Rhaen Tolsom

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Die Reddeyerin Rhaen Tolsom war die Tochter des Hohekanzlers von Reddeye, Enerich Tolsom.

Erscheinungsbild

Die junge Frau war schlank und hatte lange, rötlichblonde Haare. Die Augen waren groß und grün, die Lippen voll.

Geschichte

Rhaen Tolsom ging als junge Frau nach Terra und studierte in der Akademia Terrania. Sie war von der Größe und der Völkervielfalt in Terrania so angetan, dass sie den unbändigen Willen zu verspüren glaubte, etwas tun zu müssen, um diese Stadt und deren Flair zu bewahren. Sie bewarb sich bei der Solaren Abwehr (SolAb). Ihre Grundausbildung legte sie auf Q-10 ab.

Vor etwa 20 Jahren, ausgehend von 3113, war Rhaen Tolsom maßgeblich an einem gemeinsamen Einsatz der SolAb und der USO auf Ferrol beteiligt. Die Aktion unter der persönlichen Leitung von Lordadmiral Atlan richtete sich gegen Üliyt Eyt Trüühl und endete mit der Verhaftung des Verbrechers. Rhaen erwies sich als ausgesprochen ortskundig, als sich das Kommando kurzfristig in die Kanalisation Thortas zurückziehen musste. Die in für einige Tage in mehrere Gruppen aufgeteilten Spezialisten hielten die Verbindung untereinander mit Papierschiffchen aufrecht. Diese geniale Idee stammte von Rhaen Tolsom, da wegen der Ortungsgefahr auf die Verwendung von Funkgeräten und verräterischen Energieerzeugern verzichtet werden musste.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Operation blieb die Reddeyerin etwa für die Dauer eines Jahres als Partnerin bei Lordadmiral Atlan. Nach der Beendigung der Beziehung gab es noch einige Kontakte über Hyperfunk. Dann endete die Liaison. Im Jahre 3101 schied Rhaen aus dem aktiven Dienst bei der SolAb aus und kehrte auf ihre Heimatwelt zurück. Bei der Reddeyerin standen vier Belobigungen, eine Auszeichnung für besondere Tapferkeit zu Buche. Außerdem war sie in ihrer 20 Jahre währenden SolAb-Tätigkeit dreimal befördert worden.

Im Jahre 3113 spielte sie Lordadmiral Atlan eine Nachricht zu und bat ihn darin, nach Reddeye zu kommen. Warum der Arkonide kommen sollte, wurde nicht näher erklärt, doch die Freundschaft zu Rhaen war Atlan Grund genug. In Begleitung des Teams A912 landete er mit der STIEGLITZ auf dem Planeten und wurde von einem Gleiter abgeholt. Auf dem Flug zum Wohnsitz der Tolsoms im Al Bhangazzi-Massiv verübten Extremisten der Freiheitsbewegung Libra einen Anschlag und brachten das Fahrzeug zum Absturz. Es kam niemand ernsthaft zu Schaden, und so konnte die Reise mit einem Ersatzgleiter fortgesetzt werden.

Im Familiensitz der Tolsoms wurde Atlan von Rhaen über die Entwicklungsgeschichte des Volkes der Reddeyer in Kenntnis gesetzt. Mitten in den Vortrag hinein platzte Errehart von Hartwich mit der Meldung von der Entführung Elion Tolsoms durch die Libra. Diese Organisation lenkte einen Gleiter per Fernsteuerung in das Hauptgebäude des Familiensitzes der Tolsoms und richtete damit große Schäden an.

Um die Libra aus der Reserve zu locken, stattete Rhaen mit Atlan dem Arkadia Honoria einen Besuch ab. Sie wollten versuchen, die Libra aus der Reserve zu locken. Ein blasser Junge nahm Kontakt auf und brachte sie in einem Gleiter in ein Lager mitten im Dschungel. Dort stießen sie in einer Lagerhalle auf zehn neue schwer bewaffnete Shifts. In einer Baracke trafen sie mit Goletta Marl zusammen. Auch Elion Tolsom, Rhaens Bruder, befand sich im Lager der Libra. Er hatte zum Entsetzen Rhaens schon jahrelang als Informant für die Freiheitsbewegung gearbeitet. Rhaen, Atlan und Rulan Karkeron gelang die Flucht aus dem Lager.

