Neffe Duuhl Larx seinen Sitz hatte. (Atlan 404, S. 9)

Das Rghul-Revier grenzt an das Terfen-Revier sowie das deutlich kleinere Marantroner-Revier an. So kommt es, dass ein paar Völker in beiden Revieren ansässig sind.

Die Verkehrssprache ist das Gonex, welches von den wichtigsten Völkern verstanden beziehungsweise gesprochen wird, sofern sie anatomisch dazu in der Lage sind.

Machtverhältnisse

Im Jahre 2650 waren die Machtverhältnisse einzementiert. Der unumschränkte Herrscher war Duuhl Larx, der von Cagendar aus mit eiserner Faust regierte. Peleff galt als sein engster Vertrauter und hatte weitreichende Vollmachten. Später wurde er durch Razamon ersetzt.

Niemand wagte ernsthaft, gegen die Gesetze des Neffen zu verstoßen. Zuwiderhandlung zog ernsthafte Konsequenzen nach sich, die fast immer drakonisch ausfielen. Wo auch immer Revolutionen aufflammten, wurden sie mit Gewalt unterdrückt. Das Volk der Valvken, welches Verrat an Duuhl Larx begangen hatte, wurde bis auf Peleff vollständig ausgerottet.

Daher gab es auch keinerlei Opposition oder gar ernsthafte Bedrohung dieser Machtverhältnisse. Da der Neffe unter einer gehörigen Portion Verfolgungswahn litt und überall Verschwörungen und Untreue vermutete, war ein Verweilen in seiner unmittelbaren Nähe längerfristig gefährlich. Um sich der Loyalität wenigstens einer kleinen Zahl von Lebewesen völlig sicher sein zu können, machte der Neffe manche Auserwählte zu Transfusionsgebundenen.

Das an und für sich friedliche Volk der Trugen wurde zu Larx' wichtigstem Hilfsvolk, welches alle Befehle des Neffen wortgetreu ausführte. Für besondere Einsätze bediente er sich auch der freien Söldner aus dem Volk der Etlevs.

Da Duuhl Larx völlig kunstversessen war, musste jedes Volk eine bestimmte Menge an Kunstwerken als Tribut abliefern. Diese wurden zuerst nach Achtol gebracht, wo die Domer sie auf ihren tatsächlichen Wert prüften. Die wertvollsten wurden dann über die Planetenschleuse nach Cagendar gebracht, wo sie in einer durchsichtigen Versiegelungsmasse eingeschlossen wurden. Diese Masse bildete eine Kruste, die den Großteil der Landfläche bedeckte, und eines Tages den gesamten Planeten bedecken sollte.

Bekannte Sonnensysteme

Bekannte Planeten

Bekannte Völker

Geschichte

Seit jeher lagen die Neffen Duuhl Larx, sowie Chirmor Flog aus dem Marantroner-Revier in Fehde. Larx verfügte über das größere Revier, Flog stand beim Dunklen Oheim besser angeschrieben. Beide hielten einander für entsetzliche Versager, die ausradiert gehörten. Offen wagte aber keine Partei, gegen den Gegner vorzugehen. Es wurden allerdings einige Unternehmungen angezettelt, die Macht des Rivalen zu gefährden. Spionageversuche standen an vorderster Stelle, aber aufgrund sehr strenger Sicherheitskontrollen hatte kaum ein Spion Chancen.

Im Jahre 2650 tauchte der geheimnisvolle Fremde Nomazar aus heiterem Himmel im Rghul-Revier auf und machte bald von sich reden. (Atlan 404) Er sorgte für einen Eklat auf Achtol, sodass die Domer ihn für ein Kunstwerk erklärten und nach Cagendar schickten. (Atlan 409) Bei der Planetenschleuse angekommen, untersuchte Heymfloz den Fremden, gab aber ein unschlüssiges Untersuchungsergebnis ab. Daher wurde Peleff, die linke Hand des Neffen, nach Guhrno geschickt, um ihn in Empfang zu nehmen. Man sah in Nomazar einen seit längerer Zeit quasi erwarteten Spion Chirmor Flogs. Dabei deckte der Valvke die Unfähigkeit Elkorts, des Verwalters der Planetenschleuse, auf. In einer unüberlegten Handlung verlor der Kune das Leben. (Atlan 410) Bis ein neuer Transfusionsgebundener von Cagendar entsandt wurde, ersetzte eine Übergangsregierung aus einigen hochstehenden Beamten Elkort. (Atlan 419)

Nomazar sollte von Peleff direkt nach Cagendar gebracht werden, aber der Valvke brachte ihn zuerst auf die nur ihm bekannte Sumpfwelt Caudin. Dann erst flog er zur Residenzwelt und behauptete, dass der Fremde bei einem Fluchtversuch ums Leben gekommen war. In letzter Zeit misstraute Duuhl Larx seinem wichtigsten Untergebenen jedoch und schickte ihm bei der Abreise ein paar Organschiffe nach, die Peleff prompt bis zu Caudin führten. Hier wurde sein Raumschiff vernichtet, sowie der auf dem Planeten errichtete Palast stark beschädigt. Peleff konnte vorerst unbemerkt entkommen und von Caudin fliehen. (Atlan 418) Nur wenig später wurde er von Nomazar gefangen genommen und auf Guhrno den Behörden übergeben. Er wurde gefesselt nach Cagendar überstellt, wo er in Vemed ins Gefängnis gesteckt wurde. (Atlan 419) Man brachte ihn später nach Harrytho und führte ihn vor Duuhl Larx, der ihn erwartungsgemäß zum Tode verurteilte. Sein Vollstrecker sollte Nomazar sein, der sich als niemand anderer als Razamon entpuppte, ein Bewohner des Weltenfragments Pthor. (Atlan 420) Nomazar wurde zum neuen obersten Vertrauten des Neffen gemacht, allerdings unter einer Tarnung. Denn zuvor wurde er für tot erklärt, um seine Stelle als Varkun einzunehmen. In dieser Rolle deckte er einige Verschwörungen und Veruntreuungen auf, die allesamt mit dem Tode geahndet wurden. (Atlan 430)

Über seinen Gersa-Predogg erfuhr Duuhl Larx vom Dunklen Oheim, dass Pthor im Marantroner-Revier angekommen war und Chirmor Flog nach anfänglichen Schwierigkeiten bald die ursprüngliche Ordnung auf dem Dimensionsfahrstuhl wiederhergestellt haben würde. Da Flog damit beim Oheim zahlreiche Pluspunkte einheimsen würde, die ihm Larx nicht gönnte, beschloss letzterer, gegen seinen Intimfeind vorzugehen. Er schickte Razamon mit der WARQUIENT aus, um heimlich ins verfeindete Revier einzudringen und Flogs Bemühungen auf Pthor zu sabotieren. (Atlan 430)

Quellen

Atlan 404, Atlan 409, Atlan 410, Atlan 418, Atlan 419, Atlan 420, Atlan 430, Atlan 438