RobRepair

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RobRepair ist eine Positronik in Endreddes Bezirk in der Galaxie Hirdobaan.

Aufgabe

RobRepair ist die wichtigste Schaltstation in Endreddes Bezirk. RobRepair fungiert als Steuereinheit der Opera-Roboter und ist gleichzeitig für die Produktionsstätten innerhalb des Bezirks zuständig. (PR 1786)

Standort

RobRepair befindet sich in der Anlage RAILWAY-STATION auf dem Planeten Zonder-Myry (Level 6). (PR 1785)

Geschichte

Während des Ausbaus der Gigantpositronik Gomasch Endredde wurde auch RAILWAY-STATION auf- und ausgebaut. Dessen Positronik wurde dabei in die Lage versetzt, Aufgaben von Gomasch Endredde zu übernehmen – sozusagen als Backup-System.

Um das Jahr 2805 erhielt RobRepair von Gomasch Endredde ein so genanntes elektronisches Bulletin, nach dem zwei Jahre später ein Zeugungsvorgang stattfinden soll. Kurze Zeit später erschien Tréogen in der Station NETWORK. RobRepair wusste nicht woher Tréogen kam. Das Wesen erwies sich den Opera- und Stabrobotern überlegen. RobRepair konnte jedoch beobachten, dass Tréogen seine teleporterähnlichen Fähigkeiten nicht allerorts anzuwenden vermochte. Roboter von Level 14 erschufen eine Blase aus einer RobRepair unbekannten Substanz und Tréogen konnte gleichzeitig mit 33 Opera-Robotern, die gegen Tréogen eingesetzt wurden, mit ihm in der Blase eingeschlossen werden. Anschließend befahl Gomasch Endredde, dass Tréogen nicht berührt werden durfte. (PR 1786)

Vor 2000 Jahren, als Gomasch Endredde den Zeugungsvorgang einleitete, wurden im Abstand von jeweils einer Stunde die Anlagen auf den einzelnen Levels – beginnend mit Level 1 – in Betrieb genommen. Diese Inbetriebnahme wurde jeweils von Erdbeben begleitet. Als der Prozess Level 13 erreichte, wurde er unterbrochen und der Vorgang scheiterte insgesamt. Gomasch Endredde ordnete daraufhin in einem letzten elektronischen Bulletin an, sämtliche Daten über die Level 13 und 14 zu löschen. Der Vorgang begann allerdings erneut auf Level 1 nach einer Frist von dreizehn Stunden und wiederholte sich in der Folgezeit stets in diesem Rhythmus. Die Bemühungen RobRepairs, den Defekt beim Zeugungsvorgang mithilfe von Robotern zu beseitigen, scheiterten. (PR 1786, PR 1790)

Nach einigen Jahrzehnten erkannte RobRepair, dass die offensichtlich vorhandenen Beschädigungen nicht durch Roboter zu beheben waren, sondern hierzu organische Wesen notwendig seien, da diese eine gewisse Kreativität besitzen. Dabei fiel seine Wahl zunächst auf die Hamamesch. Diese waren von Gomasch Endredde einst genetisch so verändert worden, dass sie in dem von NETWORK ausgehenden Netzwerk integriert waren. Aufgrund des Transitionsschirms konnten organische Wesen nur mit Hilfe von zwei Imprints in Endreddes Bezirk gelangen. Mit dem ersten Imprint erfolgte eine Verbindung mit dem Netzwerk von NETWORK, was gleichzeitig eine Sucht auslöste. Der zweite Imprint diente NETWORK als Positionsmarke, um die betreffende Person endgültig in den Bezirk zu transferieren. (PR 1786)

Aufgrund der genetischen Vernetzung der Hamamesch benötigten diese nur den zweiten Imprint, den RobRepair auf Würfel prägen ließ, die über die Transmitterverbindungen zu den Containerwelten Hirdobaans geschickt wurden. So gelangten in den nächsten 800 Jahren viele Gruppen von Hamamesch in Endreddes Bezirk. Durch die Einrichtung eines allgegenwärtigen Suggestiveinflusses wurden die Ankömmlinge zu Reparaturarbeiten angetrieben. Die Positronik musste jedoch feststellen, dass die Hamamesch ebenfalls nicht geeignet waren, die vorhandenen Schäden zu beseitigen. Darüber hinaus starben die Fischwesen stets nach einiger Zeit. Auch die auf Iquama, einer Welt in Endreddes Bezirk, vorgefundenen Sydorrier, die dort in verschiedenen Evolutionsstufen lebten und deren Entwicklung offensichtlich durch Gomasch Endredde beeinflusst wurde, erwiesen sich als ungeeignet. (PR 1786)