Die ehemalige SolAb-Agentin und Pertar Almoth flogen der INANNA mit der QU-SJ-2 entgegen. Durch den von einem Parthan-Träger erhaltenen Identifizierungskode konnten sie an Bord des Frachtschiffes gelangen und wurden dort von Kapitän Lisa Brandstrom empfangen. Während Almoth die Frachträume untersuchte, begab sich Rhaen in die Kommandozentrale des Schiffes. Der USO-Spezialist wurde in einen heftigen Kampf mit einem mehr als drei Meter großen Monster verwickelt und drohte trotz des Einsatzes eines Thermogewehrs zu unterliegen. Rhaen Tolsom kam ihm zu Hilfe. Das Monstrum feuerte ein Geschoss aus seiner Hand auf die Reddeyerin ab und traf sie im Bauchbereich. Rhaen versuchte verzweifelt, auf die Beine zu kommen, kippte aber immer wieder um. Sie lehnte jede Hilfe Almoths ab und befahl dem USO-Spezialisten, die INANNA mit der QU-SJ-2 zu verlassen. Erst als Rhaen ihrem Befehl mit der Waffe Nachdruck verlieh, war Pertar Almoth bereit zu gehen.

Die INANNA flog mit einer kurzen Linearetappe in die Korona der Sonne Reddeye ein und wurde vernichtet. Die QU-SJ-2 konnte anscheinend rechtzeitig den Frachter verlassen und wurde von der QUESTRON an Bord genommen. In der Space-Jet hielt sich nur Rhaen Tolsom auf, die die um das Beiboot zusammengezogenen Kampfroboter angriff und mit bloßen Fäusten bearbeitete. Mit einem Medikament wurde Rhaen ruhig gestellt und in die Medostation der QUESTRON gebracht. Dort stellte die Bordärztin Maria Vajai in der Lunge Rhaens eine Art Tumor fest, der von dem biologischen Geschoss des Monstrums hervorgerufen worden war. Ableger hatten sich auch im Gehirn festgesetzt und verursachten eine Aufsplitterung des Bewusstseins der Reddeyerin.

In einer Funkbotschaft wurden die Verantwortlichen an Bord der QUESTRON aufgefordert, Rhaen Tolsom den Behörden zu übergeben. Die Tochter des Hohekanzlers wurde des Mordes an den etwa 2000 Kolonisten angeklagt, die sich an Bord der INANNA befunden hatten. Um Rhaen nicht ausliefern zu müssen, wurde sie auf Anraten des Diplomaten Mesut Tornip vom Solaren Imperium selbst angeklagt. Damit gewann Lordadmiral Atlan Zeit. (Höllenwelt 1)

Eine neue Persönlichkeit

Nach der induzierten Hypnosuggestion wurde Rhaen Tolsom die Persönlichkeit der Terranerin Terian Sadlik aufgepfropft. Sadlik war Terraforming-Spezialistin 3. Grades.

Sie wurde auf den Planeten Shasker gebracht, wo sie ihren für zwei Jahre anberaumten Dienst antreten sollte. Bei einem Spaziergang entlang des Ufers des Korfainen wurde sie von Unbekannten mit Desintegratoren beschossen. Die Terranerin reagierte ohne viel nachzudenken in einer Art, die ihr bisher nicht bekannt gewesen war. Es schien, als ob von Rhaen Tolsom unplanmäßig wieder an die Oberfläche des Bewusstseins emporsteigen sollte.

Terian Sadlik flüchtete mit einem Ausflugsboot zu einer Lagerhalle, in der sie sich versteckte. Dort traf sie mit Einbrechern zusammen, die Medikamente aus der Halle stahlen. Mit Unterstützung von »Stick« Pekkinen überprüfte Terians persönliche Daten. Dabei fand sie heraus, dass sie am 29. März 3113 tatsächlich mit einem Linienkreuzer der Punczik-Tours auf Shasker gelandet war. Ein Bildbericht über das Feuergefecht am Korfainen zeigt zwei monströse, jedoch annähernd humanoid geformte Attentäter nur schemenhaft. Es wurde auch deutlich, dass zwei Männer und eine Gruppe Unsichtbarer auf ihrer Seite kämpften und ihr so zur Flucht verhalfen.

Mit ihrem Begleiter Jöris machte sie sich auf, ihrer neuen Arbeitsstätte im planetaren Amt für Terraforming-Angelegenheiten einen Besuch abzustatten. Dorf traf sie überraschend auf den Parthan-Träger Parthan-3-19, der sie vor den geheimnisvollen Söldnern warnte. Terian und Jöris flüchteten aus dem Gebäude, kauften einen Gleiter und flogen aus der Stadt Alcerry in die eine zerklüftete Gebirgslandschaft. Dort werden sie von den Söldnern gefunden. Ein Gleiter mit den verbliebenen Spezialisten des Denar-Quintetts lieferte sich einen Kampf mit dem Flugzeug der Söldner. Terian und Jöris konnten entkommen.

