Rihaansa

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Rihaansa war ein Joridaerin.

Geschichte

Etwa 35.000 v. Chr. befand sich Rihaansa mit ihrem illegalen Sinnesbruder Haans und ihrem Guana Rha'a'beth auf der »Großen Suche«: (PR 1976)

Etwa 60.000 Jahre zuvor hatte Verhaanda auf einer Wüstenwelt Riesenwürmer, die Hyperenergie nutzen konnten, entdeckt. Er war von diesem genetischen Potenzial fasziniert und fing drei dieser Würmer. Aus ihnen klonte der Gentechniker Guanaar über Jahrzehnte hinweg Exemplare, die in der Lage waren, als lebende Raumschiffe zu dienen. Er nannte sie nach sich selbst Guana. Verhaanda war von ihnen begeistert, hatte jedoch ein undefinierbares ungutes Gefühl. Die Sinnesbrüder hatten Angst, dass die Joridaer in den Guana neue Gefährten finden könnten, und versuchten eine gewaltsame Rebellion. Diese misslang allerdings wegen des Schöpferschutzes. Das Klonen von Sinnesbrüdern wurde daraufhin für illegal erklärt, während die Züchtung immer größerer Guana fortgeführt wurde.(PR 1976)
Schließlich gaben die Joridaer alle Planetenstützpunkte und alle Raumschiffe auf und lebten nur noch in den Guana. Die Guana brauchten immense Energiemengen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Gleichzeitig wurden sie schleichend geistig zu Wesen des Hyperraums: Ihr Denken veränderte sich und sie begannen immer seltener auf Dinge des Normalraums Rücksicht zu nehmen. (PR 1976)
Die Guana hatten ihre Energie schon immer hauptsächlich von Sonnen bezogen. Nun aber waren sie so gierig geworden, dass sie den Energiehaushalt der Sonnen so sehr beeinträchtigten, dass diese zu Supernovae wurden. Die Joridaer begriffen, dass sie ihre Schöpfung nicht mehr unter Kontrolle hatten und begannen mit der »Großen Suche«. Sie wollten den Heimatplaneten der Würmer wiederfinden, um sie mit originalem Genmaterial rückzuzüchten. (PR 1976)

Rihaansa entdeckte die Ursprungswelt der Guana, musste jedoch mit ansehen, wie Schiffe der Yllopter gerade dabei waren, den Planeten mit Kernbrandbomben zu vernichten. Die Guana hatten zuvor zwei bewohnte Welten der Yllopter vernichtet, es gab 18 Millionen Opfer. (PR 1976)

An Bord von Rha'a'beth gab es einen Sprachfilter, der verhindern sollte, dass er die Gespräche von Rihaansa und Haans über die Große Suche belauschen konnte, denn an einer Rückzüchtung hätten die Guana natürlich kein Interesse und würden revoltieren. Rha'a'beth hatte es geschafft, den Sprachfilter zu umgehen und erfuhr die wahren Hintergründe der Großen Suche. Rha'a'beth schickte einen Hyperfunkspruch an die anderen Guana, ihre Fesseln abzustreifen und frei zu sein, dann ließ er sich von den Ylloptern töten, um seine Erkenntnisse gegenüber den Joridaern zu wahren. Rihaansa und Haans zwang er zuvor Gift zu trinken. (PR 1976)

Quelle

PR 1976