Währenddessen musste RobRepair erkennen, dass in Hirdobaan ein Krieg unter den Hamamesch zwischen der Liga von Geuch und dem Olkheol-Konsortium ausgebrochen war. Eine Unterbrechung der Belieferung mit Siegeltechnologie über die Containerwelten führte nicht zur Einstellung der Kampfhandlungen, so dass die Positronik einen Opera-Roboter mit dem Aussehen eines Hamamesch entsendete. (PR 1786)

Im Jahr 20 NGZ beendete dieser Opera-Roboter als Rebell Fir den Krieg, indem er die zerstrittene Liga von Geuch einigte und die Zentralwelt Pendregge des Olkheol-Konsortiums vernichtete. Unter der Leitung eines weiteren Opera-Roboters mit dem Namen Fir fanden anschließend Friedensverhandlungen auf Borrengold unter der Beteiligung aller Handelsfürsten der Hamamesch statt, die in dem »Frieden von Pendregge« mündeten. Dieser Friede sah die Aufteilung Hirdobaans in die acht Oktanten vor, die von den jeweils bewohnenden Hamamesch nicht verlassen werden durften. Gleichzeitig wurden die pantherartigen Fermyyd mit Regenbogenschiffen ausgerüstet und als Ordnungsmacht Hirdobaans installiert, während die Vakuta als Grenzländer den Handel zwischen den Oktanten abzuwickeln hatten. Die Sydorrier wurden von RobRepair an die Höfe der Handelsfürsten entsandt, um im Sinne der Positronik auf die Politik in den Oktanten einwirken zu können. Beim Verlassen von Endreddes Bezirk verloren sie die Erinnerung an ihre Herkunft. (PR 1786)

Hierarchisch über den Handelsfürsten siedelte RobRepair die Maschtaren an. Nachdem Fir als erster Maschtar eingesetzt war, wurden auf dem Tampirmond Coenus und der Welt Borrengold geheime Anlagen errichtet, die zum einen die Stützpunkte der neuen Machthaber, aber auch die Schule der Maschtaren beherbergten. Zur Untermauerung des Führungsanspruchs nutzten sie die immer noch präsente Legende des Gomasch Endredde, als dessen Vertreter sie sich verstanden. Zum Symbol der Maschtaren wurde ein Abbild der Sterne über dem Mond Nundor Level 13. (PR 1786)

Kurz darauf erschienen die Crypers in Hirdobaan. Bei ihnen handelte es sich um mutierte Nachkommen von Kriegsflüchtlingen der Hamamesch, die in Queeneroch Zuflucht fanden. Durch die Mutation war die genetische Vernetzung mit NETWORK nicht mehr vorhanden. Bei einer von RobRepair veranlassten Expedition in die Nachbargalaxie wurde entdeckt, dass die Crypers uralte Stationen benutzten, die sehr wahrscheinlich einst von Gomasch Endredde selbst errichtet wurden. Da ein Feldzug gegen die Crypers die Stabilität Hirdobaans und die Ziele der Positronik gefährden konnten, wurden die Rebellen in Queeneroch weitestgehend unbehelligt gelassen. (PR 1786)

In der Folgezeit wurden die Hamamesch von RobRepair beauftragt, überall im erreichbaren Universum Kontakt mit Völkern herzustellen, die aufgrund ihrer technischen Entwicklung für die Reparatur von Endreddes Bezirk geeignet erschienen. War ein solcher Kontakt hergestellt, wurden Handelskarawanen mit Imprint-Waren entsandt, die in bekannter Weise Angehörige der jeweiligen Völker mitsamt deren hochentwickelter Technik nach Hirdobaan lockten. (PR 1786)