In einem Lokal in Alcerry erfolgte ein offener Überfall der Söldner auf Terian und Jöris. Die anwesenden USO-Spezialisten des Denar-Quintetts und Fellmer Lloyd griffen in den Kampf ein. Die Attentäter versuchten im Schutz ihrer Deflektorfelder Terian von ihren Beschützern zu trennen. Während sich die USO-Spezialisten mit den Söldnern herumschlugen, flüchtete Terian durch ein in etwa fünfzig Metern Höhe liegendes Loch in der Wand des Gebäudekomplexes. Sie wurde dabei von einem Parthan-Träger mit einem Schweber unterstützt. Pandekt brachte sie zum Raumhafen, wo eine Kaulquappe startbereit auf sie wartete, um sie nach Reddeye zu bringen.

Endlich wieder Rhaen

Kurz nach dem Abheben wurde das Schiff von Kapitän Faros von Einheiten der USO aufgebracht. Bei Rhaen Tolsom wurde an Bord der QUESTRON die induzierte Hypnosuggestion rückgängig gemacht. Atlan, Fellmer Lloyd, Rhaen Tolsom und das Denar-Quintett setzten zur Kaulquappe über und machten den Flug nach Reddeye mit. Dort wurden Rhaen und die Männer auf einem abgelegenen Raumhafen abgesetzt. Elion Tolsom und Goletta Marl holten sie mit einem großen Gleiter ab und brachten sie in einen unterirdischen Stützpunkt der Libra inmitten einer der Verbotenen Zonen. Dort wurden Rhaen und ihre Freunde mit einem Knäuel ineinander verschlungener und sich verbindender Körper konfrontiert. Reddeyer, Parthan-Träger und Söldner versuchten sich zu vereinigen. Beim Betrachten des grausigen Schauspiels sprang ein Gewebeklumpen die Reddeyerin an und heftete sich an ihren Hals. Der Zellverband konnte ohne Nachwirkungen von Daniel Pherson und Dr. Triskolin Junnis entfernt werden. Tarol Marsdon, die Tarnidentität Atlans, entdeckte eine versteckte Nachricht von Captain Rulan Karkeron. Der Oxtorner hatte herausgefunden, dass Boris Parthan zur Besatzung der THA-IV gehörte, die einst von Reddeye vor der Nergeischen Verformung geflohen war und auf dem Planeten Ereshkigal – auch Höllenwelt genannt – landete. Von dort kam Parthan mit dem Gegenserum zurück.

Tarol und Rhaen setzten aus der Funkzentrale des Stützpunkts einen Funkspruch an Perry Rhodan und Decaree Farou ab, in welchem sie die gewonnenen Informationen weiterleiteten. Dann suchten die Gefährten einen tiefer gelegenen Hangar auf, in welchem die THA-IV auf den Start zur Höllenwelt vorbereitet wurde. Rhaen, Atlan, Lloyd und das Denar-Quintett gingen an Bord und verschlossen die Luken der Kaulquappe. Elion Tolsom, einige Mitglieder der Libra und auch drei Söldner konnten nichts mehr unternehmen, um den Start zu unterbinden. Der Autopilot öffnete die Hangardecke und das Schiff flog mit den Impulstriebwerken aus dem Ausflugschacht. An der Oberfläche wurde es von den vier Abwehrstationen im Orbit um Reddeye unter Feuer genommen. Doch die aktivierten Schutzschirme konnten die energetischen Gewalten abwehren. Der Autopilot leitete bei viel zu geringer Geschwindigkeit die Transition nach Ereshkigal ein. Die Frauen und Männer an Bord verloren das Bewusstsein. (Höllenwelt 2)

Höllenwelt

Die THA-IV vollführte auf Höllenwelt eine Bruchlandung. Mit einem Shift und gehüllt in Schutzanzügen versuchten die Kameraden, eine zitadellenähnliche Festung der Libra zu erreichen.

In der Zitadelle konnten sie den Shift verlassen, der von Söldnern umzingelt wurde. Es gelang dem Team, die Ballung aus Körper- und Metallteilen, die sich in einem tiefen Schacht im Innern der Station aufhielt, auszuschalten. Dadurch wurden die Söldner ihrer geistigen Führung beraubt.

Rhaen Tolsom, die sich stark mit der Nergeischen Verformung infiziert hatte, blieb auf Wunsch von Lordadmiral Atlan auf Höllenwelt zurück. Sie stand dort Rulan Karkeron, dem Repräsentanten des Solaren Imperiums, zur Seite. (Höllenwelt 3)

Quellen

Höllenwelt 1, Höllenwelt 2, Höllenwelt 3