Vor 1100 Jahren waren die Skraath das erstes Volk, das durch eine Handelskarawane der Hamamesch mit Imprint-Waren nach Hirdobaan gelockt wurden, vor 800 Jahren die Kschuschii und vor 500 Jahren die Origaner. Immer wurden zunächst einzelne Exemplare des jeweiligen Volkes im Testcenter IQ, RAILWAY-STATION, untersucht, ob sie geeignet waren, in Endreddes Bezirk zu dienen. Das Testcenter hatte auch die Aufgabe, einen jeweils abgestimmten Imprint für die Kandidatenvölker zu entwickeln. (PR 1788)

Im Falle der Milchstraße, deren Stärke die Positronik vor allem in dem multikulturellen Faktor sah, wurden die Imprints hauptsächlich für die humanoiden Spezies eingerichtet, wobei der Effekt sich mit einer Verzögerung auch bei allen anderen Spezies einstellen sollte. (PR 1786)

Im Juni 1220 NGZ tauchten die Imprint-Süchtigen aus der Milchstraße jedoch unerwartet früh in Hirdobaan auf, so dass zunächst nicht genügend Würfel mit dem zweiten Imprint vorhanden waren. Darüber hinaus musste die Positronik feststellen, dass neben den Süchtigen in der Folgezeit auch eine größere Anzahl nichtsüchtiger Galaktiker Hirdobaan erreichte, ein Vorgang, der bisher niemals eingetreten war. Als einige Galaktiker nur dem zweiten Imprint ausgesetzt wurden, wurden diese zwar von NETWORK in Endreddes Bezirk geholt, doch aufgrund ihrer Nichtvernetzung durch das Fehlen des ersten Imprints, nach 13:01 Stunden, durch das Booten der Level, wieder an ihren Ursprungsort zurückversetzt. Die fehlende Vernetzung führte auch dazu, dass diese Galaktiker nicht dem Suggestiveinfluss auf den Levels unterlagen. Da seine Primärfunktion in der Instandhaltung des Bezirks lag, war es der Positronik nur schwer möglich, strategisch gegen die nicht vernetzten Galaktiker innerhalb und außerhalb von Endreddes Bezirk vorzugehen. (PR 1786)

Anfang November 1220 NGZ, für RobRepair unerwartet, gelang es diesen oszillierenden Personen, in die Evolutionsebene einzudringen, ein Vorgang, der zuvor erst einmal bei den Origanern vorgekommen war. Die Öffnung der Ebene führte zur Störung der syntronischen Technologie der Galaktiker, während Positroniken wie RobRepair und die hochentwickelte Technik von NETWORK und RAILWAY-STATION nicht beeinträchtigt waren. Die Arbeiten in der Evolutionsebene führten dazu, dass sich Teile der Anlagen aus Vario-Metall, die sich sonst stets im Rahmen der Einleitung des Zeugungsvorganges von »desaktiviert« auf »aktionsbereit« schalteten, plötzlich in dem Modus »aktiv« befanden. (PR 1786)

Als die Galaktiker am 8. November 1220 NGZ Tréogen befreiten, musste RobRepair den Großteil seiner Ressourcen für den Kampf gegen dieses Wesen verwenden. Hierdurch gelang es den Eindringlingen, NETWORK einzunehmen und dessen Gehirn zu deaktivieren. (PR 1779, PR 1786)

Am 28. November 1220 NGZ griff Tréogen an mehreren Stellen gleichzeitig an und RobRepair schaltete sich zum Selbstschutz ab. In Wirklichkeit war dies eine Manipulation Icho Tolots an der Positronik. (PR 1785)

Am 15. Dezember 1220 NGZ explodierte Zonder-Myry, somit auch RobRepair und alle Level, nachdem Aachthor den Plan der Auferstehung eingeleitet hatte, um das vor 200.000 Jahren begonnene Projekt zum Abschluss zu bringen. Damit trennte sich das Vario-Metall der Evolutionsebenen aus den Planetenkrusten und verband sich anschließend zu einer Kugel, dem Sporenschiff, das einen Durchmesser von circa 1500 Kilometern hatte. (PR 1794)

Quellen

PR 1779, PR 1785, PR 1786, PR 1788, PR 1790, PR 1794